| UVP | 26.550 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 14.780 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Leistung!
- Sitz- und Fahrkomfort
- Komplett einstellbares Fahrwerk
- gute Bremsen
- technische Assistenz-Systeme
- Preis
- Reichweite
- stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
- zentraler und tiefer Schwerpunkt
- spielerisch leichtes Fahrverhalten
- Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
- unterstützt DC-Schnellladen
- Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
- begrenzte Reichweite
- Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
- hoher Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 247 | kg |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Sitzhöhe: | 828 | mm |
| Gewicht | 217 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Z-Force 75-10X, Wechselstrommotor | |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
| Motor-Bauart | Elektro | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 100 PS bei 3.650 U/Min | |
| Drehmoment | 225 NM | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Reichweite | 172 | km |
| Leistung | 68 PS | |
| Drehmoment | 100 NM | |
| Höchstgeschw. | 129 | km/h |
| Reichweite | 140 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa 47-mm-Cartridge-Gabel (Federweg 190)mm | |
| Federung hinten | Piggy-Back-Reservoir-Stoßdämpfer mit einstellbarer werkzeugloser Federvorspannung, Druck- und Zugstufendämpfung (Federweg 190)mm | |
| Reifen vorne | 120/70-19 | |
| Reifen hinten | 170/60-17 | |
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 150/60 17' | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial befestigter Bremssattel mit 4 Kolben von J-Juan mit radialem Hauptbremszylinder ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Schwimmsattelbremse von J-Juan ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Ganz klar: Die Zero DSR/X bietet jede Menge Fahrspaß! Sie ist ein gutes Motorrad mit guten Komponenten und Leistung satt. Leider hat sich beim Thema Reichweite und Ladeleistung gegenüber den bisherigen Zeros nicht viel getan - und so bleibt gerade bei einem Adventure-Bike die Frage, für wen sich eine solche Maschine eignet bzw. wofür. Trotzdem: Elektro-Motorräder besitzen schon einen besonderen Reiz, auch wenn viele Biker damit (noch) nichts am Hut haben. Lautlos durch die Gegend gleiten und dabei jeden Porsche stehen lassen zu können - und das ohne Emissionen - das hat schon was.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Tecius & Reimers für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort findet ihr jede Menge Zeros zum Ausprobieren. Traut Euch, das bringt echt Laune! Und für Städter, die ein Zweirad vor allem für den Weg zur Arbeit benötigen und vielleicht einen B.196 Schein haben, sind die kleinen Zeros ideal! Lasst Euch gerne von Joachim beraten, der weiß Bescheid...
Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken
Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.
Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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Zero DSR/X vs Honda WN7: Vergleich der E-Motorräder
Wer nach einem modernen E-Motorrad sucht, landet schnell bei zwei Namen, die auf den ersten Blick gar nicht so weit auseinanderliegen: Zero DSR/X und Honda WN7. Beide Modelle stehen für zeitgemäße Antriebskonzepte, einen klaren Fokus auf Alltag und Fahrspaß sowie eine Ausstattung, die sich nicht wie „Nische“ anfühlt. Trotzdem unterscheiden sich die Bikes in der Art, wie sie sich im Alltag und auf längeren Strecken anfühlen. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht um reine Daten, sondern um das Zusammenspiel aus Charakter, Technik und praktischer Nutzung.
Grundidee und Einsatzprofil: Adventure-Feeling trifft Alltag
Die Zero DSR/X ist als vielseitiges Adventure-E-Motorrad gedacht, das sowohl auf der Landstraße als auch auf längeren Touren eine gute Figur macht. Der Anspruch: komfortabel reisen, dabei aber jederzeit dynamisch beschleunigen können. Die Honda WN7 verfolgt ebenfalls einen alltagstauglichen Ansatz, wirkt dabei aber stärker wie ein „Allrounder“, der sich besonders gut für den täglichen Rhythmus eignet und gleichzeitig genug Reserven für Ausflüge bietet.
Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder wollen nicht nur „elektrisch“ sein, sondern sich wie echte Motorräder anfühlen. Der Unterschied liegt eher darin, wie sie dieses Ziel erreichen – über Fahrcharakter, Ergonomie und die Art, wie Leistung und Antrieb im Alltag nutzbar werden.
Fahrgefühl im Vergleich: Drehmoment-Charakter und Ansprechverhalten
Bei E-Motorrädern ist das Drehmoment oft der Schlüssel zum Fahrgefühl. In der Praxis bedeutet das: Zero DSR/X und Honda WN7 liefern typischerweise ein sehr direktes Ansprechverhalten. Das macht das Beschleunigen aus dem Stand oder aus dem Stadtverkehr heraus angenehm unkompliziert. Allerdings kann sich die „Linie“ unterscheiden: Während die Zero DSR/X häufig als besonders souverän und kontrolliert wahrgenommen wird, wirkt die Honda WN7 im Alltag oft etwas spontaner in der Reaktion – je nach Fahrmodus und Setup.
