| UVP | 14.899 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 3.529 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Drehfreudiger Triple mit ordentlich Power
- guter Touren- und Soziuskomfort
- vollständige technische Ausstattung
- Koffer und Semi-aktives Fahrwerk Serie
- Kupplungshebel nicht einstellbar
- Blinker stellen nicht automatisch zurück
- Leicht, agil und wendig
- einfaches Fahrverhalten
- ordentliche Bremsen
- gute Ausstattung
- günstiger Preis
- eingeschränkte Sozius-Tauglichkeit
- Einrichtung der Navigations-App ist eine Zumutung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 220 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.430 | mm |
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Länge | 2.020 | mm |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder-Viertaktmotor mit 4 Ventilen und elektronischer Einspritzung | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 360 | km |
| Leistung | 15 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 110 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 652 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 137)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70Z R17 | |
| Reifen hinten | 180/55Z R17 | |
| Rahmenbauart | Stahl-Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35 mm-Upside-Down-Gabe (Federweg 110)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung verstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Stahl | |
| Reifen vorne | 110/70-17 | |
| Reifen hinten | 150/60-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Hydraulische Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolbenzange ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Tracer 9 GT ist eine richtig gute Weiterentwicklung der sowieso schon guten Tracer 900 GT. Sie wurde zwar 1.500 Euro teurer, hat dafür aber auch technisch ordentlich zugelegt. Alleine schon das gut funktionierende semi-aktive Fahrwerk rechtfertigt den Aufpreis.Ebenfalls gerechtfertigt ist der Aufpreis der GT gegenüber der Standard Tracer 9. Die kostet zwar 1.500 Euro weniger als die GT, dafür muss man aber auch auf viele leckere Dinge wie Koffer, QuickShifter, semiaktives Fahrwerk und Kurvenlicht verzichten. Wenn man diese Features zusammenrechnet, muss sich eher wundern, warum der Preisabstand nicht größer ist. Ganz klar: Die GT ist der bessere Deal!
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Motorrad-Ruser aus Haseldorf - vielen Dank.
Fazit: Der Geheimtipp im 125er-Segment?
Die Voge R125S zeigt eindrucksvoll, wie stark sich chinesische Motorradhersteller in den vergangenen Jahren entwickelt haben. Sie bietet:
- Die maximal zulässigen 15 PS der A1-Klasse.
- Moderne Assistenzsysteme inklusive ABS und Traktionskontrolle.
- Ein zeitgemäßes Design.
- Ein überraschend hochwertiges Fahrwerk.
- Umfangreiche Ausstattung mit LCD-Display, Smartphone-Anbindung und USB-Anschluss.
- Einen attraktiven Preis.
Perfekt ist sie nicht. Das Prestige etablierter Marken erreicht sie noch nicht, und Langzeiterfahrungen über viele Jahre sind naturgemäß weniger umfangreich als bei Honda, Yamaha oder KTM. Dennoch liefert Voge ein Gesamtpaket, das man in dieser Preisklasse kaum ignorieren kann.
Unterm Strich wirkt die neue R125S wie genau das, was viele junge Fahrer suchen: ein sportliches, modernes und voll ausgestattetes Motorrad, das nicht das Konto sprengt. Wer sich derzeit nach einer 125er umsieht und bereit ist, auch einmal über die bekannten Marken hinauszuschauen, sollte der Voge R125S definitiv eine Probefahrt gönnen. Sie könnte sich als eine der spannendsten Überraschungen ihrer Klasse entpuppen.
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Yamaha Tracer 9 GT vs. Voge R125S: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrspaß
Wer zwei Motorräder gegenüberstellt, merkt schnell: Es geht nicht nur um Hubraum oder PS, sondern vor allem um das Fahrgefühl, die Alltagstauglichkeit und die Art, wie ein Bike seine Stärken ausspielt. Genau das macht den Vergleich zwischen der Yamaha Tracer 9 GT und der Voge R125S so spannend. Beide Modelle sind für unterschiedliche Zielgruppen gedacht – und gerade deshalb lohnt sich der Blick auf die Gemeinsamkeiten und die Unterschiede.
Grundidee im Vergleich: Reiseorientierung vs. Einstieg und Leichtigkeit
Die Yamaha Tracer 9 GT ist klar als Touren- und Reisegerät positioniert. Sie setzt auf souveräne Performance, Komfort auf langen Strecken und eine Ausstattung, die das Motorradfahren entspannter macht. Die Voge R125S dagegen steht für einen leichteren Einstieg in die Motorradwelt. Sie wirkt im Alltag unkompliziert, ist auf Agilität ausgelegt und bringt eine moderne Basis mit, die sich besonders für kürzere Strecken und Einsteigerfahrten eignet.
