| UVP | 19.249 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- Wahnsinns-Ausstattung
- strammer Motor
- Sound von fauchend bis schreiend
- sehr gutes semiaktives Fahrwerk
- einzigartige Innovationen wie z.B. Matrix-LED Licht
- absolut tourentauglich, Kofferset inklusive
- Automatik-Modus mit Schwächen
- technische Möglichkeiten dürften einige Biker überfordern
- sauber durchkonstruiertes Motorrad
- Motor - kräftig und drehmomentstark
- Preis/Leistung
- Sitzposition
- Verarbeitung
- sauber durchkonstruiertes Motorrad ;) - siehe Fazit
- TFT-Display lädt zur Ablenkung ein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-860 | mm |
| Höhe | 1.430 | mm |
| Gewicht | 215 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.375 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, DOHC, 4 Ventile | |
| Hubraum | 847 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 218 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 115 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 88 NM bei 8.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 310 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 137)mm | |
| Federung hinten | Schwinge (Federweg 142)mm | |
| Aufhängung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Federbein | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Die neue Tracer 9 GT+ setzt das fort, was Yamaha mit dieser Maschine 2023 gestartet hat: Sie ist ein Feuerwerk an technischen Innovationen und richtet sich an all diejenigen, die a) alles haben wollen und b) gerne an ihrer Maschine herumspielen. Das ist einerseits schon sehr beeindruckend, aber sicherlich nichts für alle Biker. Man muss schon etwas Zeit mitbringen, wenn man alle Optionen der Tracer 9 GT+ nutzen und verstehen möchte. Die Bedienung ist aber trotzdem gut gelungen und auch in Sachen Motor, Fahrwerk, Bremsen etc. setzt die Yamaha Tracer 9 GT+ Maßstäbe. Das alles hat natürlich seinen Preis, den die Fans solcher Maschinen aber vermutlich gerne zahlen. Ganz oben wird die Luft halt dünne...Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und neuerdings auch von Kawasaki.
Fazit - was bleibt hängen
Der Autor dieser Zeilen gibt es gerne zu: Er hat ein Faible für etwas schräge Motorräder, Typen und Tätigkeiten. Mir ist die Yamaha deshalb in ihrer Unaufgeregtheit zu distanziert, was aber eine rein persönliche Wertung ist.Die Yamaha versucht sehr erfolgreich alles Schräge außer Schräglagen aus ihrem Leben zu verbannen. Sie ist ein echter Tipp und wird sich auf dem Markt mit all ihren Fähigkeiten sicher behaupten - die Yamaha Tracer 900 GT ist ideal für Leute, die ungern Fehler machen oder fahren.
Typen wie ich müssen weitersuchen. Kennt man ja ...
Unser Dank an Motorrad Ruser für das Bereitstellen des Testbikes.
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Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) vs. Yamaha Tracer 900 GT – Vergleich
Wer auf der Suche nach einem vielseitigen Tourenmotorrad ist, landet bei Yamaha schnell in der Tracer-Welt. Der Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) und der Yamaha Tracer 900 GT sind beide auf Langstrecke, Komfort und Alltagstauglichkeit ausgelegt. Trotzdem fühlt sich der Charakter nicht identisch an: Der eine setzt stärker auf moderne Assistenz und Automatik-Fahrspaß, der andere auf bewährte Tracer-Logik mit klarer, direkter Fahrwirkung.
Im folgenden Vergleich werden die wichtigsten Unterschiede entlang der typischen Kaufkriterien betrachtet: Antrieb und Fahrgefühl, Elektronik und Assistenz, Komfort und Ergonomie, sowie die Frage, wie gut sich beide Motorräder für unterschiedliche Tourenprofile eignen.
Grundidee: Beide Tracer, aber mit unterschiedlichem Fokus
Beide Modelle gehören in die Kategorie der sportlich orientierten Reiseenduros. Das bedeutet: aufrecht genug für entspannte Kilometer, gleichzeitig genug Dynamik für zügiges Fahren. Der Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) zielt dabei deutlich stärker auf „komfortabel und stressfrei“ – besonders durch die Automatik-Komponente. Der Tracer 900 GT bleibt dagegen näher an der klassischen Fahrer-Kontrolle und wirkt dadurch für viele wie die „direktere“ Wahl.
