| UVP | 5.749 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 5.650 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Fahrkomfort
- Preis
- Soziustauglich
- Fahrleistungen absolut
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 140 | kg |
| Radstand | 1.330 | mm |
| Länge | 2.005 | mm |
| Radstand | 1.330 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 158 | kg |
| Radstand | 1.374 | mm |
| Länge | 2.005 | mm |
| Radstand | 1.374 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.080 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor, 4-Takt | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 52 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder | |
| Hubraum | 313 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 15 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 10 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 476 | km |
| Leistung | 34 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 28 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 143 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 330 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel, Ø 37 mm (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-17 | |
| Reifen hinten | 140/70-17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Upside-Down 41 mm (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 R17 | |
| Reifen hinten | 150/60 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Yamaha XSR 125 ist eine gute A1-Maschine. Sie überzeugt mit gutmütigem Fahrverhalten, einer ordentlichen Sitzposition und schönen Details. Im Gegensatz zur Yamaha MT-125 fällt sie etwas größer aus und ist deshalb und aufgrund ihres stylischen Auftritts vor allem für B.196 Umsteiger eine passende Maschine.Das Testbike wurde uns freundlicherweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in der hier gezeigten Legacy-Variante als Vorführer für Probefahrten zur Verfügung. Unser Probefahrtipp: In Hamburg-Eidelstedt auf die A7 Richtung Norden, dann über die A23 in Pinneberg Nord abfahren und dort die schönen Landstraßen genießen. Viel Spaß!
Fazit - für wen ist sie geeignet?
Also: Für wen eignet sich die kleine BMW G 310 R? Für kleine und leichte Personen natürlich. Die, die einfach Motorrad fahren wollen und auf Fahrleistungen wenig Wert legen.
Ideal ist sie für Leute, die die eingangs gestellte Frage, ob ein Roller nicht die bessere Wahl wäre, mit der Handlichkeit und Fahrfreude der BMW G 310 R entgegnen. Wenn das Konzept Motorrad dem des Rollers überlegen ist, dann hier.
Die japanische Konkurrenz ist meist etwas teuer als die BMW (hätte nicht gedacht, dass ich diesen Satz jemals schreiben würde). Sie schöpft jedoch meist das 48-PS-Limit der Führerscheinklasse A2 aus und bringt etwas mehr Ruhe als die von manchen als hibbelig empfundene BMW mit.
Doch: Nach anfänglicher Skepsis ist eines klar: Macht richtig Spaß, die G 310 R. Wer hätte das gedacht?
Das Testbike wurde uns von Bergmann & Söhne zur Verfügung gestellt.
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Yamaha XSR 125 Legacy vs. BMW G 310 R – Naked-Bike-Vergleich für den Alltag
Wenn es um ein modernes Naked Bike für den Alltag geht, landen viele schnell bei zwei Namen: Yamaha XSR 125 Legacy und BMW G 310 R. Beide Bikes wirken auf den ersten Blick wie typische Vertreter ihrer Klasse – leicht zugänglich, alltagstauglich und mit dem Anspruch, sich im Stadtverkehr genauso wohlzufühlen wie auf der Feierabendrunde. Trotzdem unterscheiden sie sich spürbar in der Art, wie sie fahren, wie sie sich anfühlen und wie sie den Fokus setzen.
Im folgenden Vergleich geht es weniger um reine Daten, sondern darum, wie die aufgelisteten Werte in der Praxis zusammenwirken: Motorcharakter, Fahrwerkseindruck, Bremsgefühl, Ergonomie und das Gesamtpaket aus Design, Alltagstauglichkeit und Fahrspaß.
Grundcharakter: Retro-Feeling trifft auf BMW-typische Klarheit
Die Yamaha XSR 125 Legacy steht für den Retro-Look, der nicht nur optisch wirkt, sondern auch eine gewisse „entspannte“ Haltung vermittelt. Der Stil ist bewusst gewählt: klassische Linien, stimmige Details und ein Gesamteindruck, der Lust auf gemütliche Touren macht. Das Bike wirkt wie gemacht für Fahrer, die ihr Motorrad auch als Teil des Lebensgefühls sehen.
Die BMW G 310 R dagegen wirkt moderner und sachlicher. Das Design ist klar, die Formensprache reduziert, und das Bike vermittelt eher den Eindruck von „funktional und effizient“. Wer ein Naked Bike sucht, das sich wie ein Werkzeug anfühlt, aber trotzdem Charakter hat, wird hier eher abgeholt.
Motor und Antrieb: Wie sich die Werte im Fahrbetrieb bemerkbar machen
Beide Motorräder bewegen sich in einem Leistungsbereich, der besonders für Einsteiger und Stadtfahrten interessant ist. Entscheidend ist jedoch, wie sich die Motorwerte im Alltag anfühlen: Wie schnell reagiert das Setup auf Gasbefehle? Wie gleichmäßig zieht es durch? Und wie gut lässt sich das Bike im Verkehr dosieren?