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Yamaha spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es zügig vorangehen soll und längere Fahrten anstehen. Die Voge punktet dort, wo es um Übersicht, Handlichkeit und einen entspannten Einstieg geht.
Motor und Fahrgefühl: Charakter entscheidet
Beim Thema Motor unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die Yamaha Tracer 9 GT ist auf Durchzug und Elastizität ausgelegt. Das merkt man besonders beim Beschleunigen aus dem mittleren Drehzahlbereich und beim gleichmäßigen Dahingleiten auf der Landstraße. Die Leistungsentfaltung wirkt dabei eher „tourentauglich“: Sie unterstützt das Fahren, statt den Fahrer ständig zu fordern.
Die Voge R125S ist dagegen stärker auf ein leichtes, kontrollierbares Fahrgefühl ausgelegt. Der Fokus liegt auf Alltagstempo, flüssigem Stadtverkehr und einer Motorcharakteristik, die sich gut dosieren lässt. Gerade für Fahranfänger oder alle, die bewusst entspannt unterwegs sind, ist das ein Vorteil: Das Motorrad bleibt gut beherrschbar und vermittelt schnell Sicherheit.
Stärken und Schwächen im Alltag
- Yamaha Tracer 9 GT: Stärken liegen im souveränen Vorankommen und im ruhigen, stabilen Fahrgefühl bei höheren Geschwindigkeiten. Schwäche: Wer nur kurze Strecken fährt und selten Touren macht, nutzt das Potenzial möglicherweise nicht vollständig aus.
- Voge R125S: Stärken liegen in der unkomplizierten Handhabung und dem passenden Charakter für Einsteiger und Stadtfahrten. Schwäche: Bei längeren Touren oder wenn es deutlich zügiger werden soll, stößt das Konzept schneller an seine Grenzen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Auch beim Fahrwerk zeigt sich die unterschiedliche Ausrichtung. Die Yamaha Tracer 9 GT ist darauf ausgelegt, auch bei längeren Fahrten und wechselnden Bedingungen ruhig und stabil zu bleiben. Das hilft besonders auf Autobahnabschnitten, bei Seitenwind oder wenn die Strecke nicht perfekt glatt ist. Das Motorrad wirkt dadurch „erwachsen“ und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle.
Die Voge R125S ist hingegen spürbar auf Agilität und einfache Bedienbarkeit ausgelegt. In der Stadt und auf kurvigen Strecken fühlt sie sich leicht an, reagiert direkt und macht das Wechseln der Linie unkompliziert. Das ist ein echter Pluspunkt, wenn man viel im Verkehr unterwegs ist oder gern kleinere Runden fährt.
Wie sich das in der Praxis bemerkbar macht
Im Vergleich fällt auf: Die Yamaha ist die bessere Wahl, wenn Komfort und Stabilität bei Tempo und Distanz wichtiger sind. Die Voge ist die bessere Wahl, wenn Wendigkeit, Übersicht und ein leichtes Handling im Vordergrund stehen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen durch Dosierbarkeit
Bei den Bremsen geht es nicht nur um „starkes Verzögern“, sondern um das Gefühl beim Bremsen. Die Yamaha Tracer 9 GT bietet in der Regel ein Setup, das sich gut dosieren lässt und auch bei höheren Geschwindigkeiten ein sicheres Handling unterstützt. Das ist besonders auf längeren Touren relevant, wenn man häufiger aus höheren Tempi verzögert oder in wechselndem Verkehr fährt.
Die Voge R125S ist auf ein passendes Bremsverhalten für ihr Einsatzprofil abgestimmt. Für Stadtverkehr, Landstraße und Einsteiger-Situationen ist das in der Regel genau richtig: kontrollierbar, vorhersehbar und damit angenehm im Alltag.
Komfort und Ergonomie: Wind, Sitzgefühl und Tagesform
Ein großer Unterschied liegt im Komfortanspruch. Die Yamaha Tracer 9 GT ist als Tourer gebaut: Windschutz, Sitzkomfort und die Art, wie das Motorrad über längere Zeit „mitfährt“, stehen im Vordergrund. Gerade bei längeren Strecken merkt man, dass das Konzept darauf zielt, Ermüdung zu reduzieren und das Fahren entspannter zu machen.
Die Voge R125S ist eher auf den Alltag zugeschnitten. Sie wirkt weniger „groß“ im Gefühl und passt gut zu kürzeren Fahrten. Für viele Fahrer ist das ein Vorteil: Man sitzt nicht zu „tourig“, sondern fühlt sich schnell integriert. Wer aber regelmäßig lange Strecken fährt, wird die Yamaha eher als entspannter empfinden.
