| UVP | 4.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 3.469 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- sehr leicht
- agiles Handling & komplett Geländegängig
- VVA-Motor mit knapp 15 PS
- günstiger Verbrauch, günstiger Unterhalt
- dürftige Bremsleistung auf der Straße
- kein ABS hinten
- auf der Autobahn etwas nervös
- sehr leicht und agil
- schicke Optik designed in Italy
- Voll-LED
- Ganganzeige
- fluffiges, exaktes Getriebe
- SEHR GÜNSTIG!
- kein ABS
- gewöhnungsbedürftiges Combinded Bremssystem
- Gänge etwas kurz übersetzt
- Seitenständer zu lang, Maschine steht recht steil
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 138 | kg |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Sitzhöhe: | 875 | mm |
| Höhe | 1.195 | mm |
| Gewicht | 145 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 2.030 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.115 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 52 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4 Takt, 4 Ventile, OHC | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 54 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 14 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 11 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 104 | km/h |
| Tankinhalt | 8 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 352 | km |
| Leistung | 13 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 10 NM bei 8.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 110 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 568 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Semi-Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Telegabel, Ø 41 mm, nicht einstellbar (Federweg 215)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes KYB Federbein, Federvorspannung einstellbar (Federweg 187)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 21 Zoll | |
| Reifen hinten | 18 Zoll | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Gabel ø 35 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung einstellbar (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 100/80 –17 | |
| Reifen hinten | 130/70 – 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 2-Kolben Bremszange ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremszange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 3 Kolben Bremssattel ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die Yamaha WR125R (2026) ist kein Motorrad für Stammtisch-Übertreibungen, sondern eine durchdachte kleine Enduro mit klarem Einsatzzweck. Sie kombiniert moderne Technik wie VVA, LCD-Cockpit und LED-Licht mit einem Fahrwerkslayout, das den Begriff Dual-Sport tatsächlich verdient. Auf der Straße wirkt sie vielseitig, komfortabel und gutmütig, im leichten Gelände glaubwürdig und motivierend. Ihre Grenzen liegen dort, wo harte Offroad-Spezialisten oder deutlich stärkere Maschinen ins Spiel kommen – aber das ist keine Schwäche, sondern Teil ihres ehrlichen Charakters.
Für A1-Fahrer, B196-Umsteiger und alle, die eine unkomplizierte, sparsame und gleichzeitig abenteuerlustige 125er suchen, gehört die WR125R schon jetzt zu den interessantesten Neuerscheinungen des Jahres 2026. Sie ist nicht die stärkste, nicht die niedrigste und nicht die sportlichste 125er. Aber sie könnte eine der vielseitigsten sein – und gerade das macht sie so attraktiv.
Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Schwarz und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
Fazit - was bleibt hängen
Die Benelli Leoncino 125 besticht durch zwei Aspekte: Ihrer Optik und dem Preis. Okay, das Design ist Geschmackssache, aber beim Preis kann es keine zwei Meinungen geben: Nicht einmal 3.500 Euro sind im Vergleich zu den Wettbewerbern ein Witz. Die Maschine wirkt dennoch nicht billig oder schnell zusammengedengelt. Im Gegenteil, Schalter, Rahmen, und viele Details sind liebevoll gemacht - uns gefällt sie.Gestört hat uns eigentlich nur das fehlende ABS, ansonsten gab es kaum etwas zu meckern. Wer ein A1 bzw. B196 Bike sucht und keine 5.500 Euro ausgeben will, der sollte sich die Benelli Leoncino 125 unbedingt ansehen.
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Yamaha WR 125 R vs. Benelli Leoncino 125 – Vergleich für A1 & Einsteiger
Wenn es um ein 125cc Motorrad für den A1-Führerschein geht, stehen viele vor einer spannenden Frage: Soll es eher die bodenständige Offroad-DNA sein oder der straßentaugliche Alltagscharakter? Genau hier treffen zwei sehr unterschiedliche Konzepte aufeinander: die Yamaha WR 125 R und die Benelli Leoncino 125. Beide sind für Einsteiger interessant, aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Szenarien aus. Im folgenden Vergleich werden die typischen Unterschiede herausgearbeitet – ohne Zahlenfriedhof, dafür mit Blick auf das, was im Alltag wirklich zählt.
