| UVP | 5.749 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 19.995 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Koffer und Verkleidung leicht abnehmbar
- Charaktervoller Motor mit fettem Drehmoment
- Lässige Sitzposition
- LED, Tempomat und Keyless Go Serie
- 4 Jahre Garantie ohne km-Begrenzung
- Überraschend agil
- Rangieren schwierig
- Leerlauf finden schwierig
- Kniewinkel hinten eng
- Einzelbremsscheibe vorne
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 140 | kg |
| Radstand | 1.330 | mm |
| Länge | 2.005 | mm |
| Radstand | 1.330 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 317 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.325 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor, 4-Takt | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 52 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight V2 | |
| Hubraum | 1.746 | ccm |
| Hub | 111 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 15 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 10 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 476 | km |
| Leistung | 83 PS bei 5.450 U/Min | |
| Drehmoment | 145 NM bei 3.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel, Ø 37 mm (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-17 | |
| Reifen hinten | 140/70-17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 130/70 B18 63 H | |
| Reifen hinten | 180/70 B16 77H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremse ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm) | |
Fazit
Die Yamaha XSR 125 ist eine gute A1-Maschine. Sie überzeugt mit gutmütigem Fahrverhalten, einer ordentlichen Sitzposition und schönen Details. Im Gegensatz zur Yamaha MT-125 fällt sie etwas größer aus und ist deshalb und aufgrund ihres stylischen Auftritts vor allem für B.196 Umsteiger eine passende Maschine.Das Testbike wurde uns freundlicherweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in der hier gezeigten Legacy-Variante als Vorführer für Probefahrten zur Verfügung. Unser Probefahrtipp: In Hamburg-Eidelstedt auf die A7 Richtung Norden, dann über die A23 in Pinneberg Nord abfahren und dort die schönen Landstraßen genießen. Viel Spaß!
Fazit - was bleibt hängen
Die Sport Glide fährt uns mit ihrer Optik, ihrem Motor, dem Sound und ihrem ganzen Wesen direkt ins Herz. Selbst Dietmar, sonst nicht gerade ein Fan von Cruisern, zeigt sich begeistert. Wem Harley bislang fremd ist, aber gerne mal einen Cruiser ausprobieren möchte, für den bietet sich die Sport Glide geradezu an. Die Touringfähigkeiten sind nicht zu unterschätzen und die abnehmbaren Koffer und Frontverkleidung sind ein cleveres Gimmick, die aus dem Tourer schwuppdiwupp einen reinrassigen Cruiser machen. Cooles Bike!Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Fahrt da ruhig mal hin, Marius und seine Jungs sind supernett und zeigen Euch eine richtig schöne Probefahrtstrecke um den nahegelegenen See. Natürlich gibt es dort auch andere Harleys, die sich ebenfalls auf eine Probefahrt mit Euch freuen.
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Yamaha XSR 125 Legacy vs. Harley-Davidson Sport Glide FLSB – welcher Cruiser-Retro passt besser?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, lohnt sich der genaue Blick. Die Yamaha XSR 125 Legacy steht für modernes Neo-Retro mit klarer Alltagstauglichkeit, während die Harley-Davidson Sport Glide FLSB den klassischen Vibe einer amerikanischen Marke mitbringt – mit einem Auftritt, der nicht übersehen wird. Im Vergleich zeigt sich: Es geht nicht nur um Leistung oder Hubraum, sondern vor allem um Charakter, Fahrgefühl und darum, wie sich die jeweiligen Stärken im Alltag bemerkbar machen.
Design und Ausstrahlung: Neo-Retro vs. amerikanischer Cruiser-Charakter
Die Yamaha XSR 125 Legacy wirkt wie ein stilvoller Rückgriff auf vergangene Zeiten, aber ohne alt zu sein. Das Gesamtbild ist stimmig, die Linien sind klar und das Motorrad macht optisch Lust auf „einfach losfahren“. Besonders im Stadtbild spielt die XSR 125 ihre Vorteile aus: Sie wirkt leicht, kompakt und „handlich“, ohne dabei beliebig zu sein.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB dagegen setzt auf Präsenz. Der Look ist deutlich cruiser-lastiger, mit dem typischen Harley-Gefühl für Proportionen und Details. Wer Wert auf eine markante Optik legt, bekommt hier ein Motorrad, das auch im Stand Aufmerksamkeit erzeugt. Allerdings ist genau dieser Charakter auch ein Teil der Fahrphilosophie: Das Bike fühlt sich stärker nach „Tour und Genuss“ an als nach „kurz um die Ecke“.
