| UVP | 5.749 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 20.400 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Wahsinns-Motor mit Raketen-Schubkraft
- fauchender Triple-Sound
- zupackende Brembo Stylema Bremsanlage
- volle Hütte inkl. semi-aktiven Fahrwerk von Öhlins
- nahezu einzigartiges Design
- sportlich fordernde Sitzposition
- Soziusbetrieb 1b
- Standgeräusch 98 db (konnte auch bei Pro stehen)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 140 | kg |
| Radstand | 1.330 | mm |
| Länge | 2.005 | mm |
| Radstand | 1.330 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor, 4-Takt | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 52 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Dreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.160 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 15 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 10 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 476 | km |
| Leistung | 180 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 245 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 246 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel, Ø 37 mm (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-17 | |
| Reifen hinten | 140/70-17 | |
| Rahmenbauart | Doppelrohrrahmen mit verschraubtem Heckrahmen | |
| Federung vorne | Voll einstellbare 43 mm Öhlins Up-Side-Down-Gabel, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins Monoshock Hinterradaufhängung mit Umlenkung, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Radialsättel, Kurven-ABS, radialer Handbremszylinder ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo-Doppelkolbenschwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die Yamaha XSR 125 ist eine gute A1-Maschine. Sie überzeugt mit gutmütigem Fahrverhalten, einer ordentlichen Sitzposition und schönen Details. Im Gegensatz zur Yamaha MT-125 fällt sie etwas größer aus und ist deshalb und aufgrund ihres stylischen Auftritts vor allem für B.196 Umsteiger eine passende Maschine.Das Testbike wurde uns freundlicherweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in der hier gezeigten Legacy-Variante als Vorführer für Probefahrten zur Verfügung. Unser Probefahrtipp: In Hamburg-Eidelstedt auf die A7 Richtung Norden, dann über die A23 in Pinneberg Nord abfahren und dort die schönen Landstraßen genießen. Viel Spaß!
Fazit - was bleibt hängen
Was für ein Traumbike, die Speed Triple 1200RR! Vor allem der Motor und das Fahrwerk werden uns im Gedächtnis bleiben. Die Sitzposition allerdings auch: Wie gesagt, das ist nichts für Bandscheiben-Geschädigte oder die, die es werden wollen. Ansonsten ist das Konzept der RR relativ einzigartig. Lediglich die MV Agusta Superveloce verfolgt einen ähnlichen Ansatz: Optik Café-Racer, alles andere Racer-Racer. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der Triumph Speed Triple 1200 RR.Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Triumph-Hamburg. Wer Bock hat auf eine Probefahrt: Dort steht sie als Vorführer und freut sich schon auf jede Menge Probefahrten, dazu ist sie schließlich da.
MotorradTest.de auf YouTube
Yamaha XSR 125 Legacy vs. Triumph Speed Triple 1200 RR – der Vergleich
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die optisch beide aus der Naked-Ecke kommen, aber technisch und vom Anspruch her Welten trennen, wird der Vergleich besonders spannend: Die Yamaha XSR 125 Legacy steht für den Einstieg in die Retro-Naked-Welt – kompakt, alltagstauglich und mit einem Charakter, der Lust auf kurze wie längere Touren macht. Die Triumph Speed Triple 1200 RR dagegen ist ein ausgewachsenes Leistungs-Statement: sportlich, kompromisslos und mit dem Anspruch, auch auf dynamischen Strecken die Messlatte hochzulegen.
Im Folgenden geht es nicht darum, die beiden Maschinen gegeneinander „zu gewinnen“, sondern darum, die Unterschiede so einzuordnen, dass klar wird, welches Motorrad zu welchem Fahrstil und welcher Lebenssituation passt. Dabei werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle herausgearbeitet – und die Frage beantwortet, worauf es beim Kauf wirklich ankommt.
