UVP 26.550 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 22.100 €
Baujahr von 2020 bis 2025
Was kann das erste Adventure Elektro-Motorrad aus Kalifornien?
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MV Motorcycle Art: Ein Supersportler als Kunstwerk für die Straße
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Pro und Kontra

Pro:
  • Leistung!
  • Sitz- und Fahrkomfort
  • Komplett einstellbares Fahrwerk
  • gute Bremsen
  • technische Assistenz-Systeme
Kontra:
  • Preis
  • Reichweite
Pro:
  • Optik zum Niederknien
  • Motor mit großem, nutzbaren Drehzahlband
  • Modernste Technik
  • Top Bremsen
  • Triple-Sound vom Feinsten
  • einstellbares Fahrwerk
Kontra:
  • auf Dauer anstrengende Sitzposition
  • Beifahrer nur für den Notfall
  • bescheidener Lenkeinschlag inkl. Daumenklemm-Garantie

Abmessungen & Gewicht

Gewicht247kg
Radstand1.525mm
Radstand1.525mm
Sitzhöhe: 828 mm
Gewicht198kg
Radstand1.380mm
Länge2.030mm
Radstand1.380mm
Sitzhöhe: 830 mm

Motor

Motor-BauartZ-Force 75-10X, Wechselstrommotor
Kühlungluftgekühlt
AntriebZahnriemen
Gänge1
Motor-Bauart3-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum798ccm
Hub54mm
Bohrung79mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung100 PS bei 3.650 U/Min
Drehmoment225 NM
Höchstgeschw.180km/h
Reichweite172km
Leistung148 PS bei 13.000 U/Min
Drehmoment88 NM bei 10.600 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite258km

Fahrwerk

Federung vorneShowa 47-mm-Cartridge-Gabel (Federweg 190)mm
Federung hintenPiggy-Back-Reservoir-Stoßdämpfer mit einstellbarer werkzeugloser Federvorspannung, Druck- und Zugstufendämpfung (Federweg 190)mm
Reifen vorne120/70-19
Reifen hinten170/60-17
RahmenbauartALS Steel tubular trellis
Federung vorneMarzocchi USD 43mm (Federweg 125)mm
Federung hintenSachs Zentralfederbein (Federweg 123)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 - ZR 17
Reifen hinten180/55 - ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, radial befestigter Bremssattel mit 4 Kolben von J-Juan mit radialem Hauptbremszylinder ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Schwimmsattelbremse von J-Juan ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 220 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Ganz klar: Die Zero DSR/X bietet jede Menge Fahrspaß! Sie ist ein gutes Motorrad mit guten Komponenten und Leistung satt. Leider hat sich beim Thema Reichweite und Ladeleistung gegenüber den bisherigen Zeros nicht viel getan - und so bleibt gerade bei einem Adventure-Bike die Frage, für wen sich eine solche Maschine eignet bzw. wofür. Trotzdem: Elektro-Motorräder besitzen schon einen besonderen Reiz, auch wenn viele Biker damit (noch) nichts am Hut haben. Lautlos durch die Gegend gleiten und dabei jeden Porsche stehen lassen zu können - und das ohne Emissionen - das hat schon was.
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Tecius & Reimers für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort findet ihr jede Menge Zeros zum Ausprobieren. Traut Euch, das bringt echt Laune! Und für Städter, die ein Zweirad vor allem für den Weg zur Arbeit benötigen und vielleicht einen B.196 Schein haben, sind die kleinen Zeros ideal! Lasst Euch gerne von Joachim beraten, der weiß Bescheid...

