UVP 19.249 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 13.049 €
Baujahr von 2020 bis 2023
Mehr Technik geht nicht.
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Klein, aber oho!
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Pro und Kontra

Pro:
  • Wahnsinns-Ausstattung
  • strammer Motor
  • Sound von fauchend bis schreiend
  • sehr gutes semiaktives Fahrwerk
  • einzigartige Innovationen wie z.B. Matrix-LED Licht
  • absolut tourentauglich, Kofferset inklusive
Kontra:
  • Automatik-Modus mit Schwächen
  • technische Möglichkeiten dürften einige Biker überfordern
Pro:
  • Motorleistung
  • Präzises Fahrwwerk
  • Bremsen sehr leistungsfähig
  • Schneller Quickshifter
Kontra:
  • Tourentauglichkeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht232kg
Radstand1.500mm
Länge2.175mm
Radstand1.500mm
Sitzhöhe: 845-860 mm
Höhe1.430mm
Gewicht185kg
Radstand1.482mm
Radstand1.482mm
Sitzhöhe: 834 mm

Motor

Motor-Bauart3-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor
Hubraum890ccm
Hub69mm
Bohrung91mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung119 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment93 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.218km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite380km
Leistung121 PS bei 9.250 U/Min
Drehmoment99 NM bei 7.750 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite295km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorne41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 131)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17
Reifen hinten180/55ZR17
RahmenbauartChrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet
Federung vorneWP Apex 43er-USD-Gabel (Federweg 140)mm
Federung hintenWP Zentralfederbein (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten180/55-17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)

Fazit

Die neue Tracer 9 GT+ setzt das fort, was Yamaha mit dieser Maschine 2023 gestartet hat: Sie ist ein Feuerwerk an technischen Innovationen und richtet sich an all diejenigen, die a) alles haben wollen und b) gerne an ihrer Maschine herumspielen. Das ist einerseits schon sehr beeindruckend, aber sicherlich nichts für alle Biker. Man muss schon etwas Zeit mitbringen, wenn man alle Optionen der Tracer 9 GT+ nutzen und verstehen möchte. Die Bedienung ist aber trotzdem gut gelungen und auch in Sachen Motor, Fahrwerk, Bremsen etc. setzt die Yamaha Tracer 9 GT+ Maßstäbe. Das alles hat natürlich seinen Preis, den die Fans solcher Maschinen aber vermutlich gerne zahlen. Ganz oben wird die Luft halt dünne...
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und neuerdings auch von Kawasaki.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 19.250€
  • Verfügbarkeit: seit 2023
  • Farben: blau, silber-blau

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Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) vs. KTM 890 Duke R – Motorradvergleich

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) steht für Touring-Feeling, Komfort und eine moderne Elektronik, die den Alltag erleichtert. Die KTM 890 Duke R dagegen ist ein kompromissloses Naked-Bike, das auf Agilität, Antritt und ein sportliches Fahrgefühl setzt. Genau daraus entsteht die Frage: Geht es eher um entspanntes Reisen oder um unmittelbaren Fahrspaß im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken?

Grundidee: Touring-Komfort trifft auf Naked-Performance

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist als sportlicher Reisebegleiter gedacht. Der Fokus liegt auf einer Sitzposition, die auch längere Strecken angenehm macht, sowie auf Ausstattung, die den Fahrtag stressfreier gestaltet. Dazu passt auch die Y-AMT-Komponente: Sie zielt darauf ab, das Schalten im Alltag zu vereinfachen und den Kopf beim Fahren freier zu machen.

Die KTM 890 Duke R ist dagegen ein Motorrad, das sich schnell anfühlt und schnell reagiert. Naked bedeutet: weniger Verkleidung, mehr Direktheit. Das merkt man besonders beim Wechsel zwischen Beschleunigen, Bremsen und Einlenken. Wer ein Bike sucht, das sich wie ein Werkzeug für Kurven und kurze Wege anfühlt, findet hier eine klare Ansage.

