UVP 4.999 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 14.750 €
Baujahr von 2017 bis 2023
A1 und B196 Enduro aus Japan für 5.000 Euro
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Retro, Scrambler, Naked, Tourer - was ist das für eine Maschine?
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Pro und Kontra

Pro:
  • sehr leicht
  • agiles Handling & komplett Geländegängig
  • VVA-Motor mit knapp 15 PS
  • günstiger Verbrauch, günstiger Unterhalt
Kontra:
  • dürftige Bremsleistung auf der Straße
  • kein ABS hinten
  • auf der Autobahn etwas nervös
Pro:
  • Motor
  • Handling
  • Bremsen
  • Fahrwerk
  • Qualitätsanmutung
  • Optik
Kontra:
  • fehlende Anzeigen für Benzinstand, Drehzahl und Gang
  • Reisemöglichkeiten und Windschutz nicht auf GS-Niveau

Abmessungen & Gewicht

Gewicht138kg
Radstand1.430mm
Länge2.160mm
Radstand1.430mm
Sitzhöhe: 875 mm
Höhe1.195mm
Gewicht221kg
Radstand1.527mm
Länge2.175mm
Radstand1.527mm
Sitzhöhe: 850 mm
Höhe1.105mm

Motor

Motor-Bauart4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor
Hubraum125ccm
Hub59mm
Bohrung52mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartBoxer
Hubraum1.170ccm
Hub73mm
Bohrung101mm
KühlungÖl-Luft
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung14 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment11 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.104km/h
Tankinhalt8Liter
Verbrauch2l pro 100km
Reichweite352km
Leistung110 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment116 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite321km

Fahrwerk

RahmenbauartSemi-Doppelschleifenrahmen
Federung vorneKYB Telegabel, Ø 41 mm, nicht einstellbar (Federweg 215)mm
Federung hintenÜber Hebelsystem angelenktes KYB Federbein, Federvorspannung einstellbar (Federweg 187)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge Aluminium
Reifen vorne21 Zoll
Reifen hinten18 Zoll
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneTelegabel 43 mm (Federweg 125)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 140)mm
Aufhängung hintenParalever
Reifen vorneZR
Reifen hintenZR

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe, 2-Kolben Bremszange ( Ø 267 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben Bremszange ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 265 mm)

Fazit


Die Yamaha WR125R (2026) ist kein Motorrad für Stammtisch-Übertreibungen, sondern eine durchdachte kleine Enduro mit klarem Einsatzzweck. Sie kombiniert moderne Technik wie VVA, LCD-Cockpit und LED-Licht mit einem Fahrwerkslayout, das den Begriff Dual-Sport tatsächlich verdient. Auf der Straße wirkt sie vielseitig, komfortabel und gutmütig, im leichten Gelände glaubwürdig und motivierend. Ihre Grenzen liegen dort, wo harte Offroad-Spezialisten oder deutlich stärkere Maschinen ins Spiel kommen – aber das ist keine Schwäche, sondern Teil ihres ehrlichen Charakters.

Für A1-Fahrer, B196-Umsteiger und alle, die eine unkomplizierte, sparsame und gleichzeitig abenteuerlustige 125er suchen, gehört die WR125R schon jetzt zu den interessantesten Neuerscheinungen des Jahres 2026. Sie ist nicht die stärkste, nicht die niedrigste und nicht die sportlichste 125er. Aber sie könnte eine der vielseitigsten sein – und gerade das macht sie so attraktiv.

Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Schwarz und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 4.999 €
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: Blau, Schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Betörend ist die Urban G/S ohne Frage. Unser Tester Markus ließ sich zur Anmerkung hinreißen, dass es in seinen Augen das derzeit schönste Motorrad auf dem Markt ist. Sie ist darüber hinaus ein typisches Boxer-Kind und von vorne bis hinten hochwertig verarbeitet. Wer nicht ständig zwischen Deutschland und der Mongolei pendelt, für den eignet sich die Urban G/S vielleicht sogar besser als eine normale GS, denn die Urban G/S ist handlicher und wiegt deutlich weniger. 
 