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 26.550€
  • Verfügbarkeit: ab 11/2022
  • Farben: grün, weiß

Fazit - was bleibt hängen

Gute Güte, was für eine Maschine! Seit dem Erscheinen der Superveloce 2020 habe ich mich nach einem ausführlichen Ausritt gesehnt. Und ich habe jede Minute mit der MV genossen. Natürlich ist auch die  Superveloce in machen Dingen eine kleine italienische Diva, aber insgesamt war ich schon überrascht, wie ausgewogen sie ist. Sie ist herrlich unvernünftig laut und wenig alltagstauglich und wird daher entweder über Landstraßen und Rennstrecken gescheucht oder eben ins Wohnzimmer gestellt - obwohl sie dafür eigentlich zu schade wäre. Am besten für beide Zwecke gleich zwei bestellen!
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in Rot als Vorführer und in Gelb zum Anschauen. Überhaupt lohnt sich ein Besuch am Nedderfeld allemal, denn die MV-Ausstellung von Bergmann und Söhne ist für jeden Motorrad-Fan eine Offenbarung. Man darf sich doch tatsächlich kostenlos all diese Kunstwerke aus Varese ansehen und sich sogar draufsetzen. Leute, macht das, solange das noch möglich ist. Denn wer weiß, vielleicht müssen wir irgendwann einmal auch Motorräder online bestellen ... möge das bitte noch lange dauern.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 21.390€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 16.500€
  • Baujahre: 2020-2022
  • Farben: rot, gelb

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Zero DSR/X vs. MV Agusta Superveloce 800 – welcher Vergleich passt zu welchem Fahrstil?

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Zero DSR/X und die MV Agusta Superveloce 800, wird der Vergleich besonders spannend. Auf der einen Seite steht ein modernes E-Motorrad mit dem Anspruch, Alltag und Touren zusammenzubringen. Auf der anderen Seite ein italienisches Sportbike, das vor allem durch Charakter, Sound- und Fahrwerksgefühl sowie die typische Superveloce-Ästhetik auffällt. Doch wie schlagen sich die beiden im direkten Vergleich – und vor allem: Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Grundidee im Vergleich: E-Abenteuer vs. italienische Sportlichkeit

Die Zero DSR/X ist als vielseitiges Konzept gedacht: Sie verbindet die Vorteile eines Elektromotors (sofortiges Drehmoment, ruhiger Lauf, effiziente Nutzung) mit einer aufrechte(n) Sitzposition und einer Ausstattung, die auch außerhalb der reinen Stadtstrecken Sinn ergibt. Die MV Agusta Superveloce 800 verfolgt dagegen eine klar sportliche Linie. Hier steht das Fahrgefühl im Vordergrund: ein Motor, der sich „mechanischer“ anfühlt, ein Setup, das auf Dynamik ausgelegt ist, und eine Gesamtanmutung, die man nicht mit einem reinen Zweckfahrzeug verwechselt.

Was die Werte im Vergleich wirklich bedeuten

Beim Blick auf die Leistungsdaten und die Fahrcharakteristik zeigt sich schnell: Die Zero DSR/X spielt ihre Stärken nicht nur über Zahlen aus, sondern über die Art, wie Leistung anliegt. Das sofortige Ansprechverhalten macht das Motorrad besonders im Stop-and-Go-Verkehr und bei kurzen Beschleunigungsphasen attraktiv. Die Superveloce 800 setzt dagegen auf die klassische Sportmotor-Logik: Drehzahl, Lastwechsel und ein spürbarer „Biss“ im Fahrbereich, der sich eher wie ein traditionelles Sportbike anfühlt.

Fahrgefühl: Drehmoment sofort vs. sportlicher Rhythmus

Im Alltag ist der Unterschied oft größer als man denkt. Die Zero DSR/X liefert das Drehmoment direkt und ohne Verzögerung. Das macht das Motorrad sehr leicht zu dosieren – gerade beim Anfahren, beim Beschleunigen aus niedrigen Geschwindigkeiten oder wenn die Strecke unruhig ist. Gleichzeitig wirkt das Fahrgefühl dadurch sehr „clean“: weniger Vibrationen, weniger Motorgeräusch, dafür ein gleichmäßiger Schub.

