| UVP | 19.249 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 7.290 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Wahnsinns-Ausstattung
- strammer Motor
- Sound von fauchend bis schreiend
- sehr gutes semiaktives Fahrwerk
- einzigartige Innovationen wie z.B. Matrix-LED Licht
- absolut tourentauglich, Kofferset inklusive
- Automatik-Modus mit Schwächen
- technische Möglichkeiten dürften einige Biker überfordern
- teilweise hochwertige Teile
- sehr leicht und wendig
- knackiger Sound
- schicke Scrambler-Optik
- LED-Hauptscheinwerfer
- teilweise minderwertige Teile
- teigige Bremse vorne
- Leerlauf nur widerwillig
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-860 | mm |
| Höhe | 1.430 | mm |
| Gewicht | 157 | kg |
| Radstand | 1.425 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.425 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder Viertakt | |
| Hubraum | 449 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 94 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 218 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 38 PS bei 7.100 U/Min | |
| Drehmoment | 40 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 155 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 286 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
| Rahmenbauart | Zentralrohr | |
| Federung vorne | USD 41mm (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | ZweiarmschwingeStahlschwinge mit variablen Querschnitten und progressiver Anlenkung | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 140/80 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen vorne | Ein, Schwimmsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 230 mm) | |
Fazit
Die neue Tracer 9 GT+ setzt das fort, was Yamaha mit dieser Maschine 2023 gestartet hat: Sie ist ein Feuerwerk an technischen Innovationen und richtet sich an all diejenigen, die a) alles haben wollen und b) gerne an ihrer Maschine herumspielen. Das ist einerseits schon sehr beeindruckend, aber sicherlich nichts für alle Biker. Man muss schon etwas Zeit mitbringen, wenn man alle Optionen der Tracer 9 GT+ nutzen und verstehen möchte. Die Bedienung ist aber trotzdem gut gelungen und auch in Sachen Motor, Fahrwerk, Bremsen etc. setzt die Yamaha Tracer 9 GT+ Maßstäbe. Das alles hat natürlich seinen Preis, den die Fans solcher Maschinen aber vermutlich gerne zahlen. Ganz oben wird die Luft halt dünne...Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und neuerdings auch von Kawasaki.
Fazit - was bleibt hängen
Geil, ein unperfektes Bike! Die Fantic Caballero 500 ist eine typische Italienerin: Hier ein da ein wenig divenhaft, angeberisch und vorlaut, dafür aber absolut liebenswert und emotional. Man mag sie, oder man mag sie nicht, dazwischen wird es kaum etwas anderes geben. Leistung und technische Ausstattung treten bei der Caballero in den Hintergrund, im Vordergrund stehen Design, Sound und der herrlich pötterige Einzylinder.Das Testbike wurde uns von Legendary Cycles in Hamburg zur Verfügung gestellt. Da steht die Caballero 500 Scrambler als Vorführer. Und wenn Du schon mal da bist, schau Dir doch gleich noch die vielen anderen Bikes von Legendary an: Hier gibt es Bikes von Indian, Benelli, Royal Enfield, Moto Morini, Mash und eben Fantic. Herrlicher Laden. Kaffee gibt es auch, aber nicht auf "Capucchino" drücken, der Milchaufschäumer ist kaputt.
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Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) vs. Fantic Caballero Scrambler 500 – Vergleich
Wer zwei so unterschiedliche Motorräder nebeneinander betrachtet, merkt schnell: Hier treffen Welten aufeinander. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) steht für souveräne Reiseenduro-Performance, Komfort und moderne Assistenz. Die Fantic Caballero Scrambler 500 dagegen setzt auf den klassischen Scrambler-Charakter, handliche Proportionen und ein leichtfüßiges Fahrgefühl – besonders dort, wo Straßen nicht immer perfekt sind oder der Weg ohnehin das Ziel ist.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Eigenschaften beider Modelle gegenübergestellt: Wie unterscheiden sich Motorcharakter, Fahrwerkseindruck, Elektronik und die Art, wie sich die Motorräder im Alltag anfühlen? Dabei geht es weniger um einzelne Zahlen, sondern darum, wie sich die aufgelisteten Werte in der Praxis auswirken.
