UVP 5.749 €
Baujahr von 2023 bis 2026~
UVP 10.645 €
Baujahr von 2011 bis 2024
Japanisches A1-Bike im Neo-Retro Look: Was kann die Yamaha XSR 125?
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Japanische Schönheit mit viel Chrome und Königswelle.
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Pro und Kontra

Pro:
  • lässige Optik
  • cooler Sound
  • einfaches Fahrverhalten
  • einfachste Bedienung
  • viel Chrome
Kontra:
  • Bremsen könnten stärker zupacken
  • teilweise Vibrationen
  • überschaubare Leistung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht140kg
Radstand1.330mm
Länge2.005mm
Radstand1.330mm
Sitzhöhe: 815 mm
Höhe1.090mm
Gewicht221kg
Radstand1.465mm
Länge2.180mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.075mm

Motor

Motor-BauartFlüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor, 4-Takt
Hubraum125ccm
Hub59mm
Bohrung52mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum773ccm
Hub83mm
Bohrung77mm
KühlungLuft
AntriebKette
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung15 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment12 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.115km/h
Tankinhalt10Liter
Verbrauch2l pro 100km
Reichweite476km
Leistung48 PS bei 6.500 U/Min
Drehmoment60 NM bei 2.500 U/Min
Höchstgeschw.170km/h
Tankinhalt14Liter

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down-Gabel, Ø 37 mm (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/70-17
Reifen hinten140/70-17
RahmenbauartDoppelschleife
Federung vorneTelegabel 41mm, nicht einstellbar (Federweg 130)mm
Federung hintenStereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 107)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-19 Zoll
Reifen hinten130/80-18 Zoll

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 267 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe

Fazit

Die Yamaha XSR 125 ist eine gute A1-Maschine. Sie überzeugt mit gutmütigem Fahrverhalten, einer ordentlichen Sitzposition und schönen Details. Im Gegensatz zur Yamaha MT-125 fällt sie etwas größer aus und ist deshalb und aufgrund ihres stylischen Auftritts vor allem für B.196 Umsteiger eine passende Maschine.
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in der hier gezeigten Legacy-Variante als Vorführer für Probefahrten zur Verfügung. Unser Probefahrtipp: In Hamburg-Eidelstedt auf die A7 Richtung Norden, dann über die A23 in Pinneberg Nord abfahren und dort die schönen Landstraßen genießen. Viel Spaß!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.749 €
  • Gebraucht: 4.500 € (2 Jahre alt)
  • Farben: Historic Black

Fazit - was bleibt hängen

Keine Ganganzeige, kein Benzinfüllstandsanzeige, keine Fahrmodi, kein gar nichts. Die Kawasaki W800 verzichtet bewusst auf alles, was heutige moderne Maschinen an Technik an Bord haben. Ist das schlimm? Im Gegenteil, bei einem Retrobike wie der W800 ist das genau richtig. Statt in irgendwelchen Menüs herumzufummeln starten wir einfach den Motor und fahren los. Herrlich. Übrigens hätte der W800 ein Kickstarter irgendwie auch gut zu Gesicht gestanden. Naja, im Alltag ist so ein Anlasser per Knopfdruck dann vielleicht doch ganz okay. Moderne Technik eben...
 
Vielen Dank an Thomas aus Meldorf, der uns seine Kawasaki W800 für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Einen Kaffee und ein interessantes Gespräch zur Lage der Nation war auch noch drin - insgesamt daher ein schöner Tag mit einem schönen Motorrad.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10.645 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 7.000 €
  • Verfügbarkeit: seit 2011
  • Farben: grau-schwarz-blau

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Yamaha XSR 125 Legacy vs. Kawasaki W 800 – Vergleich der beiden Retro-Charaktere

Retro-Motorräder haben ihren ganz eigenen Reiz: Sie wirken zeitlos, machen optisch Lust auf mehr und bringen oft genau die Art von Fahrgefühl mit, die man nicht nur „von A nach B“ kennt. Im direkten Vergleich stehen hier die Yamaha XSR 125 Legacy und die Kawasaki W 800. Beide greifen den klassischen Look auf – aber sie erzählen unterschiedliche Geschichten. Während die XSR 125 Legacy eher für den Einstieg und den Alltag gedacht ist, zielt die W 800 deutlich stärker auf entspanntes Cruisen und einen erwachsenen Charakter ab.

Design und Stil: Gemeinsamkeiten und klare Unterschiede

Optisch sind beide Modelle klar im Retro-Lager: runde Formen, stimmige Proportionen und ein Gesamtbild, das nicht nach „modernem Kompromiss“ aussieht, sondern nach bewusster Stilentscheidung. Die Yamaha XSR 125 Legacy wirkt dabei besonders „leicht“ und jugendlich – ein Motorrad, das sich schnell nach Stadt und Feierabend anfühlt. Die Kawasaki W 800 dagegen strahlt mehr Ruhe und Präsenz aus. Sie wirkt wie ein Klassiker, der auch auf längeren Strecken souverän bleibt.

