UVP 5.749 €
Baujahr von 2023 bis 2026~
UVP 15.190 €
Baujahr von 2021 bis 2025
Japanisches A1-Bike im Neo-Retro Look: Was kann die Yamaha XSR 125?
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Mehr Dampf, mehr Technik, mehr Spaß?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Bremsen und Fahrwerk
  • nicht zu schwer
  • technisch gut ausgestattet
  • toller Motor mit ordentlich Bums
  • handlich dank tiefem Schwerpunkt
Kontra:
  • Tank polarisiert optisch
  • Turbulenzen und Lärm am Helm
  • Tempomat-Schalter zwar vorhanden, Funktion muss aber freigeschaltet werden (Aufpreis)

Abmessungen & Gewicht

Gewicht140kg
Radstand1.330mm
Länge2.005mm
Radstand1.330mm
Sitzhöhe: 815 mm
Höhe1.090mm
Gewicht196kg
Radstand1.528mm
Radstand1.528mm
Sitzhöhe: 850 mm

Motor

Motor-BauartFlüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor, 4-Takt
Hubraum125ccm
Hub59mm
Bohrung52mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe, Viertakt
Hubraum889ccm
Hub69mm
Bohrung91mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung15 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment12 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.115km/h
Tankinhalt10Liter
Verbrauch2l pro 100km
Reichweite476km
Leistung105 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment100 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.239km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite444km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down-Gabel, Ø 37 mm (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/70-17
Reifen hinten140/70-17
RahmenbauartChrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet
Federung vorneWP APEX USD 43mm (Federweg 200)mm
Federung hintenWP APEX Monoshock (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne21 Zoll
Reifen hinten18 Zoll

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 267 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneVierkolben-Radialfestsattel, Doppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenBrembo Zweikolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 260 mm)

Fazit

Die Yamaha XSR 125 ist eine gute A1-Maschine. Sie überzeugt mit gutmütigem Fahrverhalten, einer ordentlichen Sitzposition und schönen Details. Im Gegensatz zur Yamaha MT-125 fällt sie etwas größer aus und ist deshalb und aufgrund ihres stylischen Auftritts vor allem für B.196 Umsteiger eine passende Maschine.
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in der hier gezeigten Legacy-Variante als Vorführer für Probefahrten zur Verfügung. Unser Probefahrtipp: In Hamburg-Eidelstedt auf die A7 Richtung Norden, dann über die A23 in Pinneberg Nord abfahren und dort die schönen Landstraßen genießen. Viel Spaß!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.749 €
  • Gebraucht: 4.500 € (2 Jahre alt)
  • Farben: Historic Black

Fazit - was bleibt hängen?

Mehr Dampf, mehr Technik, mehr Spaß? Diese Eingangsfrage können wir nach unserem Test mit Ja beantworten. Allerdings müssen Inhaber einer 790 Adventure jetzt nicht gleich zum KTM-Händler laufen und sich eine 890er kaufen. Die Unterschiede zwischen diesen beiden Bikes sind nicht so groß, wie KTM es gerne darstellt. Trotzdem: Die 890 Adventure ist das bessere Motorrad.
 
Wettbewerber sind die Triumph Tiger 900, die Suzuki V-Strom 1050 und die Ducati Multistrada 950 - also die Reise-Enduros der gehobenen Mittelklasse. Der Unterschied zu den Oberklasse-Dickschiffen wie BMW GS 1250 und 1290 SAS ist deutlich spürbar, was aber wie oben beschrieben sowohl Vor- als auch Nachteile hat.
 
Das Test-Motorrad wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Motorrad-Ruser aus Haseldorf - vielen Dank.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 13.295 €
  • Verfügbarkeit: ab 2021
  • Farben: orange, schwarz

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Yamaha XSR 125 Legacy vs KTM 890 Adventure – Motorradvergleich

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher wirken, wird der Vergleich besonders spannend: Die Yamaha XSR 125 Legacy steht für den leichten Einstieg, Retro-Design und unkomplizierten Fahrspaß im Alltag. Die KTM 890 Adventure dagegen ist ein ausgewachsenes Adventure-Bike, das auf längeren Strecken, mit mehr Reserven und einem deutlich anderen Anspruch an Leistung und Fahrgefühl punkten will. Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Modelle im direkten Vergleich schlagen – nicht als reine Zahlenübung, sondern mit Blick auf Stärken, Schwächen und den typischen Einsatzbereich.

