| UVP | 19.249 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 11.039 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Wahnsinns-Ausstattung
- strammer Motor
- Sound von fauchend bis schreiend
- sehr gutes semiaktives Fahrwerk
- einzigartige Innovationen wie z.B. Matrix-LED Licht
- absolut tourentauglich, Kofferset inklusive
- Automatik-Modus mit Schwächen
- technische Möglichkeiten dürften einige Biker überfordern
- elastischer, drehfreudiger 4-Zylinder
- cooler Sound
- alltagsfreundliche Sitzposition
- sehr zugängliche Maschine, auch für Nicht-Sportler geeignet
- gutes Fahrwerk, gute Bremsen
- bringt voll Laune!
- keine Fahrmodi
- QuickShifter nur gegen Aufpreis (208€)
- Display etwas in die Tage gekommen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-860 | mm |
| Höhe | 1.430 | mm |
| Gewicht | 208 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.120 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Vierzylinder-Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 46 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 218 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 95 PS bei 12.000 U/Min | |
| Drehmoment | 63 NM bei 9.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 197 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 314 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrahmen | |
| Federung vorne | Showa USD-Gabel 41mm (Federweg 108)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 128)mm | |
| Aufhängung hinten | Doppelschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszangen ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue Tracer 9 GT+ setzt das fort, was Yamaha mit dieser Maschine 2023 gestartet hat: Sie ist ein Feuerwerk an technischen Innovationen und richtet sich an all diejenigen, die a) alles haben wollen und b) gerne an ihrer Maschine herumspielen. Das ist einerseits schon sehr beeindruckend, aber sicherlich nichts für alle Biker. Man muss schon etwas Zeit mitbringen, wenn man alle Optionen der Tracer 9 GT+ nutzen und verstehen möchte. Die Bedienung ist aber trotzdem gut gelungen und auch in Sachen Motor, Fahrwerk, Bremsen etc. setzt die Yamaha Tracer 9 GT+ Maßstäbe. Das alles hat natürlich seinen Preis, den die Fans solcher Maschinen aber vermutlich gerne zahlen. Ganz oben wird die Luft halt dünne...Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und neuerdings auch von Kawasaki.
Fazit - was bleibt hängen
Vor allem bleibt hängen, dass die CBR ein alltagstaugliches Bike ist, was den Fahrspaß aber nicht im Geringsten mindert - im Gegenteil: Gerade weil die CBR so umgänglich ist, macht es einen Heidenspaß, mit ihr durch die Gegend zu sportlern. Davon einmal abgesehen finden wir sie außerdem richtig schön, wie fast alle Sportler. Jetzt verstehen wir auch, warum unsere YouTube-Nutzer uns seit Jahren in den Ohren liegen, wir mögen doch endlich mal die Honda CBR 650 R testen. Check, ham' wir gemacht, hat sich tatsächlich gelohnt, danke für den Tipp.Das Testbike wurde uns übrigens zur Verfügung gestellt von motofun, einem großen Honda-Händler aus Kaltenkirchen in der Nähe von Hamburg. Dort steht die CBR als Vorführer in schwarz und wartet auf Probefahrer. Nur zu, Nico und sein Team freuen sich auf Euren Besuch!
MotorradTest.de auf YouTube
Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) vs. Honda CBR 650 R – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) steht für Touring-Feeling mit viel Komfort, moderner Elektronik und einer klaren Ausrichtung auf längere Strecken. Die Honda CBR 650 R dagegen wirkt wie ein konzentrierter Sport-Impuls: kompakt, leichtfüßig und mit dem Anspruch, sich auf der Landstraße dynamisch anzufühlen. Beide bewegen sich im Bereich um 650 Kubik, aber sie erzählen unterschiedliche Geschichten – und genau das macht die Entscheidung leichter, wenn man die Stärken und Schwächen gegeneinander abwägt.
Grundcharakter: Touring vs. sportliche Leichtigkeit
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist als Reise- und Alltagsmaschine gedacht. Das merkt man an der Gesamtkonzeption: mehr Komfort, mehr Ausstattung und ein Fahrgefühl, das auf entspannte Kilometer ausgelegt ist. Die Honda CBR 650 R ist dagegen stärker auf agiles Fahren zugeschnitten. Die Sitzposition wirkt sportlicher, das Motorrad fühlt sich schneller „bereit“ an und lädt dazu ein, Kurven zügig zu nehmen.
