| UVP | 19.249 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 7.779 € | |
| Baujahr | von 2005 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Wahnsinns-Ausstattung
- strammer Motor
- Sound von fauchend bis schreiend
- sehr gutes semiaktives Fahrwerk
- einzigartige Innovationen wie z.B. Matrix-LED Licht
- absolut tourentauglich, Kofferset inklusive
- Automatik-Modus mit Schwächen
- technische Möglichkeiten dürften einige Biker überfordern
- Preis
- echter V2
- Harmonischer Gesamteindruck
- Soziustauglichkeit im Vergleich
- Materialqualität
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-860 | mm |
| Höhe | 1.430 | mm |
| Gewicht | 197 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.140 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 645 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 218 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 8.100 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 205 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 363 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Telegabel 41 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 17 M/C x MT 3.50 120/70ZR17 M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 17 M/C x MT 5.00 160/60ZR17 M/C (69W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 290 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue Tracer 9 GT+ setzt das fort, was Yamaha mit dieser Maschine 2023 gestartet hat: Sie ist ein Feuerwerk an technischen Innovationen und richtet sich an all diejenigen, die a) alles haben wollen und b) gerne an ihrer Maschine herumspielen. Das ist einerseits schon sehr beeindruckend, aber sicherlich nichts für alle Biker. Man muss schon etwas Zeit mitbringen, wenn man alle Optionen der Tracer 9 GT+ nutzen und verstehen möchte. Die Bedienung ist aber trotzdem gut gelungen und auch in Sachen Motor, Fahrwerk, Bremsen etc. setzt die Yamaha Tracer 9 GT+ Maßstäbe. Das alles hat natürlich seinen Preis, den die Fans solcher Maschinen aber vermutlich gerne zahlen. Ganz oben wird die Luft halt dünne...Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und neuerdings auch von Kawasaki.
Fazit - was bleibt hängen
Für den Bikeralltag der meisten Motorradfahrer reicht eine Suzuki SV 650 allemal aus. Sie erfüllt die Bedürfnisse des Motorradfahrens ohne große Auffälligkeiten, den schönen V2-Motor gibt es als Alleinstellungsmerkmal dazu. Natürlich könnte die Materialqualität manchmal besser sein, namentlich die Carbon-Nachbildungen am Tank.
Aber: Für 6.595 Euro kann man noch in Windschutz, Koffer oder das Fahrwerk investieren – oder aber in alles oder nichts. Im Kern bleibt die Suzuki der unproblematische Begleiter für jeden Tag. Wer’s mag kann mehr Geld ausgeben: Den V2 hat natürlich auch die "X“-Variante der SV im Rahmen stecken, die 7.300 statt 6.595 Euro teuer ist. Dafür gibt es eine edle, gesteppte Sitzbank, Metallic-Lack, eine kleine Verkleidung und Retro-Look.
Das Testbike wurde uns von Zweirad-Technik Schielmann in Hamburg zur Verfügung gestellt.
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Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) vs Suzuki SV 650 – Vergleich im Alltag und auf Tour
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) und die Suzuki SV 650, lohnt sich ein genauer Blick. Denn am Ende geht es nicht nur darum, welche Maschine „mehr“ kann, sondern welche besser zum eigenen Fahrstil, zur geplanten Nutzung und zum gewünschten Gefühl passt. Der Vergleich zeigt: Die Yamaha ist klar auf Komfort, Reichweite und Elektronik-gestützte Touren ausgelegt – während die Suzuki SV 650 für unmittelbares Fahrvergnügen, einfache Handhabung und einen sehr zugänglichen Charakter steht.
Grundcharakter: Tourer mit Technik vs. unkomplizierter Klassiker
Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT)
Die Tracer 9 GT Plus ist als sportlicher Reise-Tourer gedacht. Das merkt man schon am Gesamtkonzept: Sitzposition, Windschutz, Ausstattung und die Art, wie sich das Motorrad auf Tempo und längere Strecken einstellt. Dazu kommt die Y-AMT-Automatik, die das Fahren im Alltag deutlich entspannen kann. Gerade im Stop-and-go oder bei häufigem Schalten wirkt das wie ein Komfort-Upgrade, ohne dass der sportliche Anspruch verloren geht.