Motor und Fahrgefühl: Charakter statt nur Zahlen
Im direkten Vergleich zeigt sich, dass beide Motorräder ihren eigenen Rhythmus haben. Die Yamaha XSR 125 Legacy ist auf ein leichtes, kontrolliertes Ansprechverhalten ausgelegt. Gerade im Stadtverkehr und bei häufigem Beschleunigen und Verzögern wirkt das Zusammenspiel aus Motorcharakter und Fahrbarkeit sehr harmonisch. Das Motorrad vermittelt das Gefühl, dass man entspannt unterwegs ist – auch wenn der Verkehr dynamisch ist.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB spielt dagegen mehr mit dem Thema „Druck und Gelassenheit“. Der Motorcharakter zielt stärker auf gleichmäßiges Vorankommen und ein souveränes Gefühl bei Fahrten außerhalb des reinen Stop-and-Go. Während die XSR 125 eher „lebendig und agil“ wirkt, steht bei der Sport Glide mehr „ruhige Stärke“ im Vordergrund. Das macht sie besonders interessant, wenn längere Strecken und ein gleichmäßiger Fahrstil im Fokus stehen.
Beschleunigung und Durchzug im Alltag
Beim Vergleich der aufgelisteten Leistungs- und Drehmomentwerte zeigt sich: Die Sport Glide FLSB ist klar auf mehr Reserven ausgelegt. Das merkt man vor allem dann, wenn es nicht nur um das Anfahren geht, sondern um das zügige Weiterrollen bei Tempoaufbau oder Überholmanövern. Die XSR 125 Legacy ist dagegen stärker auf Effizienz und Alltagstauglichkeit ausgelegt. Sie ist nicht „schwach“, aber sie fühlt sich am besten an, wenn man vorausschauend fährt und das Drehzahlband sinnvoll nutzt.
Fahrwerk, Handling und Bremsen: Wie leicht fühlt sich das Motorrad an?
Die Yamaha XSR 125 Legacy punktet im Vergleich vor allem mit dem Gefühl von Kontrolle. Durch die kompaktere Bauweise und die auf Alltag ausgelegte Geometrie lässt sie sich in engen Situationen sehr gut bewegen. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig in der Stadt gefahren wird oder wenn das Motorrad auch mal „einfach schnell“ umgestellt werden muss.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB bringt dagegen mehr „Cruiser-Gewicht“ ins Fahrgefühl. Das Motorrad liegt stabiler in der Spur und vermittelt auf längeren Strecken ein ruhigeres, souveränes Gefühl. Gleichzeitig kann das Handling in sehr engen Bereichen etwas mehr Aufmerksamkeit verlangen. Wer jedoch regelmäßig auf Landstraßen oder Autobahn-ähnlichen Strecken unterwegs ist, wird die Stabilität schnell zu schätzen wissen.
Bremsen und Stabilität
Im Vergleich der Bremswerte und der typischen Abstimmung zeigt sich: Beide Motorräder sind für den Alltag ausgelegt, aber die Sport Glide FLSB wirkt in der Kombination aus Gewicht, Fahrstabilität und Bremsleistung besonders dann stark, wenn Tempo und Strecke zusammenkommen. Die XSR 125 Legacy bietet dafür ein sehr gut dosierbares Gefühl, das gerade bei häufigen Stopps und langsamen Passagen angenehm ist.
Sitzposition und Ergonomie: Kurzstrecke vs. Tourenmodus
Die Yamaha XSR 125 Legacy bietet eine Sitzposition, die sich eher „alltagstauglich“ anfühlt: aufrecht genug, um den Verkehr gut im Blick zu behalten, und gleichzeitig so, dass man auch bei längeren Fahrten nicht sofort das Gefühl bekommt, dass man „zu verkrampft“ sitzt. Das macht sie interessant für Pendler, Stadtfahrer und alle, die ein Motorrad suchen, das nicht nur am Wochenende funktioniert.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB setzt auf eine cruiser-typische Haltung. Das kann sehr angenehm sein, wenn man gerne entspannt fährt und die Arme nicht ständig „gegen“ die Fahrt arbeiten sollen. Gleichzeitig ist diese Ergonomie weniger ideal, wenn häufig sehr dynamisch und eng manövriert werden muss. Wer aber Touren plant und das Motorrad als Erlebnis sieht, bekommt hier eine passende Grundlage.