Design und Charakter: Retro-Vibe vs. High-Performance-Naked
Die Yamaha XSR 125 Legacy setzt auf den klassischen Retro-Look, der sich wie ein roter Faden durch die Linienführung zieht. Das Motorrad wirkt stimmig, sympathisch und bewusst „echt“ – ohne überladen zu sein. Gerade im Stadtbild macht die XSR 125 eine gute Figur, weil sie nicht nur nach Motorrad aussieht, sondern auch nach Motorrad für Menschen: leicht zugänglich, unkompliziert und mit einem Design, das man gern jeden Tag sieht.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist dagegen optisch und technisch auf maximale Wirkung getrimmt. Das Bike wirkt aggressiver, sportlicher und insgesamt „erwachsener“. Die Linien sind klar auf Performance ausgelegt, und das Gesamtbild vermittelt sofort: Hier geht es nicht um Zurückhaltung. Wer eine Maschine sucht, die auf der Landstraße und auf kurvigen Strecken nicht nur gut aussieht, sondern auch entsprechend liefert, findet in der Speed Triple 1200 RR genau diese Richtung.
Motor und Fahrgefühl: entspanntes Drehmoment vs. sportliche Durchzugskraft
Beim Motorcharakter zeigt sich der größte Unterschied. Die Yamaha XSR 125 Legacy ist auf ein gutmütiges, alltagstaugliches Fahrgefühl ausgelegt. Der Antrieb ist darauf abgestimmt, dass sich das Motorrad leicht bewegen lässt, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss. Das macht sie besonders attraktiv, wenn der Fokus auf entspanntem Fahren liegt: Anfahren, Stadtverkehr, kurze Strecken oder auch mal eine längere Runde – die XSR 125 wirkt dabei wie ein verlässlicher Begleiter.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR spielt in einer anderen Liga. Hier steht nicht nur Durchzug im Vordergrund, sondern ein deutlich sportlicheres Ansprechverhalten und eine spürbare Leistungsreserve. Das Motorrad fühlt sich so an, als würde es jederzeit bereitstehen, wenn die Straße Kurven hergibt. Gerade beim Beschleunigen aus dem Winkel oder beim zügigen Herausbeschleunigen zeigt die Speed Triple ihre Stärke: Sie vermittelt das Gefühl, dass Dynamik nicht „kommt“, sondern bereits da ist.
Stärken der Yamaha: unkomplizierter Alltag, harmonisches Fahrgefühl, angenehm kontrollierbar. Schwächen der Yamaha: wer sportliche Hochgeschwindigkeits- oder Leistungsansprüche hat, wird schneller an Grenzen stoßen. Stärken der Triumph: starke Performance, sportliches Temperament, souveräne Reserven. Schwächen der Triumph: wer eher entspannt unterwegs ist oder häufig im Stop-and-go-Verkehr fährt, empfindet die „Sportlichkeit“ manchmal als zu viel des Guten.
Fahrwerk und Handling: leicht zu bewegen vs. präzise auf Tempo
Das Handling ist bei beiden Motorrädern ein zentrales Thema – aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die Yamaha XSR 125 Legacy ist spürbar darauf ausgelegt, dass sie sich leicht manövrieren lässt. Das macht sie besonders attraktiv für Situationen, in denen man häufig rangiert, schmale Lücken nutzt oder einfach entspannt durch den Verkehr gleitet. In Kurven fühlt sie sich dabei stabil an, ohne dass man ständig das Gefühl hat, das Motorrad „muss“ erst in den richtigen Modus gebracht werden.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist dagegen auf präzises, sportliches Fahren ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt dynamische Linien, und das Bike wirkt wie geschaffen für zügige Passagen. Wer gerne früh bremst, sauber einlenkt und das Motorrad dann kontrolliert beschleunigen lässt, wird die Stärken der Speed Triple schnell merken. Allerdings gilt auch: Je sportlicher man fährt, desto mehr will das Motorrad „mitspielen“. Wer eher gemütlich unterwegs ist, kann den Fokus auf Performance als weniger passend empfinden.
Bremsen und Sicherheit: souveränes Ansprechen vs. sportliche Reserven
Bei den Bremsen zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Kategorien. Die Yamaha XSR 125 Legacy bietet ein Bremsgefühl, das im Alltag überzeugt: gut dosierbar, zuverlässig und passend für das Tempo, das man mit einem 125er typischerweise fährt. Das ist ein klarer Vorteil, wenn häufig Stadtverkehr, Ampeln und kurze Abstände den Alltag bestimmen.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist auf deutlich höhere Anforderungen ausgelegt. Das Bremsverhalten wirkt sportlich und bietet Reserven, wenn man zügig unterwegs ist oder die Geschwindigkeit in Kurven und auf Landstraßen konsequent ausnutzt. Gerade bei dynamischer Fahrweise ist das ein Pluspunkt, weil das Motorrad nicht nur beschleunigt, sondern auch kontrolliert abbremst – und damit das Sicherheitsgefühl stärkt.
