| UVP | 5.749 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 5.799 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Verarbeitung
- leicht
- kräftiger Motor
- Soziuskomfort
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 140 | kg |
| Radstand | 1.330 | mm |
| Länge | 2.005 | mm |
| Radstand | 1.330 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 190 | kg |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Länge | 2.120 | mm |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Sitzhöhe: | 795 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor, 4-Takt | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 52 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihenmotor | |
| Hubraum | 486 | ccm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 15 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 10 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 476 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 160 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel, Ø 37 mm (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-17 | |
| Reifen hinten | 140/70-17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | USD-Gabel von Kayaba | |
| Federung hinten | Umgelenktes Zenrtalfederbein | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe | |
Fazit
Die Yamaha XSR 125 ist eine gute A1-Maschine. Sie überzeugt mit gutmütigem Fahrverhalten, einer ordentlichen Sitzposition und schönen Details. Im Gegensatz zur Yamaha MT-125 fällt sie etwas größer aus und ist deshalb und aufgrund ihres stylischen Auftritts vor allem für B.196 Umsteiger eine passende Maschine.Das Testbike wurde uns freundlicherweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in der hier gezeigten Legacy-Variante als Vorführer für Probefahrten zur Verfügung. Unser Probefahrtipp: In Hamburg-Eidelstedt auf die A7 Richtung Norden, dann über die A23 in Pinneberg Nord abfahren und dort die schönen Landstraßen genießen. Viel Spaß!
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Yamaha XSR 125 Legacy vs Brixton Crossfire 500 – Vergleich, Stärken und Schwächen
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Style“ aussehen, aber aus unterschiedlichen Hubraum- und Zielgruppenwelten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Yamaha XSR 125 Legacy steht für klassisches Retro-Design, eine klare Einsteiger-Ausrichtung und ein unkompliziertes Handling im Alltag. Die Brixton Crossfire 500 dagegen zielt stärker auf den „mehr Drehmoment“-Gedanken: mehr Reserven, mehr Fahrspaß auf Landstraßen und ein Charakter, der auch längere Strecken gelassener wirken lässt. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Unterschiede – und darauf, was im echten Fahrbetrieb wirklich zählt.
Design und Charakter: Retro-Feeling vs. Road-/Scrambler-Vibe
Die XSR 125 Legacy spielt ihre Stärken vor allem über den Look aus: Retro-Linien, stimmige Details und ein Gesamtbild, das sich bewusst von „reinen Zweckmaschinen“ abhebt. Das wirkt nicht nur optisch, sondern auch auf das Fahrgefühl: Die Maschine vermittelt den Eindruck, dass sie für entspannte Touren und das tägliche „Ankommen“ gebaut ist.
Die Crossfire 500 wirkt hingegen wie ein Motorrad, das sich zwischen Alltag und Abenteuer nicht entscheiden muss. Der Stil ist markanter, der Auftritt etwas „robuster“, und das Motorrad macht eher den Eindruck, als wäre es bereit, auch mal zügiger zu fahren oder längere Strecken souverän zu begleiten. Wer also ein Bike sucht, das optisch mehr „Biss“ ausstrahlt, findet hier einen starken Kandidaten.
Motor und Fahrgefühl: Drehfreude bei 125 ccm vs. mehr Reserven bei 500 ccm
Der größte Unterschied steckt natürlich im Motor: Die Yamaha XSR 125 Legacy ist auf Leichtkraftrad-Niveau ausgelegt. Das bedeutet: Der Motor ist auf Alltagstauglichkeit, gut dosierbare Leistung und ein harmonisches Zusammenspiel mit dem Fahrwerk getrimmt. In der Stadt fühlt sich das besonders stimmig an, weil Beschleunigungen und Tempoanpassungen schnell und unkompliziert funktionieren. Auch wenn es nicht auf „Durchzug wie ein großes Motorrad“ ausgelegt ist, überzeugt die XSR 125 durch ein leichtes, kontrolliertes Handling.
