| UVP | 19.249 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2006 bis 2010 | |
Pro und Kontra
- Wahnsinns-Ausstattung
- strammer Motor
- Sound von fauchend bis schreiend
- sehr gutes semiaktives Fahrwerk
- einzigartige Innovationen wie z.B. Matrix-LED Licht
- absolut tourentauglich, Kofferset inklusive
- Automatik-Modus mit Schwächen
- technische Möglichkeiten dürften einige Biker überfordern
- Komfort
- Durchzug
- Langstreckentauglichkeit
- Qualität
- wenig handlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-860 | mm |
| Höhe | 1.430 | mm |
| Gewicht | 252 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.155 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 795 | mm |
| Höhe | 1.220 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 75 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 218 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 98 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 96 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 228 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
| Rahmenbauart | Backbone | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
Die neue Tracer 9 GT+ setzt das fort, was Yamaha mit dieser Maschine 2023 gestartet hat: Sie ist ein Feuerwerk an technischen Innovationen und richtet sich an all diejenigen, die a) alles haben wollen und b) gerne an ihrer Maschine herumspielen. Das ist einerseits schon sehr beeindruckend, aber sicherlich nichts für alle Biker. Man muss schon etwas Zeit mitbringen, wenn man alle Optionen der Tracer 9 GT+ nutzen und verstehen möchte. Die Bedienung ist aber trotzdem gut gelungen und auch in Sachen Motor, Fahrwerk, Bremsen etc. setzt die Yamaha Tracer 9 GT+ Maßstäbe. Das alles hat natürlich seinen Preis, den die Fans solcher Maschinen aber vermutlich gerne zahlen. Ganz oben wird die Luft halt dünne...Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und neuerdings auch von Kawasaki.
Fazit - die fährt weiter
Kinder, wie die Zeit vergeht. Kaum elf Jahre alt und schon kann man ein Motorrad guten Gewissens in die nicht existierende Rubrik „Klassik-Sporttourer“ einsortieren. Beim 0-100 km/h-Test drehte sie hinten schön durch, moderne Biker sind die Abwesenheit einer Traktionskontrolle eben nicht mehr gewohnt.
Hier fährt man noch schön selbst. Wer so etwas sucht, kann hier zuschlagen. Die Honda CBF 1000 kommt mit frischer Inspektion und auch die Verschleißteile sind noch nicht … nun ja … verschlissen. Dank der Qualität dürfte sie ihrem neuen Besitzer noch lange Freude bereiten.
MotorradTest.de auf YouTube
Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) vs. Honda CBF 1000 – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ klingen, steckt im Detail oft der entscheidende Unterschied. Der Vergleich zwischen der Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) und der Honda CBF 1000 zeigt genau das: Beide Modelle sind auf Alltagstauglichkeit und Touren ausgelegt, doch sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Während die Yamaha mit moderner Elektronik und einem klaren Fokus auf dynamisches Reisen punktet, steht die Honda für bewährte Alltagstauglichkeit, ruhige Fahrbarkeit und einen unkomplizierten Charakter.
Grundidee und Einsatzprofil: Touren vs. bewährter Alltagskomfort
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ist als Reise-orientiertes Motorrad gedacht, das auch sportlich wirken kann, ohne den Komfort zu vernachlässigen. Die Ausstattung der GT Plus-Version zielt darauf ab, lange Strecken angenehm zu machen und gleichzeitig ein sicheres, kontrolliertes Fahrgefühl zu bieten. Das Y-AMT (Yamaha Automatic Manual Transmission) sorgt dabei für eine moderne Interpretation von „entspannt fahren“, besonders im Stadtverkehr oder bei zähem Tempo.
Die Honda CBF 1000 verfolgt ebenfalls das Ziel, Kilometer zu sammeln – allerdings mit einem eher klassischen Ansatz. Der Charakter ist oft weniger „technisch“ im Vordergrund, sondern mehr auf gleichmäßige Leistungsentfaltung und gutmütige Beherrschbarkeit ausgelegt. Wer ein Motorrad sucht, das sich im Alltag nicht in den Vordergrund drängt, sondern einfach funktioniert, findet in der CBF 1000 häufig genau diese Art von Ruhe.