Stärken und Schwächen beim Komfort
- Yamaha Tracer 9 GT: Stärken bei Langstrecke, Windschutz und insgesamt ruhigem Fahrgefühl. Schwäche: Für reine Kurzstrecken kann das Motorrad „zu viel“ sein, wenn man bewusst leicht und unkompliziert bleiben möchte.
- Voge R125S: Stärken bei einfacher Handhabung und einem angenehmen Einstieg in den Motorradalltag. Schwäche: Bei sehr langen Touren fehlt das tourorientierte Komfortpaket, das die Yamaha bietet.
Ausstattung und Elektronik: Mehr Komfort auf der Yamaha, mehr Basis bei der Voge
Bei der Ausstattung zeigt sich die unterschiedliche Zielsetzung besonders deutlich. Die Yamaha Tracer 9 GT bringt in der Regel mehr Komfort- und Elektronik-Features mit, die das Fahren erleichtern und das Motorradfahren auf Touren angenehmer machen. Das kann sich in der Praxis darin zeigen, dass das Motorrad in unterschiedlichen Situationen souveräner wirkt und der Fahrer weniger „arbeiten“ muss, um entspannt unterwegs zu sein.
Die Voge R125S setzt stärker auf eine moderne, alltagstaugliche Basis. Das ist nicht automatisch weniger wert – im Gegenteil: Für Einsteiger und Fahrer, die sich erst an das Motorradfahren gewöhnen, ist eine klare, übersichtliche Ausstattung oft genau richtig. Man bekommt ein stimmiges Gesamtpaket, ohne sich in komplexen Menüs oder vielen Systemen zu verlieren.
Welche Ausstattung passt zu welchem Fahrstil?
Wenn der Fokus auf Touren, längeren Strecken und Komfort liegt, spielt die Yamaha ihre Stärken aus. Wenn der Fokus auf Alltag, Lernphase und unkompliziertem Fahrspaß liegt, ist die Voge oft die passendere Wahl.
Verbrauch und Reichweite: Effizienz im Kontext
Beim Thema Effizienz ist der Vergleich interessant, weil beide Motorräder in unterschiedlichen Klassen gedacht sind. Die Voge R125S ist naturgemäß auf ein leichtes, effizientes Konzept ausgelegt, das besonders bei Stadtfahrten und moderaten Touren überzeugt. Die Yamaha Tracer 9 GT kann ebenfalls effizient gefahren werden, allerdings ist das Gesamtpaket stärker auf Leistung, Komfort und Touren ausgelegt. Das bedeutet: Der Verbrauch hängt stärker davon ab, wie intensiv die Yamaha genutzt wird.
Im Alltag zeigt sich: Die Voge wirkt oft „unkompliziert sparsam“, während die Yamaha dann besonders gut passt, wenn man die Vorteile des Tourenkonzepts auch wirklich nutzt.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die wichtigste Frage ist nicht, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches Motorrad besser zum eigenen Alltag und Fahrprofil passt. Genau hier trennt sich die Spreu vom Weizen.
Yamaha Tracer 9 GT: die richtige Wahl für Tourenfahrer
Die Yamaha Tracer 9 GT ist besonders attraktiv für Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren, Wert auf Komfort legen und ein Motorrad suchen, das auch bei höheren Geschwindigkeiten souverän bleibt. Wer gern zügig unterwegs ist, häufig auf Landstraße oder Autobahn unterwegs ist und dabei möglichst entspannt ankommen möchte, findet in der Yamaha ein stimmiges Gesamtpaket.
Voge R125S: die richtige Wahl für Einsteiger und Stadtfahrer
Die Voge R125S passt besonders gut zu Einsteigern, Pendlern und allen, die ein leicht zu handhabendes Motorrad für den Alltag suchen. Wer viel in der Stadt unterwegs ist, kurze bis mittlere Strecken fährt und das Motorradfahren Schritt für Schritt aufbauen möchte, bekommt mit der Voge ein Motorrad, das sich schnell vertraut anfühlt.
Fazit:
Die Yamaha Tracer 9 GT ist klar die bessere Wahl, wenn Touren, Komfort und ein souveränes Fahrgefühl bei längeren Strecken im Vordergrund stehen. Sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn das Motorrad nicht nur „von A nach B“ bewegt wird, sondern wenn man die Fahrt genießen und entspannt ankommen will. Die Voge R125S ist dagegen die passendere Option für Einsteiger, Stadtfahrten und alle, die ein leichtes, unkompliziertes Motorrad suchen. Sie wirkt handlich, gut dosierbar und vermittelt schnell Sicherheit. Wer regelmäßig lange Strecken fährt und dabei mehr Komfort sowie mehr Reserven möchte, landet bei der Yamaha. Wer dagegen vor allem Alltag, kurze Runden und eine einfache Lernkurve sucht, trifft mit der Voge die bessere Wahl.