Die Yamaha XSR 125 Legacy spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es darum geht, den Motor „einfach laufen zu lassen“. Das Ansprechverhalten wirkt insgesamt harmonisch, und das Zusammenspiel aus Drehzahl und Gasdosierung macht das Fahren im Stop-and-Go angenehm. Gerade auf kurzen Strecken ist das ein Vorteil, weil man nicht ständig gegen das Motorrad arbeiten muss.
Die BMW G 310 R setzt ebenfalls auf Alltagstauglichkeit, wirkt aber in der Art, wie sie Leistung bereitstellt, etwas direkter. Die aufgelisteten Motorwerte und die Abstimmung sorgen dafür, dass sich das Bike beim Beschleunigen zügig in Bewegung bringt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufige Beschleunigungsphasen im Verkehr vorkommen oder wenn auf Nebenstrecken häufiger „kurz Gas“ gefragt ist.
Zwischenfazit beim Motor
Wer ein Motorrad sucht, das sich im Stadtverkehr ruhig und stimmig anfühlt, liegt mit der Yamaha oft richtig. Wer dagegen ein Bike bevorzugt, das beim Anfahren und Beschleunigen spürbar „griffbereit“ wirkt, findet in der BMW häufig den passenderen Charakter.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität im Vergleich
Im Naked-Bike-Alltag entscheidet das Fahrwerk darüber, ob sich das Motorrad souverän anfühlt oder ob man ständig korrigieren muss. Hier spielen die aufgelisteten Werte wie Federungsansatz, Geometrie und das Zusammenspiel von Vorder- und Hinterrad eine Rolle.
Die Yamaha XSR 125 Legacy vermittelt beim Fahren einen eher „runden“ Eindruck. Das Bike wirkt so abgestimmt, dass es Unebenheiten im Alltag nicht unnötig nach oben durchreicht. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das besonders auf wechselnden Straßenbelägen angenehm ist. In Kurven lässt sich die Yamaha gut bewegen, ohne dass sie dabei hektisch wird.
Die BMW G 310 R wirkt im Vergleich etwas agiler. Das zeigt sich vor allem beim schnellen Richtungswechsel und beim zügigen Durchfahren von Kurven in moderatem Tempo. Die BMW bleibt dabei kontrolliert, und das Handling unterstützt das Gefühl, jederzeit die Linie halten zu können. Gerade wer häufig zwischen Ampeln, Kreisverkehren und engen Straßen unterwegs ist, profitiert von dieser „leichtgängigen“ Art.
Stärken und Schwächen beim Fahrwerk
Stärke der Yamaha: ein entspannteres Gesamtgefühl, das im Alltag weniger „arbeitet“ und dadurch komfortabel wirkt. Schwäche: Wer sehr sportlich und aggressiv fährt, wünscht sich eventuell noch mehr „Biss“ in der Dynamik – das Bike ist eher auf harmonisches Fahren ausgelegt.
Stärke der BMW: spürbare Agilität und ein direktes Handling, das Kurven und Richtungswechsel unterstützt. Schwäche: Je nach Fahrbahn und persönlichem Anspruch kann das Fahrgefühl etwas „nervöser“ wirken, wenn man sehr komfortorientiert unterwegs sein möchte.
Bremsen und Sicherheit: Wie sich das Bremsgefühl anfühlt
Bremsen sind im Alltag entscheidend, weil man nicht nur auf der Landstraße bremst, sondern ständig im Verkehr. Die aufgelisteten Bremswerte und die Abstimmung zeigen sich dabei im Gefühl: Wie fein lässt sich dosieren? Wie früh greift die Bremse? Und wie stabil bleibt das Motorrad unter Last?
Die Yamaha XSR 125 Legacy bietet ein Bremsgefühl, das sich gut dosieren lässt. Das ist besonders hilfreich, wenn man häufig aus niedrigen Geschwindigkeiten verzögert oder wenn man in der Stadt auf wechselnde Situationen reagieren muss. Das Bike wirkt dabei berechenbar.
Die BMW G 310 R punktet ebenfalls mit kontrollierbarer Verzögerung, wirkt aber in der ersten Phase des Bremsens oft etwas direkter. Das kann ein Vorteil sein, wenn man schnell reagieren muss oder wenn man beim Bremsen gern „präzise“ arbeitet. Gleichzeitig bleibt das Motorrad stabil, sodass man sich auf das Gefühl verlassen kann.
Sitzposition und Ergonomie: Komfort über längere Strecken
Bei Naked Bikes ist die Sitzposition ein zentrales Thema: Wie gut erreicht man den Lenker? Wie entspannt sind Schultern und Handgelenke? Und wie lange kann man fahren, ohne dass sich der Rücken meldet?
