| UVP | 19.249 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 19.950 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- Wahnsinns-Ausstattung
- strammer Motor
- Sound von fauchend bis schreiend
- sehr gutes semiaktives Fahrwerk
- einzigartige Innovationen wie z.B. Matrix-LED Licht
- absolut tourentauglich, Kofferset inklusive
- Automatik-Modus mit Schwächen
- technische Möglichkeiten dürften einige Biker überfordern
- Ausstattung
- Komfort
- Cockpit & Bedienung
- Platzverhältnisse
- Gewicht
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-860 | mm |
| Höhe | 1.430 | mm |
| Gewicht | 271 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 855 | mm |
| Höhe | 1.540 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.215 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 85 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 218 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 141 PS bei 9.350 U/Min | |
| Drehmoment | 122 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 211 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 48 mm WP Upside Down-Gabel (Federweg 190)mm | |
| Federung hinten | WP Monoshock, elektronisch einstellbare semi-aktive Dämpfung (Federweg 193)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge, Leichtmetallguss mit Kardanwellenantrieb | |
| Reifen vorne | 120/70 R19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen vorne | Schwimmende Doppelbremsscheiben, Brembo 4-Kolben-Monoblock-Radialsättel ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 282 mm) | |
Fazit
Die neue Tracer 9 GT+ setzt das fort, was Yamaha mit dieser Maschine 2023 gestartet hat: Sie ist ein Feuerwerk an technischen Innovationen und richtet sich an all diejenigen, die a) alles haben wollen und b) gerne an ihrer Maschine herumspielen. Das ist einerseits schon sehr beeindruckend, aber sicherlich nichts für alle Biker. Man muss schon etwas Zeit mitbringen, wenn man alle Optionen der Tracer 9 GT+ nutzen und verstehen möchte. Die Bedienung ist aber trotzdem gut gelungen und auch in Sachen Motor, Fahrwerk, Bremsen etc. setzt die Yamaha Tracer 9 GT+ Maßstäbe. Das alles hat natürlich seinen Preis, den die Fans solcher Maschinen aber vermutlich gerne zahlen. Ganz oben wird die Luft halt dünne...Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und neuerdings auch von Kawasaki.
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Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) vs. Triumph Tiger 1200 XCA – welcher Reiseenduro passt besser?
Wenn zwei Reiseenduros aufeinandertreffen, geht es selten nur um Leistung. Vielmehr entscheidet sich, wie sich ein Motorrad im Alltag anfühlt, wie souverän es auf langen Strecken bleibt und wie gut es mit Elektronik, Komfort und Fahrwerk harmoniert. Genau darum geht es im Vergleich zwischen der Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) und der Triumph Tiger 1200 XCA. Beide Modelle sind für Touren gemacht, beide wirken auf den ersten Blick wie „große“ Adventure-Bikes – aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte.
Grundidee: sportlich-touring vs. premium-adventure
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) steht für eine gelungene Mischung aus Alltagstauglichkeit und sportlichem Touring. Der Charakter wirkt eher dynamisch und „leichtfüßig“, ohne dabei auf Komfort zu verzichten. Die Ausstattung zielt darauf ab, lange Strecken angenehm zu machen und gleichzeitig ein Motorrad zu bieten, das sich auch auf kurvigen Straßen nicht versteckt.
Die Triumph Tiger 1200 XCA verfolgt dagegen eine klar premium-orientierte Adventure-Philosophie. Das Motorrad wirkt wie ein großes, durchdachtes Gesamtsystem: Komfort, Elektronik und Fahrwerkskonzept greifen zusammen, um sowohl auf der Straße als auch abseits befestigter Wege souverän zu bleiben. Wer ein Motorrad sucht, das sich „groß“ anfühlt und dabei trotzdem präzise bleibt, findet hier einen starken Kandidaten.
Motor und Antrieb: wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich zeigt sich: Beide Bikes sind für Touren ausgelegt, aber sie liefern das Fahrgefühl unterschiedlich. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) setzt auf ein Konzept, das sich besonders im flüssigen Cruisen und beim zügigen Vorankommen gut macht. Durch die Auslegung des Antriebs und die Art, wie das Motorrad Kraft auf die Straße bringt, entsteht ein harmonisches Gesamtbild – vor allem dann, wenn häufiges Anpassen an Verkehrssituationen oder wechselnde Streckenprofile gefragt ist.
