| UVP | 19.249 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 9.695 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Wahnsinns-Ausstattung
- strammer Motor
- Sound von fauchend bis schreiend
- sehr gutes semiaktives Fahrwerk
- einzigartige Innovationen wie z.B. Matrix-LED Licht
- absolut tourentauglich, Kofferset inklusive
- Automatik-Modus mit Schwächen
- technische Möglichkeiten dürften einige Biker überfordern
- Optik
- Sound
- Fahrverhalten
- Bremsen
- Untenrum wenig los
- Sozius - lass man
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-860 | mm |
| Höhe | 1.430 | mm |
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 1.990 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.110 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 399 | ccm |
| Hub | 39 | mm |
| Bohrung | 57 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 218 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 77 PS bei 14.500 U/Min | |
| Drehmoment | 39 NM bei 13.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 37-mm-Upside-Down-Kabel (Showa SFF-BP) mit einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler-Back-Link-Gasdruckstoßdämpfer (Showa-BFRC-Lite) mit einstellbarer Zug-und Druckstufe sowie einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 124)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen vorne | Halbschwimmend gelagerte 290-mm-Doppel-Bremsscheiben, radial montierte Vierkolben-Bremssättel ( Ø 290 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse mit Doppekolben-Bremssattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die neue Tracer 9 GT+ setzt das fort, was Yamaha mit dieser Maschine 2023 gestartet hat: Sie ist ein Feuerwerk an technischen Innovationen und richtet sich an all diejenigen, die a) alles haben wollen und b) gerne an ihrer Maschine herumspielen. Das ist einerseits schon sehr beeindruckend, aber sicherlich nichts für alle Biker. Man muss schon etwas Zeit mitbringen, wenn man alle Optionen der Tracer 9 GT+ nutzen und verstehen möchte. Die Bedienung ist aber trotzdem gut gelungen und auch in Sachen Motor, Fahrwerk, Bremsen etc. setzt die Yamaha Tracer 9 GT+ Maßstäbe. Das alles hat natürlich seinen Preis, den die Fans solcher Maschinen aber vermutlich gerne zahlen. Ganz oben wird die Luft halt dünne...Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und neuerdings auch von Kawasaki.
MotorradTest.de auf YouTube
Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) vs. Kawasaki Ninja ZX-4RR – Vergleich im Alltag und auf Tour
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend: Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) steht für sportliche Reise-Kompetenz, Komfort und moderne Assistenz – während die Kawasaki Ninja ZX-4RR mit ihrem klaren Fokus auf agiles Handling und sportliche Performance überzeugt. Wer sich zwischen diesen beiden Modellen entscheidet, sucht im Grunde die passende Antwort auf eine Frage: Soll das Motorrad vor allem komfortabel Kilometer fressen oder mit direktem Fahrgefühl begeistern?
Im Folgenden werden die im Vergleich genannten Eckdaten und Eigenschaften beider Modelle gegeneinander gestellt. Dabei geht es nicht nur um Zahlen, sondern vor allem darum, was sich daraus im Fahralltag ableitet – von der Sitzposition über das Ansprechverhalten bis hin zu Bremsen, Fahrwerk und dem, was man auf längeren Strecken wirklich spürt.
Grundcharakter: Reiseorientiert vs. sportlich-kompakt
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ist als Sporttourer gedacht: Sie kombiniert eine aufrechte, alltagstaugliche Sitzposition mit einem Konzept, das auch längere Fahrten angenehm macht. Der Zusatz Y-AMT steht dabei für ein Automatik- bzw. Assistenzkonzept, das den Fokus auf entspanntes Fahren legt – besonders im Stadtverkehr oder bei Stop-and-go.
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR wirkt dagegen wie ein sportlicher Kompaktentwurf. Das Motorrad zielt auf ein direktes, lebendiges Fahrgefühl ab, das sich in Kurven und beim zügigen Fahren besonders bemerkbar macht. Die Ninja-typische Ausrichtung sorgt dafür, dass man das Motorrad eher als Fahrmaschine wahrnimmt – weniger als „Reisebüro auf zwei Rädern“.
