| UVP | 5.749 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 18.290 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- hervorragende Bremsen
- extrem handlicher Kurvenräuber
- leicht zugänglich
- echter Duc-Sound
- großer Wendekreis
- Wärmeentwicklung an der rechten Seite
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 140 | kg |
| Radstand | 1.330 | mm |
| Länge | 2.005 | mm |
| Radstand | 1.330 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 210 | kg |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Länge | 2.119 | mm |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor, 4-Takt | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 52 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 937 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 94 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 15 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 10 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 476 | km |
| Leistung | 110 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 270 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel, Ø 37 mm (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-17 | |
| Reifen hinten | 140/70-17 | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Öhlins USD-Gabel 48 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Öhlins Mono-Federbein einstellbar in Zug-, Druckstufe und Vorspannung (Federweg 144)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo 4-Kolben-Monoblock-Bremszangen M4.32 (feststehend), radial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremszange P34E ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Die Yamaha XSR 125 ist eine gute A1-Maschine. Sie überzeugt mit gutmütigem Fahrverhalten, einer ordentlichen Sitzposition und schönen Details. Im Gegensatz zur Yamaha MT-125 fällt sie etwas größer aus und ist deshalb und aufgrund ihres stylischen Auftritts vor allem für B.196 Umsteiger eine passende Maschine.Das Testbike wurde uns freundlicherweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in der hier gezeigten Legacy-Variante als Vorführer für Probefahrten zur Verfügung. Unser Probefahrtipp: In Hamburg-Eidelstedt auf die A7 Richtung Norden, dann über die A23 in Pinneberg Nord abfahren und dort die schönen Landstraßen genießen. Viel Spaß!
Fazit - was bleibt hängen
Junge, was hatten wir Spaß! Vor allem Volker, der mit knapp 250 km/h den Windschutz auf der Autobahn checken wollte, konnte sich ein "Uy, yeah!" nicht verkneifen. Das Windschild ist übrigens verstellbar, allerdings nicht ohne Werkzeug. Der Windschutz ist Sportler-typisch okay, aber der Helm bleibt im Wind. Die 950 ist wie schon gesagt eben doch kein Tourer.Okay, es gibt ein paar Nachteile wie z.B. der große Wendekreis oder die Warmluft-Abführung rechts oder die V2-typischen Lastwechselreaktionen oder die Konstantfahrruckeln, aber eine echte Duc ist eben ein kleine Diva, die an der ein oder anderen Stelle ein wenig zumzicken muss. Und genau das lieben wir doch an den Schönen aus Bologna, oder? Geiles Bike!
Das Test-Motorrad wurde uns zur Verfügung gestellt von Ducati-Hamburg, wo ihr neben der SuperSport auch viele andere, überwiegend rote Maschinen aus Bella Italia Probefahren könnt.
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Yamaha XSR 125 Legacy vs. Ducati Supersport 950 S – welcher Vergleich passt zu welchem Fahrstil?
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die optisch und technisch aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Yamaha XSR 125 Legacy steht für einen modernen Retro-Look, eine zugängliche Art zu fahren und ein Konzept, das sich vor allem im Alltag und auf kurzen bis mittleren Strecken wohlfühlt. Die Ducati Supersport 950 S dagegen ist klar sportlich ausgerichtet: Sie wirkt wie ein Motorrad, das nicht nur schnell sein will, sondern auch das Fahrgefühl in den Mittelpunkt stellt – mit mehr Anspruch an die eigene Fahrtechnik und einem deutlich stärkeren Fokus auf Dynamik.
Im Folgenden geht es um den Vergleich der wichtigsten Punkte: Wie unterscheiden sich die Motorräder im Charakter, bei der Art, wie sie sich bewegen lassen, und bei der Frage, welche Stärken und Schwächen im Alltag wirklich zählen.
Charakter und Konzept: Retro-Alltag trifft Supersport-Anspruch
Yamaha XSR 125 Legacy: entspannt, aber nicht langweilig
Die Yamaha XSR 125 Legacy ist ein Motorrad, das bewusst auf ein stimmiges Gesamtbild setzt. Der Retro-Charakter ist nicht nur Optik, sondern spiegelt sich auch im Fahrgefühl wider: Die Maschine wirkt leicht zu beherrschen, vermittelt schnell Vertrauen und bleibt dabei angenehm unkompliziert. Gerade wenn das Motorrad häufig im Stadtverkehr oder auf Feierabendstrecken genutzt wird, spielt die zugängliche Art der XSR 125 ihre Stärken aus.