Motor und Antrieb: Charakter statt nur Zahlen

Im Vergleich der Motorwerte zeigt sich ein deutliches Bild: Beide Motorräder liefern spürbare Leistung, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) wirkt im Alltag oft souveräner, weil sie auf gleichmäßiges Vorankommen und gute Dosierbarkeit ausgelegt ist. Gerade beim Cruisen oder beim zügigen Fahren in wechselndem Tempo ist das angenehm: Der Motor unterstützt ohne ständig „auf Drehzahl“ angewiesen zu sein.

Die KTM 890 Duke R spielt ihre Stärken stärker im sportlichen Bereich aus. Der Motorcharakter ist direkter, das Ansprechverhalten wirkt unmittelbarer. Beim Herausbeschleunigen aus Kurven und beim dynamischen Fahren fühlt sich das Bike oft „leichter“ an, weil es die Leistung sehr präsent vermittelt. Wer gerne zügig unterwegs ist und das Motorrad aktiv bewegt, wird die KTM häufig als emotionaler erleben.

Schalten und Fahrgefühl

Ein großer Unterschied liegt im Konzept: Die Yamaha Tracer 9 GT Plus bringt mit Y-AMT eine Automatik- bzw. Assistenzlösung mit, die das Handling im Stop-and-go-Verkehr entspannt. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn häufig Stadtverkehr, Staus oder lange Anfahrten vorkommen.

Die KTM 890 Duke R setzt auf das klassische Fahrerlebnis. Das bedeutet mehr Kontrolle über den Antrieb, aber auch mehr „Handarbeit“. Wer sich am Schalten erfreut und das Motorrad gerne selbst steuert, wird das als Pluspunkt sehen.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Beim Fahrwerk zeigt sich die Philosophie beider Modelle. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus zielt auf ein ausgewogenes Gesamtpaket aus Komfort und sportlicher Kontrolle. Das merkt man daran, dass sie sich auf längeren Strecken ruhig anfühlt und Unebenheiten weniger „durchreicht“. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das eher auf Gelassenheit und Konstanz ausgelegt ist.

Die KTM 890 Duke R wirkt dagegen wie ein Bike, das man gerne „arbeitet“. Das Handling ist sehr direkt, das Einlenken fühlt sich schnell an, und das Motorrad lädt zum zügigen Kurvenfahren ein. Gerade auf kurvigen Strecken ist das ein Vorteil, weil die KTM das Tempo leichter in Bewegung übersetzt.

Bremsen: Vertrauen in unterschiedlichen Situationen

Auch bei den Bremsen unterscheiden sich die Schwerpunkte. Die Yamaha spielt ihre Stärke eher in der gleichmäßigen Dosierbarkeit und im sicheren Gefühl bei längeren Fahrten aus. Das ist hilfreich, wenn häufig aus höheren Geschwindigkeiten gebremst wird oder wenn man über längere Zeit zügig unterwegs ist.

Die KTM punktet stärker mit sportlicher Ansprechfreudigkeit. Beim harten Verzögern und beim schnellen Wechsel zwischen Beschleunigen und Bremsen wirkt sie oft „zielgenauer“. Wer gerne dynamisch fährt, profitiert von diesem direkten Feedback.

Elektronik und Assistenz: Komfort-Tools vs. Performance-Fokus

Beide Motorräder verfügen über moderne Elektronik, aber die Ausrichtung ist unterschiedlich. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus wirkt wie ein Paket, das den Alltag und längere Touren erleichtern soll. Fahrmodi, Traktions- und Assistenzfunktionen sind so gedacht, dass sie das Motorrad in vielen Situationen berechenbar machen. Das ist besonders dann spürbar, wenn Wetter, Belag oder Verkehrslage wechseln.

Die KTM 890 Duke R setzt ebenfalls auf Elektronik, aber der Fokus liegt stärker auf sportlicher Unterstützung. Das Bike bleibt dabei „nah am Fahrer“, ohne das Gefühl zu nehmen. Gerade beim zügigen Fahren kann das als Vorteil empfunden werden, weil die KTM die Performance nicht nur verwaltet, sondern sie erlebbar macht.

Ergonomie und Alltag: Wer sitzt wie, und wofür ist es gedacht?