Stärken und Schwächen im Überblick
Der Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) punktet vor allem dort, wo Alltag und lange Etappen zusammenkommen: weniger Schaltaufwand, ein runderes Gesamtpaket und eine moderne Elektronik-Philosophie. Die Schwäche liegt weniger im Konzept als im Anspruch: Wer maximale „Hands-on“-Kontrolle sucht oder Automatik-Fahren grundsätzlich nicht mag, könnte sich mit der zusätzlichen Technik weniger wohlfühlen.
Der Tracer 900 GT ist stark, wenn es um unkomplizierte Bedienbarkeit und ein vertrautes Fahrgefühl geht. Er wirkt oft wie ein Motorrad, das man schnell „einordnet“ und ohne große Umgewöhnung nutzt. Als mögliche Schwäche kann sich zeigen, dass der Komfort- und Assistenzumfang im Vergleich zum neueren GT Plus nicht ganz so konsequent auf Entlastung ausgelegt ist.
Motor & Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beide Motorräder sind für Touren gemacht und liefern die Art von Leistungsentfaltung, die man auf Landstraße und Autobahn gleichermaßen schätzt. Der Unterschied liegt weniger in der grundsätzlichen Eignung als in der Art, wie das Motorrad die Kraft in Bewegung umsetzt.
Tracer 9 GT Plus (Y-AMT): entspannter Rhythmus
Beim Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) steht der Fahrfluss im Vordergrund. Die Automatik sorgt dafür, dass der Motor in einem passenden Bereich gehalten wird, ohne dass ständig in den Schaltvorgang eingegriffen werden muss. Das macht das Motorrad besonders angenehm in Situationen mit wechselnder Geschwindigkeit: Stadtverkehr, zähflüssige Ausfahrten, oder wenn man auf der Landstraße häufiger beschleunigt und wieder bremst.
Stärke: Der Antrieb wirkt dadurch oft „harmonischer“ im Gesamtablauf. Schwäche: Wer gerne selbst exakt taktet, kann den Wunsch nach direkterem Eingriff verspüren.
Tracer 900 GT: direkter und „hands-on“
Der Yamaha Tracer 900 GT spielt seine Stärken über die klassische Fahrerführung aus. Gerade bei dynamischerem Fahren lässt sich das Motorrad sehr unmittelbar dosieren. Das ist besonders dann spürbar, wenn Kurvenfahrten, Überholmanöver oder zügige Landstraßenabschnitte im Fokus stehen.
Stärke: Das Fahrgefühl wirkt oft unmittelbarer und vermittelt mehr Kontrolle. Schwäche: In Stop-and-go-Situationen oder bei langen, gleichmäßigen Etappen kann der Schaltaufwand im Vergleich zum Automatik-Konzept stärker ins Gewicht fallen.
Elektronik & Assistenz: Komfort durch moderne Helfer
Im Vergleich zeigt sich, dass der Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) stärker auf ein „assistiertes“ Fahrerlebnis setzt. Moderne Elektronik kann dabei helfen, das Motorrad in unterschiedlichen Situationen stabil und berechenbar zu halten. Dazu gehört nicht nur die reine Fahrmodi-Logik, sondern auch das Zusammenspiel aus Traktion, Regelung und Ansprechverhalten.
Der Tracer 900 GT ist ebenfalls gut ausgestattet, wirkt aber im Vergleich eher wie die „klassische“ GT-Interpretation. Das heißt: solide Elektronik, aber weniger stark auf Entlastung durch Automatik und fein abgestimmte Assistenz ausgelegt.
Was das in der Praxis bedeutet
Der Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ist besonders dann im Vorteil, wenn die Strecke abwechslungsreich ist und man nicht ständig „arbeiten“ möchte. Das Motorrad unterstützt den Fahrer dabei, den Fokus auf Linie, Verkehr und Straße zu legen. Der Tracer 900 GT ist dagegen oft die Wahl, wenn man Elektronik als Basis betrachtet, aber das Motorrad weiterhin bewusst selbst steuert.
Komfort & Ergonomie: Windschutz, Sitzgefühl und Alltag
Beide Modelle sind als Tourer gedacht, aber sie setzen Komfort unterschiedlich um. Der Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) wirkt wie ein Paket, das besonders auf lange Tage ausgelegt ist: weniger mentale Last durch Automatik und ein Gesamtsetup, das sich auf entspannte Kilometer konzentriert. Der Tracer 900 GT bietet ebenfalls eine bequeme Sitzposition und einen guten Windschutz, wirkt aber in der Gesamterfahrung etwas „klassischer“.
