| UVP | 26.550 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Leistung!
- Sitz- und Fahrkomfort
- Komplett einstellbares Fahrwerk
- gute Bremsen
- technische Assistenz-Systeme
- Preis
- Reichweite
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 247 | kg |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Sitzhöhe: | 828 | mm |
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Z-Force 75-10X, Wechselstrommotor | |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 100 PS bei 3.650 U/Min | |
| Drehmoment | 225 NM | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Reichweite | 172 | km |
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa 47-mm-Cartridge-Gabel (Federweg 190)mm | |
| Federung hinten | Piggy-Back-Reservoir-Stoßdämpfer mit einstellbarer werkzeugloser Federvorspannung, Druck- und Zugstufendämpfung (Federweg 190)mm | |
| Reifen vorne | 120/70-19 | |
| Reifen hinten | 170/60-17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial befestigter Bremssattel mit 4 Kolben von J-Juan mit radialem Hauptbremszylinder ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Schwimmsattelbremse von J-Juan ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Ganz klar: Die Zero DSR/X bietet jede Menge Fahrspaß! Sie ist ein gutes Motorrad mit guten Komponenten und Leistung satt. Leider hat sich beim Thema Reichweite und Ladeleistung gegenüber den bisherigen Zeros nicht viel getan - und so bleibt gerade bei einem Adventure-Bike die Frage, für wen sich eine solche Maschine eignet bzw. wofür. Trotzdem: Elektro-Motorräder besitzen schon einen besonderen Reiz, auch wenn viele Biker damit (noch) nichts am Hut haben. Lautlos durch die Gegend gleiten und dabei jeden Porsche stehen lassen zu können - und das ohne Emissionen - das hat schon was.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Tecius & Reimers für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort findet ihr jede Menge Zeros zum Ausprobieren. Traut Euch, das bringt echt Laune! Und für Städter, die ein Zweirad vor allem für den Weg zur Arbeit benötigen und vielleicht einen B.196 Schein haben, sind die kleinen Zeros ideal! Lasst Euch gerne von Joachim beraten, der weiß Bescheid...
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Zero DSR/X vs. Suzuki DR-Z 4SM: Vergleich für Alltag, Fahrspaß und Einsatzgebiet
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten, lohnt sich ein genauer Blick. Die Zero DSR/X steht für ein modernes E-Motorrad-Konzept mit direkter Kraftentfaltung und dem typischen Vorteil leiser, sauberer Mobilität. Die Suzuki DR-Z 4SM dagegen ist ein klassischer Vertreter der Supermoto-Welt: leicht, agil und mit dem Charakter eines Motorrads, das man gern bewegt – auch wenn es mal etwas ruppiger wird.
Im folgenden Vergleich geht es nicht um reine Datenlisten, sondern darum, wie sich die Unterschiede im Alltag bemerkbar machen. Dabei werden die auf der Vergleichsseite genannten Eckwerte beider Modelle miteinander eingeordnet: von Antrieb und Fahrgefühl über das Handling bis hin zu den typischen Vor- und Nachteilen im jeweiligen Nutzungsszenario.
Grundidee: E-Motorrad vs. Supermoto-Verbrenner
Die Zero DSR/X ist als E-Motorrad darauf ausgelegt, den Alltag angenehm zu machen: Der elektrische Antrieb liefert Kraft ohne Schaltpausen, und das macht das Fahren besonders in der Stadt oder auf kurzen Strecken unkompliziert. Gleichzeitig ist die DSR/X ein Motorrad, das nicht nur „irgendwie elektrisch“ ist, sondern bewusst als alltagstaugliches Gesamtpaket gedacht wird.
Die Suzuki DR-Z 4SM verfolgt dagegen eine andere Philosophie: Supermoto bedeutet meist Agilität, direktes Feedback und ein Motorrad, das sich wie ein Werkzeug anfühlt, um Kurven zu jagen oder kurze Wege flott zu erledigen. Der Verbrenner bringt dabei den bekannten Motorcharakter mit, inklusive Drehzahlgefühl und dem typischen „Zug“ über den Bereich, den man beim Fahren bewusst nutzt.
Antrieb und Kraftentfaltung: Wie sich die Unterschiede im Fahrgefühl zeigen
Zero DSR/X: Drehmoment sofort, Schaltgefühl anders
Beim elektrischen Antrieb der Zero DSR/X ist die Kraftentfaltung besonders spürbar. Vergleicht man die aufgelisteten Leistungs- und Drehmomentwerte, wird klar: Die DSR/X setzt stark auf sofort verfügbare Beschleunigung. Das macht das Motorrad besonders in Situationen attraktiv, in denen man häufig anfahren, beschleunigen und wieder bremsen muss – etwa im Stadtverkehr oder auf kurzen Strecken mit vielen Wechseln zwischen Tempo und Last.