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist klar auf Komfort ausgelegt. Die Sitzposition wirkt so gewählt, dass längere Strecken nicht zur Belastung werden. Dazu kommt, dass die Maschine als Reiseplattform gedacht ist: Man kann sie gut als „Allrounder“ verstehen, der auch bei längeren Tagesetappen Spaß macht.

Die KTM 890 Duke R ist ergonomisch sportlicher. Das bedeutet nicht automatisch unbequem, aber die Sitzhaltung und die Art, wie das Motorrad bewegt werden will, sind stärker auf aktives Fahren ausgelegt. Für kurze Wege, spontane Touren und kurvige Feierabendrunden ist das oft genau richtig.

Stadt, Landstraße, Autobahn: Unterschiede in der Praxis

Im Stadtverkehr spielt die Yamaha ihre Vorteile besonders dann aus, wenn häufig angehalten wird und das Schalten nervt. Die Y-AMT-Lösung reduziert die mentale Last. Außerdem fühlt sich die Tracer durch ihre Touring-Orientierung oft „ruhiger“ an, wenn der Verkehr unruhig wird.

Auf der Landstraße ist die KTM häufig im Element: Das Motorrad lädt zum schnellen Richtungswechsel ein, und das Fahrgefühl bleibt sehr direkt. Auf längeren Autobahn-Abschnitten kann die Yamaha dagegen entspannter wirken, weil sie stärker auf Reisekomfort ausgelegt ist und das Tempo über Zeit besser „wegsteckt“.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT)

Stärken: Touring-Komfort, souveräne Alltagsdosierung, moderne Elektronik für viele Situationen und die Entlastung durch Y-AMT. Die Maschine wirkt wie gemacht für längere Fahrten, bei denen nicht jede Minute „maximal sportlich“ sein muss.

Schwächen: Wer ein Naked-Bike-Gefühl sucht und maximale Direktheit ohne Assistenz bevorzugt, könnte die Yamaha weniger „roh“ erleben. Außerdem ist das Konzept stärker auf Komfort und Reise ausgelegt, wodurch sie im sehr kurzen, aggressiven Fahrstil nicht ganz so „leichtfüßig“ wirkt wie die KTM.

KTM 890 Duke R

Stärken: sehr direktes Handling, sportlicher Motorcharakter, agiles Fahrgefühl und eine Performance-Orientierung, die besonders auf kurvigen Strecken Spaß macht. Die KTM ist oft die bessere Wahl, wenn spontane Fahrten und dynamisches Fahren im Vordergrund stehen.

Schwächen: Im Touring-Alltag kann der Komfortfokus geringer ausfallen als bei der Yamaha. Wer lange Strecken entspannt zurücklegen möchte oder im dichten Verkehr besonders entlastet werden will, findet bei der Tracer häufig das passendere Gesamtpaket.

Für wen ist welches Motorrad die bessere Wahl?

Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welche Maschine „besser“ ist, sondern welche Art von Fahrgefühl gesucht wird. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren, Wert auf Komfort legen und im Alltag die Bedienung vereinfachen möchten. Die Kombination aus Reiseorientierung und Y-AMT macht sie zu einem Motorrad, das viele Situationen souverän abdeckt.

Die KTM 890 Duke R passt besser zu Menschen, die ein Naked-Bike wollen, das schnell anspricht, sich sportlich bewegt und Kurven als Spielplatz betrachtet. Wer gerne aktiv fährt, das Motorrad spüren möchte und dynamische Ausfahrten priorisiert, wird mit der KTM sehr glücklich.

Fazit:

Wer ein Motorrad für Touren, Alltag und entspannte Langstrecken sucht, liegt mit der Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) vorn. Die Reiseorientierung, die komfortable Auslegung und die Entlastung durch Y-AMT machen sie besonders attraktiv, wenn häufig gefahren wird, ohne dass jede Fahrt maximal sportlich sein muss. Die KTM 890 Duke R ist dagegen die bessere Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die ein direktes Naked-Bike-Gefühl wollen: agiles Handling, sportlicher Charakter und ein Fahrstil, der Kurven und dynamische Sequenzen in den Mittelpunkt stellt. Kurz gesagt: Tracer für den vielseitigen Touren-Allrounder, Duke R für den spürbar sportlichen Spaßmacher.

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