UVP 26.550 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 21.599 €
Baujahr von 2018 bis 2025
Was kann das erste Adventure Elektro-Motorrad aus Kalifornien?
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Schnell und mühelos viele Kilometer abspulen
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Pro und Kontra

Pro:
  • Leistung!
  • Sitz- und Fahrkomfort
  • Komplett einstellbares Fahrwerk
  • gute Bremsen
  • technische Assistenz-Systeme
Kontra:
  • Preis
  • Reichweite
Pro:
  • reichlich Power
  • üppige Ausstattung
  • gute Bedienbarkeit
  • guter Reisekofort für Fahrer und Sozius
  • gelungene Deitails
  • reichlich Zubeör verfügbar
Kontra:
  • hoher, aber in dieser Klasse nicht ungewöhnlicher Preis
  • etwas eigenwillige Frontmaske (Geschmackssache)
  • für manchen vielleicht etwas Techniküberladen

Abmessungen & Gewicht

Gewicht247kg
Radstand1.525mm
Radstand1.525mm
Sitzhöhe: 828 mm
Gewicht243kg
Radstand1.560mm
Länge2.250mm
Radstand1.560mm
Sitzhöhe: 849-869 mm
Höhe1.520mm

Motor

Motor-BauartZ-Force 75-10X, Wechselstrommotor
Kühlungluftgekühlt
AntriebZahnriemen
Gänge1
Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, V 75°
Hubraum1.301ccm
Hub71mm
Bohrung108mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung100 PS bei 3.650 U/Min
Drehmoment225 NM
Höchstgeschw.180km/h
Reichweite172km
Leistung160 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment138 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.250km/h
Tankinhalt23Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite404km

Fahrwerk

Federung vorneShowa 47-mm-Cartridge-Gabel (Federweg 190)mm
Federung hintenPiggy-Back-Reservoir-Stoßdämpfer mit einstellbarer werkzeugloser Federvorspannung, Druck- und Zugstufendämpfung (Federweg 190)mm
Reifen vorne120/70-19
Reifen hinten170/60-17
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneSemi-aktive WP-USD-Gabel Ø 48 mm (Federweg 200)mm
Federung hintenSemi-aktives WP-Monoshock-Federbein (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenDruckguss-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR19
Reifen hinten170/60 ZR17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, radial befestigter Bremssattel mit 4 Kolben von J-Juan mit radialem Hauptbremszylinder ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Schwimmsattelbremse von J-Juan ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenBrembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 267 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Ganz klar: Die Zero DSR/X bietet jede Menge Fahrspaß! Sie ist ein gutes Motorrad mit guten Komponenten und Leistung satt. Leider hat sich beim Thema Reichweite und Ladeleistung gegenüber den bisherigen Zeros nicht viel getan - und so bleibt gerade bei einem Adventure-Bike die Frage, für wen sich eine solche Maschine eignet bzw. wofür. Trotzdem: Elektro-Motorräder besitzen schon einen besonderen Reiz, auch wenn viele Biker damit (noch) nichts am Hut haben. Lautlos durch die Gegend gleiten und dabei jeden Porsche stehen lassen zu können - und das ohne Emissionen - das hat schon was.
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Tecius & Reimers für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort findet ihr jede Menge Zeros zum Ausprobieren. Traut Euch, das bringt echt Laune! Und für Städter, die ein Zweirad vor allem für den Weg zur Arbeit benötigen und vielleicht einen B.196 Schein haben, sind die kleinen Zeros ideal! Lasst Euch gerne von Joachim beraten, der weiß Bescheid...

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 26.550€
  • Verfügbarkeit: ab 11/2022
  • Farben: grün, weiß

Fazit - was bleibt hängen

Na gut, schlechte Motorräder werden heutzutage in dieser Klasse eigentlich ohnehin nicht mehr gebaut. Was bleibt da also noch zu sagen? Man muss die Fehler schon mit der Lupe suchen. Aber auch das haben wir natürlich gemacht und erwähnen daher folgende Kritikpunkte: Das Fach für das Mobiltelefon fällt für zahlreiche Modelle leider zu klein aus. Aus Sicht einer Reisemaschine wäre auch ein Kardan nett – aber klar es ist eben ´ne KTM.