Ducati Supersport 950 S: sportlich, direkt und mit mehr Druck
Die Ducati Supersport 950 S ist dagegen ein Motorrad, das von Anfang an auf Performance und Dynamik ausgelegt ist. Die Sitzposition und die Art, wie die Maschine auf Lenkimpulse reagiert, zielen klar auf sportliches Fahren. Wer gern zügig unterwegs ist, Kurven aktiv angeht und das Motorrad als „Werkzeug“ für dynamische Strecken versteht, wird hier deutlich mehr sportlichen Drive spüren.
Fahrgefühl im Vergleich: Wie leicht ist das Motorrad zu bewegen?
Lenkung und Agilität
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Yamaha XSR 125 Legacy wirkt im Alltag besonders handlich. Das Motorrad lässt sich in engen Situationen gut bewegen und fühlt sich bei moderatem Tempo natürlich an. Die Ducati Supersport 950 S ist ebenfalls agil, aber auf eine andere Art. Sie verlangt mehr Aufmerksamkeit, weil sie sportlicher abgestimmt ist und bei zügigerem Fahren deutlich mehr „Biss“ zeigt. Im Stadtverkehr kann das bedeuten: weniger „entspanntes Gleiten“, mehr aktives Mitfahren.
Gasannahme und Antriebskarakter
Die Yamaha spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo gleichmäßiges Fahren und ein flüssiger Rhythmus wichtiger sind als maximale Beschleunigung. Die Ducati dagegen ist spürbar stärker auf knackige Dynamik ausgelegt. Das merkt man besonders beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim zügigen Überholen. Wer häufig Autobahnabschnitte oder schnelle Landstraßen nutzt, wird den Unterschied im Antrieb spüren.
Bremsen und Fahrstabilität: Sicherheit vs. Sportlichkeit
Bremsgefühl
Beide Motorräder sind auf Fahrspaß ausgelegt, aber die Prioritäten unterscheiden sich. Die Yamaha XSR 125 Legacy wirkt so abgestimmt, dass sie im Alltag berechenbar bleibt und das Bremsen gut dosierbar ist. Die Ducati Supersport 950 S bringt mehr sportlichen Anspruch mit: Das Bremsverhalten wirkt kräftiger und „sportlicher“, was beim zügigen Fahren ein Vorteil ist. Gleichzeitig gilt: Wer eher gemütlich fährt, muss sich nicht „anstrengen“, aber die Ducati belohnt aktives Fahren stärker als die Yamaha.
Stabilität in Kurven
Auf kurvigen Strecken zeigt die Ducati klar ihre Stärken. Sie fühlt sich bei dynamischerer Gangart stabil an und unterstützt das sportliche Tempo. Die Yamaha bleibt dabei nicht „langsam“, aber sie ist eher auf harmonisches Fahren ausgelegt. Das ist ein Plus, wenn das Motorrad häufig genutzt wird und nicht jedes Wochenende nur für die schnellste Linie gedacht ist.
Fahrwerk und Komfort: Was bleibt auf längeren Strecken angenehm?
Federung und Alltag
Die Yamaha XSR 125 Legacy ist so konzipiert, dass sie im Alltag souverän bleibt. Unebenheiten werden in der Regel angenehm verarbeitet, und das Motorrad wirkt insgesamt unkompliziert. Die Ducati Supersport 950 S ist sportlich abgestimmt und kann bei dynamischer Fahrweise sehr präzise wirken. Auf längeren Strecken hängt es jedoch stärker vom eigenen Fahrstil und der Erwartung an Komfort ab: Wer sportlich sitzt und aktiv fährt, bekommt mehr „Feedback“ und Kontrolle. Wer eher entspannt unterwegs ist, kann die Ducati als fordernder empfinden.
Sitzposition und Ergonomie
Der größte Unterschied im Alltag ist meist die Sitzposition. Die Yamaha bietet eine natürlichere, alltagstaugliche Haltung. Die Ducati ist spürbar sportlicher: Das kann auf kurzen Strecken begeistern, auf längeren Touren aber stärker davon abhängen, wie gut die eigene Ergonomie zur Maschine passt.