Ausstattung und Praxis: Was bringt der Alltag wirklich?
Im Vergleich der aufgelisteten Ausstattungsdetails zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Yamaha XSR 125 Legacy wirkt wie ein Motorrad, das auf praktische Nutzung und ein unkompliziertes Handling optimiert ist. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man Wert auf einfache Bedienung und ein stimmiges Gesamtpaket legt.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB bringt dagegen mehr „Lifestyle“-Komponenten und ein Gesamtgefühl, das stärker auf das Markenerlebnis einzahlt. Das ist nicht nur Optik: Auch die Art, wie sich das Motorrad anfühlt, passt zu Fahrern, die das Motorrad nicht nur als Fortbewegungsmittel sehen, sondern als Teil ihrer Identität.
Alltagstauglichkeit im Vergleich
Wenn man die Praxis betrachtet, wird der Unterschied deutlich: Die XSR 125 Legacy ist oft die bessere Wahl, wenn kurze Wege, Stadtverkehr und häufiges Rangieren den Alltag bestimmen. Die Sport Glide FLSB ist eher die Wahl, wenn längere Strecken, ruhiges Cruisen und ein souveränes Fahrgefühl im Vordergrund stehen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha XSR 125 Legacy – Stärken
- Agiles, leichtes Fahrgefühl für Stadt und Alltag
- Neo-Retro-Design, das modern wirkt und trotzdem Charakter hat
- Gute Dosierbarkeit bei häufigem Stop-and-Go
- Ergonomie, die auch über längere Zeit angenehm bleibt
Yamaha XSR 125 Legacy – Schwächen
- Bei hohen Ansprüchen an Reserven und zügiges Tempo auf längeren Strecken ist die Sport Glide im Vergleich im Vorteil
- Der Fokus liegt stärker auf Effizienz und Kontrolle als auf „großem Durchzug“
Harley-Davidson Sport Glide FLSB – Stärken
- Markante Cruiser-Ausstrahlung mit starker Präsenz
- Mehr Reserven für zügigeres Vorankommen und Touren
- Stabileres Fahrgefühl auf längeren Strecken
- Cruiser-typische Ergonomie für entspanntes Fahren
Harley-Davidson Sport Glide FLSB – Schwächen
- In sehr engen Situationen kann das Handling weniger „spielerisch“ wirken als bei der XSR 125
- Wer vor allem kurze Strecken und häufiges Rangieren fährt, bekommt den Cruiser-Vorteil nicht immer voll ausgespielt
Welche Kaufentscheidung passt zu welchem Fahrertyp?
Der Vergleich wird am Ende vor allem eine Frage: Wie und wo wird gefahren? Die Yamaha XSR 125 Legacy ist besonders passend, wenn der Alltag aus Stadtverkehr, kurzen Wegen und häufigem Wechsel zwischen Beschleunigen und Bremsen besteht. Sie fühlt sich dabei unkompliziert an und macht das Fahren leicht – ohne dass man ständig „gegen“ das Motorrad arbeiten muss.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB ist dagegen die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem für Touren, längere Strecken und ein ruhiges, souveränes Fahrgefühl genutzt werden soll. Wer die Optik liebt, den Cruiser-Charakter sucht und auch bei Tempoaufbau gerne Reserven hat, wird mit der Sport Glide deutlich zufriedener sein.
Fazit:
Die Yamaha XSR 125 Legacy ist die richtige Wahl für alle, die ein Motorrad für den Alltag suchen: Stadt, kurze Strecken und ein leichtes Handling stehen im Vordergrund. Sie überzeugt mit stimmigem Neo-Retro-Design, gut dosierbarer Fahrbarkeit und einer Ergonomie, die auch im Alltag entspannt bleibt. Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn längere Strecken, souveränes Cruisen und ein deutlich cruiser-typischer Charakter gefragt sind. Im Vergleich der aufgelisteten Werte zeigt sich: Die Sport Glide bietet mehr Reserven und wirkt stabiler für Touren, während die XSR 125 mehr „Alltagskomfort durch Leichtigkeit“ liefert. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, fährt mit der Yamaha meist entspannter. Wer das Motorrad als Erlebnis für längere Fahrten sieht, trifft mit der Harley-Davidson die passendere Wahl.