Motor und Antrieb: Wie sich die Charaktere im Vergleich anfühlen
Beim Vergleich der Motorwerte zeigt sich ein klarer Unterschied in der Auslegung: Die Tracer 9 GT Plus ist auf Alltagstauglichkeit und gleichmäßige Leistungsentfaltung ausgelegt. Das spürt man besonders dann, wenn man nicht ständig am Drehzahlfenster arbeiten möchte, sondern entspannt beschleunigen will – etwa beim Überholen oder beim Herausbeschleunigen aus Kreuzungen.
Die Ninja ZX-4RR setzt dagegen stärker auf sportliches Ansprechverhalten. Im Vergleich der Leistungs- und Drehmomentwerte wird deutlich, dass die Kawasaki eher in Richtung „agil und dynamisch“ interpretiert. Das bedeutet in der Praxis: Wer gerne zügig fährt, findet hier ein Motorrad, das sich schnell „wach“ anfühlt und das Kurvenfahren mit einem direkteren Gasgefühl unterstützt.
Automatik vs. klassisches Schalten: Komfort entscheidet
Ein großer Unterschied liegt nicht nur im Motor, sondern im Getriebe-Konzept. Die Yamaha mit Y-AMT bietet einen spürbaren Komfortgewinn: Gangwechsel und Lastwechsel werden so gestaltet, dass das Fahren im Alltag weniger anstrengend ist. Die Kawasaki setzt hingegen auf das klassische Sportbike-Erlebnis – wer gerne selbst schaltet, bekommt hier genau dieses Gefühl.
Fahrwerk und Handling: Stabilität, Rückmeldung und Kurvengefühl
Beim Fahrwerk zeigt sich im Vergleich, wie unterschiedlich die Prioritäten sind. Die Tracer 9 GT Plus ist auf Stabilität und kontrolliertes Fahrverhalten ausgelegt. Gerade bei längeren Strecken oder wechselnden Straßenbedingungen wirkt das Motorrad dadurch souveräner. Die Yamaha vermittelt ein Gefühl von „ruhig bleiben“, auch wenn die Straße nicht perfekt ist.
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist dagegen stärker auf agiles Einlenken und ein sportliches Kurvenverhalten ausgelegt. Im Vergleich der Fahrwerksauslegung wird deutlich, dass die Ninja eher darauf optimiert ist, schnell in Schräglage zu kommen und dabei eine direkte Rückmeldung zu liefern. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn die Strecke kurvig ist und man das Motorrad aktiv bewegt.
Lenkgefühl und Alltag: Wer profitiert mehr?
Wer häufig pendelt, im Stadtverkehr unterwegs ist oder auch mal längere Strecken fährt, wird an der Yamaha häufig mehr „Stressfreiheit“ wahrnehmen. Die Kawasaki ist dagegen dann besonders stark, wenn die Fahrten bewusst sportlich geplant sind – also wenn man das Motorrad nicht nur bewegt, sondern genau so fährt, wie es Spaß macht.
Bremsen und Sicherheit: Wie die Verzögerung im Vergleich wirkt
Im Vergleich der Bremskomponenten zeigt sich, dass beide Modelle auf kontrollierte Verzögerung ausgelegt sind. Die Yamaha wirkt dabei tendenziell wie die Maschine, die man im Alltag gerne nutzt: Sie unterstützt eine ruhige Dosierbarkeit und lässt sich gut „im Fluss“ fahren. Das ist besonders relevant, wenn man häufig aus niedrigen Geschwindigkeiten verzögert oder in Verkehrssituationen schnell reagieren muss.
Die Kawasaki bringt im Vergleich ein eher sportliches Bremsgefühl mit. Das kann sich positiv auswirken, wenn man beim zügigen Fahren öfter hart verzögert oder in Kurven stärker bremst. Gleichzeitig gilt: Wer vor allem entspannt unterwegs ist, wird die Yamaha oft als angenehmer im Handling empfinden.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz und Alltagstauglichkeit
Hier trennt sich die Spreu schnell: Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist klar auf Komfort ausgelegt. Im Vergleich der Ausstattung und der Reiseorientierung wird deutlich, dass die Yamaha für längere Fahrten gedacht ist – mit einem Konzept, das Ermüdung reduziert. Der Windschutz und die insgesamt tourentaugliche Ergonomie spielen dabei eine große Rolle.