Die Brixton Crossfire 500 bringt dagegen spürbar mehr Hubraum mit. Dadurch wirkt das Motorrad im Alltag entspannter, vor allem dann, wenn es bergauf geht, wenn Gegenwind da ist oder wenn zügigeres Fahren gefragt ist. Die Maschine kann Lasten und Tempowechsel oft souveräner abfedern, ohne dass ständig „am Limit“ gearbeitet werden muss. Das ist ein klarer Vorteil für alle, die nicht nur kurze Strecken fahren, sondern auch regelmäßig Landstraße oder längere Pendelrouten nutzen.
Stärken im Vergleich
- Yamaha XSR 125 Legacy: sehr gutmütig im Stadtverkehr, leicht zu fahren, harmonische Abstimmung für Einsteiger und Gelegenheitsfahrer.
- Brixton Crossfire 500: mehr Reserven, spürbar mehr Durchzug und entspannteres Fahren bei höheren Geschwindigkeiten.
Schwächen bzw. Grenzen
- Yamaha XSR 125 Legacy: auf längeren Strecken und bei Tempoansprüchen ist man schneller am „Machbaren“ als bei einem 500er.
- Brixton Crossfire 500: wer nur sehr leichtes, kleines Handling sucht, könnte die größere Maschine als weniger „spielerisch“ empfinden.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Beim Handling zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Klassen: Die Yamaha XSR 125 Legacy wirkt im Alltag besonders wendig. Das macht sie attraktiv für enge Straßen, häufiges Anfahren und Stop-and-go-Situationen. Kurven lassen sich meist gut anfühlen, und das Motorrad vermittelt ein sicheres Gefühl, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss.
Die Brixton Crossfire 500 spielt ihre Stärken eher in Richtung Stabilität und ruhigerem Geradeauslauf aus. In schnelleren Abschnitten und auf längeren Strecken wirkt das Motorrad oft souveräner. Gleichzeitig bleibt das Handling alltagstauglich – nur eben mit dem Charakter eines größeren Motorrads. Wer viel zwischen Stadt und Land pendelt, bekommt hier häufig das Gefühl, dass das Bike „mitwächst“.
Bremsen und Sicherheit im Alltag
Bei beiden Motorrädern ist entscheidend, wie gut sich Verzögerung dosieren lässt. Die Yamaha XSR 125 Legacy punktet dabei vor allem mit einem gut kontrollierbaren Bremsgefühl: Das hilft besonders, wenn man in der Stadt häufig bremsen und anfahren muss. Das System wirkt auf den Alltag zugeschnitten und unterstützt ein entspanntes, sicheres Fahren.
Die Brixton Crossfire 500 profitiert von der größeren Leistungs- und Fahrreserve. Das bedeutet: Bei zügigerem Fahren und höheren Geschwindigkeiten fühlt sich das Motorrad oft „bereiter“ an, auch wenn man stärker verzögern möchte. Wichtig ist dabei, dass die Bremsleistung nicht nur „da“ ist, sondern sich auch passend dosieren lässt – und genau das ist im Vergleich ein entscheidender Punkt für das Vertrauen im Fahrbetrieb.
Komfort und Sitzposition: Für kurze Wege vs. längere Strecken
Die Yamaha XSR 125 Legacy ist besonders für den Alltag gedacht: kurze Wege, häufige Stopps, Stadtverkehr und das Bedürfnis nach einem Motorrad, das nicht kompliziert ist. Die Sitzposition wirkt dabei eher auf „entspanntes Vorwärtskommen“ ausgelegt. Das ist ein Plus für Einsteiger und für alle, die sich auf das Fahren konzentrieren möchten, statt ständig an Ergonomie oder Haltung zu feilen.
Die Brixton Crossfire 500 bietet im Vergleich oft das Gefühl, dass sie für längere Fahrten besser „durchhält“. Das liegt nicht nur am Motor, sondern auch daran, dass das Motorrad bei konstantem Tempo und bei wechselnden Anforderungen weniger schnell in den Bereich kommt, in dem man ständig nachregeln muss. Wer regelmäßig Pendelstrecken fährt oder auch mal eine längere Tour plant, wird den Unterschied schnell merken.
Alltagstauglichkeit im Vergleich
- Yamaha XSR 125 Legacy: ideal für Stadt, kurze bis mittlere Strecken und Einsteiger, die ein leicht zu beherrschendes Motorrad wollen.