Grundcharakter: Reiseenduro vs. Scrambler
Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT): Fokus auf Reichweite und Komfort
Die Tracer 9 GT Plus ist als Reiseenduro gedacht. Die aufgelisteten Ausstattungs- und Leistungswerte zielen auf ein Motorrad, das lange Strecken entspannt abspult und dabei auch bei zügigem Tempo stabil bleibt. Der Charakter wirkt dabei eher „erwachsen“: Das Motorrad nimmt Fahrt auf, bleibt ruhig in der Linie und unterstützt den Fahrer spürbar, wenn es um gleichmäßiges Tempo und komfortables Handling geht.
Fantic Caballero Scrambler 500: Leicht, direkt und verspielt
Die Caballero Scrambler 500 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man gern „einfach nimmt“. Die aufgelisteten Werte (u. a. beim Motor- und Gewichts-/Proportionsbild) sprechen für ein agiles Setup, das sich in der Stadt schnell zurechtfindet und auf Landstraßen lebendig bleibt. Der Scrambler-Ansatz sorgt dafür, dass das Motorrad eher nach Fahrspaß und unmittelbarem Feedback verlangt – weniger nach „Tour-Modus“.
Motor und Antrieb: Wie sich die Werte im Fahrgefühl bemerkbar machen
Leistungsbild und Drehmoment-Charakter
Bei der Yamaha zeigen die aufgelisteten Leistungs- und Drehmomentwerte ein Setup, das für gleichmäßige Beschleunigung und Durchzug auf längeren Strecken ausgelegt ist. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig Autobahn- oder zügige Landstraßenabschnitte dabei sind. Die Fantic hingegen wird durch ihre aufgelisteten Werte eher als „Allrounder mit Charakter“ sichtbar: Sie liefert genug Antrieb für Alltag und Ausflüge, fühlt sich aber stärker nach kontrollierter Dynamik an als nach großer Reserven-Logik.
Getriebe und Fahrassistenz: Y-AMT als Unterschied
Ein zentraler Punkt im Vergleich ist die Y-AMT der Yamaha. Die aufgelisteten Angaben zum Getriebe und zur Automatik-/Assistenzfunktion zeigen, dass die Tracer 9 GT Plus den Fahrer im Stadtverkehr und bei Stop-and-go spürbar entlasten kann. Das wirkt sich vor allem auf den Komfort aus: weniger Schaltarbeit, mehr Fokus auf Linie und Verkehr. Die Fantic setzt dagegen auf ein klassischeres Fahrkonzept – dadurch entsteht ein direkteres, „hands-on“ Gefühl, das viele Scrambler-Fans genau daran schätzen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Stabilität bei Tempo (Yamaha)
Die Yamaha ist in den aufgelisteten Fahrwerks- und Geometriedaten klar auf ruhiges, sicheres Fahren ausgelegt. Das zeigt sich typischerweise darin, dass sie bei höheren Geschwindigkeiten weniger „arbeiten“ muss und Kurvenfahrten berechenbarer wirken. Gerade auf längeren Etappen ist das ein Vorteil: Man fährt nicht ständig gegen das Motorrad, sondern kann sich auf die Strecke konzentrieren.
Wendigkeit und Leichtigkeit (Fantic)
Die Fantic stützt sich in den aufgelisteten Werten auf ein leichteres, kompakteres Gesamtpaket. Das führt in der Praxis zu einem Motorrad, das sich schnell umstellen lässt und in engen Situationen souverän bleibt. Auf kurvigen Landstraßen oder beim spontanen Abbiegen in Nebenstraßen wirkt das besonders angenehm. Gleichzeitig ist die „Scrambler-Logik“ oft darauf ausgelegt, dass man das Motorrad aktiv bewegt – statt es nur „laufen zu lassen“.
Elektronik und Ausstattung: Moderne Assistenz vs. purer Fokus
Elektronik bei der Yamaha
Die Yamaha ist in den aufgelisteten Elektronik- und Assistenzangaben deutlich stärker auf Komfort und Sicherheit ausgelegt. Das kann sich in der Praxis so anfühlen, dass das Motorrad in unterschiedlichen Situationen stabil bleibt: beim Anfahren, beim Beschleunigen aus dem Kurvenausgang oder wenn die Straße wechselhaft ist. Besonders für Fahrer, die viel unterwegs sind und nicht jedes Mal „arbeiten“ wollen, ist das ein echter Pluspunkt.
