UVP 5.749 €
Baujahr von 2023 bis 2026~
UVP 22.100 €
Baujahr von 2020 bis 2025
Japanisches A1-Bike im Neo-Retro Look: Was kann die Yamaha XSR 125?
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MV Motorcycle Art: Ein Supersportler als Kunstwerk für die Straße
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Pro und Kontra

Pro:
  • Optik zum Niederknien
  • Motor mit großem, nutzbaren Drehzahlband
  • Modernste Technik
  • Top Bremsen
  • Triple-Sound vom Feinsten
  • einstellbares Fahrwerk
Kontra:
  • auf Dauer anstrengende Sitzposition
  • Beifahrer nur für den Notfall
  • bescheidener Lenkeinschlag inkl. Daumenklemm-Garantie

Abmessungen & Gewicht

Gewicht140kg
Radstand1.330mm
Länge2.005mm
Radstand1.330mm
Sitzhöhe: 815 mm
Höhe1.090mm
Gewicht198kg
Radstand1.380mm
Länge2.030mm
Radstand1.380mm
Sitzhöhe: 830 mm

Motor

Motor-BauartFlüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor, 4-Takt
Hubraum125ccm
Hub59mm
Bohrung52mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart3-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum798ccm
Hub54mm
Bohrung79mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung15 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment12 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.115km/h
Tankinhalt10Liter
Verbrauch2l pro 100km
Reichweite476km
Leistung148 PS bei 13.000 U/Min
Drehmoment88 NM bei 10.600 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite258km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down-Gabel, Ø 37 mm (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/70-17
Reifen hinten140/70-17
RahmenbauartALS Steel tubular trellis
Federung vorneMarzocchi USD 43mm (Federweg 125)mm
Federung hintenSachs Zentralfederbein (Federweg 123)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 - ZR 17
Reifen hinten180/55 - ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 267 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 220 mm)

Fazit

Die Yamaha XSR 125 ist eine gute A1-Maschine. Sie überzeugt mit gutmütigem Fahrverhalten, einer ordentlichen Sitzposition und schönen Details. Im Gegensatz zur Yamaha MT-125 fällt sie etwas größer aus und ist deshalb und aufgrund ihres stylischen Auftritts vor allem für B.196 Umsteiger eine passende Maschine.
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in der hier gezeigten Legacy-Variante als Vorführer für Probefahrten zur Verfügung. Unser Probefahrtipp: In Hamburg-Eidelstedt auf die A7 Richtung Norden, dann über die A23 in Pinneberg Nord abfahren und dort die schönen Landstraßen genießen. Viel Spaß!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.749 €
  • Gebraucht: 4.500 € (2 Jahre alt)
  • Farben: Historic Black

Fazit - was bleibt hängen

Gute Güte, was für eine Maschine! Seit dem Erscheinen der Superveloce 2020 habe ich mich nach einem ausführlichen Ausritt gesehnt. Und ich habe jede Minute mit der MV genossen. Natürlich ist auch die  Superveloce in machen Dingen eine kleine italienische Diva, aber insgesamt war ich schon überrascht, wie ausgewogen sie ist. Sie ist herrlich unvernünftig laut und wenig alltagstauglich und wird daher entweder über Landstraßen und Rennstrecken gescheucht oder eben ins Wohnzimmer gestellt - obwohl sie dafür eigentlich zu schade wäre. Am besten für beide Zwecke gleich zwei bestellen!
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in Rot als Vorführer und in Gelb zum Anschauen. Überhaupt lohnt sich ein Besuch am Nedderfeld allemal, denn die MV-Ausstellung von Bergmann und Söhne ist für jeden Motorrad-Fan eine Offenbarung. Man darf sich doch tatsächlich kostenlos all diese Kunstwerke aus Varese ansehen und sich sogar draufsetzen. Leute, macht das, solange das noch möglich ist. Denn wer weiß, vielleicht müssen wir irgendwann einmal auch Motorräder online bestellen ... möge das bitte noch lange dauern.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 21.390€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 16.500€
  • Baujahre: 2020-2022
  • Farben: rot, gelb

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Yamaha XSR 125 Legacy vs. MV Agusta Superveloce 800 – Vergleich für Alltag, Landstraße und Anspruch

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Yamaha XSR 125 Legacy und die MV Agusta Superveloce 800, wird der Vergleich spannend: Hier trifft retro-inspirierter Alltagscharme auf italienische Performance-Attitüde. Beide Bikes haben ihren eigenen Charakter – und genau darin liegt die Entscheidungshilfe. Denn am Ende geht es weniger um „besser“ oder „schlechter“, sondern darum, welches Motorrad zum eigenen Fahrprofil passt.

