| UVP | 19.249 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 32.600 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Wahnsinns-Ausstattung
- strammer Motor
- Sound von fauchend bis schreiend
- sehr gutes semiaktives Fahrwerk
- einzigartige Innovationen wie z.B. Matrix-LED Licht
- absolut tourentauglich, Kofferset inklusive
- Automatik-Modus mit Schwächen
- technische Möglichkeiten dürften einige Biker überfordern
- majestätischer Auftritt
- Motor mit Bazooka Doppel-Wumms
- technisch volle Hütte
- hervorragendes Display mit Vollkarten-Navigation
- starke Bremse hinten
- sehr schwer
- nur für gestandene Biker
- Apple Car Play Ja, Android Auto Nein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-860 | mm |
| Höhe | 1.430 | mm |
| Gewicht | 380 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.410 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 720 | mm |
| Höhe | 1.310 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight 117 V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 218 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 108 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 175 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 378 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Zwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 55)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 180/55B18 80H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel mit 32 mm Kolbendurchmesser ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe, Vierkolben-Festsättel mit 32 mm Kolbendurchmesser ( Ø 300 mm) | |
Fazit
Die neue Tracer 9 GT+ setzt das fort, was Yamaha mit dieser Maschine 2023 gestartet hat: Sie ist ein Feuerwerk an technischen Innovationen und richtet sich an all diejenigen, die a) alles haben wollen und b) gerne an ihrer Maschine herumspielen. Das ist einerseits schon sehr beeindruckend, aber sicherlich nichts für alle Biker. Man muss schon etwas Zeit mitbringen, wenn man alle Optionen der Tracer 9 GT+ nutzen und verstehen möchte. Die Bedienung ist aber trotzdem gut gelungen und auch in Sachen Motor, Fahrwerk, Bremsen etc. setzt die Yamaha Tracer 9 GT+ Maßstäbe. Das alles hat natürlich seinen Preis, den die Fans solcher Maschinen aber vermutlich gerne zahlen. Ganz oben wird die Luft halt dünne...Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und neuerdings auch von Kawasaki.
Fazit
Uff, was für ein Erlebnis. Wie schon eingangs erwähnt sollte jeder Interessent eine Probefahrt machen und sich nicht mit Testberichten wie diesem zufrieden geben. Harley-Fans kommen bei der Road Glide sicher voll auf ihre Kosten, aber auch und gerade Harley-Neulingen sei eine Probefahrt ans Herz gelegt. Egal, ob man sich danach für oder gegen die Road Glide entscheidet, vergessen wird man diese garantiert nicht mehr!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Road Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Road oder Street Glide? Viel Spaß!
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Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) vs. Harley-Davidson Road Glide – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) steht für moderne Touring-Performance mit viel Elektronik, klarer Alltagstauglichkeit und einem Fahrkonzept, das sich auf lange Strecken genauso freut wie auf dynamische Ausfahrten. Die Harley-Davidson Road Glide dagegen verkörpert den klassischen amerikanischen Touring-Ansatz: viel Charakter, ein starkes Gefühl für den Rhythmus der Straße und ein Setup, das Komfort und Präsenz in den Vordergrund stellt.
Im Folgenden geht es nicht um reine Daten, sondern um das, was im Alltag wirklich zählt: Wie unterscheiden sich die beiden Motorräder im Fahrgefühl, bei Komfort und Handling, bei der Art, wie sie Kilometer „wegrollen“, und wo jeweils Stärken und Schwächen liegen.
Grundcharakter: modern & agil vs. klassisch & touringorientiert
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus wirkt wie ein durchdachtes Gesamtpaket aus Sporttourer-Genen und Reise-Features. Die Maschine ist darauf ausgelegt, zügig zu reagieren, dabei aber stabil und kontrolliert zu bleiben. Gerade auf kurvigen Strecken zeigt sich der Vorteil eines Konzepts, das auf präzises Handling und eine aktive Fahrweise setzt.
Die Harley-Davidson Road Glide ist dagegen stärker auf das „Cruisen“ ausgelegt. Das Motorrad fühlt sich weniger wie ein sportlicher Allrounder an, sondern mehr wie ein großes, souveränes Touring-Gerät. Wer gerne mit gleichmäßigem Tempo unterwegs ist, wird den Charakter schnell zu schätzen wissen. Die Road Glide vermittelt dabei ein sehr direktes, aber weniger „sportlich-analytisches“ Fahrgefühl als die Yamaha.
