UVP 19.249 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 26.550 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
Mehr Technik geht nicht.
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Was kann das erste Adventure Elektro-Motorrad aus Kalifornien?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Wahnsinns-Ausstattung
  • strammer Motor
  • Sound von fauchend bis schreiend
  • sehr gutes semiaktives Fahrwerk
  • einzigartige Innovationen wie z.B. Matrix-LED Licht
  • absolut tourentauglich, Kofferset inklusive
Kontra:
  • Automatik-Modus mit Schwächen
  • technische Möglichkeiten dürften einige Biker überfordern
Pro:
  • Leistung!
  • Sitz- und Fahrkomfort
  • Komplett einstellbares Fahrwerk
  • gute Bremsen
  • technische Assistenz-Systeme
Kontra:
  • Preis
  • Reichweite

Abmessungen & Gewicht

Gewicht232kg
Radstand1.500mm
Länge2.175mm
Radstand1.500mm
Sitzhöhe: 845-860 mm
Höhe1.430mm
Gewicht247kg
Radstand1.525mm
Radstand1.525mm
Sitzhöhe: 828 mm

Motor

Motor-Bauart3-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartZ-Force 75-10X, Wechselstrommotor
Kühlungluftgekühlt
AntriebZahnriemen
Gänge1

Fahrleistungen

Leistung119 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment93 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.218km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite380km
Leistung100 PS bei 3.650 U/Min
Drehmoment225 NM
Höchstgeschw.180km/h
Reichweite172km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorne41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 131)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17
Reifen hinten180/55ZR17
Federung vorneShowa 47-mm-Cartridge-Gabel (Federweg 190)mm
Federung hintenPiggy-Back-Reservoir-Stoßdämpfer mit einstellbarer werkzeugloser Federvorspannung, Druck- und Zugstufendämpfung (Federweg 190)mm
Reifen vorne120/70-19
Reifen hinten170/60-17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, radial befestigter Bremssattel mit 4 Kolben von J-Juan mit radialem Hauptbremszylinder ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Schwimmsattelbremse von J-Juan ( Ø 265 mm)

Fazit

Die neue Tracer 9 GT+ setzt das fort, was Yamaha mit dieser Maschine 2023 gestartet hat: Sie ist ein Feuerwerk an technischen Innovationen und richtet sich an all diejenigen, die a) alles haben wollen und b) gerne an ihrer Maschine herumspielen. Das ist einerseits schon sehr beeindruckend, aber sicherlich nichts für alle Biker. Man muss schon etwas Zeit mitbringen, wenn man alle Optionen der Tracer 9 GT+ nutzen und verstehen möchte. Die Bedienung ist aber trotzdem gut gelungen und auch in Sachen Motor, Fahrwerk, Bremsen etc. setzt die Yamaha Tracer 9 GT+ Maßstäbe. Das alles hat natürlich seinen Preis, den die Fans solcher Maschinen aber vermutlich gerne zahlen. Ganz oben wird die Luft halt dünne...
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und neuerdings auch von Kawasaki.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 19.250€
  • Verfügbarkeit: seit 2023
  • Farben: blau, silber-blau

Fazit - was bleibt hängen

Ganz klar: Die Zero DSR/X bietet jede Menge Fahrspaß! Sie ist ein gutes Motorrad mit guten Komponenten und Leistung satt. Leider hat sich beim Thema Reichweite und Ladeleistung gegenüber den bisherigen Zeros nicht viel getan - und so bleibt gerade bei einem Adventure-Bike die Frage, für wen sich eine solche Maschine eignet bzw. wofür. Trotzdem: Elektro-Motorräder besitzen schon einen besonderen Reiz, auch wenn viele Biker damit (noch) nichts am Hut haben. Lautlos durch die Gegend gleiten und dabei jeden Porsche stehen lassen zu können - und das ohne Emissionen - das hat schon was.
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Tecius & Reimers für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort findet ihr jede Menge Zeros zum Ausprobieren. Traut Euch, das bringt echt Laune! Und für Städter, die ein Zweirad vor allem für den Weg zur Arbeit benötigen und vielleicht einen B.196 Schein haben, sind die kleinen Zeros ideal! Lasst Euch gerne von Joachim beraten, der weiß Bescheid...