Im direkten Vergleich zeigt sich: Wer vor allem Touren, Pendeln und längere Strecken plant, findet in der Tracer 9 GT Plus den passenden Rahmen. Wer dagegen kurze Ausfahrten, sportliche Landstraßenrunden und ein knackiges Handling sucht, wird mit der CBR 650 R deutlich mehr „Motorradspaß auf den Punkt“ erleben.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen
Beide Motorräder setzen auf einen Vierzylinder-Charakter, aber die Auslegung ist unterschiedlich. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) zielt auf einen souveränen, alltagstauglichen Vortrieb. Der Motor liefert dabei ein Gefühl von Durchzug und Ruhe, besonders wenn man nicht ständig im oberen Drehzahlbereich unterwegs sein möchte. Das unterstützt die Touring-Idee: gleichmäßig beschleunigen, entspannt aus Kurven herauskommen und auch bei wechselndem Tempo sicher reagieren.
Die Honda CBR 650 R wirkt im Vergleich „direkter“. Der Motor unterstützt ein sportliches Fahrprofil: zügig hochdrehen, spürbar beschleunigen und das Motorrad mit dem Gas führen. Das macht sie besonders attraktiv, wenn die Fahrten eher nach Fahrspaß als nach Komfortplanung klingen.
Getriebe-Philosophie: Y-AMT vs. klassisches Schalten
Ein großer Unterschied liegt in der Getriebeauslegung. Die Yamaha kommt mit Y-AMT, also einem automatisierten Schaltkonzept. Das kann im Alltag ein echter Vorteil sein: weniger Stress im Stadtverkehr, entspanntes Fahren bei Stop-and-go und ein gleichmäßiger Rhythmus auf längeren Strecken. Die Honda setzt auf ein klassisches Schaltgetriebe. Das ist nicht nur „pur“, sondern auch ein Vorteil für alle, die die Kontrolle über Drehzahl und Gangwahl aktiv genießen möchten.
Stärken und Schwächen lassen sich hier klar gegenüberstellen: Die Tracer 9 GT Plus punktet mit Komfort und Entlastung, während die CBR 650 R mit direktem Fahrerfeedback und dem sportlichen Gefühl durch Schalten überzeugt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Im Fahrwerk- und Fahrwerksgefühl zeigt sich die unterschiedliche Zielgruppe. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist so abgestimmt, dass sie auch bei längeren Etappen ruhig bleibt. Gerade auf wechselndem Belag oder bei höheren Geschwindigkeiten wirkt sie „touring-sicher“: Das Motorrad vermittelt Stabilität und lässt sich dennoch kontrolliert bewegen.
Die Honda CBR 650 R fühlt sich im Vergleich leichter und wendiger an. Das Handling ist darauf ausgelegt, Kurven schnell anzunehmen und das Motorrad zügig in die Linie zu bringen. Wer gerne sportlich fährt und das Motorrad als „Werkzeug“ für die Landstraße nutzt, wird die Honda als sehr lebendig empfinden.
Bremsen und Fahrstabilität
Bei den Bremsen zeigt sich im Vergleich vor allem der Anspruch: Die Tracer 9 GT Plus ist auf kontrolliertes Verzögern aus höheren Reisegeschwindigkeiten und auf häufiges Bremsen im Alltag ausgelegt. Die CBR 650 R ist ebenfalls stark, wirkt aber im Gesamtkonzept stärker auf sportliche Dynamik und präzise Dosierbarkeit ausgelegt. In der Praxis bedeutet das: Beide bremsen zuverlässig, aber die Yamaha vermittelt mehr „Reise-Sicherheit“, während die Honda das sportliche Gefühl beim Bremsen und Einlenken betont.
Elektronik und Assistenz: Komfort-Features vs. sportliche Grundidee
Moderne Elektronik ist bei beiden Motorrädern ein Thema, aber die Gewichtung unterscheidet sich. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus bringt im Touring-Kontext typischerweise mehr Komfort- und Assistenzgedanken mit. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad unterstützt: Stabilität, Fahrmodi und ein insgesamt „entspannteres“ Sicherheitsgefühl. Gerade wer häufig unterwegs ist, profitiert von Systemen, die das Handling im Alltag vereinfachen.