Motor & Antrieb: Drehmomentgefühl und Fahrbarkeit im Vergleich
Beide Motorräder liefern auf ihre Art das, was man auf Tour braucht: Durchzug, Stabilität und ein Antriebskonzept, das das Motorrad leicht beherrschbar macht. Die Yamaha punktet dabei mit einer modernen Abstimmung, die sich besonders harmonisch anfühlt, wenn man häufig zwischen Beschleunigen, Anpassen der Geschwindigkeit und zügigem Vorankommen wechselt. Das Fahrgefühl wirkt „aufgeräumt“: Gasannahme und Schub passen gut zusammen, wodurch sich die Tracer auch in wechselndem Terrain angenehm fahren lässt.
Die Harley spielt ihr eigenes Spiel. Der Antrieb wirkt kraftvoll und „präsent“, oft mit einem deutlich spürbaren Rhythmus. Das ist genau das, was viele Fahrer an der Road Glide lieben: Man fährt nicht nur von A nach B, sondern erlebt das Motorrad. In Situationen, in denen die Yamaha eher mit fein dosierbarer Dynamik überzeugt, setzt die Harley stärker auf den Charakter des Motors und die souveräne Art, wie sie Tempo aufbaut und hält.
Automatik-Ansatz vs. klassisches Touring-Feeling
Ein großer Unterschied liegt im Konzept: Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) bringt einen Automatik-Ansatz mit, der den Alltag deutlich entspannter machen kann – besonders im Stadtverkehr oder bei zäh fließendem Verkehr. Gleichzeitig bleibt das Motorrad so ausgelegt, dass man auch sportlich unterwegs sein kann, ohne ständig mit dem Schalten beschäftigt zu sein.
Die Road Glide setzt auf den klassischen Harley-Ansatz. Wer gerne selbst schaltet oder den direkten Kontakt zum Antrieb mag, bekommt hier genau dieses Gefühl. Für manche ist das ein Vorteil, für andere wiederum ein Grund, warum die Yamaha im Komfortbereich klarer punktet.
Komfort & Sitzposition: Langstrecke im Fokus
Auf langen Strecken entscheidet sich, wie gut ein Motorrad wirklich ist. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist als Reise-Maschine gebaut, die auch bei längeren Tagesetappen nicht „anstrengend“ wird. Die Sitzposition wirkt so gewählt, dass man nicht zu stark in eine sportliche Haltung gedrückt wird, aber dennoch genug Kontrolle behält. Dazu kommt der typische Touring-Gedanke: Windschutz und Ergonomie sollen das Fahren ermüdungsarm machen.
Die Harley-Davidson Road Glide geht noch einen Schritt weiter in Richtung traditionelles Touring. Die Maschine ist darauf ausgelegt, dass man sich auf dem Motorrad wohlfühlt und die Strecke eher „genießt“ als „arbeitet“. Der Windschutz und das Gesamtpaket aus Verkleidung und Fahrkomfort sind dabei ein zentraler Punkt. Wer vor allem auf Autobahn und Landstraße lange Strecken abspulen möchte, bekommt mit der Road Glide ein sehr stimmiges Gefühl.
Windschutz und Alltag: wo die Unterschiede spürbar werden
Beide Motorräder sind für Touren gemacht, aber sie lösen das Thema Windschutz unterschiedlich. Die Yamaha wirkt dabei wie ein modernes Touring-Paket: aerodynamisch gedacht, mit Fokus auf kontrollierte Fahrt und gute Übersicht. Die Harley setzt stärker auf den „Glide“-Gedanken: ruhiges Dahingleiten, bei dem Wind und Geräusche als Teil des Gesamterlebnisses wahrgenommen werden.
Handling & Fahrwerk: Agilität vs. souveränes Gleiten
Beim Handling zeigt sich der Charakterunterschied besonders deutlich. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus fühlt sich in Kurven und beim Richtungswechsel lebendig an. Das Motorrad lässt sich gut auf der Linie halten und wirkt dabei nicht träge. Gerade wenn die Strecke abwechslungsreich ist, spielt die Tracer ihre Stärken aus: Sie lädt zum aktiven Fahren ein, ohne dass man ständig „gegen“ das Motorrad arbeiten muss.
Die Harley-Davidson Road Glide ist weniger auf hektische Richtungswechsel ausgelegt, sondern auf Stabilität und Ruhe. Das Motorrad wirkt groß und souverän, besonders bei gleichmäßigem Tempo. In engen Kurven oder bei häufigem Rangieren kann die Harley dadurch weniger „leichtfüßig“ wirken als die Yamaha. Dafür ist sie auf langen, fließenden Strecken oft genau die richtige Wahl, weil sie das Tempo gelassen trägt.