Suzuki SV 650
Die SV 650 ist dagegen ein Motorrad, das man schnell „begreift“. Der Motorcharakter ist direkt, die Bedienung ist unkompliziert und das Fahrgefühl bleibt nah am Fahrer. Die SV 650 ist damit besonders attraktiv, wenn kurze Wege, Landstraßenfahrten und spontane Ausflüge im Vordergrund stehen. Auch wenn die Yamaha auf Tourenkomfort und Elektronik setzt, punktet die Suzuki mit ihrem einfachen, ehrlichen Setup.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich der beiden Modelle zeigt sich ein klarer Unterschied im Einsatzprofil. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist darauf ausgelegt, auch bei längeren Etappen souverän zu laufen. Die Leistungsentfaltung wirkt dabei eher „tourentauglich“: gleichmäßig, belastbar und so abgestimmt, dass man entspannt fahren kann, ohne ständig am Limit zu arbeiten. Die Elektronik und die Abstimmung helfen dabei, dass das Motorrad in unterschiedlichen Situationen stabil bleibt – vom ruhigen Cruisen bis zur zügigen Fahrt auf der Landstraße.
Die Suzuki SV 650 liefert dagegen ein spürbar anderes Gefühl. Der Motor ist lebendig und reagiert schnell auf Gasbefehle. Dadurch entsteht ein direkteres Fahrerlebnis, das besonders auf kurvigen Strecken Spaß macht. Wer gern dynamisch fährt, findet in der SV 650 schnell ein passendes Tempo. Gleichzeitig bleibt das Motorrad so handhabbar, dass es auch im Alltag nicht überfordert.
Getriebe und Fahrmodi: Komfortfokus vs. purer Fahrspaß
Y-AMT bei der Yamaha
Die Yamaha bringt mit der Y-AMT ein Automatik-Konzept mit, das vor allem im Stadtverkehr und auf Strecken mit vielen Wechseln zwischen Beschleunigen und Verzögern Vorteile bringt. Das Motorrad nimmt dem Fahrer einen Teil der Arbeit ab. Das bedeutet nicht, dass die Yamaha „langweilig“ wird – im Gegenteil: Die Maschine bleibt sportlich, aber der Fokus liegt stärker auf dem Fahren selbst statt auf dem ständigen Schalten.
Schaltgefühl bei der Suzuki
Die SV 650 setzt auf das klassische Motorradgefühl: Schalten, Dosieren und die direkte Rückmeldung. Das ist ein Pluspunkt für alle, die gern aktiv fahren und das Motorrad „mitarbeiten“ lassen. Gerade beim Herausbeschleunigen aus Kurven wirkt die SV 650 dadurch sehr spontan. Wer lieber mit klaren Handgriffen fährt, wird hier schnell warm.
Handling und Fahrwerk: Stabilität auf Distanz vs. Agilität im Alltag
Beim Thema Handling zeigt sich die unterschiedliche Philosophie. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus fühlt sich vor allem dann stark an, wenn Strecke und Tempo zusammenkommen. Die Geometrie und die Abstimmung zielen auf ruhiges Geradeausfahren und sicheres Durchfahren von längeren Abschnitten. Das macht sie besonders interessant für Touren, bei denen man nicht nur „von Kurve zu Kurve“ denkt, sondern auch ankommen möchte – komfortabel und entspannt.
Die Suzuki SV 650 ist dagegen spürbar agiler im engen Alltag. In der Stadt, auf Landstraßen mit wechselnden Radien oder bei spontanen Umwegen wirkt sie handlicher. Das Motorrad lädt dazu ein, öfter zu wechseln, zu korrigieren und das Tempo an die Straße anzupassen. Wer gern „mit dem Motorrad spielt“, bekommt hier ein sehr dankbares Setup.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen durch Abstimmung
Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie im Alltag sicher funktionieren. Im Vergleich zeigt sich aber: Die Yamaha setzt stärker auf ein Gesamtpaket aus Elektronik und Fahrstabilität. Dadurch wirkt das Bremsen in vielen Situationen berechenbar, besonders wenn sich die Bedingungen ändern. Die SV 650 bleibt ebenfalls zuverlässig, aber das Sicherheitsgefühl entsteht mehr über das direkte Fahrgefühl und die klare Rückmeldung am Hebel.