Grundcharakter: Retro-Leichtigkeit vs. Adventure-Power

Die Yamaha XSR 125 Legacy wirkt wie ein Motorrad, das bewusst auf Atmosphäre setzt: klassisch gezeichnet, stimmig im Gesamteindruck und mit einem Charakter, der sich vor allem im Stadtverkehr und auf kurzen bis mittleren Touren wohlfühlt. Der Fokus liegt auf einem gutmütigen, kontrollierbaren Fahrgefühl, das auch dann Spaß macht, wenn der Tag eher hektisch ist.

Die KTM 890 Adventure ist dagegen von der Grundidee her ein Reise- und Tourenwerkzeug. Sie zielt auf Dynamik, Reserven und ein souveränes Auftreten – egal ob Landstraße, längere Autobahnabschnitte oder wechselnde Streckenprofile. Wer ein Motorrad sucht, das auch bei höheren Ansprüchen nicht schnell an Grenzen stößt, findet hier einen klaren Kandidaten.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Unterschiede im Alltag bemerkbar machen

Im Vergleich zeigt sich schnell: Die Yamaha XSR 125 Legacy ist auf ein entspanntes, flüssiges Vorankommen ausgelegt. Die Leistungsentfaltung ist eher darauf abgestimmt, dass man ohne ständiges „Arbeiten“ am Gasgriff durch den Verkehr kommt. Das macht sie besonders attraktiv für Einsteiger oder für alle, die ein Motorrad möchten, das nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt.

Die KTM 890 Adventure spielt in einer anderen Liga. Das Fahrgefühl ist deutlich kräftiger und gibt mehr Spielraum beim Beschleunigen, Überholen und beim zügigen Fahren auf der Landstraße. Gerade wenn die Strecke länger wird oder wenn Gegenwind und Gepäck dazukommen, wirkt die KTM gelassener. Allerdings bedeutet mehr Leistung auch: Das Motorrad will entsprechend bewegt werden, und wer es eher ruhig angehen möchte, muss sich bewusst an den eigenen Rhythmus halten.

Handling und Alltagstauglichkeit: Wendigkeit vs. Stabilität

Die Yamaha XSR 125 Legacy punktet im Alltag häufig mit ihrer handlichen Art. Das Motorrad wirkt leicht zu kontrollieren, lässt sich in engen Situationen gut bewegen und vermittelt ein sicheres Gefühl, wenn es darum geht, im Stadtverkehr schnell auf Veränderungen zu reagieren. Auch bei niedrigeren Geschwindigkeiten fühlt sich das Bike stimmig an – ein Plus für kurze Wege, Ampelphasen und das tägliche „Stop-and-go“.

Die KTM 890 Adventure ist ebenfalls agil, aber auf eine andere Art. Sie ist nicht als reines Stadtbike gedacht, sondern als Maschine, die Stabilität und Ruhe aufbaut. In flotten Kurven und auf längeren Strecken zeigt sich die Stärke: Das Motorrad bleibt auch bei wechselndem Untergrund berechenbar. In engen Gassen oder bei sehr langsamen Manövern kann das größere Konzept jedoch spürbar sein.

Sitzposition und Komfort: Kurzstrecke vs. Langstrecke

Bei der Yamaha XSR 125 Legacy steht ein eher klassisches, alltagstaugliches Setup im Vordergrund. Die Sitzposition wirkt so gewählt, dass man nicht ständig „gegen“ das Motorrad arbeiten muss. Das ist ein Vorteil, wenn der Fokus auf Komfort im Alltag liegt: kurze Pausen, spontane Fahrten und ein Fahrgefühl, das nicht nach langer Vorbereitung verlangt.

Die KTM 890 Adventure ist auf längere Einsätze ausgelegt. Die Sitzposition und die Art, wie das Motorrad über die Strecke hinweg arbeitet, unterstützen Touren. Gerade wenn die Fahrt länger dauert, spielt die KTM ihre Stärken aus: Sie fühlt sich weniger wie ein „Sprint“ an, sondern eher wie ein durchdachtes Reisetool. Schwächen zeigen sich eher dann, wenn man das Bike als reines Stadtfahrzeug nutzt und häufig sehr niedrige Geschwindigkeiten oder enge Passagen anstehen.

Fahrwerk und Bremsen: Wie gut das Motorrad mit der Strecke arbeitet

Im Vergleich der Yamaha XSR 125 Legacy zeigt sich: Das Fahrwerk ist auf ein harmonisches Zusammenspiel mit dem Alltag ausgelegt. Unebenheiten werden so verarbeitet, dass die Fahrt nicht unnötig „hart“ wirkt. Das ist besonders angenehm, wenn die Straßenqualität variiert oder wenn man nicht immer die perfekte Linie fährt.