Die Triumph Tiger 1200 XCA wirkt im Vergleich oft wie ein „Touring-Motor mit Adventure-Anspruch“. Die Kraft steht so zur Verfügung, dass das Motorrad auch bei wechselnder Last und auf längeren Etappen entspannt bleibt. Gleichzeitig bleibt das Ansprechverhalten so, dass man nicht das Gefühl hat, nur „groß“ zu sein – sondern auch kontrolliert sportlich fahren zu können.
Automatik vs. klassisches Schalten: Komfortgewinn im Vergleich
Der größte Unterschied im Alltag ist die Art der Kraftübertragung: Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) bringt mit dem Y-AMT-Konzept einen Komfortfokus, der besonders im Stadtverkehr, im Stop-and-go oder bei langen Tagesetappen spürbar wird. Das Motorrad lässt sich dadurch sehr entspannt bewegen, ohne dass ständig manuell eingegriffen werden muss.
Die Triumph Tiger 1200 XCA setzt auf ein traditionelleres Fahrgefühl. Das kann für viele Fahrerinnen und Fahrer genau richtig sein, weil die direkte Verbindung zum Antrieb ein sehr kontrolliertes Tempo ermöglicht. Wer gern selbst schaltet, bekommt hier ein Motorrad, das sich „hands-on“ anfühlt.
Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung oder „Fahrgefühl pur“?
Beide Modelle sind modern ausgestattet, aber die Art der Elektronik unterscheidet sich im Eindruck. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) wirkt so abgestimmt, dass Fahrmodi und Assistenzfunktionen das Motorrad leicht zugänglich machen. Gerade auf Touren ist das ein Vorteil: Man kann sich auf die Strecke konzentrieren, während das Motorrad in vielen Situationen stabil und berechenbar bleibt.
Die Triumph Tiger 1200 XCA geht in eine ähnliche Richtung, setzt aber stärker auf das Premium-Gesamtkonzept. Die Elektronik unterstützt nicht nur das Fahren, sondern trägt auch dazu bei, dass das Motorrad in unterschiedlichen Situationen souverän bleibt – vom zügigen Landstraßenrhythmus bis zu längeren Etappen mit wechselnder Fahrbahnbeschaffenheit.
Bedienung und Übersicht: wie schnell man sich zurechtfindet
Im Vergleich fällt auf, dass beide Motorräder auf eine gute Informationsdarstellung setzen. Die Yamaha wirkt dabei besonders darauf ausgelegt, dass man schnell zu den relevanten Einstellungen kommt, ohne sich durch zu viele Menüs zu kämpfen. Die Triumph punktet ebenfalls mit moderner Anzeige und klarer Struktur, fühlt sich aber im Gesamtpaket eher wie ein „Adventure-Command-Center“ an.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich der Charakterunterschied besonders deutlich. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) vermittelt im Vergleich ein Gefühl von Agilität, ohne dabei auf Stabilität zu verzichten. Gerade auf kurvigen Strecken oder wenn die Linie häufig gewechselt wird, wirkt das Motorrad lebendig und gut kontrollierbar.
Die Triumph Tiger 1200 XCA steht dagegen für souveräne Stabilität. Das Motorrad fühlt sich oft wie ein großes, ruhiges System an, das auch bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Strecken gelassen bleibt. Auf unruhigerem Untergrund spielt das Konzept seine Stärke aus, weil das Motorrad das Terrain „mitnimmt“ statt es nur zu überstehen.
Lenkkonzept und Gewichtsempfinden
Beide Bikes sind Reiseenduros, aber das Gewichtsempfinden ist unterschiedlich. Die Yamaha wirkt im Alltag häufig leichter zu bewegen, besonders beim Rangieren oder bei häufigen Richtungswechseln. Die Triumph kann sich dagegen im Stand und bei langsamen Manövern massiver anfühlen – dafür wird sie auf der Strecke oft mit einem sehr ruhigen, kontrollierten Fahrverhalten belohnt.