Die MV Agusta Superveloce 800 dagegen lebt von der Verbindung aus Motorcharakter und Fahrwerksabstimmung. Die Beschleunigung fühlt sich stärker an wie ein Zusammenspiel aus Motorleistung, Getriebe und Fahrwerk. Wer gern im sportlichen Bereich fährt, profitiert von der Art, wie das Motorrad auf Gasbefehle reagiert und wie es sich in Kurven anfühlt.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

  • Zero DSR/X – Stärke: sehr unmittelbares Ansprechverhalten, entspanntes Handling im Alltag, ruhiges Gesamtpaket. Schwäche: wer das „klassische“ Sportbike-Feeling sucht, wird den Unterschied zum Verbrenner deutlich merken.
  • MV Agusta Superveloce 800 – Stärke: sportlicher Charakter, dynamischer Rhythmus, deutliches Fahrgefühl im Kurven- und Beschleunigungsbereich. Schwäche: im Alltag kann der Fokus auf Sportlichkeit weniger „stressfrei“ wirken als bei einem E-Motorrad, das auf Effizienz und Ruhe ausgelegt ist.

Alltagstauglichkeit: Reichweite und Laden vs. Tank- und Tourenlogik

Bei der Zero DSR/X ist das Thema Reichweite und Lademöglichkeiten zentral. Die Werte zur Reichweite sind dabei nicht nur eine Zahl, sondern hängen stark von Fahrweise, Temperatur und Streckenprofil ab. Wer regelmäßig kurze bis mittlere Strecken fährt und Zugang zu passenden Lademöglichkeiten hat, erlebt die Zero DSR/X oft als unkompliziert. Für lange Touren wird die Planung wichtiger: Ladefenster, Routen und Zeitmanagement spielen eine größere Rolle als beim klassischen Tanken.

Die MV Agusta Superveloce 800 punktet in der Tourenlogik mit der vertrauten Tank- und Reichweitenroutine. Die Werte zur Reichweite und zum Verbrauch sind für viele Fahrer leichter planbar, weil das Nachfüllen schnell und überall möglich ist. Dafür ist die Superveloce 800 weniger „emissionsfrei“ im Betrieb – und wer sehr effizient und leise unterwegs sein möchte, wird den Unterschied spüren.

Welche Werte sind entscheidend?

Im Vergleich sollte nicht nur auf einzelne Kennzahlen geschaut werden, sondern darauf, wie sie im Alltag wirken: Bei der Zero DSR/X sind Reichweite und Energieeffizienz entscheidend, während bei der Superveloce 800 vor allem die Kombination aus Motorcharakter, Verbrauch und der Art, wie das Motorrad die Leistung in Bewegung umsetzt, den Eindruck prägt. Beide Motorräder können Touren – aber sie „funktionieren“ unterschiedlich: die eine über Energieplanung, die andere über spontane Flexibilität.

Fahrwerk und Bremsen: Stabilität vs. sportliche Präzision

Beim Fahrwerk zeigt sich im Vergleich häufig ein klarer Unterschied im Fokus. Die Zero DSR/X ist darauf ausgelegt, verschiedene Situationen gut zu meistern: Stadt, Landstraße und auch mal unruhigere Strecken. Die Werte und die Abstimmung zielen damit eher auf kontrollierte Alltagstauglichkeit und ein sicheres Gefühl ab.

Die MV Agusta Superveloce 800 ist dagegen stärker auf sportliche Präzision ausgelegt. Die Abstimmung wirkt oft „direkter“: Das Motorrad nimmt Kurven williger an, reagiert schneller auf Lastwechsel und vermittelt ein intensiveres Feedback. Wer gern zügig fährt, wird die sportliche Ausrichtung schnell als Vorteil sehen.

Bremsen im Vergleich

Auch bei den Bremsen zeigt sich die Philosophie: Die Zero DSR/X bietet ein sehr gut dosierbares Setup, das im Alltag und bei moderater Fahrweise überzeugt. Die Superveloce 800 spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn es sportlich wird und wiederholte Bremsmanöver aus höheren Geschwindigkeiten anstehen. Beide können sicher bremsen – der Unterschied liegt im „Gefühl“ und in der Art, wie das Motorrad in dynamischen Situationen unterstützt.