Die Stärke liegt dabei weniger in „maximaler Spitzenleistung“, sondern in der Art, wie sich Leistung über den Drehbereich verteilt. Das reduziert den Aufwand beim Fahren: weniger Denken in Schaltvorgängen, mehr Fokus auf Linie und Verkehr.
Suzuki DR-Z 4SM: Verbrenner-Charakter und nutzbarer Bereich
Bei der Suzuki DR-Z 4SM zeigen die Vergleichsdaten einen klassischen Verbrenner-Ansatz. Die Kraft kommt nicht „aus dem Stand“ so gleichmäßig wie bei einem E-Motor, dafür ist der Motorcharakter oft genau das, was viele an Supermoto lieben: Man kann den Bereich gezielt nutzen, bekommt Rückmeldung über Drehzahl und Gasannahme und spürt, wie das Motorrad mit jeder Änderung am Gas reagiert.
In der Praxis bedeutet das: Wer gern dynamisch fährt und den Motor bewusst einsetzt, bekommt mit der DR-Z 4SM ein sehr direktes Erlebnis. Gleichzeitig ist die Fahrweise stärker an den Motorbereich gekoppelt als bei der DSR/X.
Fahrwerk, Handling und Alltagstauglichkeit
Supermoto steht und fällt mit dem Fahrwerk und der Geometrie. Die Suzuki DR-Z 4SM ist hier typischerweise auf Agilität ausgelegt: Das Motorrad wirkt leicht zu bewegen, lädt schnell in Richtungswechsel ein und fühlt sich in Kurven oft „handlich“ an. Vergleicht man die angegebenen Werte rund um Fahrwerksauslegung und die daraus resultierende Fahrcharakteristik, wird deutlich: Die DR-Z 4SM ist besonders dann im Vorteil, wenn es um kurzfristige Reaktionen und präzises Handling geht.
Die Zero DSR/X ist dagegen eher auf ein ausgewogenes Gesamtgefühl getrimmt. Vergleicht man die aufgelisteten Eckwerte, zeigt sich: Das Motorrad zielt auf Stabilität und Komfort ab, ohne den sportlichen Anspruch komplett zu verlieren. Das macht die DSR/X besonders interessant, wenn nicht nur die Kurve zählt, sondern auch die Strecke dazwischen – also Pendeln, Landstraße und längere Fahrten mit wechselnden Bedingungen.
Bremsen und Sicherheit: Unterschiede in der Dosierbarkeit
Auch wenn Bremsen in der Praxis immer vom Setup und der Fahrweise abhängen, lassen sich aus den Vergleichsdaten Tendenzen ableiten. Bei der Zero DSR/X spielt zusätzlich die elektrische Verzögerung eine Rolle: Das kann das Bremsgefühl im Alltag verändern, weil man häufig schon über die Motorbremse bzw. Rekuperation Tempo reduziert. Das ist besonders im Stadtverkehr angenehm, weil sich das Motorrad oft „ruhiger“ dosieren lässt.
Die Suzuki DR-Z 4SM setzt stärker auf klassisches Bremsen über die Bremsanlage. Das kann sich für viele Fahrerinnen und Fahrer natürlicher anfühlen, vor allem wenn man sportlich fährt und die Verzögerung bewusst über die Bremse steuert. Gleichzeitig ist die DR-Z 4SM dadurch auch stärker abhängig davon, wie man die Bremsen in Kombination mit dem Fahrwerk einsetzt.
Reichweite, Laden und Betrieb: Was im Alltag wirklich zählt
Zero DSR/X: Planung statt Tanken
Beim Thema Reichweite und Ladeoptionen zeigt sich der größte Unterschied zwischen beiden Welten. Die Zero DSR/X ist auf elektrische Nutzung ausgelegt, und die aufgelisteten Werte zur Reichweite bzw. zum Energiebedarf machen klar: Für viele Fahrprofile ist das völlig ausreichend – aber es erfordert eine andere Art der Planung als beim Verbrenner. Wer überwiegend kurze bis mittlere Strecken fährt, profitiert häufig stark von der Alltagstauglichkeit, weil Laden im Tagesablauf einfacher integrierbar ist.