Grundidee im Vergleich: Enduro-Feeling vs. Street-Charakter
Die Yamaha WR 125 R ist klar als Enduro-orientiertes Motorrad gedacht. Das merkt man an der Auslegung: Sie wirkt wie ein Bike, das auch abseits der perfekten Asphaltwelt Spaß macht. Die Benelli Leoncino 125 dagegen ist eher auf Street und Alltag getrimmt. Sie soll sich im Stadtverkehr, auf der Landstraße und bei entspannten Touren gut anfühlen – mit einem Look, der deutlich nach „Straße“ ruft.
Fahrgefühl und Motorcharakter: Wie sich die Leistung anfühlt
Im Vergleich zeigt sich: Die WR 125 R zielt auf ein direktes, kontrolliertes Ansprechverhalten ab, das besonders dann Spaß macht, wenn es ruckelig wird – etwa bei schlechten Straßen, Schotterstücken oder wenn man das Motorrad aktiv bewegt. Die Leoncino 125 wirkt dagegen harmonischer für den Alltag. Sie ist eher darauf ausgelegt, gleichmäßig zu laufen und sich in typischen Stadt- und Landstraßenrhythmen angenehm zu bewegen.
Beide Motorräder sind für Einsteiger geeignet, aber der Unterschied liegt im „Wie“: Während die WR 125 R eher dazu einlädt, das Motorrad zu arbeiten und die Strecke aktiv zu lesen, setzt die Leoncino 125 stärker auf komfortables Vorankommen und ein entspannteres Fahrgefühl.
Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt entspannter?
Ein entscheidender Punkt bei 125ern ist die Ergonomie, weil man oft lange in der gleichen Position fährt – sei es im Stadtverkehr oder auf der Feierabendrunde. Die Yamaha WR 125 R bringt eine Sitzposition mit, die mehr nach Kontrolle und Beweglichkeit aussieht. Das hilft, wenn man das Motorrad im Gelände oder auf holprigen Strecken dynamisch führen möchte.
Die Benelli Leoncino 125 wirkt dagegen auf den ersten Blick straßenorientierter. Die Sitzhaltung ist typischerweise so ausgelegt, dass man sich auf Asphalt wohler fühlt und nicht ständig das Gefühl hat, „gegen“ die Geometrie zu arbeiten. Wer also vor allem in der Stadt unterwegs ist oder längere Strecken ohne Offroad-Anspruch plant, findet hier oft den entspannteren Zugang.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich der Charakterunterschied besonders deutlich. Die WR 125 R ist so abgestimmt, dass sie Unebenheiten besser wegsteckt und das Motorrad auch bei wechselnden Untergründen kontrollierbar bleibt. Das macht sie interessant für alle, die gelegentlich abseits der üblichen Route fahren oder einfach ein Bike möchten, das nicht sofort „empfindlich“ wirkt.
Die Leoncino 125 spielt ihre Stärken eher auf Asphalt aus. Das Handling wirkt dadurch oft leichtgängiger im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen, während die WR 125 R eher als „Allrounder mit Offroad-Ader“ wahrgenommen wird. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist und häufig bremsen, anfahren und rangieren muss, profitiert meist von dem straßentypischen Setup der Leoncino 125.
Bremsen und Sicherheit im Alltag
Im Vergleich der Bremsanlage zeigt sich: Beide Motorräder sind grundsätzlich auf sicheres Fahren ausgelegt, aber sie fühlen sich unterschiedlich an. Die WR 125 R wirkt oft so, als sei sie für wechselnde Bedingungen gedacht – also für Situationen, in denen man nicht immer mit dem gleichen Grip rechnen kann. Die Leoncino 125 ist dagegen stärker auf konstante Straßenbedingungen ausgelegt, was sich besonders im Alltag bemerkbar macht, wenn man häufig aus dem Stadtverkehr heraus bremst und wieder beschleunigt.
Wichtig ist: Für Einsteiger zählt nicht nur die reine Bremsleistung, sondern auch die Dosierbarkeit. In der Praxis entscheidet das Gefühl am Hebel und die Vorhersagbarkeit beim Anhalten. Genau hier spielt der jeweilige Einsatzzweck eine große Rolle.
Reifen, Traktion und Untergrund: Wo liegen die Grenzen?
Die WR 125 R ist vom Konzept her näher an der Idee „auch mal unbefestigt“. Dadurch ist sie oft die bessere Wahl, wenn gelegentlich Feldwege, Schotter oder holprige Abschnitte auf dem Weg liegen. Die Leoncino 125 ist dagegen klar stärker auf Asphalt optimiert. Das bedeutet nicht, dass sie „schlecht“ ist – aber sie ist weniger dafür gemacht, regelmäßig abseits befestigter Straßen zu fahren.