Die KTM 890 Adventure ist auf mehr Bandbreite ausgelegt. Das Fahrwerk wirkt darauf abgestimmt, auch bei höheren Geschwindigkeiten und wechselnden Bedingungen stabil zu bleiben. Dadurch entsteht ein souveränes Gefühl, das auf Touren besonders überzeugt. Gleichzeitig kann das Setup für Fahrerinnen und Fahrer, die es sehr weich und entspannt im Stadtverkehr mögen, etwas „direkter“ wirken – was aber auch ein Teil des Adventure-Charakters ist.

Ausstattung und Konzept: Retro-Details vs. Reiseorientierung

Die Yamaha XSR 125 Legacy setzt auf ein stimmiges Gesamtbild mit Retro-Charakter. Das Motorrad wirkt wie aus einem Guss und spricht vor allem diejenigen an, die Design und unkomplizierte Nutzung zusammenbringen möchten. Die Ausstattung ist dabei eher auf den typischen Alltag zugeschnitten: nicht überladen, sondern funktional und passend zum Konzept.

Die KTM 890 Adventure ist stärker auf Reise und Vielseitigkeit ausgerichtet. Das Konzept zielt darauf, dass das Motorrad für unterschiedliche Streckenprofile gerüstet ist und auch mit Gepäck oder längeren Tagesetappen gut funktioniert. Wer gerne plant, packt und losfährt, wird das Reise-Feeling schnell zu schätzen wissen. Als Schwäche kann sich wiederum ergeben, dass das Motorrad durch sein Adventure-Konzept nicht ganz so „leicht“ wirkt wie die Yamaha – dafür aber auch deutlich mehr Reserven bietet.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Yamaha XSR 125 Legacy – Stärken

  • Einfacher Einstieg durch gutmütiges, kontrollierbares Fahrgefühl
  • Alltagstauglichkeit mit handlicher Wirkung im Stadtverkehr
  • Retro-Charme und stimmiges Designkonzept
  • Komfort für kurze bis mittlere Touren ohne großen Stress

Yamaha XSR 125 Legacy – Schwächen

  • Begrenzter Reservenbereich bei sehr zügigem Fahren oder langen Autobahnabschnitten
  • Weniger „Adventure-Feeling“ im Vergleich zu einem großen Reise-Motorrad

KTM 890 Adventure – Stärken

  • Mehr Leistung und Reserven für dynamisches Fahren und Überholmanöver
  • Tourenorientiertes Fahrgefühl mit stabiler, souveräner Art
  • Vielseitigkeit für unterschiedliche Streckenprofile
  • Stabilität bei höheren Ansprüchen durch das Adventure-Konzept

KTM 890 Adventure – Schwächen

  • Größeres Motorrad kann in sehr engen Stadtpassagen weniger handlich wirken
  • Anspruch an den Fahrstil: Wer sehr entspannt fährt, muss das Motorrad trotzdem „mitnehmen“

Für wen passt welches Motorrad?

Die Yamaha XSR 125 Legacy ist besonders passend, wenn der Alltag im Vordergrund steht: kurze Wege, gelegentliche Ausflüge, ein Motorrad mit Retro-Charakter und ein Fahrgefühl, das unkompliziert bleibt. Sie ist eine gute Wahl für Einsteigerinnen und Einsteiger oder für alle, die ein leicht zu beherrschendes Bike suchen, das im Alltag Spaß macht, ohne ständig an Grenzen zu stoßen.

Die KTM 890 Adventure passt eher zu Fahrenden, die mehr wollen: längere Touren, mehr Dynamik, mehr Reserven und ein Motorrad, das sich wie ein Reisebegleiter anfühlt. Wer regelmäßig Strecken fährt, bei denen Leistung, Stabilität und Vielseitigkeit zählen, findet in der KTM einen deutlich stärkeren Partner. Auch wenn das Motorrad im Stadtverkehr nicht „unhandlich“ sein muss, ist das Konzept klar auf mehr Strecke ausgelegt.

Fazit:

Die Yamaha XSR 125 Legacy gewinnt vor allem dort, wo Alltag, unkomplizierte Kontrolle und Retro-Feeling zählen. Sie ist ideal für Einsteiger, Pendler und alle, die ein leichtes, stimmiges Motorrad für kurze bis mittlere Fahrten suchen. Die KTM 890 Adventure ist die bessere Wahl, wenn Touren, Reserven und ein souveränes, dynamisches Fahrgefühl im Mittelpunkt stehen. Wer regelmäßig längere Strecken fährt oder mehr Anspruch an Leistung und Vielseitigkeit hat, wird mit der KTM deutlich zufriedener sein. Kurz gesagt: Yamaha für entspannten Einstieg und Stadt/Feierabend, KTM für Reise, Dynamik und mehr Spielraum.

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