- Brixton Crossfire 500: besser für gemischte Strecken, längere Fahrten und alle, die mehr Reserven schätzen.
Ausstattung und Praxis: Was man wirklich merkt
Bei der Ausstattung geht es weniger um „nice-to-have“, sondern darum, wie gut das Motorrad im Alltag funktioniert. Die Yamaha XSR 125 Legacy wirkt wie ein Motorrad, das auf ein stimmiges Gesamtpaket setzt: klare Bedienbarkeit, ein unkompliziertes Handling und ein Fahrgefühl, das auch ohne viel Erfahrung schnell Sicherheit vermittelt. Das ist besonders wertvoll, wenn das Motorrad täglich genutzt wird.
Die Brixton Crossfire 500 punktet vor allem über den Praxisnutzen: mehr Leistungsspielraum, entspannteres Fahren bei wechselnden Bedingungen und ein Charakter, der auch auf längeren Strecken nicht „klein“ wirkt. Gerade wenn man nicht nur im Stadtverkehr unterwegs ist, sondern regelmäßig Landstraße fährt, wird die 500er-Logik schnell verständlich.
Wartung, Zuverlässigkeit und Kostengefühl
Bei der Entscheidung spielen neben dem Fahrspaß auch die langfristigen Aspekte eine Rolle. Die Yamaha XSR 125 Legacy steht in der Wahrnehmung vieler Fahrer für einen etablierten Hersteller-Ansatz: solide Technik, ein verbreitetes Modellumfeld und damit oft ein gutes Gefühl bei Ersatzteilen und Service. Das kann gerade für Einsteiger beruhigend sein.
Die Brixton Crossfire 500 wird häufig gewählt, wenn man ein modernes Motorrad mit mehr Hubraum sucht und dabei ein gutes Kosten-Nutzen-Gefühl im Blick hat. Wichtig ist hier, wie gut der Service vor Ort organisiert ist und wie sich das Motorrad im eigenen Fahrprofil schlägt. Wer regelmäßig fährt und Wert auf Reserven legt, bekommt mit der 500er oft mehr „Motorrad fürs Leben“ – zumindest im Fahrgefühl.
Welche Unterschiede sind entscheidend?
Im Vergleich lassen sich die wichtigsten Punkte schnell zusammenfassen:
- Klasse und Ziel: Die XSR 125 Legacy ist auf Leichtkraftrad-Alltag und Einsteigerfreundlichkeit ausgelegt, die Crossfire 500 auf mehr Reserven und vielseitigere Strecken.
- Fahrgefühl: Die Yamaha wirkt agil und leicht zu kontrollieren, die Brixton wirkt stabiler und entspannter bei Tempo und Last.
- Stärken: Yamaha punktet mit dem unkomplizierten Handling und dem Retro-Charme, Brixton mit Durchzug und dem „mehr Luft“-Gefühl.
- Grenzen: Yamaha stößt bei höheren Tempoansprüchen schneller an Grenzen, Brixton kann für reine Stadt-„Leichtigkeit“ etwas weniger verspielt wirken.
Fazit:
Die Yamaha XSR 125 Legacy ist die bessere Wahl, wenn der Fokus klar auf Stadtverkehr, Einsteigerfreundlichkeit und einem stimmigen Retro-Look liegt. Sie macht das Fahren leicht, vermittelt schnell Sicherheit und passt besonders gut zu kurzen bis mittleren Strecken, bei denen Alltagstauglichkeit wichtiger ist als maximale Reserven. Wer ein Motorrad sucht, das unkompliziert bleibt und Spaß macht, ohne ständig „am Gas zu hängen“, wird mit der Yamaha glücklich.
Die Brixton Crossfire 500 empfiehlt sich vor allem dann, wenn regelmäßig Landstraße oder längere Pendelstrecken anstehen und ein Motorrad gefragt ist, das mehr Durchzug und mehr Gelassenheit bietet. Die größere Motorbasis sorgt dafür, dass Tempowechsel und Steigungen oft entspannter gelöst werden. Wer ein Bike möchte, das auch bei höheren Anforderungen nicht sofort an Grenzen stößt, trifft mit der Brixton die passendere Entscheidung.