Elektronik & Assistenz: moderne Unterstützung bei der Yamaha
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus bringt ein modernes Elektronikpaket mit, das das Fahren in vielen Situationen erleichtert. Das zeigt sich vor allem dann, wenn Wetterbedingungen wechseln, die Straße nicht perfekt ist oder man einfach entspannt unterwegs sein möchte. Elektronik kann dabei nicht nur Sicherheit erhöhen, sondern auch das Gefühl von „Stressfreiheit“ verbessern – man fährt mehr nach Gefühl, weniger nach Kompensation.
Die Harley-Davidson Road Glide ist ebenfalls tourentauglich und bietet moderne Annehmlichkeiten, aber der Fokus liegt stärker auf dem klassischen Touring-Erlebnis. Das heißt: weniger „Assistenz-Overkill“, mehr Motorrad-Charakter. Wer Technik als Unterstützung möchte, findet bei der Yamaha tendenziell mehr „Automatik im Hintergrund“, während die Harley eher auf das Zusammenspiel aus Fahrer und Maschine setzt.
Gepäck & Praxis: Touren-Setup im Vergleich
Für viele Käufer ist die Frage entscheidend, wie gut ein Motorrad sich für echte Touren vorbereiten lässt. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist als Reiseplattform gedacht: Gepäckkonzepte und die generelle Alltagstauglichkeit passen gut zu Fahrern, die regelmäßig unterwegs sind und dabei flexibel bleiben möchten. Durch die Touring-Ausrichtung wirkt sie wie ein Motorrad, das man schnell „startklar“ bekommt.
Die Harley Road Glide ist ebenfalls praxistauglich, aber mit einem anderen Schwerpunkt. Das Motorrad ist stark darauf ausgelegt, dass man komfortabel reist und das Setup als Teil des Gesamterlebnisses betrachtet. Wer gerne mit viel Gepäck unterwegs ist und dabei vor allem Komfort und Präsenz sucht, wird die Road Glide schnell als stimmig empfinden.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT)
- Stärken: modernes Touring-Konzept, sehr gutes Handling für abwechslungsreiche Strecken, entspannte Fahrbarkeit durch den Automatik-Ansatz, Elektronik als spürbare Unterstützung.
- Schwächen: wer ausschließlich den klassischen Harley-Charakter sucht, bekommt bei der Yamaha eher ein „technisch aufgeräumtes“ Erlebnis als ein emotionales Kultgefühl.
Harley-Davidson Road Glide
- Stärken: souveränes Touring-Gefühl, starke Präsenz und Motorcharakter, sehr angenehmes Dahingleiten auf langen Strecken, traditionelles Komfortkonzept.
- Schwächen: in engen, kurvigen Situationen oder beim häufigen Rangieren wirkt die Harley weniger agil als die Yamaha; der Fokus liegt stärker auf „Glide“ als auf sportlicher Wendigkeit.
Für wen welches Motorrad am besten passt
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das Touring und Dynamik gut verbindet. Wer häufig unterwegs ist, auch mal spontan eine kurvige Route wählt und dabei Komfort sowie moderne Unterstützung schätzt, findet in der Tracer eine sehr stimmige Wahl. Der Automatik-Ansatz ist zudem ein echter Pluspunkt für entspannte Fahrten und reduziert die „Arbeitslast“ im Alltag.
Die Harley-Davidson Road Glide ist ideal für alle, die klassisches Touring lieben: viel Charakter, ruhiges Gleiten, ein Motorrad, das man nicht nur fährt, sondern erlebt. Wer vor allem lange Strecken genießt, Wert auf Präsenz legt und das Gefühl eines großen, souveränen Tourers sucht, wird mit der Road Glide sehr glücklich.
Fazit:
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) gewinnt den Vergleich, wenn es um Allround-Touring mit moderner Unterstützung geht: agil genug für abwechslungsreiche Strecken, komfortorientiert für lange Etappen und mit dem Automatik-Ansatz besonders alltagstauglich. Die Harley-Davidson Road Glide ist die bessere Wahl, wenn klassisches amerikanisches Touring im Vordergrund steht: souveränes Dahingleiten, starker Motorcharakter und ein Setup, das vor allem auf Komfort und Erlebnis ausgelegt ist. Kurz gesagt: Wer flexibel, dynamisch und entspannt unterwegs sein möchte, fährt mit der Yamaha oft leichter zum Ziel. Wer das Reisen als Genuss versteht und den Kult-Charakter sucht, findet in der Road Glide die passendere Bühne.