Das Testmotorrad wurde uns von Bergmann & Söhne in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht genau dieses Bike als Vorführer und freut sich auf jeden Menge Probefahrer. Also, ab geht's nach Pinneberg bei Hamburg!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.320€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 12.000€
  • Baujahre: seit 2017
  • Farben: schwarz-rot, blau, weiß

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Yamaha WR 125 R vs. BMW R nineT Urban G/S – Motorradvergleich für Alltag, Stil und Fahrgefühl

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft genau die Frage, die beim Kauf wirklich zählt: Soll das Motorrad vor allem praktisch sein, oder soll es vor allem begeistern? Der Vergleich zwischen der Yamaha WR 125 R und der BMW R nineT Urban G/S führt sehr klar vor Augen, wie unterschiedlich Anspruch und Zielgruppe sein können. Beide Modelle stehen für Fahrspaß – aber auf völlig verschiedene Art.

Während die Yamaha WR 125 R als 125er eher den Fokus auf Leichtigkeit, unkomplizierte Handhabung und einen alltagstauglichen Einstieg legt, ist die BMW R nineT Urban G/S deutlich stärker auf Charakter, Design und ein „Premium-Gefühl“ ausgerichtet. Wer sich zwischen beiden entscheidet, vergleicht im Grunde nicht nur Technik, sondern auch Philosophie.

Grundidee im Vergleich: 125er Alltag vs. Premium-Retro mit G/S-Feeling

Die Yamaha WR 125 R ist als Motorrad gedacht, das man gern nutzt: für kurze Wege, für das erste eigene Motorrad oder einfach für Fahrten, bei denen es nicht kompliziert werden soll. Die Maschine wirkt dabei bewusst funktional – mit einem Look, der an Offroad-Wurzeln erinnert, ohne den Alltag zu verkomplizieren.

Die BMW R nineT Urban G/S verfolgt dagegen einen anderen Ansatz. Sie verbindet Retro-Design mit dem Anspruch, sich wie ein echtes BMW-Gefährt anzufühlen. Der Urban-G/S-Charakter bringt eine Mischung aus „klassischem Motorradgefühl“ und moderner Alltagstauglichkeit. Das Ergebnis ist ein Motorrad, das nicht nur fährt, sondern auch sichtbar macht, wofür man sich entschieden hat.

Motor & Fahrcharakter: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Yamaha WR 125 R ist auf ein harmonisches, gut dosierbares Fahrgefühl ausgelegt. Gerade im Stadtverkehr und auf Landstraßen spielt sie ihre Stärken aus, weil sie sich leicht anfühlt und das Fahren unkompliziert bleibt. Der Motorcharakter wirkt eher „zugänglich“ – ideal, wenn man nicht ständig nach Drehzahlen jagen möchte, sondern entspannt vorankommen will.

Die BMW R nineT Urban G/S setzt dagegen stärker auf den typischen BMW-Charakter. Das Fahrgefühl ist oft weniger „leicht und verspielt“, sondern eher „ruhig und souverän“. Dadurch wirkt das Motorrad besonders dann überzeugend, wenn längere Strecken anstehen oder wenn das Motorrad auch beim Anfahren und im fließenden Verkehr eine gewisse Gelassenheit ausstrahlen soll.

Stärken und Schwächen lassen sich hier gut zusammenfassen: Die WR 125 R punktet mit unkomplizierter Handhabung und einem 125er-typisch entspannten Zugang. Die R nineT Urban G/S punktet mit Charakter und dem Premium-Gefühl – kann aber je nach Erwartung an „Leichtigkeit“ oder „Kosten-Nutzen“ weniger passend sein.

Fahrwerk & Handling: Leichtfüßig vs. souverän

Beim Handling zeigt sich ein klarer Unterschied. Die Yamaha WR 125 R wirkt wie ein Motorrad, das man gern bewegt: in engen Situationen, beim Rangieren und auf Strecken, auf denen man häufig die Richtung wechselt. Das Fahrwerk unterstützt dieses Konzept, indem es das Motorrad berechenbar macht und dem Fahrer das Gefühl gibt, jederzeit Kontrolle zu behalten.

