| UVP | 19.249 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 10.645 € | |
| Baujahr | von 2011 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Wahnsinns-Ausstattung
- strammer Motor
- Sound von fauchend bis schreiend
- sehr gutes semiaktives Fahrwerk
- einzigartige Innovationen wie z.B. Matrix-LED Licht
- absolut tourentauglich, Kofferset inklusive
- Automatik-Modus mit Schwächen
- technische Möglichkeiten dürften einige Biker überfordern
- lässige Optik
- cooler Sound
- einfaches Fahrverhalten
- einfachste Bedienung
- viel Chrome
- Bremsen könnten stärker zupacken
- teilweise Vibrationen
- überschaubare Leistung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-860 | mm |
| Höhe | 1.430 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.180 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.075 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 773 | ccm |
| Hub | 83 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 218 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 48 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 2.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | Telegabel 41mm, nicht einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 107)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 Zoll | |
| Reifen hinten | 130/80-18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe | |
Fazit
Die neue Tracer 9 GT+ setzt das fort, was Yamaha mit dieser Maschine 2023 gestartet hat: Sie ist ein Feuerwerk an technischen Innovationen und richtet sich an all diejenigen, die a) alles haben wollen und b) gerne an ihrer Maschine herumspielen. Das ist einerseits schon sehr beeindruckend, aber sicherlich nichts für alle Biker. Man muss schon etwas Zeit mitbringen, wenn man alle Optionen der Tracer 9 GT+ nutzen und verstehen möchte. Die Bedienung ist aber trotzdem gut gelungen und auch in Sachen Motor, Fahrwerk, Bremsen etc. setzt die Yamaha Tracer 9 GT+ Maßstäbe. Das alles hat natürlich seinen Preis, den die Fans solcher Maschinen aber vermutlich gerne zahlen. Ganz oben wird die Luft halt dünne...Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und neuerdings auch von Kawasaki.
Fazit - was bleibt hängen
Keine Ganganzeige, kein Benzinfüllstandsanzeige, keine Fahrmodi, kein gar nichts. Die Kawasaki W800 verzichtet bewusst auf alles, was heutige moderne Maschinen an Technik an Bord haben. Ist das schlimm? Im Gegenteil, bei einem Retrobike wie der W800 ist das genau richtig. Statt in irgendwelchen Menüs herumzufummeln starten wir einfach den Motor und fahren los. Herrlich. Übrigens hätte der W800 ein Kickstarter irgendwie auch gut zu Gesicht gestanden. Naja, im Alltag ist so ein Anlasser per Knopfdruck dann vielleicht doch ganz okay. Moderne Technik eben...Vielen Dank an Thomas aus Meldorf, der uns seine Kawasaki W800 für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Einen Kaffee und ein interessantes Gespräch zur Lage der Nation war auch noch drin - insgesamt daher ein schöner Tag mit einem schönen Motorrad.
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Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) vs. Kawasaki W 800 – Vergleich für Tour & Alltag
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlicher kaum sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend: Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) steht für moderne Reise-Komforttechnik, klare Alltagstauglichkeit und ein sehr breites Einsatzspektrum. Die Kawasaki W 800 dagegen setzt auf klassischen Retro-Charme, eine entspannte Fahrweise und das Gefühl, das man eher mit „einfach losfahren“ verbindet als mit Hightech-Features. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Stärken und Schwächen beider Modelle – denn je nach Fahrprofil kann das Ergebnis sehr unterschiedlich ausfallen.
Grundidee im Vergleich: Reise-Komfort vs. Retro-Genuss
Yamaha Tracer 9 GT Plus: Tourenorientiert und alltagstauglich
Die Tracer 9 GT Plus ist als Reise- und Allrounder gedacht. Das merkt man an der Ausrichtung: Komfort für längere Strecken, gute Unterstützung beim Handling und ein Gesamtpaket, das auch dann funktioniert, wenn der Tag länger wird. Besonders interessant ist die Y-AMT-Ausrichtung, die den Alltag spürbar erleichtern kann – vor allem im Stadtverkehr oder bei häufigem Anhalten und Anfahren.
Kawasaki W 800: Klassisch, entspannt und charakterstark
Die W 800 ist ein Motorrad, das man nicht „optimiert“, sondern das man genießt. Der Fokus liegt auf einem stimmigen Gesamtgefühl: aufrechtere Sitzposition, ein ruhigerer Charakter und ein Look, der sofort nach Stil und Tradition wirkt. Wer gern mit Gefühl fährt, statt ständig nach dem nächsten „Feature“ zu suchen, findet hier schnell den Zugang.