Auch wenn beide Modelle im Kern retro sind, unterscheiden sie sich in der Wirkung: Die XSR 125 Legacy steht für „kompakt und agil“, die W 800 für „großzügig und gelassen“. Genau daraus ergeben sich später auch die Unterschiede im Fahrgefühl.

Motorcharakter: Wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen

Der größte Unterschied zwischen beiden Bikes liegt im Charakter, der aus der Motorisierung entsteht. Die Yamaha XSR 125 Legacy ist als 125er natürlich auf ein anderes Einsatzprofil ausgelegt. Das bedeutet: Der Motor arbeitet eher harmonisch und drehzahlorientiert, wodurch sich die Maschine besonders in urbanen Situationen gut dosieren lässt. Für kurze Strecken, Ampelphasen und zügiges Mitschwimmen ist das ein Vorteil, weil die Maschine schnell „da“ ist und sich unkompliziert fahren lässt.

Die Kawasaki W 800 spielt dagegen in einer anderen Liga. Der Motorcharakter ist deutlich mehr auf gleichmäßiges Vorankommen ausgelegt. Das zeigt sich vor allem darin, wie entspannt sich die Maschine aus niedrigeren Drehzahlen heraus bewegt. Statt ständig nach Drehzahl zu suchen, fühlt sich die W 800 oft wie ein „rollender Rhythmus“ an: Gas auf, laufen lassen, genießen. Das macht sie besonders attraktiv, wenn längere Strecken oder Landstraßen im Fokus stehen.

Fahrgefühl im Alltag: Stadt, Landstraße und Tempo

Im Stadtverkehr punktet die Yamaha XSR 125 Legacy vor allem durch ihre handliche Art. Ein leichteres Motorrad lässt sich im Alltag einfacher manövrieren, und das Fahrgefühl bleibt auch bei Stop-and-Go angenehm. Dazu kommt: Die Maschine wirkt wie gemacht für kurze Wege, für das schnelle Umsetzen von Richtungen und für Situationen, in denen man nicht ständig „mit dem Motorrad kämpfen“ möchte.

Die Kawasaki W 800 ist im Stadtbetrieb nicht schlecht, aber sie verlangt mehr Gelassenheit. Durch die größere Auslegung fühlt sie sich eher wie ein Cruiser an, der seine Stärke außerhalb der eng getakteten Ampelwelt ausspielt. Auf der Landstraße zeigt sie dann, warum sie so beliebt ist: gleichmäßiges Tempo, ruhige Gasannahme und ein Fahrgefühl, das nicht hektisch wirkt.

Komfort und Ergonomie: Sitzposition und Alltagstauglichkeit

Beide Motorräder sind retro – aber die Ergonomie ist unterschiedlich interpretiert. Die Yamaha XSR 125 Legacy bietet eine Sitzposition, die sich eher nach „zugänglich und alltagstauglich“ anfühlt. Das ist besonders dann angenehm, wenn man häufiger auf- und absteigt, kurze Strecken fährt oder das Motorrad auch mal im Alltag „nebenbei“ nutzt.

Die Kawasaki W 800 wirkt ergonomisch stärker auf entspanntes Cruisen ausgelegt. Das bedeutet: Man sitzt nicht nur „irgendwie bequem“, sondern eher so, dass man die Fahrt als Erlebnis wahrnimmt. Für längere Touren ist das ein klarer Pluspunkt. Gleichzeitig kann die größere Auslegung je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit mehr Aufmerksamkeit bei niedrigen Geschwindigkeiten erfordern.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Souveränität

Beim Handling zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Klassen: Die Yamaha XSR 125 Legacy wirkt agiler und leichter zu kontrollieren. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man gern dynamisch fährt, Kurven zügig ansteuert oder einfach ein Motorrad möchte, das sich „von selbst“ richtig anfühlt.

Die Kawasaki W 800 ist eher auf Stabilität und Souveränität ausgelegt. Sie vermittelt das Gefühl, dass sie auch bei längeren Strecken ruhig bleibt und nicht ständig nach Korrektur verlangt. Das ist ein Vorteil, wenn man nicht nur Kurven „abarbeitet“, sondern die Strecke genießen möchte.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Fahren

Bei beiden Modellen spielt das Thema Bremsen eine wichtige Rolle, aber die Art, wie man das Motorrad nutzt, unterscheidet sich. Die Yamaha XSR 125 Legacy wird im Alltag oft mit moderateren Geschwindigkeiten bewegt, wodurch die Bremsen vor allem im Stadt- und Landstraßenbetrieb überzeugen müssen. Hier zählt vor allem Dosierbarkeit und ein sicheres Gefühl beim Anhalten.