Die Honda CBR 650 R bleibt stärker bei der sportlichen Grundidee. Elektronik ist vorhanden und sinnvoll, aber das Motorrad steht nicht so sehr im Zeichen maximaler Reiseassistenz. Das kann ein Vorteil sein, wenn man das Motorrad lieber „direkt“ spürt und die Fahrdynamik im Vordergrund steht.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Windschutz und Komfort
Hier trennt sich die Spreu schnell. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist klar auf Komfort ausgelegt. Die Sitzposition wirkt so gestaltet, dass man auch länger gut sitzen kann. Dazu kommt der Touring-Fokus: Windschutz und die generelle Verkleidungs-/Ausstattungslogik helfen dabei, Fahrten angenehmer zu machen – besonders bei wechselhaftem Wetter oder längeren Autobahn-/Landstraßenabschnitten.
Die Honda CBR 650 R bietet eine sportlichere Sitzhaltung. Das ist nicht automatisch schlecht – im Gegenteil: Für kurze bis mittlere Strecken und sportliche Fahrten ist das oft genau richtig. Wer aber regelmäßig lange Strecken fährt oder viel im Alltag unterwegs ist, merkt schneller, dass die Tracer 9 GT Plus im Komfortbereich im Vorteil ist.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Parken
Im Alltag zählt nicht nur das Fahren, sondern auch das „Drumherum“. Die Yamaha punktet mit dem automatisierten Schalten und dem insgesamt entspannteren Fahrgefühl. Das reduziert die mentale Last im Stadtverkehr. Die Honda ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie verlangt mehr aktive Fahrarbeit – dafür fühlt sie sich beim sportlichen Fahren besonders lebendig an.
Ausstattung und Praxis: Was man wirklich merkt
Die Tracer 9 GT Plus ist als „voller“ gedacht: mehr Komfort, mehr Reise-Logik, mehr Ausstattung. Das zeigt sich in der Praxis daran, dass man sich schneller „bereit“ fühlt für längere Touren. Die Honda CBR 650 R ist dagegen eher die Maschine für alle, die das Motorrad als sportlichen Begleiter sehen und weniger als Reiseprojekt.
Stärken und Schwächen im Vergleich: Die Yamaha ist im Alltag und auf Touren die komfortorientierte Wahl. Die Honda ist die fahrspaßorientierte Wahl – mit dem Vorteil, dass sie sich schnell „sportlich“ anfühlt und weniger nach Reiseausrüstung verlangt.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung wird leichter, wenn man die eigenen Fahrprofile ehrlich einordnet. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ist besonders geeignet für Menschen, die regelmäßig unterwegs sind, längere Strecken mögen und Komfort sowie moderne Unterstützung schätzen. Auch wer im Stadtverkehr weniger Schaltstress möchte, findet in der Yamaha einen klaren Vorteil.
Die Honda CBR 650 R passt besser zu Fahrern, die sportlich fahren wollen, Kurven dynamisch angehen und das Motorrad als direktes Erlebnis sehen. Wer gerne selbst schaltet und die Fahrdynamik stärker über den Fahrer steuert, wird mit der Honda sehr zufrieden sein.
Typische Einsatzszenarien im Vergleich
Yamaha Tracer 9 GT Plus: Pendeln mit weniger Aufwand, Wochenendtouren, längere Strecken, entspanntes Tempo und Komfort im Vordergrund.
Honda CBR 650 R: Landstraße mit sportlichem Anspruch, kurze bis mittlere Ausfahrten, aktives Fahren, präzises Handling und das Gefühl, das Motorrad „mitzunehmen“.
Fazit:
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad suchen, das Komfort, moderne Unterstützung und Touring-Feeling in den Alltag bringt. Besonders wenn längere Strecken, wechselnde Bedingungen und weniger Schaltstress im Vordergrund stehen, spielt die Yamaha ihre Stärken aus. Ihre Schwäche liegt weniger im Fahren selbst, sondern eher darin, dass sie als Reiseorientierte Maschine weniger „pur“ wirkt als ein sportliches Naked-/Sportkonzept.
Die Honda CBR 650 R ist dagegen ideal für Fahrer, die sportlich unterwegs sind und das Motorrad als direktes, agiles Werkzeug erleben möchten. Wer das Schalten aktiv nutzen will und auf Kurvenfahrten den Fokus legt, bekommt mit der Honda ein sehr stimmiges Gesamtpaket. Ihre Schwäche zeigt sich vor allem dann, wenn Komfort und entspannte Langstrecke stärker zählen als die sportliche Grundhaltung.
Kurz gesagt: Touring und Entspannung sprechen für die Yamaha, sportliche Dynamik und Direktheit für die Honda.