Ausstattung und Alltag: „einfach losfahren“ vs. Technik für Ambitionierte
Auch bei der Ausstattung unterscheiden sich die Philosophien. Die Yamaha XSR 125 Legacy wirkt wie ein Motorrad, das man schnell versteht: Bedienelemente und Grundkonzept sind auf unkomplizierten Alltag ausgelegt. Das macht sie besonders interessant, wenn das Motorrad nicht nur „Spaß“, sondern auch praktische Nutzung liefern soll – etwa für Pendeln, Besorgungen oder Wochenendtouren ohne großen Aufwand.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR richtet sich stärker an Fahrer, die Technik und Performance bewusst nutzen. Die Ausstattung wirkt auf sportliche Ansprüche zugeschnitten, und das Motorrad ist darauf ausgelegt, dass man es nicht nur fährt, sondern auch „liest“: Fahrmodi, Abstimmung und das Zusammenspiel aus Motor und Fahrwerk sind darauf getrimmt, ein sehr direktes, sportliches Erlebnis zu ermöglichen.
Stärken der Yamaha: unkompliziert, alltagstauglich, leicht zugänglich. Schwächen der Yamaha: weniger Fokus auf High-Tech-Performance. Stärken der Triumph: sportliche Technik, Reserven, dynamisches Gesamtpaket. Schwächen der Triumph: mehr Anspruch an Fahrstil und Einsatzgebiet.
Für welche Strecken passt welches Motorrad?
Stadt und kurze Strecken
Für den Alltag ist die Yamaha XSR 125 Legacy besonders passend. Sie wirkt handlich, leicht zu bewegen und vermittelt ein entspanntes Fahrgefühl. Gerade wenn häufig Stop-and-go, enge Parklücken und kurze Wege den Ton angeben, spielt die XSR 125 ihre Stärken aus.
Landstraße und kurvige Strecken
Auf kurvigen Strecken zeigt die Triumph Speed Triple 1200 RR ihre klare Stärke. Das Motorrad lädt dazu ein, die Linie sauber zu fahren, früh zu beschleunigen und Tempo nicht nur zu „halten“, sondern aktiv zu gestalten. Wer gerne dynamisch unterwegs ist, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Langstrecke
Für längere Touren hängt die Wahl stark vom Fahrstil ab. Die Yamaha XSR 125 Legacy kann auf längeren Strecken überzeugen, wenn das Ziel eher entspanntes Fahren ist und man die Reise als Genuss betrachtet. Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist für Langstrecken dann besonders interessant, wenn man auch unterwegs sportlich fahren möchte und die Performance als Teil des Erlebnisses sieht.
Fazit: Welches Bike ist für wen die beste Wahl?
Die Yamaha XSR 125 Legacy ist die richtige Wahl, wenn ein Motorrad vor allem einfach funktionieren soll: für den Einstieg, für den Alltag, für kurze Wege und für alle, die den Retro-Charme mögen und ein kontrollierbares, unkompliziertes Fahrgefühl suchen. Ihre Stärke liegt darin, dass sie sich leicht anfühlt und man schnell das Vertrauen bekommt, ohne ständig an Grenzen zu denken. Wer jedoch sportliche Leistungsansprüche oder ein sehr dynamisches Tempo-Erlebnis erwartet, wird mit der Zeit merken, dass die Kategorie 125er naturgemäß andere Prioritäten setzt.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR passt dagegen zu Fahrern, die Performance wirklich ausleben möchten: sportliche Reserven, präzises Handling und ein Motorcharakter, der Dynamik nicht nur ermöglicht, sondern fördert. Sie ist ideal für kurvige Strecken, zügige Landstraßen und alle, die ein High-Performance-Naked-Bike suchen, das auch bei ambitionierter Fahrweise souverän bleibt. Wer vor allem entspannt pendelt oder selten sportlich fährt, könnte den Fokus auf Tempo und Technik als weniger passend empfinden.
Kurz gesagt: Yamaha für unkomplizierten Einstieg und Alltag mit Retro-Feeling, Triumph für sportliche Ambitionen und ein Motorrad, das auf Dynamik ausgelegt ist.