Komfort auf Tour: Windschutz, Sitzgefühl und Alltagstauglichkeit
Für viele ist ein Reiseenduro vor allem dann „gut“, wenn man nach Stunden noch entspannt ankommt. Hier zeigt die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ihre Touring-Stärken: Der Windschutz und die Gesamtergonomie zielen darauf ab, dass man auch bei längeren Etappen nicht permanent gegen den Fahrtwind arbeiten muss. Dazu kommt der Komfortgewinn durch das Automatik-Konzept, der gerade auf langen Strecken spürbar wird.
Die Triumph Tiger 1200 XCA setzt ebenfalls stark auf Komfort, wirkt aber eher wie ein Premium-Touring-Bike. Das Motorrad ist so abgestimmt, dass es auch bei längeren Tagen und wechselnden Bedingungen angenehm bleibt. Wer viel reist und Wert auf ein „rundes“ Gesamtpaket legt, findet hier eine sehr stimmige Basis.
Ausstattung und Praxis: Gepäck, Elektronik und Reise-Setup
Im Vergleich der Praxis zeigt sich: Beide Modelle sind für Touren gedacht, aber die Schwerpunkte liegen unterschiedlich. Die Yamaha wirkt besonders dann überzeugend, wenn ein modernes Touring-Setup mit guter Bedienbarkeit und komfortabler Fahrweise im Vordergrund steht. Die Triumph punktet, wenn ein hochwertiges Adventure-Paket gefragt ist, das sich wie „ready to go“ anfühlt.
Auch bei der Frage, wie gut sich das Motorrad in den Alltag integrieren lässt, unterscheiden sich die Eindrücke. Die Yamaha ist häufig die Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sowohl Tour als auch Alltag kann – ohne dass man ständig Kompromisse eingehen muss. Die Triumph ist eher die Wahl für alle, die ein großes Adventure-Bike wollen, das sich auch bei anspruchsvolleren Streckenprofilen souverän anfühlt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT)
- Stärken: sehr tourentaugliches Gesamtpaket, komfortabler Automatikansatz für entspanntes Fahren, agiles Handling für kurvige Strecken, moderne Bedienung und ein stimmiges Touring-Gefühl.
- Schwächen: wer ein klassisches „Adventure-Schalten“ bevorzugt, könnte den Automatikfokus weniger passend finden; bei sehr massiven Offroad-Situationen spielt das Konzept eher seine Grenzen aus als bei reinen Straßen- und Schottertouren.
Triumph Tiger 1200 XCA
- Stärken: premium-orientiertes Adventure-Gesamtpaket, sehr souveränes Fahrverhalten auf langen Strecken, starke Stabilität und ein hochwertiger Eindruck im Setup, Elektronikunterstützung für unterschiedliche Bedingungen.
- Schwächen: im langsamen Handling kann das Motorrad massiver wirken; wer maximale Agilität im engen Straßenverkehr sucht, empfindet das Handling möglicherweise weniger „leicht“ als bei der Yamaha.
Fazit:
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ist die bessere Wahl für alle, die ein Reiseenduro suchen, das sich im Alltag unkompliziert bewegt und auf Touren besonders durch entspanntes Fahren überzeugt. Der Automatikansatz erleichtert lange Etappen und macht das Motorrad besonders attraktiv für Menschen, die häufig zwischen Stadt, Landstraße und wechselnden Streckenprofilen unterwegs sind. Gleichzeitig bleibt das Handling so, dass Kurvenfahrten nicht zur Pflichtübung werden.
Die Triumph Tiger 1200 XCA passt am besten zu Fahrerinnen und Fahrern, die ein premium-orientiertes Adventure-Bike wollen, das sich auf langen Strecken sehr souverän anfühlt und auch abseits der reinen Straße eine starke Figur macht. Wer Stabilität, hochwertiges Gesamtkonzept und Elektronikunterstützung in den Vordergrund stellt, findet hier ein Motorrad, das sich wie ein „großer Reisebegleiter“ anfühlt.
Kurz gesagt: Yamaha für entspanntes Touring mit Automatik und agilerem Gefühl, Triumph für Premium-Adventure, Souveränität und ein besonders rundes Touring-Erlebnis.