Die Optik gerade der Frontmaske ist nicht jedermanns Sache – aber das fällt nun wirklich unter die Rubrik Geschmacksfrage. Der Kaufpreis ist recht üppig, aber auch damit ist die KTM nicht alleine. Kommen wir also zur Einstiegsfrage zurück, ob die KTM 1290 Super Adventure S der neue Maßstab ist. Der neue Maßstab ist vielleicht sehr ambitioniert ausgedrückt. Aber mithalten mit den großen Konkurrenzmaschinen aus diesem Segment kann die KTM allemal. Und man gewinnt fast den Eindruck, die Unterschiede werden immer kleiner.

Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Motorrad Ruser.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 18.495 €
  • Baujahre: ab 2021
  • Verfügbarkeit: ab 2021
  • Farben: orange, schwarz

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Zero DSR/X vs. KTM 1290 Super Adventure S – Vergleich für Touren, Alltag und Abenteuer

Wenn es um große Abenteuer-Motorräder geht, treffen beim Vergleich Zero DSR/X und KTM 1290 Super Adventure S zwei Welten aufeinander: Auf der einen Seite ein modernes E‑Adventure mit elektrischer Direktheit, auf der anderen Seite ein klassisches Adventure-Bike mit viel Hubraum, markanter Charakteristik und dem typischen V2‑Antritt. Beide Modelle sind auf lange Strecken und anspruchsvolle Einsätze ausgelegt – aber sie liefern das Erlebnis auf sehr unterschiedliche Art.

Im Folgenden geht es nicht um reine Datenlisten, sondern um die Frage: Welche Stärken bringen die beiden Motorräder im Alltag und auf Tour wirklich mit, und wo liegen die jeweiligen Schwächen? Dabei werden die im Vergleich genannten Eckwerte beider Modelle gegeneinander eingeordnet, damit du ein Gefühl dafür bekommst, welches Bike besser zu deinem Fahrprofil passt.

Grundidee und Einsatzprofil: E‑Adventure vs. V2‑Power

Zero DSR/X: Elektrisches Drehmoment und ruhige Kraftentfaltung

Die Zero DSR/X steht für ein Adventure-Konzept, das auf elektrische Antriebstechnik setzt. Der Fokus liegt auf einem gleichmäßigen, spontanen Vortrieb und einem Fahrgefühl, das weniger nach „Gangwechseln und Drehzahl“ funktioniert, sondern eher nach „Gas auf – und es geht“. Das ist besonders dann attraktiv, wenn Stadtverkehr, Stop‑and‑Go und häufiges Anfahren zum Alltag gehören.

KTM 1290 Super Adventure S: Klassische Leistung, starke Reserven

Die KTM 1290 Super Adventure S ist dagegen ein Bike, das seine Stärke aus dem Verbrenner zieht: viel Leistung, ein kräftiges Drehmoment und die Fähigkeit, auch bei zügigem Tempo Reserven zu haben. Gerade auf schnellen Landstraßen, bei Überholmanövern oder wenn es zügig bergauf geht, spielt die KTM ihre Charakteristik aus. Das „Adventure“-Gefühl kommt hier sehr direkt über den Motor und die typische KTM‑Dynamik.

Fahrgefühl im Vergleich: Wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen

Beim Vergleich der Leistungs- und Drehmomentwerte zeigt sich: Die Zero DSR/X wirkt vor allem durch die elektrische Sofortigkeit. Auch wenn die Spitzenwerte nicht automatisch alles entscheiden, ist das Ansprechverhalten im Alltag oft der entscheidende Punkt. Elektrische Antriebe liefern Drehmoment ohne die Verzögerung, die man bei Verbrennern zwischen Gasstellung und Drehzahlaufbau spürt.

Die KTM 1290 Super Adventure S profitiert dagegen von der Verbrenner-typischen Leistungsentfaltung. Wer gerne mit Drehzahl arbeitet oder das Gefühl mag, dass der Motor „mitzieht“, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket. Im Vergleich der Eckdaten wirkt die KTM besonders dann stark, wenn es um zügiges Beschleunigen aus höheren Geschwindigkeiten oder um dynamisches Fahren über längere Zeit geht.