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 26.550€
  • Verfügbarkeit: ab 11/2022
  • Farben: grün, weiß

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Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) vs. Zero DSR/X – Motorradvergleich für Touren und Alltag

Wenn es um moderne Adventure- und Touring-Motorräder geht, treffen zwei Welten aufeinander: die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) steht für klassisches, kraftvolles Fahren mit viel Komfort und Elektronik, während die Zero DSR/X den Fokus auf Elektromobilität, Drehmoment von unten und ein anderes Fahrgefühl legt. Der Vergleich zeigt dabei weniger „wer gewinnt“, sondern eher „welcher Ansatz passt besser“ – je nach Fahrprofil, Erwartungen an Reichweite und dem Stellenwert von Laden versus Tanken.

Grundidee im Vergleich: Touring-Adventure vs. E-Adventure

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ist als Reiseenduro gedacht, die lange Strecken souverän abspult und dabei auch im Alltag nicht zu sperrig wirkt. Die Kombination aus leistungsorientiertem Motor, hochwertiger Ausstattung und dem Y-AMT-Konzept zielt auf entspanntes Fahren ab – besonders dann, wenn der Verkehr dichter wird oder die Tour in den Feierabend übergeht.

Die Zero DSR/X verfolgt eine ähnliche Abenteuer-Logik, aber mit Elektrotechnik. Das Drehmomentverhalten und die direkte Gasannahme sorgen für ein sehr spontanes Ansprechgefühl. Gleichzeitig ist die Planung ein anderer Teil der Reise: Während bei der Yamaha das Thema Tankstopp dominiert, rückt bei der Zero das Laden in den Mittelpunkt. Genau hier entstehen die größten Unterschiede im Alltag und auf längeren Touren.

Motor und Fahrcharakter: Wie sich die Leistung anfühlt

Im Vergleich der Leistungsdaten zeigt sich vor allem der Unterschied im Charakter: Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) liefert ihre Kraft in einem klassischen, drehzahlabhängigen Verlauf. Das macht sie besonders dann attraktiv, wenn zügiges Beschleunigen aus dem Stand oder aus mittleren Drehzahlen gefragt ist und wenn das Motorrad „mitdrehen“ darf. Das Fahrgefühl bleibt dabei vertraut: Gas geben, Schub aufbauen, kontrolliert weiterziehen.

Die Zero DSR/X arbeitet dagegen mit dem typischen E-Motor-Ansatz: Drehmoment steht sehr früh an, wodurch Beschleunigung oft gefühlt „sofort“ passiert. Das ist im Stadtverkehr oder beim Überholen auf Landstraßen ein echter Vorteil, weil keine Drehzahlaufbau-Phase nötig ist. Gleichzeitig kann das sehr direkte Ansprechen je nach Untergrund und Reifenwahl mehr Feingefühl beim Dosieren verlangen.

Stärken und Schwächen im Fahrgefühl

  • Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT): Stärken liegen im klassischen Leistungsfluss, der sich auf langen Strecken natürlich anfühlt. Schwäche kann sein, dass das „entspannte“ Fahren ohne Schaltarbeit zwar möglich ist, aber das Gesamtpaket stärker auf den traditionellen Touring-Ansatz ausgelegt bleibt.
  • Zero DSR/X: Stärken liegen im sofortigen Drehmoment und dem ruhigen, vibrationsarmen Vortrieb. Schwäche ist die Abhängigkeit von Ladeoptionen und die Art, wie Reichweite in die Tourplanung einfließt.