Die Kawasaki W 800 wird eher für längere Strecken und höhere Reisegeschwindigkeiten gewählt. Entsprechend ist das Sicherheitsgefühl besonders dann wichtig, wenn man zügig beschleunigt und wieder kontrolliert abbremsen möchte. In der Praxis zeigt sich: Die W 800 wirkt wie ein Motorrad, das Vertrauen gibt, wenn man gleichmäßig fährt und vorausschauend bremst.

Getriebe und Kraftentfaltung: Wie gut lässt sich die Leistung nutzen?

Die Yamaha XSR 125 Legacy lebt davon, dass man den Motor sinnvoll im nutzbaren Bereich hält. Das Getriebe unterstützt dabei, die Leistung passend abzurufen. Wer gern „mit dem Motorrad arbeitet“, findet hier ein stimmiges Zusammenspiel aus Drehzahl und Gangwahl.

Die Kawasaki W 800 wirkt dagegen oft so, als würde sie die Kraft lieber gleichmäßig verteilen. Das macht das Fahren entspannter: Man muss nicht ständig optimieren, sondern kann häufiger einfach fahren. Gerade auf längeren Strecken ist das ein Vorteil, weil sich die Fahrt weniger nach „ständigem Eingriff“ anfühlt.

Wartung, Alltag und Kosten: Was man im Blick behalten sollte

Bei beiden Motorrädern ist das Thema Alltagstauglichkeit mehr als nur Komfort. Dazu gehören auch Dinge wie Wartungsaufwand, Verfügbarkeit von Ersatzteilen und die generelle Zuverlässigkeit im Betrieb. In der Praxis profitieren viele Fahrer davon, wenn ein Modell in der eigenen Region gut betreut werden kann und Teile unkompliziert verfügbar sind.

Die Yamaha XSR 125 Legacy wird häufig als Einstiegs- und Alltagsmaschine genutzt. Das bedeutet: Sie wird regelmäßig bewegt, oft im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken. Genau dort zählt ein unkompliziertes Handling und ein Motor, der sich nicht „anfühlt wie ein Projekt“.

Die Kawasaki W 800 wird häufiger für Touren und längere Fahrten gewählt. Hier ist neben der Zuverlässigkeit auch wichtig, dass das Motorrad über längere Zeit gleichmäßig funktioniert und sich der Wartungsrhythmus gut in den Alltag integrieren lässt.

Für wen passt welches Motorrad?

Yamaha XSR 125 Legacy: Ideal für Einsteiger und Stadtfahrer

Die Yamaha XSR 125 Legacy ist besonders passend, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag unkompliziert bleibt und den Einstieg in die Retro-Welt leicht macht. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, kurze Strecken fährt oder ein Motorrad möchte, das sich leicht manövrieren lässt, findet hier eine stimmige Kombination aus Stil, Handlichkeit und einem Motorcharakter, der sich gut dosieren lässt.

Kawasaki W 800: Ideal für Touren, Cruiser-Vibes und entspanntes Fahren

Die Kawasaki W 800 richtet sich an Fahrer, die mehr Ruhe, mehr Präsenz und ein deutlich erwachseneres Fahrgefühl suchen. Wer gern längere Strecken fährt, Landstraßen genießt und ein Motorrad möchte, das nicht hektisch wirkt, sondern souverän vorankommt, wird mit der W 800 sehr wahrscheinlich mehr „Cruising-Momente“ erleben.

Fazit:

Die Yamaha XSR 125 Legacy ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Alltag, Stadtverkehr und einem unkomplizierten Einstieg liegt. Sie wirkt handlich, leicht zu kontrollieren und passt gut zu Fahrern, die gern entspannt losrollen und das Motorrad im Alltag regelmäßig nutzen. Der Motorcharakter unterstützt dabei ein harmonisches Fahren, ohne dass ständig viel „getaktet“ werden muss.

Die Kawasaki W 800 spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn längere Strecken, Landstraßen und ein cruiserartiger, ruhiger Fahrstil im Vordergrund stehen. Der Motor fühlt sich gleichmäßiger an, das Motorrad vermittelt Souveränität und macht das Fahren zu einem Erlebnis statt zu einer Aufgabe. Wer Präsenz will und das Motorrad vor allem zum Genießen nutzt, findet in der W 800 die passendere Option.

Kurz gesagt: Für den täglichen Retro-Alltag ist die XSR 125 Legacy überzeugender, für Touren und entspanntes Cruisen ist die W 800 die stimmigere Wahl.

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