Die BMW R nineT Urban G/S ist dagegen stärker auf Stabilität und souveränes Gleiten ausgelegt. Das Motorrad vermittelt das Gefühl, dass es auch bei längeren Fahrten „mitdenkt“ und nicht ständig nach Korrekturen verlangt. Gleichzeitig kann genau diese Souveränität dazu führen, dass das Handling weniger „spielerisch“ wirkt als bei einer leichteren, alltagstauglichen 125er.

Kurz gesagt: Die WR 125 R ist oft die bessere Wahl, wenn Agilität und unkompliziertes Bewegen im Vordergrund stehen. Die R nineT Urban G/S ist oft die bessere Wahl, wenn ein ruhiger, stabiler Fahrstil wichtiger ist und das Motorrad auch optisch und haptisch überzeugen soll.

Bremsen & Sicherheit: Vertrauen im Alltag

Bei beiden Modellen spielt das Thema Sicherheit eine zentrale Rolle. Die Yamaha WR 125 R setzt auf ein Setup, das im Alltag gut funktioniert: kontrollierbares Verzögern, gut dosierbar und passend für die typischen Geschwindigkeitsbereiche. Gerade für Einsteiger oder für Fahrten, bei denen man nicht ständig „sportlich“ unterwegs ist, ist das ein Plus.

Die BMW R nineT Urban G/S zielt stärker darauf ab, ein durchgängiges Sicherheitsgefühl zu vermitteln. Die Bremsleistung wirkt dabei oft „erwachsener“ im Sinne von Reserven und Stabilität. Das ist besonders dann relevant, wenn man häufiger zügiger fährt oder wenn das Motorrad auch auf längeren Strecken zuverlässig funktionieren soll.

Stärken und Schwächen: Die WR 125 R überzeugt mit Alltagstauglichkeit und einfacher Dosierbarkeit. Die R nineT Urban G/S überzeugt eher mit souveräner Bremswirkung und dem insgesamt „premiumhaften“ Sicherheitsgefühl.

Komfort & Sitzgefühl: Wie lange Strecken wirklich Spaß machen

Komfort ist mehr als nur „bequem sitzen“. Es geht darum, wie das Motorrad die Fahrt unterstützt: wie gut es Vibrationen dämpft, wie natürlich die Sitzposition wirkt und wie entspannt man nach einer längeren Fahrt ankommt.

Die Yamaha WR 125 R ist tendenziell auf praktische Nutzung ausgelegt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn kurze bis mittlere Strecken im Fokus stehen oder wenn man ein Motorrad sucht, das man ohne großen Aufwand nutzt. Die Sitzposition wirkt dabei eher funktional und nicht übermäßig „tourig“.

Die BMW R nineT Urban G/S bringt dagegen mehr „Motorrad-Erlebnis“ in die Fahrt. Das Sitzgefühl und die Gesamtanmutung sind stärker auf Genuss ausgelegt. Wer gern länger unterwegs ist und dabei Wert auf ein stimmiges Gesamtpaket legt, findet hier häufig mehr Motivation.

Schwächen ergeben sich meist aus unterschiedlichen Erwartungen: Wer maximale Leichtigkeit und unkomplizierte Alltagsroutine sucht, wird bei der BMW möglicherweise mehr „Motorrad“ als „Alltagswerkzeug“ empfinden. Wer dagegen ein Motorrad will, das sich wie ein Erlebnis anfühlt und optisch wie technisch mehr Premium ausstrahlt, wird an der Yamaha eher Grenzen spüren.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und der Blick auf das Umfeld

Im Alltag zählt, wie schnell man sich zurechtfindet. Die Yamaha WR 125 R ist hier besonders stark: Sie wirkt leicht zu beherrschen, eignet sich für den täglichen Einsatz und bleibt dabei nah an dem, was viele Fahrer von einem 125er erwarten. Auch das Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten ist oft ein Grund, warum man sich schnell „zu Hause“ fühlt.