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR setzt dagegen stärker auf eine sportliche Haltung. Das ist nicht automatisch „schlecht“ – im Gegenteil: Für kurze bis mittlere Fahrten und für Fahrer, die gerne dynamisch unterwegs sind, kann die Ninja genau richtig sein. Wer jedoch häufig lange Strecken fährt, wird die Yamaha oft als entspannter erleben.
Technik und Assistenz: Moderne Unterstützung vs. purer Fahrfokus
Die Yamaha punktet im Vergleich mit einem modernen Gesamtpaket: Assistenzfunktionen, Fahrmodi und das Automatik-Konzept sorgen dafür, dass man sich weniger um das „Handling“ kümmern muss und mehr auf die Strecke konzentriert. Die Kawasaki ist dagegen stärker auf das unmittelbare Fahrerlebnis fokussiert – weniger „Assistent“, mehr „Maschine“.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT): Stärken
- Komfort und Reiseorientierung: deutlich mehr Fokus auf längere Strecken und entspanntes Fahren.
- Automatik- bzw. Assistenzkonzept: reduziert Stress im Alltag und macht das Fahren zugänglicher.
- Stabilität im Fahrverhalten: wirkt souverän bei wechselnden Bedingungen.
- Moderne Technik: unterstützt den Fahrer und erhöht die Alltagstauglichkeit.
Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT): Schwächen
- Wer maximal „sportlich pur“ fahren möchte, könnte die Yamaha weniger direkt empfinden als eine konsequent sportliche Maschine.
- Das Komfort- und Assistenzkonzept ist ein Vorteil – kann aber für Fans des klassischen Schaltgefühls weniger „romantisch“ wirken.
Kawasaki Ninja ZX-4RR: Stärken
- Agiles Handling: macht Kurvenfahrten besonders lebendig.
- Sportliches Ansprechverhalten: unterstützt dynamisches Fahren und aktives Kurvenfahren.
- Direktes Fahrgefühl: klare Rückmeldung, die Lust auf zügige Fahrten macht.
Kawasaki Ninja ZX-4RR: Schwächen
- Reise-Komfort ist weniger im Mittelpunkt als bei der Tracer – längere Strecken können dadurch anstrengender wirken.
- Wer viel im Verkehr steht und maximale Entspannung sucht, wird die Yamaha mit Y-AMT oft als überlegen erleben.
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten so zusammenfassen: Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ist die Wahl, wenn das Motorrad Alltag und Touren gleichermaßen abdecken soll – mit Komfort, moderner Unterstützung und einem Konzept, das das Fahren spürbar erleichtert. Besonders interessant ist sie für Fahrer, die nicht ständig am Drehzahlfenster arbeiten wollen und die Automatik/Assistenz als echten Mehrwert sehen.
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist dagegen die bessere Option, wenn der Schwerpunkt auf sportlicher Fahrdynamik liegt: Kurven, zügiges Fahren und ein direktes, lebendiges Fahrgefühl stehen im Vordergrund. Wer gerne selbst schaltet und das Motorrad als „Spaßmaschine“ versteht, wird hier deutlich mehr Freude finden.
Fazit:
Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag entspannt bleibt und auf Touren Komfort sowie moderne Unterstützung in den Vordergrund stellt, trifft mit der Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) die passendere Wahl. Das Y-AMT-Konzept und die tourenorientierte Auslegung machen die Maschine besonders attraktiv für lange Strecken, Pendeln und Fahrer, die weniger „arbeiten“ und mehr „genießen“ möchten.
Für alle, die vor allem sportlich fahren, Kurven aktiv angehen und ein unmittelbares, direktes Fahrgefühl bevorzugen, ist die Kawasaki Ninja ZX-4RR die spannendere Alternative. Sie wirkt im Vergleich wie die Maschine, die schneller Lust auf dynamisches Fahren macht – auch wenn der Komfort- und Reisefokus nicht ganz so stark ausfällt wie bei der Tracer.
Kurz gesagt: Tracer für Tour und Komfort, Ninja für sportliche Dynamik.