Elektronik und Ausstattung: Mehr Komfort bei der Yamaha
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo Komfort und Unterstützung gefragt sind. Elektronik und Assistenzfunktionen helfen dabei, das Motorrad in unterschiedlichen Situationen stabil zu halten. Dazu kommt die GT-Ausrichtung: Windschutz, Sitzkomfort und die Art, wie das Motorrad für längere Strecken „bereitsteht“. Das macht die Yamaha besonders attraktiv, wenn regelmäßig längere Touren geplant sind oder wenn das Motorrad auch als Alltagsreisender dienen soll.
Die Suzuki SV 650 ist dagegen weniger „technisch“ im Gefühl. Das ist kein Nachteil, sondern eine klare Stärke: weniger Ablenkung, mehr Fokus auf das Wesentliche. Wer eine Maschine sucht, die schnell startklar ist und sich nicht wie ein Technikprojekt anfühlt, findet in der SV 650 eine sehr stimmige Wahl.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) – Stärken
- Tourenkomfort: ausgelegt für längere Strecken und entspanntes Tempo.
- Automatik-Mehrwert durch Y-AMT: besonders im Stadtverkehr und bei Stop-and-go.
- Elektronik-gestütztes Sicherheitsgefühl und stabile Abstimmung.
- Gesamtpaket aus Windschutz, Sitzposition und Ausstattung.
Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) – Schwächen
- Anspruch an das eigene Fahrprofil: Wer nur kurze, spontane Fahrten bevorzugt, könnte den Komfort-Overkill als „zu viel“ empfinden.
- Komplexität: mehr Technik bedeutet auch mehr Dinge, die man kennen sollte.
Suzuki SV 650 – Stärken
- Direktes Fahrgefühl: schnell verstanden, schnell gefahren.
- Agilität im Alltag: ideal für Stadt, Landstraße und kurvige Strecken.
- Unkompliziertes Handling: wenig Hürde beim Einstieg und beim täglichen Nutzen.
- Fahrspaß durch Motorcharakter: lebendig und gut dosierbar.
Suzuki SV 650 – Schwächen
- Weniger Tourenfokus: für lange Autobahn- oder Fernstrecken ist der Komfort nicht im gleichen Maß ausgelegt.
- Weniger Assistenz-„Rundum-sorglos“: das Sicherheitsgefühl entsteht stärker über das aktive Fahren.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Motorradalltag gewünscht ist. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ist besonders passend für alle, die regelmäßig längere Strecken fahren, Wert auf Komfort und Unterstützung legen und im Alltag gern weniger mit Schalten beschäftigt sind. Wer Touren plant, bei denen Windschutz, Stabilität und Elektronik-gestützte Sicherheit eine große Rolle spielen, findet in der Yamaha eine sehr stimmige Basis.
Die Suzuki SV 650 ist dagegen die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem für spontane Fahrten, kurvige Landstraßen und ein unkompliziertes Handling genutzt wird. Wer ein Motorrad sucht, das schnell „anspringt“ – im Kopf wie auf der Straße – und das Fahrgefühl im Vordergrund stehen lässt, wird mit der SV 650 sehr zufrieden sein.
Fazit:
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ist die stärkere Wahl für Tourenfahrer und für alle, die Komfort, Windschutz und Elektronik-Unterstützung schätzen. Besonders im Alltag bringt die Y-AMT-Automatik spürbare Entlastung, ohne den sportlichen Charakter zu verlieren. Wer häufig längere Strecken fährt oder ein Motorrad sucht, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt, trifft mit der Yamaha eine sehr gute Entscheidung.
Die Suzuki SV 650 ist dagegen ideal für Fahrer, die ein direktes, unkompliziertes Motorradgefühl wollen: agil in der Stadt, lebendig auf der Landstraße und schnell zu beherrschen. Für kurze bis mittlere Strecken, kurvige Routen und ein aktives Fahrvergnügen ist die SV 650 besonders passend. Kurz gesagt: Yamaha für Komfort und Unterstützung auf Distanz, Suzuki für unmittelbaren Spaß und einfache Handhabung im Alltag.