Motor und Antrieb: Charakterunterschiede im Alltag
Beim Motor zeigt sich schnell, wie unterschiedlich die Philosophie beider Maschinen ist. Die Yamaha setzt auf einen modernen, drehfreudigen Ansatz, der sich besonders beim zügigen Beschleunigen und beim dynamischen Herausbeschleunigen aus Kurven bemerkbar macht. Gerade auf Landstraßen und bei wechselndem Tempo wirkt die Tracer 9 GT Plus lebendig und „bereit“.
Die Honda CBF 1000 steht dagegen häufig für eine eher gleichmäßige, gut dosierbare Kraftentfaltung. Das macht sie attraktiv, wenn häufig im mittleren Drehzahlbereich gefahren wird – etwa im Berufsverkehr, auf Landstraßen mit konstantem Rhythmus oder bei entspannten Touren. Der Vorteil liegt oft darin, dass das Motorrad nicht ständig „eingefordert“ werden muss, um angenehm voranzukommen.
Getriebe und Schaltgefühl: Y-AMT vs. klassisches Konzept
Ein zentraler Unterschied ist das Getriebe. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) bietet mit Y-AMT eine Automatik-ähnliche Lösung, die das Fahren in Situationen mit Stop-and-Go oder häufigem Anfahren deutlich erleichtern kann. Das kann den Stressfaktor senken und den Fokus auf Straße und Verkehr verlagern.
Die Honda CBF 1000 setzt auf ein klassisches Schaltkonzept. Das ist für viele Fahrerinnen und Fahrer ein Plus, weil das Gefühl für Gangwahl und Motorbremse direkter ist. Wer gerne aktiv fährt, findet hier einen unkomplizierten, nachvollziehbaren Antriebskonzept-Ansatz.
Fahrwerk und Handling: Stabilität, Kontrolle und Alltagstauglichkeit
Im Fahrwerk unterscheiden sich beide Motorräder in der Art, wie sie mit Unebenheiten und wechselnden Straßenverhältnissen umgehen. Die Yamaha wirkt häufig wie ein Motorrad, das auf souveräne Kontrolle ausgelegt ist: Sie vermittelt ein sicheres Gefühl, wenn die Straße unruhig wird, und unterstützt dabei, das Tempo auch bei wechselnden Bedingungen zu halten.
Die Honda CBF 1000 spielt ihre Stärken oft in der gutmütigen Fahrbarkeit aus. Sie ist darauf ausgelegt, dass sich das Motorrad auch bei weniger „sportlicher“ Gangart stabil anfühlt. Das kann gerade für längere Strecken oder für Fahrerinnen und Fahrer, die ein entspanntes Handling bevorzugen, sehr angenehm sein.
Reifenaufstand, Kurvengefühl und Spurtreue
Beide Modelle können in Kurven überzeugen, aber auf unterschiedliche Weise. Die Yamaha tendiert dazu, ein dynamischeres Kurvengefühl zu vermitteln, besonders wenn die Linie zügig gefahren wird. Die Honda punktet eher mit einer ruhigen, vorhersehbaren Art, die das Motorrad in vielen Situationen leicht „mitlaufen“ lässt. Wer viel im Alltag unterwegs ist und nicht ständig das Fahrwerk „lesen“ möchte, profitiert oft von dieser gutmütigen Abstimmung.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen aus der Praxis
Bei Bremsen geht es nicht nur um maximale Verzögerung, sondern auch um Dosierbarkeit und Standfestigkeit. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ist in der Regel auf ein modernes Sicherheitsgefühl ausgelegt: Das Bremssystem wirkt häufig fein ansprechbar, was gerade bei wechselnden Belägen oder beim Anbremsen aus dem Alltagstempo hilft.
Die Honda CBF 1000 ist ebenfalls auf sicheres Bremsen ausgelegt, wobei der Fokus oft auf einem konstanten, leicht zu kontrollierenden Gefühl liegt. Das ist besonders dann wertvoll, wenn das Motorrad nicht „sportlich“ am Limit bewegt wird, sondern im realen Alltag bei moderaten bis mittleren Geschwindigkeiten.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung vs. klassische Übersicht
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) bringt im Vergleich häufig mehr moderne Elektronik-Elemente mit. Das kann sich in der Praxis als spürbare Unterstützung zeigen – etwa bei der Stabilität in kritischen Situationen oder beim kontrollierten Anfahren und Beschleunigen. Gerade wer häufig unterwegs ist und nicht jedes Mal „nach Gefühl“ optimieren möchte, profitiert von dieser Art von Assistenz.