Stärken beim Tracer 9 GT Plus (Y-AMT)
Stärke: Der Komfort kommt nicht nur aus der Ergonomie, sondern auch aus dem Fahrablauf. Automatik und Elektronik sorgen dafür, dass sich das Motorrad über längere Zeit weniger anstrengend anfühlt. Schwäche: Wer auf maximalen „Fahrer-Input“ steht, könnte den Komfortgewinn zwar schätzen, aber die Automatik als weniger „pur“ empfinden.
Stärken beim Tracer 900 GT
Stärke: Das Motorrad lässt sich oft sehr intuitiv fahren und vermittelt ein direktes, vertrautes Gefühl. Schwäche: In Situationen, in denen Automatik besonders entlastet, kann der Unterschied zum GT Plus deutlicher werden.
Fahrwerk & Bremsen: Stabilität vs. Agilität
Bei beiden Motorrädern ist das Ziel klar: sicherer Geradeauslauf bei Reisegeschwindigkeit und gleichzeitig genug Wendigkeit für Landstraßen. Im Vergleich zeigt sich, dass der Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) durch sein modernes Gesamtpaket tendenziell souveräner wirkt, wenn sich die Bedingungen ändern – etwa bei wechselndem Tempo oder unterschiedlichen Belägen.
Der Tracer 900 GT ist ebenfalls stabil, kann aber je nach Fahrstil etwas mehr „Fahrerarbeit“ verlangen, um das Setup maximal auszunutzen. Das ist keine Schwäche im Sinne von mangelnder Qualität, sondern eher eine Frage der Abstimmungsphilosophie.
Reisetauglichkeit: Für welche Touren passt welches Motorrad?
Beide Tracer sind prädestiniert für Touren mit Gepäck. Entscheidend ist jedoch, wie gut das Motorrad den Fahrer über viele Stunden hinweg unterstützt.
Tracer 9 GT Plus (Y-AMT): Langstrecke mit wenig Stress
Der Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ist besonders passend für lange Etappen, wenn häufiges Anfahren, Tempowechsel und wechselnde Verkehrslagen den Tag prägen. Die Automatik und die moderne Elektronik machen das Motorrad zu einem sehr entspannenden Reisebegleiter. Wer häufig alleine fährt oder einfach weniger „arbeiten“ möchte, bekommt hier einen klaren Vorteil.
Tracer 900 GT: Touren mit mehr Fahrgefühl
Der Yamaha Tracer 900 GT eignet sich hervorragend, wenn die Tour zwar lang sein darf, aber der Fahrspaß und die direkte Kontrolle im Vordergrund stehen. Für Fahrer, die gerne selbst schalten und das Motorrad aktiv führen, kann der Tracer 900 GT die stimmigere Wahl sein.
Wirtschaftlichkeit & Alltag: Welche Entscheidung ist langfristig sinnvoll?
Bei der Kaufentscheidung spielen nicht nur die technischen Daten eine Rolle, sondern auch die Frage, wie das Motorrad zum eigenen Alltag passt. Der Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ist oft die bessere Wahl für Menschen, die viel fahren, häufig in wechselnden Situationen unterwegs sind und den Komfortgewinn durch Automatik und Elektronik wirklich nutzen. Der Tracer 900 GT ist häufig die sinnvollere Option, wenn man ein bewährtes Konzept bevorzugt und die Bedienung möglichst direkt halten möchte.
Auch der Wiederverkaufsblick kann eine Rolle spielen: Moderne Technik und Assistenz sind für viele Käufer attraktiv, während andere genau die „klassische“ Tracer-Form bevorzugen. In der Praxis hängt das stark vom persönlichen Profil ab.
Fazit:
Der Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ist die bessere Wahl für alle, die ein Reise- und Tourenmotorrad suchen, das den Alltag spürbar entlastet und auf langen Strecken besonders entspannt wirkt. Die Kombination aus Automatik-Fahrfluss und moderner Elektronik macht ihn stark, wenn häufige Tempowechsel, Verkehr und lange Etappen den Tag bestimmen. Wer Komfort, Stressreduktion und ein rundes Gesamtpaket priorisiert, bekommt hier die stimmigere Antwort.
Der Yamaha Tracer 900 GT passt dagegen besser zu Fahrern, die das Motorrad gerne selbst führen und ein direkteres, klassisches Fahrgefühl bevorzugen. Er ist ideal, wenn Touren zwar wichtig sind, aber die Freude am aktiven Taktieren und der unmittelbare Draht zum Antrieb im Vordergrund steht. Kurz gesagt: GT Plus (Y-AMT) für entspannte Langstrecke und moderne Unterstützung, GT für bewusstes Fahren und ein vertrautes Tracer-Erlebnis.