Stärken der Zero DSR/X liegen vor allem in der Art, wie sie Dynamik mit Stabilität verbindet. Schwäche kann sein, dass das Motorrad – je nach persönlicher Erwartung – eher „erwachsen“ und weniger verspielt wirkt. Die Honda WN7 punktet dagegen mit einem agilen Eindruck und einem Charakter, der sich leicht in den Alltag integrieren lässt. Schwäche: Wer sehr lange, gleichmäßige Touren priorisiert, wird möglicherweise stärker das Bedürfnis nach maximaler Reise-Komfortauslegung haben.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Handling und Alltagstauglichkeit
Komfort entscheidet sich nicht nur an der Sitzhöhe, sondern auch daran, wie sich das Motorrad über längere Zeit „anfühlt“. Die Zero DSR/X ist in der Regel auf eine entspannte, tourentaugliche Haltung ausgelegt. Das hilft besonders bei längeren Strecken, weil die Belastung gleichmäßiger verteilt wird. Außerdem unterstützt die Adventure-Ausrichtung dabei, dass das Motorrad auch auf weniger perfekten Straßen nicht sofort „unruhig“ wird.
Die Honda WN7 spielt ihre Stärken eher im urbanen und semi-urbanen Alltag aus. Das Handling wirkt oft leichter, die Bedienung ist intuitiv und die Maschine lässt sich im Alltag gut „mitnehmen“. Als mögliche Schwäche kann sich ergeben, dass der Komfort auf sehr langen Strecken stärker von persönlicher Körpergröße und Fahrgewohnheit abhängt.
Kurven, Spurtreue und Stabilität
Beide Motorräder profitieren von der elektrischen Traktion, die in Kurven ein sehr gleichmäßiges Tempo ermöglicht. Dennoch gibt es Unterschiede: Die Zero DSR/X wirkt tendenziell stabiler im Reise-Tempo, während die Honda WN7 eher den Eindruck vermittelt, schneller „um die Ecke“ zu kommen. Wer häufig kurvige Strecken fährt, wird die Agilität der Honda WN7 besonders schätzen. Wer dagegen regelmäßig lange Strecken fährt, profitiert eher von der souveränen Auslegung der Zero DSR/X.
Technik und Ausstattung: Was im Alltag wirklich zählt
Bei modernen E-Motorrädern ist Technik mehr als nur ein Display. Entscheidend ist, wie gut sich das System im Alltag bedienen lässt: Fahrmodi, Rekuperation, Navigations- und App-Anbindung (falls vorhanden) sowie die Art, wie das Motorrad Leistung bereitstellt. In diesem Punkt sind beide Modelle grundsätzlich auf einem hohen Niveau.
Die Zero DSR/X ist bekannt dafür, dass sie technisch sehr durchdacht wirkt und sich in der Praxis gut an unterschiedliche Fahrstile anpassen lässt. Das ist ein Plus für Fahrer, die gern „feintunen“ und das Motorrad wirklich nach ihrem Geschmack konfigurieren. Eine mögliche Schwäche: Wer möglichst wenig mit Einstellungen beschäftigen möchte, kann sich an der Vielfalt zunächst etwas mehr beschäftigen müssen.
Die Honda WN7 wirkt dagegen oft „zugänglicher“ im Sinne von Bedienlogik und Alltagstauglichkeit. Das kann ein Vorteil sein, wenn das Motorrad vor allem unkompliziert genutzt werden soll. Schwäche: Wer maximale Tiefe bei der individuellen Anpassung erwartet, findet möglicherweise nicht ganz denselben Fokus wie bei der Zero DSR/X.
Reichweite, Laden und Praxis: Elektrische Realität vs. Wunschdenken
Reichweite ist bei E-Motorrädern immer ein Thema – und gleichzeitig sehr individuell. Im Vergleich der Zero DSR/X und Honda WN7 zeigt sich: Beide Modelle sind grundsätzlich für den Alltag geeignet, aber die praktische Reichweite hängt stark von Fahrweise, Temperatur, Geschwindigkeit und Streckenprofil ab. Entscheidend ist deshalb nicht nur der theoretische Rahmen, sondern wie gut das Motorrad im Alltag „planbar“ bleibt.
Die Zero DSR/X wird häufig als besonders tourenorientiert wahrgenommen, weil sie in der Praxis für längere Fahrten gut vorbereitet wirkt. Das ist ein klarer Vorteil, wenn regelmäßig längere Strecken anstehen. Schwäche: Wer vor allem kurze Strecken fährt, braucht nicht zwingend den „Tourenfokus“ – und könnte sich dann eher an der Komplexität oder dem Setup stören, das für lange Fahrten ausgelegt ist.