Erster Eindruck: Design und Haltung

Yamaha XSR 125 Legacy – Retro, aber alltagstauglich gedacht

Die XSR 125 Legacy setzt auf eine klare Retro-Sprache: runde Formen, stimmige Proportionen und ein Look, der sofort nach „Spaß am Fahren“ aussieht. Dabei bleibt das Konzept bodenständig. Die Maschine wirkt wie ein Motorrad, das man gern täglich bewegt – ohne dass es sich nach „zu viel“ anfühlt.

MV Agusta Superveloce 800 – Exotik mit sportlichem Anspruch

Die Superveloce 800 wirkt dagegen wie ein Statement. Die Linien sind deutlich sportlicher, die Anmutung hochwertiger und das Gesamtpaket zielt stärker auf Fahrdynamik und Präsenz. Wer auf der Suche nach einem Motorrad ist, das auch im Stand Aufmerksamkeit erzeugt, findet hier eher den „Wow“-Faktor.

Motorcharakter: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt

Yamaha: Drehfreude und unkomplizierte Handhabung

Bei der Yamaha steht das harmonische, gut dosierbare Fahren im Vordergrund. Der Motorcharakter ist so ausgelegt, dass sich Beschleunigung und Tempoaufbau leicht kontrollieren lassen. Das macht die Maschine besonders attraktiv für Stadtverkehr, kurze Strecken und Fahrten, bei denen entspanntes Mitfließen wichtiger ist als maximale Durchzugskraft.

MV Agusta: Mehr Punch und sportlicheres Ansprechverhalten

Die MV Agusta spielt in einer anderen Liga. Der Motor wirkt deutlich „griffiger“ und vermittelt mehr Reserven, sobald es zügiger werden soll. Gerade auf Landstraßen oder beim Überholen zeigt sich der Vorteil: Das Motorrad nimmt Tempo schneller auf und bleibt auch bei dynamischerem Fahren souveräner. Wer gern zügig fährt, bekommt hier spürbar mehr Spielraum.

Fahrgefühl und Sitzposition: Komfort vs. Sportlichkeit

Yamaha XSR 125 Legacy – entspanntes Handling

Die Sitzposition der Yamaha ist so gewählt, dass sie im Alltag nicht ermüdet. Das Motorrad lässt sich leicht bewegen, wirkt wendig und unterstützt ein ruhiges Fahrtempo. Gerade wenn häufig Stop-and-Go oder Stadtpassagen anstehen, ist das ein echter Pluspunkt. Gleichzeitig bleibt das Bike auch auf der Landstraße angenehm, solange die Erwartungen im Rahmen bleiben.

MV Agusta Superveloce 800 – sportlicher, direkter und fordernder

Die MV Agusta ist spürbar sportlicher abgestimmt. Das Fahrgefühl ist direkter, die Maschine fordert mehr aktive Haltung ein. Das ist kein Nachteil, wenn der Fokus auf Dynamik liegt – aber wer vor allem entspannt cruisen möchte, könnte die Superveloce als „anspruchsvoller“ empfinden. Auf längeren Strecken zählt dann, wie gut die eigene Ergonomie passt.

Fahrwerk und Bremsen: Stabilität in Kurven und beim Verzögern

Yamaha: souverän für Alltag und moderate Dynamik

Das Fahrwerk der Yamaha ist auf ein komfortables, kontrolliertes Fahren ausgelegt. In Kurven vermittelt es Sicherheit, ohne das Gefühl zu erzeugen, man müsse ständig am Limit arbeiten. Die Bremsanlage unterstützt dieses Konzept: Sie ist gut dosierbar und passt zur Zielgruppe, die ein verlässliches Motorrad für den Alltag sucht.