Getriebe, Assistenz und Elektronik: Komfort vs. digitale Steuerung

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) setzt mit dem Y-AMT-Konzept auf Komfort im Alltag. Der Ansatz zielt darauf, Schaltvorgänge zu vereinfachen und das Motorrad auch in Stop-and-Go-Situationen angenehm zu machen. In der Praxis bedeutet das: weniger „Handarbeit“, mehr Fokus auf Linie, Verkehr und Strecke. Dazu kommt die typische Touring-Elektronik, die das Motorrad berechenbarer macht – gerade bei wechselnden Bedingungen.

Bei der Zero DSR/X übernimmt die Elektronik eine andere Rolle. Fahrmodi, die Art der Leistungsabgabe und die Steuerung des Antriebs sind stark softwaregetrieben. Das kann sich sehr modern anfühlen und erlaubt eine Anpassung an unterschiedliche Fahrstile. Gleichzeitig ist die „Komplexität“ eher digital: Wer sich mit Lade- und Systemthemen beschäftigt, bekommt ein stimmiges Gesamtpaket. Wer das vermeiden möchte, könnte die Yamaha als unkomplizierter empfinden.

Vergleich der Alltagstauglichkeit

Im Alltag punktet die Yamaha häufig durch die klassische Nutzbarkeit: Tanken ist schnell erledigt, und die Reichweitenplanung ist weniger sensibel. Die Zero ist im Stadtbetrieb oft besonders angenehm, weil das Ansprechverhalten und die Ruhe im Betrieb überzeugen. Auf längeren Strecken entscheidet jedoch, wie gut die Ladeinfrastruktur entlang der Route passt und wie flexibel Ladezeiten eingeplant werden können.

Fahrwerk und Bremsen: Stabilität, Kontrolle, Vertrauen

Bei den Fahrwerksdaten und der Abstimmung zeigt sich: Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ist auf Touring ausgelegt, also auf Stabilität bei Tempo und auf Komfort über längere Zeit. Das Motorrad wirkt daraufhin „ruhig“, wenn die Straße wellig wird oder wenn die Strecke in den Feierabendmodus übergeht. Gerade auf gemischten Untergründen ist das ein Plus, weil die Maschine nicht ständig nachjustiert werden muss.

Die Zero DSR/X bringt ebenfalls ein adventuretypisches Setup mit, aber die Gewichtsverteilung und das Antriebskonzept beeinflussen das Fahrverhalten. Das direkte Drehmoment kann beim Herausbeschleunigen aus Kurven sehr souverän wirken, gleichzeitig aber auch die Traktion stärker fordern. Wer die Leistungsabgabe sauber dosiert, bekommt ein dynamisches, agiles Gefühl.

Bei den Bremsen ist im Vergleich vor allem die Abstimmung entscheidend: Die Yamaha wirkt häufig sehr „touringtypisch“ – gut dosierbar und berechenbar. Die Zero kann ebenfalls mit starker Verzögerung überzeugen, wobei das Zusammenspiel aus Rekuperation und Bremse je nach Fahrmodus und Fahrweise spürbar sein kann. Das ist nicht automatisch ein Nachteil, aber es lohnt sich, sich an die Charakteristik zu gewöhnen.

Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie lange bequem?

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) zielt klar auf Komfort. Die Sitzposition ist so ausgelegt, dass längere Strecken nicht „anstrengend“ werden müssen. Dazu kommt die Touring-Ausrichtung, die das Motorrad auch bei wechselnden Wind- und Wetterbedingungen angenehm macht. Wer viel pendelt und danach noch Touren fährt, findet hier oft ein stimmiges Gesamtgefühl.

Die Zero DSR/X bietet ebenfalls eine adventureorientierte Ergonomie. Das Fahrgefühl ist jedoch stärker vom elektrischen Antrieb geprägt, wodurch sich die „aktive“ Fahrweise anders anfühlen kann. Wer sich an das direkte Ansprechverhalten gewöhnt, profitiert von einem sehr kontrollierten Vortrieb. Für sehr lange Touren zählt dann, wie gut die Sitzposition zur eigenen Statur passt und wie komfortabel das Motorrad über Stunden bleibt.

Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt

Im Vergleich der Ausstattungsdetails zeigt sich: Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ist stark auf Touring-Praxis ausgelegt. Dazu gehören typische Komfort-Features, die das Motorrad im Alltag und auf Reisen „rund“ machen. Gerade wenn Gepäck, Wetter und wechselnde Strecken eine Rolle spielen, wirkt die Yamaha oft wie ein fertiges Reiseinstrument.

Die Zero DSR/X punktet mit dem E-Motorrad-typischen Paket: moderne Steuerung, Fahrmodi und ein Antrieb, der sich im Alltag sehr effizient anfühlt. Gleichzeitig ist die Praxisfrage entscheidend: Wie gut lässt sich das Motorrad zu Hause oder unterwegs laden? Wer diese Infrastruktur im Griff hat, erlebt die Zero als sehr alltagstauglich. Wer dagegen selten Ladeoptionen findet, wird die Yamaha als unkomplizierter empfinden.

Stärken und Schwächen in der Nutzung

  • Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT): Stärken liegen in der klassischen Touring-Nutzbarkeit, der entspannten Langstreckenwirkung und dem Komfortansatz. Schwäche kann sein, dass der „E-Moment“ – also das sofortige Drehmoment und die andere Antriebskultur – nicht Teil des Erlebnisses ist.
  • Zero DSR/X: Stärken liegen in der elektrischen Fahrkultur, dem direkten Ansprechverhalten und dem leisen, ruhigen Vortrieb. Schwäche liegt in der Abhängigkeit von Ladeplanung und der Frage, wie flexibel sich Reichweite im konkreten Alltag abdecken lässt.

Tourenplanung: Der größte Unterschied zwischen beiden Welten

Beim Vergleich der „Werte“ und der daraus resultierenden Praxis wird klar: Bei der Yamaha steht die Tourplanung meist im Zeichen von Tankstopps und Streckenlänge. Bei der Zero DSR/X wird die Planung stärker durch Ladeoptionen geprägt. Das bedeutet nicht, dass die Zero ungeeignet ist – im Gegenteil: Für viele Fahrprofile kann sie perfekt passen, etwa wenn zu Hause oder am Arbeitsort geladen werden kann und die Touren nicht ausschließlich auf maximale Reichweite ausgelegt sind.

Wer dagegen regelmäßig lange Strecken ohne verlässliche Ladepunkte fährt, wird die Yamaha als stressfreier erleben. Wer hingegen die Ladezeiten als Teil der Reise akzeptiert und die Route entsprechend plant, kann mit der Zero sehr entspannte Touren erleben – vor allem, wenn die Strecken gut erschlossen sind.

Fazit: Welches Bike passt zu welchem Fahrertyp?

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ist die bessere Wahl für alle, die ein klassisches Touring-Adventure suchen: komfortabel, berechenbar und mit einer Nutzbarkeit, die auf langen Strecken wenig Planungsaufwand erfordert. Das Y-AMT-Konzept unterstützt dabei besonders im Alltag und auf Touren, wenn der Verkehr oder die Streckenführung häufiges Anpassen verlangt. Wer viel fährt, ohne sich intensiv mit Ladeinfrastruktur beschäftigen zu wollen, wird mit der Yamaha sehr wahrscheinlich zufriedener sein.

Die Zero DSR/X empfiehlt sich vor allem dann, wenn das Fahrgefühl des Elektromotors im Vordergrund steht: direktes Ansprechverhalten, ruhiger Vortrieb und moderne Steuerung. Für Pendler und Touren mit guter Ladeabdeckung kann die Zero im Alltag sehr überzeugend sein. Entscheidend ist jedoch die persönliche Lade-Situation: Wer Laden zu Hause oder unterwegs zuverlässig abdecken kann, bekommt ein stimmiges E-Adventure. Wer dagegen selten Ladepunkte findet oder maximale Spontanität braucht, wird eher zur Yamaha greifen.

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