Ausstattung und Konzept bei der Fantic
Die Fantic wirkt in den aufgelisteten Ausstattungsdetails eher wie ein Motorrad, das den Kern in den Vordergrund stellt: Fahrgefühl, Stil und ein unkompliziertes Handling. Das ist nicht automatisch „weniger“, aber anders priorisiert. Wer gern selbst steuert, statt sich auf viele Systeme zu verlassen, bekommt hier oft genau das richtige Maß.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und längere Touren
Yamaha im Alltag
Die Yamaha punktet im Alltag vor allem durch Komfort und die entlastende Wirkung der Assistenz/Automatik-Logik. Die aufgelisteten Werte zur Sitz-/Ergonomie- und Tourenorientierung (soweit im Vergleich dargestellt) deuten darauf hin, dass längere Fahrten weniger anstrengend werden. Auch wenn der Weg mal chaotisch ist, bleibt das Motorrad dabei eher „ruhig“ – ein Plus, wenn man nicht nur am Wochenende fährt.
Fantic im Alltag
Die Fantic ist besonders stark, wenn kurze Wege, enge Straßen und spontane Ausfahrten im Vordergrund stehen. Die aufgelisteten Werte zum Handling und zur Kompaktheit machen sie im Stadtverkehr oft leichter zu manövrieren. Zudem passt der Scrambler-Ansatz gut zu Situationen, in denen man nicht jedes Detail als „Tour-Setup“ betrachtet, sondern das Motorrad einfach nutzen möchte.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT)
- Stärken: Reiseorientiertes Gesamtpaket, komfortorientierte Fahrcharakteristik, moderne Assistenz/Automatik-Logik für weniger Stress im Alltag, stabiler Eindruck bei zügigem Fahren.
- Schwächen: Wer ein sehr leichtes, „puristisches“ Scrambler-Gefühl sucht, könnte die Yamaha als zu „tourig“ empfinden. Außerdem ist der Fokus klar auf Komfort und Reichweite – wer primär kurze, urbane Spielereien will, bekommt möglicherweise nicht den maximalen Spaßfaktor.
Fantic Caballero Scrambler 500
- Stärken: Agiles Handling durch das kompakter wirkende Setup, direkter Fahrstil, Scrambler-Charakter mit viel Gefühl, ideal für Stadt und Landstraßen-Ausflüge.
- Schwächen: Wer regelmäßig sehr lange Strecken mit hohem Tempo fährt oder maximale Reserven für große Touren erwartet, wird bei den aufgelisteten Leistungs-/Konzeptwerten eher an Grenzen stoßen. Auch die Assistenztiefe ist weniger „Tour-verwöhnt“ als bei der Yamaha.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Yamaha ist die bessere Wahl für…
… alle, die ein Motorrad für Touren, längere Strecken und entspanntes Fahren suchen. Wer häufig unterwegs ist, den Komfort schätzt und im Stadtverkehr oder im Stop-and-go weniger Schaltarbeit möchte, bekommt mit der Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ein stimmiges Gesamtpaket. Die aufgelisteten Werte ergeben zusammen ein Motorrad, das sich wie ein verlässlicher Reisebegleiter anfühlt.
Die Fantic ist die bessere Wahl für…
… alle, die ein Motorrad für Alltag, kurze Wege und kurvige Ausfahrten möchten. Die Fantic Caballero Scrambler 500 passt besonders, wenn das Motorrad leicht zu bewegen sein soll, man gern direkt fährt und der Scrambler-Charakter im Vordergrund steht. Die aufgelisteten Werte unterstützen genau dieses „einfach losfahren“-Gefühl.
Fazit:
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Reise-Komfort, Stabilität bei Tempo und moderner Assistenz liegt. Die Kombination aus tourenorientierten Werten und der Y-AMT-Logik macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die viel fahren – auch unter wechselnden Bedingungen – und dabei möglichst entspannt bleiben wollen. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das sich leicht, direkt und verspielt anfühlt, ist mit der Fantic Caballero Scrambler 500 meist glücklicher. Sie spielt ihre Stärken dort aus, wo Wendigkeit, unkomplizierte Handhabung und Scrambler-Charakter zählen: Stadt, Nebenstraßen und spontane Ausflüge. Kurz gesagt: Yamaha für die große Tour, Fantic für den täglichen Fahrspaß.