Die Honda WN7 punktet vor allem dort, wo Alltag und spontane Fahrten im Vordergrund stehen. Wenn Laden zuhause oder am Arbeitsplatz unkompliziert möglich ist, fühlt sich das Motorrad schnell „alltagstauglich“ an. Schwäche: Für sehr lange Touren kann die Planung stärker ins Gewicht fallen, je nachdem, wie die Ladeinfrastruktur und die persönliche Fahrweise zusammenpassen.
Rekuperation und Fahrmodi
Ein weiterer Punkt ist die Rekuperation. Sie beeinflusst nicht nur den Energieverbrauch, sondern auch das Fahrgefühl. Die Zero DSR/X bietet hier typischerweise eine sehr fein abgestimmte Steuerung, die sich gut anpassen lässt. Die Honda WN7 wirkt oft so, dass sie sich im Alltag schnell „richtig“ anfühlt, ohne dass man lange experimentieren muss. Wer gern optimiert, findet bei der Zero DSR/X mehr Stellschrauben; wer einfach losfahren möchte, profitiert häufig von der unkomplizierten Handhabung der Honda WN7.
Wartung und Betriebskosten: Elektrisch heißt nicht „wartungsfrei“
E-Motorräder sind in vielen Bereichen wartungsärmer als Verbrenner, aber nicht komplett ohne Aufwand. Bremsen, Reifen, Fahrwerk und Antriebskomponenten bleiben natürlich relevant. Im Vergleich beider Modelle zeigt sich: Die elektrische Antriebsarchitektur reduziert zwar einige klassische Wartungsarbeiten, dafür rückt die Pflege von Systemkomponenten und die korrekte Nutzung von Lade- und Temperaturmanagement stärker in den Fokus.
Die Zero DSR/X kann für Fahrer interessant sein, die gern langfristig planen und das Motorrad technisch im Blick behalten. Die Honda WN7 ist dagegen oft die Wahl für alle, die ein möglichst unkompliziertes Gesamtpaket suchen, bei dem der Alltag im Vordergrund steht.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Zero DSR/X – Stärken
- Tourenorientiertes Gesamtgefühl mit Fokus auf Stabilität und souveränes Tempo
- Sehr anpassbares Fahr- und Techniksetup für unterschiedliche Fahrstile
- Gute Grundlage für längere Strecken, wenn Laden und Planung passen
Zero DSR/X – Schwächen
- Kann für sehr „simpel nur fahren“-Nutzer etwas mehr Einarbeitung bedeuten
- Je nach Erwartung wirkt der Charakter weniger verspielt als bei anderen E-Motorrädern
Honda WN7 – Stärken
- Agiler, alltagstauglicher Eindruck mit intuitiver Bedienung
- Passt gut zu kurzen bis mittleren Strecken und häufigen Fahrten
- Fühlt sich schnell „richtig“ an, ohne dass man viel einstellen muss
Honda WN7 – Schwächen
- Für sehr lange Touren kann die Planung stärker ins Gewicht fallen
- Der Komfort auf langen Strecken hängt stärker von persönlicher Passform ab
Welche Wahl passt? Kaufempfehlung nach Fahrprofil
Am Ende entscheidet nicht das „bessere“ Motorrad, sondern das passendere. Die Zero DSR/X ist besonders dann die richtige Wahl, wenn längere Strecken, ein tourentauglicher Charakter und ein technisch fein abgestimmtes Gesamtpaket im Vordergrund stehen. Sie eignet sich für Fahrer, die gern mit Fahrmodi und Systemlogik arbeiten und die Reichweite als Teil eines planbaren Tourenkonzepts sehen.
Die Honda WN7 ist dagegen ideal, wenn der Alltag dominiert: kurze Wege, spontane Ausfahrten, unkompliziertes Handling und ein Motorrad, das schnell in den Alltag passt. Wer häufig fährt, aber nicht zwingend „Dauer-Tour“ im Kopf hat, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket mit leichtem Handling und guter Alltagstauglichkeit.
Fazit:
Die Zero DSR/X ist die bessere Wahl für alle, die ein E-Motorrad mit klarer Reise-Ausrichtung suchen: stabil im Tempo, souverän im Fahrgefühl und mit einem Setup, das sich an unterschiedliche Fahrstile anpassen lässt. Wer längere Strecken plant, regelmäßig tourt und Freude daran hat, das Motorrad technisch passend einzustellen, wird hier besonders glücklich. Die Honda WN7 passt dagegen besser zu einem Alltag, der Flexibilität verlangt: leicht zu bewegen, schnell verständlich in der Bedienung und ideal für kurze bis mittlere Fahrten. Wer vor allem unkompliziert unterwegs sein möchte und das Laden im Alltag gut organisiert ist, bekommt mit der WN7 ein sehr stimmiges Gesamtpaket. Kurz gesagt: Zero DSR/X für Touren und Feintuning, Honda WN7 für agiles Alltagsfahren und spontane Ausflüge.