Die Stärke der DSR/X liegt außerdem in den typischen Vorteilen des E-Antriebs: weniger bewegliche Teile, oft geringere Wartungsaufwände im Vergleich zu klassischen Antrieben und ein sehr gleichmäßiges Fahrgefühl. Die Schwäche ist weniger das Motorrad selbst, sondern die Infrastruktur und die eigene Routine: Wer selten lädt oder lange Touren ohne Ladepausen plant, wird schneller an Grenzen stoßen.
Suzuki DR-Z 4SM: Tankstopp-Logik und spontane Touren
Die Suzuki DR-Z 4SM punktet beim Thema Reichweite im klassischen Sinn: Tanken ist schnell erledigt, und lange Strecken lassen sich ohne Ladeplanung realisieren. Vergleicht man die entsprechenden Eckwerte, wird deutlich: Für spontane Ausfahrten oder Fahrten, bei denen man keine Ladezeit einplanen möchte, ist der Verbrenner im Vorteil.
Auf der anderen Seite bringt der Verbrenner natürlich die typischen Betriebskosten und Wartungsaspekte mit, die man bei einem klassischen Motorrad erwartet. Wer aber Wert auf unkomplizierte Reichweitenlogik legt, bekommt mit der DR-Z 4SM genau das.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Zero DSR/X – Stärken
- Direkte Beschleunigung durch elektrisches Drehmoment: besonders angenehm im Stadtverkehr.
- Leises, sauberes Fahrgefühl und oft entspannteres Handling im Alltag.
- Wartungs- und Betriebsvorteile durch den E-Antrieb (weniger Verschleißpunkte im Vergleich).
- Ausgewogenes Setup für Pendeln und längere Strecken.
Zero DSR/X – Schwächen
- Reichweite und Ladeplanung sind Teil des Konzepts und müssen zum Fahrprofil passen.
- Für sehr lange Touren ohne Ladeoptionen kann die Flexibilität geringer sein als beim Verbrenner.
Suzuki DR-Z 4SM – Stärken
- Agiles Supermoto-Handling: schnelle Richtungswechsel und viel Fahrspaß.
- Verbrenner-Charakter mit nutzbarem Drehzahlgefühl und direkter Gasreaktion.
- Unkomplizierte Reichweitenlogik durch Tanken: ideal für spontane Fahrten.
- Viel Motorrad fürs Geld im Sinne von Fahrgefühl und „Motard“-Erlebnis.
Suzuki DR-Z 4SM – Schwächen
- Mehr Wartungs- und Betriebskomplexität als bei einem E-Motorrad.
- Im Stadtverkehr kann der elektrische Komfort (z. B. durch Rekuperation und Laufruhe) fehlen.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Zero DSR/X und Suzuki DR-Z 4SM hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Fahren im Vordergrund steht.
Zero DSR/X: Die bessere Wahl für…
- Alltag, Pendeln und Strecken mit häufigen Stop-and-go-Situationen.
- Fahrerinnen und Fahrer, die das elektrische Ansprechverhalten und die Laufruhe mögen.
- Menschen, die das Motorrad als modernes Gesamtpaket sehen und Laden in die Routine integrieren können.
Suzuki DR-Z 4SM: Die bessere Wahl für…
- Kurvenjagd, Agilität und ein klassisches Supermoto-Fahrgefühl.
- Spontane Ausfahrten ohne feste Ladeplanung.
- Fahrerinnen und Fahrer, die den Verbrenner-Charakter bewusst nutzen und gern „mit dem Motor“ fahren.
Fazit:
Die Zero DSR/X ist besonders dann die stimmigere Wahl, wenn der Alltag im Fokus steht: Die elektrische Kraftentfaltung sorgt für ein sehr direktes, entspanntes Fahrgefühl – vor allem in der Stadt und auf Strecken mit vielen Beschleunigungs- und Bremsphasen. Wer Laden realistisch in den Tagesablauf einbinden kann und die Reichweite zum eigenen Fahrprofil passt, bekommt ein modernes Motorrad, das im Betrieb oft unkompliziert wirkt und sich angenehm „clean“ fährt.
Die Suzuki DR-Z 4SM spielt ihre Stärken aus, wenn Fahrspaß, Agilität und das klassische Supermoto-Erlebnis im Vordergrund stehen. Das Handling lädt zu dynamischen Richtungswechseln ein, und der Verbrenner liefert ein vertrautes Drehzahl- und Gasgefühl. Dazu kommt die spontane Reichweitenlogik durch das Tanken, was für längere Touren ohne Ladeplanung ein klarer Vorteil ist.
Kurz gesagt: DSR/X für elektrischen Komfort und modernes Alltagsfahren – DR-Z 4SM für Motard-Feeling, Agilität und unkomplizierte Ausfahrten.