MV Agusta: mehr Reserven bei Tempo und Kurvenrhythmus

Die Superveloce 800 bringt mehr sportliche Reserven mit. Das Fahrwerk arbeitet spürbar präziser, und die Bremsen wirken auf dynamisches Fahren ausgelegt. Gerade wenn die Straße schneller wird, zeigt sich der Unterschied: Die MV Agusta bleibt stabiler im Kurvenrhythmus und gibt mehr Vertrauen, wenn es zügig zur Sache geht.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und „mal eben los“

Hier spielt die Yamaha ihre Stärken besonders aus. Die XSR 125 Legacy ist unkompliziert, leicht im Handling und wirkt wie ein Motorrad, das man gern nutzt – auch wenn der Tag nicht nach „Tour“ aussieht. Für Pendler, Einsteiger oder alle, die ein ästhetisches, pflegeleichtes Bike für den Alltag suchen, ist das ein überzeugendes Gesamtpaket.

Die MV Agusta kann natürlich auch im Alltag bewegt werden, aber sie ist stärker auf Fahrspaß und sportliche Ausfahrten getrimmt. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, sollte sich bewusst sein, dass die Superveloce eher „Fahren wollen“ als „einfach nur ankommen“ belohnt.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Yamaha XSR 125 Legacy – Stärken

  • Leichtes, entspanntes Handling für Stadt und kurze Strecken
  • Retro-Design, das modern wirkt und nicht überladen ist
  • Gut dosierbares Fahrgefühl für Einsteiger und Alltagsfahrer
  • Allround-Charakter ohne den Anspruch, sportliche Höchstleistungen zu liefern

Yamaha XSR 125 Legacy – Schwächen

  • Bei deutlich sportlicher Fahrweise fehlen spürbar die Reserven im Vergleich zur größeren Klasse
  • Wer häufig zügige Autobahn- oder Überholmanöver plant, wird eher zur stärkeren Alternative greifen

MV Agusta Superveloce 800 – Stärken

  • Mehr Dynamik durch den stärkeren Motorcharakter und bessere Reserven
  • Sportlicheres Fahrwerk und Bremsgefühl für zügige Landstraßen
  • Hochwertige Anmutung und starke Präsenz
  • Mehr Fahrspaß bei aktiver Fahrweise

MV Agusta Superveloce 800 – Schwächen

  • Anspruchsvoller im Handling, wenn man eher entspannt cruisen möchte
  • Für reine Stadtfahrten kann der Fokus auf Performance weniger „effizient“ wirken

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Yamaha XSR 125 Legacy: die passende Wahl für…

Die Yamaha ist besonders passend für alle, die ein stilvolles, leicht zu fahrendes Motorrad suchen. Wer viel in der Stadt unterwegs ist, gern unkompliziert pendelt oder als Einsteiger ein Bike möchte, das Spaß macht, ohne zu fordern, trifft mit der XSR 125 Legacy eine sehr stimmige Wahl. Auch wenn das Budget und die Alltagstauglichkeit im Vordergrund stehen, wirkt die Yamaha wie ein „richtiges“ Motorrad für den täglichen Gebrauch.

MV Agusta Superveloce 800: die passende Wahl für…

Die MV Agusta lohnt sich vor allem für Fahrer, die mehr Dynamik wollen und das Motorrad auch auf längeren oder sportlicheren Strecken genießen möchten. Wer gern zügig fährt, Kurvenrhythmus sucht und ein Motorrad möchte, das sich bei Tempo souverän anfühlt, bekommt mit der Superveloce 800 genau dieses Gefühl. Außerdem ist sie ideal für alle, die Design und Fahrgefühl nicht trennen möchten.

Fazit:

Die Yamaha XSR 125 Legacy ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Alltagstauglichkeit, leichtem Handling und unkompliziertem Fahrspaß liegt. Sie überzeugt durch ihren stimmigen Retro-Look und ein Fahrgefühl, das auch im Stadtverkehr entspannt bleibt. Wer ein Motorrad sucht, das man gern nutzt und das nicht ständig fordert, findet hier ein sehr passendes Gesamtpaket.

Die MV Agusta Superveloce 800 ist die richtige Entscheidung, wenn sportliche Reserven, dynamisches Ansprechverhalten und mehr Fahrtempo im Mittelpunkt stehen. Auf Landstraßen und bei aktiver Fahrweise spielt die MV Agusta ihre Stärken besonders deutlich aus: mehr Durchzug, präzisere Dynamik und ein insgesamt „erwachseneres“ Fahrgefühl. Kurz gesagt: Yamaha für entspanntes, stilvolles Fahren – MV Agusta für alle, die spürbar mehr Performance und Anspruch suchen.

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