Reichweite, Laden und Tourenplanung

Zero DSR/X: Reichweite als Planungsfaktor

Bei der Zero DSR/X ist die Reichweite ein zentraler Punkt. Im Vergleich wird deutlich, dass die Tourenplanung stärker vom Fahrstil und den Bedingungen abhängt. Wer vorausschauend fährt, kann die Reichweite gut nutzen; wer ständig sportlich beschleunigt oder hohe Geschwindigkeiten fährt, muss eher häufiger ans Laden denken.

Die Ladeinfrastruktur spielt dabei eine große Rolle. Auf längeren Strecken wird das Thema „Laden“ zum Teil der Reise. Das ist nicht automatisch ein Nachteil – aber es verändert den Rhythmus gegenüber einem klassischen Tankstopp.

KTM 1290 Super Adventure S: Tankstopp statt Ladepause

Die KTM 1290 Super Adventure S ist in dieser Hinsicht deutlich unkomplizierter: Im Vergleich steht die Tankreichweite als klarer Vorteil. Wer lange Strecken am Stück fahren möchte, profitiert von der gewohnten Logik „fahren – tanken – weiter“. Gerade für spontane Touren ohne feste Ladeplanung ist das ein großer Pluspunkt.

Allerdings ist das Thema „Kosten pro Kilometer“ und „Betriebskosten“ nicht nur eine Frage der Reichweite, sondern auch der individuellen Nutzung. Hier kann die Entscheidung je nach Fahrprofil unterschiedlich ausfallen.

Komfort und Ergonomie: Alltagstauglichkeit auf beiden Seiten

Beide Motorräder sind als Reise- und Adventure-Bikes gedacht, aber sie setzen Komfort unterschiedlich um. Die Zero DSR/X punktet häufig mit einem ruhigeren Antrieb und einem Fahrgefühl, das sich im Stadtverkehr und auf gleichmäßigen Strecken angenehm entspannt anfühlt. Das kann gerade auf langen Tagen den Unterschied machen, weil Vibrationen und Motorgeräusch weniger dominieren.

Die KTM 1290 Super Adventure S bringt dagegen den Komfort über Ausstattung, Fahrwerk und die typische Adventure‑Ergonomie. Im Vergleich der relevanten Eckwerte zeigt sich, dass die KTM auf „große Tour“ ausgelegt ist: stabil, souverän und mit viel Reserven. Wer gerne aktiv fährt und das Motorrad auch mal zügig bewegt, wird das Setup oft als sehr passend empfinden.

Handling und Fahrwerk: Stabilität vs. Agilität

Im direkten Vergleich fällt auf, dass das Handling stark davon abhängt, wie das Motorrad seine Masse und Kräfte in Bewegung umsetzt. Die Zero DSR/X wirkt im Alltag oft „direkt“, weil der Antrieb sehr kontrollierbar ist. Gleichzeitig kann das Gesamtpaket – je nach Setup und Beladung – das Gefühl beeinflussen, wie leicht das Bike in engen Situationen wirkt.

Die KTM 1290 Super Adventure S ist bekannt dafür, dass sie auf der Straße sehr viel Stabilität bietet und gleichzeitig genug Dynamik für zügige Passagen hat. Im Vergleich der Eckwerte wird klar: Die KTM ist eher das Bike für Fahrer, die auch bei Tempo und Lastwechseln ein sehr aktives Fahrverhalten erwarten.

Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Alltag

Beide Modelle setzen auf moderne Technik, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die Zero DSR/X nutzt die Vorteile des elektrischen Antriebs, um das Fahrverhalten fein zu steuern. Das kann sich in einer sehr gut dosierbaren Leistungsabgabe zeigen, besonders in Situationen, in denen man nicht „einfach nur Gas geben“ will, sondern präzise reagieren möchte.

Die KTM 1290 Super Adventure S bringt im Vergleich eine starke Elektronik-Basis mit, die auf Sicherheit und Fahrbarkeit ausgelegt ist. Gerade bei wechselnden Bedingungen – Regen, wechselnder Grip, unterschiedliche Beladung – ist das ein echter Vorteil. Wer gerne mit Assistenzsystemen fährt, bekommt hier ein sehr rundes Paket.