Technik und Bedienung: Elektronik-Logik vs. klassische Sportbike-Intuition

Die Zero DSR/X bringt die typische E-Motorrad-Technik mit: Leistungsmodi, Rekuperation und eine Bedienlogik, die sich an der Energieverwendung orientiert. Das ist für viele Fahrer ein Vorteil, weil sich das Motorrad an den Alltag anpassen lässt. Gleichzeitig bedeutet es: Wer die Technik versteht und die Modi sinnvoll nutzt, holt mehr aus dem Motorrad heraus.

Die MV Agusta Superveloce 800 setzt auf eine Bedienung, die sich für viele Fahrer intuitiv anfühlt: Gas, Bremse, Kurvengefühl – ohne dass man ständig an Energie- oder Ladeparameter denken muss. Die Elektronik ist vorhanden, aber der Fokus liegt stärker auf dem sportlichen Fahrerlebnis.

Stärken und Schwächen bei der Technik

  • Zero DSR/X – Stärke: moderne E-Technik, die sich an Fahrprofil und Energieverbrauch anpassen lässt. Schwäche: für spontane Langstrecken ohne Ladeplanung ist das System weniger flexibel.
  • MV Agusta Superveloce 800 – Stärke: klassisches Sportbike-Erlebnis, schnelle „Einstiegslogik“ für viele Fahrer. Schwäche: wer maximale Effizienz und Ruhe sucht, wird den Verbrenner-Charakter als Unterschied wahrnehmen.

Design und Gesamteindruck: Funktionale Vielseitigkeit vs. Premium-Charisma

Beim Design gehen die Motorräder klar eigene Wege. Die Zero DSR/X wirkt robust und alltagstauglich, mit einer Formensprache, die nach „funktioniert überall“ aussieht. Die MV Agusta Superveloce 800 steht dagegen für Premium-Optik und sportliches Auftreten. Hier spielt das Gesamtbild eine große Rolle: Proportionen, Details und die typische MV Agusta Präsenz.

Im Vergleich zeigt sich: Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein Werkzeug für viele Situationen anfühlt, wird die Zero DSR/X oft passender finden. Wer dagegen Wert auf Ausstrahlung und sportliche Identität legt, wird mit der Superveloce 800 mehr „Bühnenpräsenz“ erleben.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern davon, welche Art von Fahrten im Vordergrund steht.

Zero DSR/X: passend für…

  • Fahrer, die häufig in der Stadt oder auf kurzen bis mittleren Strecken unterwegs sind
  • Menschen, die das sofortige Drehmoment und das ruhige Fahrgefühl schätzen
  • Alle, die bereit sind, Reichweite und Ladeplanung als Teil des Fahrens zu sehen

MV Agusta Superveloce 800: passend für…

  • Fahrer, die ein klassisches Sportbike-Feeling suchen
  • Menschen, die gern zügig fahren und sportliche Präzision genießen
  • Alle, die Touren möglichst spontan gestalten möchten

Fazit:

Die Zero DSR/X ist die bessere Wahl, wenn der Alltag im Fokus steht: sofortiges Ansprechverhalten, ruhiges Fahrgefühl und ein Konzept, das sich mit passenden Lademöglichkeiten sehr alltagstauglich anfühlt. Die Stärken zeigen sich besonders dort, wo häufiges Beschleunigen und entspanntes Handling gefragt sind. Wer dagegen lange Strecken ohne Planung bevorzugt oder das klassische Sportbike-Feeling mit Motorrhythmus stärker im Vordergrund sieht, wird die Unterschiede zum Verbrenner deutlicher spüren.

Die MV Agusta Superveloce 800 passt am besten zu Fahrern, die sportliche Dynamik, präzises Kurvengefühl und eine klare Premium-Identität suchen. Die Werte und die Abstimmung wirken in der Praxis besonders dann überzeugend, wenn zügiges Fahren und spontane Touren im Vordergrund stehen. Wer ein Motorrad möchte, das sich wie ein echtes Sportgerät anfühlt und dabei nicht auf E-Mobilitäts-Planung angewiesen ist, findet in der Superveloce 800 die passendere Antwort.

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