Ausstattung und Praxis: Was macht den Unterschied im Alltag?
Technik und Bedienung
Beide Motorräder bringen moderne Technik mit, aber die Ausrichtung ist unterschiedlich. Die Yamaha XSR 125 Legacy wirkt wie ein Motorrad, das sich schnell „einfach bedienen“ lässt und im Alltag unkompliziert bleibt. Die Ducati Supersport 950 S setzt stärker auf sportliche Features und eine Ausstattung, die das Fahren unterstützt, wenn es zügiger wird. Das ist ein Plus für Fahrer, die gern mit dem Motorrad arbeiten und das Setup nutzen.
Windschutz und Alltagstauglichkeit
Beim Thema Windschutz und Streckenkomfort ist die Ducati im Vorteil, wenn sportliches Tempo gefahren wird. Die Yamaha ist dafür oft die entspanntere Wahl, wenn das Motorrad vor allem in der Stadt oder auf kurzen Strecken genutzt wird. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, wird die Unterschiede in der „Alltagsruhe“ stärker merken.
Stärken und Schwächen: Direkter Vergleich ohne Schönreden
Yamaha XSR 125 Legacy – Stärken
- Leichtes, zugängliches Fahrgefühl für Alltag und Einsteiger-Situationen
- Retro-Charakter, der sich stimmig in das Gesamtpaket einfügt
- Praktische Alltagstauglichkeit bei moderatem Tempo
Yamaha XSR 125 Legacy – Schwächen
- Weniger Fokus auf maximale Dynamik bei sportlicher Fahrweise
- Für sehr schnelle Strecken ist die Ducati im Vergleich klar im Element
Ducati Supersport 950 S – Stärken
- Sportlicher Antrieb und spürbarer Fahrspaß bei dynamischem Fahren
- Stabilität und Präzision in Kurven bei höherem Tempo
- Ausstattung und Setup, die sportliches Fahren unterstützen
Ducati Supersport 950 S – Schwächen
- Sportlichere Sitzposition kann auf längeren Strecken anspruchsvoller sein
- Im reinen Stadtbetrieb wirkt sie weniger „entspannt“ als die Yamaha
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Die Yamaha passt besonders gut, wenn…
Die Yamaha XSR 125 Legacy ist eine starke Wahl, wenn das Motorrad vor allem für den Alltag gedacht ist: Stadtfahrten, kurze bis mittlere Strecken, gelegentliche Touren und ein Fahrstil, der eher auf Leichtigkeit und unkomplizierte Kontrolle setzt. Wer ein Motorrad sucht, das schnell Spaß macht, ohne ständig „auf Sportmodus“ zu schalten, findet in der Yamaha eine sehr stimmige Option.
Die Ducati passt besonders gut, wenn…
Die Ducati Supersport 950 S lohnt sich besonders für Fahrer, die sportlich fahren wollen und das Motorrad als dynamisches Gesamtpaket erleben möchten. Wer Kurven aktiv angeht, zügig unterwegs ist und Wert auf sportliche Präzision legt, bekommt hier deutlich mehr „Motorradgefühl“ im sportlichen Sinn. Auch für Fahrer, die gern Technik und Fahr-Setup nutzen, ist die Ducati im Vorteil.
Fazit:
Die Yamaha XSR 125 Legacy ist die bessere Wahl für alle, die ein leicht zu fahrendes, alltagstaugliches Motorrad mit stimmigem Retro-Charakter suchen. Sie spielt ihre Stärken dort aus, wo unkompliziertes Handling, entspannter Komfort und ein harmonischer Fahrrhythmus wichtiger sind als maximale Dynamik. Die Ducati Supersport 950 S ist dagegen die richtige Entscheidung, wenn sportliches Fahren im Vordergrund steht: mehr Druck beim Beschleunigen, präzisere Unterstützung in Kurven und ein insgesamt stärker auf Performance ausgerichtetes Gesamtpaket. Wer häufig zügig unterwegs ist und das Motorrad aktiv bewegen möchte, wird die Ducati deutlich mehr fordern und dafür auch mehr belohnen. Kurz gesagt: Yamaha für Alltag und entspanntes Fahrvergnügen, Ducati für sportliche Dynamik und Kurvenspaß.