Wartung und Betriebskosten: Wo sich die Welten unterscheiden

Beim Thema Wartung und Betriebskosten ist der Unterschied zwischen Elektro und Verbrenner grundsätzlich groß. Die Zero DSR/X hat weniger klassische Verschleißteile im Antriebskonzept. Das kann langfristig Vorteile bringen, vor allem wenn man regelmäßig fährt und die Wartungsintervalle planbar bleiben sollen.

Die KTM 1290 Super Adventure S hat natürlich den klassischen Wartungs- und Verschleißrahmen eines Verbrenners. Dafür ist die Infrastruktur für Kraftstoff überall verfügbar, und der Umgang mit dem Motorrad ist für viele Fahrer „gewohnt“. Im Vergleich der Betriebskosten hängt die Entscheidung stark davon ab, wie oft und wie weit gefahren wird und wie die persönlichen Rahmenbedingungen sind.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Zero DSR/X – Stärken

  • Sehr direktes Ansprechverhalten durch elektrischen Antrieb
  • Ruhiges Fahrgefühl, das auf langen Strecken entspannen kann
  • Moderne Steuerung für gut dosierbare Leistung
  • Potenzial bei Wartung durch weniger klassische Antriebskomponenten

Zero DSR/X – Schwächen

  • Reichweite als Planungsfaktor, besonders bei sportlicher Fahrweise
  • Laden verändert den Tourenrhythmus gegenüber Tankstopps
  • Je nach Region kann die Ladeinfrastruktur den Alltag beeinflussen

KTM 1290 Super Adventure S – Stärken

  • Sehr starke Performance und Reserven bei dynamischer Fahrt
  • Unkomplizierte Langstrecke durch Tanklogik
  • Adventure-Komfort mit stabiler, souveräner Fahrcharakteristik
  • Elektronikunterstützung für Sicherheit und Fahrbarkeit

KTM 1290 Super Adventure S – Schwächen

  • Verbrenner-typische Wartung und Betriebskostenstruktur
  • Im Stadtverkehr kann der Fahrspaß zwar hoch sein, aber das „Anfahrgefühl“ ist weniger „instant“ als beim E‑Bike
  • Je nach Fahrprofil können Verbrauch und Kosten stärker ins Gewicht fallen

Welche Wahl passt zu welchem Fahrertyp?

Wenn der Fokus auf Alltag, ruhigem Langstreckenkomfort und einem sehr kontrollierbaren Antrieb liegt, ist die Zero DSR/X besonders spannend. Sie passt gut zu Fahrern, die Touren gerne bewusst planen, das Thema Laden nicht als Hindernis sehen und die Vorteile eines elektrischen Antriebs im Alltag ausspielen möchten.

Die KTM 1290 Super Adventure S ist die bessere Wahl, wenn spontane Langstrecken, hohes Tempo und ein klassisches Adventure-Feeling im Vordergrund stehen. Wer gerne Reserven nutzt, dynamisch fährt und dabei die gewohnte Tanklogik bevorzugt, bekommt mit der KTM ein sehr starkes Gesamtpaket.

Fazit:

Die Zero DSR/X gewinnt vor allem dort, wo elektrisches Fahren im Alltag und auf gleichmäßigen Touren überzeugt: direktes Ansprechverhalten, ruhiges Fahrgefühl und eine moderne Steuerung, die das Motorrad sehr gut dosierbar macht. Die klare Schwäche bleibt die Reichweite und damit die Notwendigkeit, das Laden in die Reiseplanung einzubauen – dafür kann das E‑Adventure mit einem entspannten Erlebnis punkten.

Die KTM 1290 Super Adventure S ist die richtige Wahl, wenn es um Leistung, Reserven und unkomplizierte Langstrecke geht. Der Verbrenner liefert ein sehr dynamisches Fahrgefühl und macht spontane Touren leichter, weil Tankstopps schnell erledigt sind. Wer ein großes, souveränes Adventure-Bike sucht, das auch bei Tempo und Lastwechseln souverän bleibt, trifft mit der KTM meist die passendere Entscheidung.

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