Motor & Fahrgefühl: Wie sich die Charaktere unterscheiden
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Tracer 9 GT Plus wirkt deutlich „moderner“ im Ansprechverhalten und ist auf vielseitige Nutzung ausgelegt. Sie spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn zügiges Fahren auf der Landstraße gefragt ist oder wenn man auf Touren flexibel reagieren möchte. Der Motorcharakter ist so abgestimmt, dass sich Beschleunigung und Durchzug gut dosieren lassen – und das Gesamtpaket bleibt dabei souverän.
Die W 800 setzt dagegen auf einen eher klassischen, entspannten Charakter. Das Fahrgefühl ist weniger „sportlich getrieben“, sondern mehr auf gleichmäßiges Gleiten und kontrolliertes Tempo ausgelegt. Das kann ein echter Vorteil sein, wenn Strecken nicht als „Zeitaufgabe“ betrachtet werden, sondern als Erlebnis. Gleichzeitig gilt: Wer sehr dynamische Fahrmanöver oder häufige hohe Lastwechsel erwartet, wird die Tracer 9 GT Plus als klarer empfundenen Partner erleben.
Getriebe & Handling: Alltagserleichterung vs. purer Fahrspaß
Yamaha mit Y-AMT: weniger Aufwand im Alltag
Die Y-AMT-Idee der Tracer 9 GT Plus nimmt im Alltag spürbar Arbeit ab. Gerade in Situationen mit viel Stop-and-Go oder bei häufigen Tempowechseln kann das den Stress reduzieren und das Fahren entspannter machen. Das bedeutet nicht, dass die Yamaha „uninteressant“ wird – im Gegenteil: Sie bleibt ein Motorrad, das sich aktiv fahren lässt. Aber das System hilft dabei, den Fokus mehr auf die Strecke und weniger auf das ständige Schalten zu legen.
Kawasaki W 800: Einfachheit und Direktheit
Die W 800 setzt auf ein klassisches Fahrkonzept. Dadurch wirkt das Motorrad oft unmittelbarer: Man spürt die Verbindung zwischen Fahrer und Maschine stärker, weil weniger „Automatik-Logik“ im Hintergrund arbeitet. Das ist besonders dann attraktiv, wenn man das Motorrad als Hobby betrachtet und das Fahren bewusst zelebriert. Wer jedoch im dichten Stadtverkehr regelmäßig lange Stopps hat, kann die Yamaha als komfortabler empfinden.
Komfort & Ergonomie: Wer macht längere Strecken leichter?
Bei der Ergonomie und dem Komfort zeigt sich ein klarer Unterschied in der Zielrichtung. Die Tracer 9 GT Plus ist auf längere Fahrten ausgelegt: Sitz- und Fahrgefühl sind so abgestimmt, dass man auch nach mehreren Stunden nicht das Gefühl hat, „nur noch durchzuhalten“. Dazu kommt die Reiseausrichtung, die das Motorrad für Touren besonders passend macht.
Die W 800 ist ebenfalls angenehm, aber anders. Sie lädt eher zu kürzeren bis mittleren Ausfahrten oder zu Touren ein, bei denen das Tempo bewusst moderat bleibt. Die klassische Auslegung kann sich auf langen Strecken je nach Fahrstil und Körpergröße unterschiedlich anfühlen. Wer den Retro-Look liebt und das Motorrad als „Genussmaschine“ versteht, wird die W 800 schnell schätzen.
Bremsen & Fahrwerksgefühl: Stabilität vs. Leichtigkeit
Im Vergleich der Fahrsicherheit wirkt die Tracer 9 GT Plus wie ein Motorrad, das für wechselnde Bedingungen gemacht ist: Sie vermittelt ein ruhiges, kontrolliertes Gefühl, wenn die Straße schneller wird oder wenn man häufiger Spurwechsel und Kurvenkombinationen fährt. Das Gesamtpaket aus Fahrwerksabstimmung und Bremsgefühl zielt auf Vertrauen ab.