Wer also weiß, dass die Route häufig über schlechte Straßen führt oder man gern mal eine Abkürzung nimmt, wird mit der WR 125 R meist zufriedener. Wer dagegen überwiegend Stadt und Landstraße fährt, bekommt mit der Leoncino 125 oft das rundere Gesamtpaket.
Komfort und Alltagstauglichkeit: Was macht das Fahren leichter?
Im Alltag zählt vieles: Wie gut lässt sich das Motorrad im Stand bewegen? Wie angenehm ist das Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten? Wie wirkt die Ergonomie bei Stop-and-go? Die Leoncino 125 punktet hier häufig mit einem straßenfreundlichen Gesamtgefühl. Sie ist meist die entspanntere Wahl, wenn der Fokus auf Pendeln, kurzen Fahrten und Feierabendrunden liegt.
Die WR 125 R kann im Alltag ebenfalls überzeugen – vor allem, wenn man ein Motorrad möchte, das nicht nur auf perfekten Straßen funktioniert. Allerdings ist sie eher die Wahl für Menschen, die das Motorrad aktiv fahren wollen und die „Offroad-Option“ nicht nur als Werbeversprechen sehen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha WR 125 R – Stärken
- Offroad-nahes Fahrgefühl und gute Kontrolle auf wechselndem Untergrund
- Aktiver Fahrstil macht Spaß, besonders bei holprigen Strecken
- Konzept passt gut zu „Route ist nicht immer perfekt“
Yamaha WR 125 R – Schwächen
- Wenn der Fokus ausschließlich auf Asphalt liegt, wirkt der Enduro-Charakter manchmal weniger „entspannt“
- Wer maximale Ruhe und Komfort im Stadtverkehr sucht, findet bei der Leoncino 125 oft den leichteren Einstieg
Benelli Leoncino 125 – Stärken
- Street-orientiertes Gesamtpaket für Stadt und Landstraße
- Oft entspannteres Fahrgefühl bei typischen Alltagsroutinen
- Passt gut zu Einsteigern, die vor allem Asphalt fahren
Benelli Leoncino 125 – Schwächen
- Für regelmäßige Offroad-Abschnitte ist die Ausrichtung weniger passend
- Wer „Abenteuer“ auf dem Weg sucht, wird mit der WR 125 R eher glücklicher
Welche Ausstattung und welches Gesamtpaket überzeugt?
Beim Vergleich der Ausstattung zeigt sich meist: Beide Motorräder sind auf Einsteiger ausgelegt, aber sie setzen unterschiedliche Prioritäten. Die WR 125 R wirkt wie ein Motorrad, das auf Funktion und Fahrbarkeit in anspruchsvolleren Situationen optimiert ist. Die Leoncino 125 wirkt stärker wie ein Motorrad, das Alltag, Stil und unkompliziertes Handling in den Vordergrund stellt.
Wer Wert darauf legt, dass das Motorrad „einfach mitmacht“, wenn es jeden Tag losgeht, findet in der Leoncino 125 häufig die passendere Basis. Wer dagegen gern mal eine andere Route nimmt oder das Motorrad auch auf weniger glattem Untergrund nutzen möchte, wird die WR 125 R als stimmiger empfinden.
Fazit: Welches Bike für wen?
Die Yamaha WR 125 R ist die bessere Wahl, wenn die Fahrten nicht immer auf makellosem Asphalt stattfinden. Wer gelegentlich Schotter, Feldwege oder holprige Abschnitte mitnimmt, bekommt mit der Enduro-Ausrichtung ein Motorrad, das sich dafür natürlicher anfühlt. Sie eignet sich besonders für Einsteiger, die Lust auf einen aktiveren Fahrstil haben und das Motorrad nicht nur als Transportmittel sehen.
Die Benelli Leoncino 125 passt dagegen besser zu Fahrern, die vor allem Stadt und Landstraße fahren und dabei ein möglichst rundes, straßenfreundliches Gesamtgefühl suchen. Wer Pendeln, kurze Strecken und entspannte Touren priorisiert, profitiert häufig von der eher komfortorientierten Auslegung und dem unkomplizierten Handling.
Kurz gesagt: WR 125 R für mehr „Route ist egal“-Freiheit, Leoncino 125 für den Alltag auf Asphalt. Beide sind spannend – die richtige Wahl hängt vor allem davon ab, wo die meiste Zeit wirklich verbracht wird.