Die BMW R nineT Urban G/S ist im Alltag ebenfalls nutzbar, aber mit anderer Priorität. Sie ist weniger das „Ich schnappe mir das Motorrad und fahre einfach“-Gefühl, sondern eher das „Ich will dieses Motorrad fahren“-Gefühl. Das kann im Alltag ein Vorteil sein, wenn man das Motorrad bewusst nutzt und Wert auf Stil, Verarbeitung und Gesamtwirkung legt.

Damit ergibt sich eine klare Gegenüberstellung: Die WR 125 R ist oft die bessere Wahl für pragmatische Nutzung. Die R nineT Urban G/S ist oft die bessere Wahl, wenn das Motorrad auch emotional überzeugen soll und man bereit ist, mehr in das Gesamtpaket zu investieren.

Ausstattung & Charakter: Was man spürt, bevor man losfährt

Bei der Yamaha WR 125 R steht die Funktion im Vordergrund. Das Motorrad wirkt wie ein solides Werkzeug, das seinen Job macht. Gerade wenn man Wert auf ein unkompliziertes Setup legt, kann das sehr attraktiv sein.

Die BMW R nineT Urban G/S spielt dagegen stärker mit Details, Verarbeitung und dem typischen BMW-Anspruch. Das Motorrad wirkt wie ein Statement – und genau das ist die Stärke. Wer auf Retro-Design, hochwertige Anmutung und einen markanten Look steht, wird hier eher „Ja“ sagen.

Schwächen ergeben sich häufig aus dem eigenen Anspruch: Wer vor allem ein günstiges, leicht zu handhabendes Motorrad sucht, wird die BMW möglicherweise als zu „besonders“ empfinden. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das auch optisch und haptisch begeistert, wird an der Yamaha eher weniger „Premium-Feeling“ finden.

Für wen lohnt sich welcher Vergleich?

Der Vergleich wird besonders spannend, wenn man die Zielgruppe klar trennt. Die Yamaha WR 125 R passt häufig zu Fahrern, die ein Motorrad für den Einstieg, für den Alltag und für unkomplizierten Fahrspaß suchen. Die BMW R nineT Urban G/S passt häufig zu Fahrern, die ein Motorrad wollen, das sich wie ein hochwertiges Erlebnis anfühlt und das Design sowie Charakter stark gewichtet.

Stärken & Schwächen im direkten Miteinander

Yamaha WR 125 R – Stärken: unkomplizierte Handhabung, alltagstauglicher Charakter, leichtes Handling und ein Fahrgefühl, das schnell Vertrauen aufbaut. Yamaha WR 125 R – Schwächen: weniger Premium-Anmutung und weniger „Statement“-Faktor als bei der BMW, außerdem eher begrenzt, wenn man stark auf längere Touren und „Motorrad-Erlebnis“ im Premium-Sinne setzt.

BMW R nineT Urban G/S – Stärken: starker Charakter, souveränes Fahrgefühl, hochwertige Gesamtanmutung und ein Look, der sofort auffällt. BMW R nineT Urban G/S – Schwächen: weniger „leicht und pragmatisch“ als eine 125er, und je nach Erwartung kann der Fokus auf Premium und Stil dazu führen, dass der Alltagseinsatz weniger „tool-like“ wirkt.

Fazit:

Die Yamaha WR 125 R ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich schnell beherrschen lässt, im Alltag funktioniert und Fahrspaß ohne große Hürden bietet. Sie eignet sich besonders für Einsteiger, für Stadtfahrten und für alle, die ein unkompliziertes 125er-Motorrad möchten, das zuverlässig und angenehm zu fahren ist. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das nicht nur transportiert, sondern auch optisch und emotional überzeugt, wird mit der BMW R nineT Urban G/S eher glücklich. Sie spielt ihre Stärken aus, wenn Charakter, Premium-Anmutung und ein souveränes Fahrgefühl wichtiger sind als maximale Leichtigkeit.

Kurz: WR 125 R für pragmatischen Alltag und unkomplizierten Einstieg – R nineT Urban G/S für Stil, Erlebnis und ein Motorrad, das man gern bewusst fährt.

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