Die W 800 spielt ihre Stärken eher in der Leichtigkeit und im entspannten Rhythmus aus. Das Motorrad wirkt weniger „auf Kante“ abgestimmt, sondern eher auf harmonisches Vorankommen. Wer sportliche Ambitionen hat, wird die Yamaha im direkten Vergleich als klarer überlegen erleben. Wer dagegen das Motorrad nicht als Sportgerät, sondern als stilvolle Alltags- und Ausflugsmaschine sieht, bekommt genau das passende Gefühl.
Ausstattung & Praxis: Technikpaket vs. Stilfokus
Die Tracer 9 GT Plus ist als modernes Reise-Motorrad gedacht. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad im Alltag „mitdenkt“: Komfortfunktionen, die Reiseorientierung und die insgesamt durchdachte Praxisnähe machen sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur am Wochenende, sondern auch unter der Woche genutzt wird.
Die W 800 dagegen setzt auf einen anderen Reiz: weniger „Technik-Overload“, mehr Charakter. Das Motorrad wirkt bewusst reduziert und dadurch oft besonders sympathisch. In der Praxis bedeutet das: Wer gern mit wenigen Handgriffen auskommt und sich am klassischen Look erfreut, findet in der W 800 eine Maschine, die nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) – Stärken
- Hoher Komfort für längere Strecken und ein insgesamt tourentaugliches Gesamtpaket.
- Alltagserleichterung durch Y-AMT, besonders bei Stadtverkehr und häufigen Stopps.
- Vielseitiges Fahrverhalten für Landstraße, zügige Fahrten und wechselnde Bedingungen.
Yamaha Tracer 9 GT Plus – Schwächen
- Wer bewusst „pur“ fahren möchte, könnte die moderne Ausrichtung als weniger reduziert empfinden.
- Für sehr entspannte Retro-Fahrprofile kann die Yamaha „zu viel Motorrad“ sein – zumindest vom Charakter her.
Kawasaki W 800 – Stärken
- Starker Retro-Charakter und ein stimmiges Gesamtgefühl.
- Entspannte Fahrweise, die Ausfahrten besonders angenehm macht.
- Direktes, klassisches Fahrkonzept ohne den Fokus auf moderne Assistenzlogik.
Kawasaki W 800 – Schwächen
- Für sehr dynamische Fahrstile oder häufige hohe Lastwechsel wirkt die Yamaha im Vergleich klar zielgerichteter.
- Je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit kann die Eignung für lange Strecken weniger „reisefertig“ wirken als bei der Tracer.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) und Kawasaki W 800 hängt stark davon ab, welche Art von Motorrad-Erlebnis gesucht wird. Die Yamaha ist besonders dann die bessere Wahl, wenn das Motorrad vielseitig genutzt wird: für Pendeln, für Touren, für wechselnde Strecken und für Fahrer, die Komfort und Entlastung im Alltag schätzen. Die Y-AMT-Ausrichtung kann dabei ein echter Pluspunkt sein, weil sie das Fahren in stressigen Situationen spürbar angenehmer macht.
Die Kawasaki W 800 ist dagegen ideal für alle, die Stil, Charakter und entspanntes Fahren in den Vordergrund stellen. Wer gern mit ruhigem Rhythmus unterwegs ist, das Motorrad als Genussobjekt betrachtet und sich an klassischer Optik und direktem Fahrgefühl erfreut, wird mit der W 800 sehr zufrieden sein. Sie ist weniger die Maschine für „maximale Reiseperformance“, sondern eher für das gute Gefühl auf der Straße.
Fazit:
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein komfortables, modernes und sehr vielseitiges Motorrad suchen – besonders, wenn Stadtverkehr, längere Touren und häufig wechselnde Anforderungen zum Alltag gehören. Die Y-AMT-Ausrichtung und die insgesamt tourorientierte Abstimmung machen sie im Vergleich zum stressfreien Begleiter.
Die Kawasaki W 800 passt am besten zu Menschen, die Retro-Charme, entspanntes Fahrgefühl und klassische Direktheit priorisieren. Sie liefert genau dann den größten Mehrwert, wenn nicht die maximale Dynamik im Vordergrund steht, sondern das Motorrad-Erlebnis selbst: stimmig, ruhig und charaktervoll.
Kurz gesagt: Wer „Reise und Komfort“ sucht, nimmt die Yamaha. Wer „Stil und Genuss“ sucht, findet in der Kawasaki W 800 den passenden Partner.