Die Yamaha XSR 125 Legacy wirkt in der Ergonomie eher auf entspanntes Cruisen ausgelegt. Die Sitzhaltung unterstützt ein ruhiges Fahren, und das Gesamtpaket passt gut zu Fahrern, die nicht ständig „sportlich“ in der Haltung sein wollen. Für kurze bis mittlere Strecken ist das besonders angenehm.
Die BMW G 310 R bietet eine Sitzposition, die zwar ebenfalls alltagstauglich ist, aber etwas mehr „Fahraktivität“ zulässt. Wer gern mit dem Motorrad arbeitet und sich beim Fahren dynamischer bewegt, wird die BMW oft als lebendiger empfinden. Für längere Fahrten hängt das stark von Körpergröße und persönlicher Vorliebe ab, aber die Grundausrichtung ist klar: kontrolliert, aufrecht genug für den Alltag, aber nicht komplett „gemütlich“ wie ein Cruiser.
Ergonomie-Fazit im Vergleich
Yamaha ist häufig die bessere Wahl für entspannte Fahrten und ein harmonisches Körpergefühl. BMW ist oft die passendere Option, wenn man gern etwas aktiver fährt und eine präzisere Rückmeldung aus der Sitzposition erwartet.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und kurze Touren
Beide Motorräder sind für den Alltag gemacht. Entscheidend ist, wie sie sich in typischen Situationen verhalten: Anfahren an der Ampel, Rangieren, langsames Rollen, Beschleunigen aus dem Stand und das Verhalten bei wechselnden Geschwindigkeiten.
Die Yamaha XSR 125 Legacy wirkt dabei wie ein „verlässlicher Begleiter“. Der Retro-Charakter sorgt für ein stimmiges Gesamtgefühl, und die Abstimmung macht das Motorrad leicht zugänglich. Gerade wenn das Motorrad nicht nur Transportmittel sein soll, sondern auch Spaß macht, ist die Yamaha stark.
Die BMW G 310 R spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn der Alltag dynamisch ist: häufige Richtungswechsel, kurze Beschleunigungen und ein ständiges Wechseln zwischen Verkehrssituationen. Die BMW fühlt sich dabei oft wie ein Motorrad an, das schnell „mitdenkt“ – zumindest im Fahrgefühl.
Design und Ausstattung: Was man wirklich spürt
Design ist natürlich Geschmackssache, aber es beeinflusst auch, wie man das Motorrad wahrnimmt. Die Yamaha XSR 125 Legacy wirkt stimmig und hochwertig im Retro-Stil. Das kann dazu führen, dass man das Motorrad gern fährt, weil es einfach gut aussieht und sich „richtig“ anfühlt.
Die BMW G 310 R wirkt modern und reduziert. Das ist nicht nur optisch, sondern auch im Fahrgefühl: klar, funktional und auf das Wesentliche konzentriert. Wer BMW-typische Klarheit mag, wird sich hier schnell zuhause fühlen.
Welche Schwächen können im Alltag auffallen?
Bei beiden Bikes gibt es Punkte, die je nach Erwartung stärker oder weniger stark ins Gewicht fallen. Die Yamaha kann dann weniger überzeugen, wenn man maximale Dynamik und sportliche Härte sucht. Sie ist eher auf harmonischen Alltag ausgelegt.
Die BMW kann dann weniger passend sein, wenn man maximalen Komfort priorisiert und ein besonders „weiches“ Gefühl erwartet. Die Agilität ist ein Plus – kann aber je nach Fahrbahn und Fahrstil auch als etwas lebendiger empfunden werden.
Fazit:
Die Yamaha XSR 125 Legacy ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein Naked Bike mit Retro-Charakter suchen und Wert auf ein harmonisches, entspanntes Fahrgefühl legen. Im Alltag überzeugt sie vor allem durch stimmige Dosierbarkeit, ein rundes Handling und eine Ergonomie, die das Fahren angenehm macht – besonders auf kurzen bis mittleren Strecken.
Die BMW G 310 R passt besser, wenn ein direkteres Ansprechverhalten und ein agileres Handling im Vordergrund stehen. Wer häufig in dynamischen Verkehrssituationen unterwegs ist, profitiert von der klaren Rückmeldung und dem kontrollierten, schnellen Richtungswechsel. Die BMW wirkt insgesamt wie das Motorrad für alle, die gern aktiv fahren und ein präzises Fahrgefühl möchten.
Kurz gesagt: Yamaha für entspanntes Wohlfühlfahren mit Retro-Charme, BMW für agiles, direktes Handling im Alltag. Beide sind gute Optionen – die Entscheidung hängt vor allem davon ab, ob der Fokus eher auf Harmonie oder auf Dynamik liegt.