Die Honda CBF 1000 wirkt im Vergleich oft weniger „assistenzlastig“, dafür aber in der Handhabung sehr direkt. Das kann ein Vorteil sein, wenn eine klare, übersichtliche Bedienung wichtiger ist als ein Maximum an Funktionen. Für viele Fahrerinnen und Fahrer ist das genau die richtige Balance: genug Sicherheit, ohne dass das Motorrad zur „Technikshow“ wird.
Komfort, Ergonomie und Alltag: Wer sitzt entspannter?
Im Bereich Komfort spielt die Yamaha ihre Stärken besonders bei Touren aus. Die GT Plus-Version ist darauf ausgelegt, dass Windschutz, Sitzposition und Ausstattung das lange Fahren erleichtern. Dazu kommt, dass das Y-AMT die Belastung im Stadtverkehr reduzieren kann – weniger Schaltarbeit, mehr Fokus auf Umgebung.
Die Honda CBF 1000 punktet häufig mit einer ergonomischen, alltagstauglichen Sitzhaltung und einem ruhigen Fahrgefühl. Wer ein Motorrad sucht, das sich auch nach vielen Kilometern nicht „anstrengend“ anfühlt, findet in der CBF 1000 oft eine angenehme Basis.
Windschutz und Gepäck: Tourentauglichkeit im Vergleich
Beide Motorräder sind grundsätzlich für längere Strecken geeignet. Die Yamaha wirkt dabei oft stärker auf „Reise“ getrimmt, während die Honda eher als komfortabler Begleiter für Alltag und Touren gesehen werden kann. Wer viel mit Gepäck unterwegs ist oder regelmäßig längere Etappen fährt, wird bei der Yamaha häufig die modernere Touren-Ausrichtung zu schätzen wissen. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das unkompliziert bleibt und sich nicht zu sehr in den Vordergrund drängt, liegt mit der Honda oft richtig.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT)
- Stärken: modernes Reise-Konzept, dynamisches Fahrgefühl, Unterstützung durch Elektronik, komfortorientierte Ausstattung und Entlastung durch Y-AMT im Alltag.
- Schwächen: wer ein möglichst klassisches Fahrerlebnis ohne Automatik-Elemente bevorzugt, könnte sich mit dem Y-AMT weniger „pur“ fühlen; außerdem ist die Yamaha eher die Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die Technik und Tourenkomfort aktiv nutzen möchten.
Honda CBF 1000
- Stärken: bewährte, gutmütige Fahrbarkeit, ruhiger Charakter, unkomplizierte Bedienung, angenehmer Komfort für Alltag und längere Strecken.
- Schwächen: im Vergleich zur Yamaha wirkt die Honda oft weniger „modern“ bei Elektronik und Assistenz; wer maximale Dynamik und neuere Assistenzfunktionen sucht, findet bei der Tracer 9 GT Plus häufig die passendere Ausrichtung.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Motorradfahren im Vordergrund steht. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ist besonders interessant, wenn häufig zwischen Stadt und Land gewechselt wird, wenn Touren ein großer Teil des Fahralltags sind und wenn moderne Elektronik sowie das Y-AMT den Alltag spürbar erleichtern sollen. Auch wer gerne dynamischer unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das dabei kontrolliert bleibt, wird mit der Yamaha oft glücklicher.
Die Honda CBF 1000 passt besonders gut, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich unkompliziert anfühlt, zuverlässig im Alltag funktioniert und bei Touren nicht „zu viel“ verlangt. Wer ein klassisches Schaltgefühl bevorzugt und ein ruhiges, gut dosierbares Fahrverhalten schätzt, findet in der CBF 1000 häufig einen passenden Begleiter.
Fazit:
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ist die bessere Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die ein modernes Reise- und Allround-Motorrad suchen: dynamischer im Charakter, unterstützt durch Elektronik und im Alltag spürbar entlastet durch das Y-AMT. Wer oft unterwegs ist, lange Strecken fährt und dabei Komfort sowie Technik sinnvoll nutzen möchte, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Die Honda CBF 1000 empfiehlt sich dagegen, wenn ein bewährtes, leicht zu beherrschendes Tourenmotorrad im Vordergrund steht: ruhig, unkompliziert und mit einem Fahrgefühl, das nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt. Für den Alltag, für entspannte Touren und für alle, die ein klassisches Schaltkonzept bevorzugen, ist die CBF 1000 häufig die passendere Entscheidung.