| UVP | 25.757 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2026~ | |
| UVP | 21.599 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Fahrleistungen
- Verarbeitung
- Fahrkomfort
- Bremsen
- Unterhaltskosten
- Preis
- Reichweite
- reichlich Power
- üppige Ausstattung
- gute Bedienbarkeit
- guter Reisekofort für Fahrer und Sozius
- gelungene Deitails
- reichlich Zubeör verfügbar
- hoher, aber in dieser Klasse nicht ungewöhnlicher Preis
- etwas eigenwillige Frontmaske (Geschmackssache)
- für manchen vielleicht etwas Techniküberladen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 220 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 787 | mm |
| Gewicht | 243 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 849-869 | mm |
| Höhe | 1.520 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Z-Force 75-10, Wechselstrommotor | |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Riemen, Kupplungsfreier Direktantrieb | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 110 PS bei 5.000 U/Min | |
| Drehmoment | 190 NM | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Reichweite | 158 | km |
| Leistung | 160 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 138 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 404 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa Upside-down-Gabel 43 mm, Federvorspannung, Druck- und Zugstufendämpfung einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa-Gasdruck Stoßdämpfer, Federvorspannung, Druck- und Zugstufendämpfung einstellbar (Federweg 140)mm | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Semi-aktive WP-USD-Gabel Ø 48 mm (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | Semi-aktives WP-Monoshock-Federbein (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Druckguss-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe,Vierkolben-Radialsättel J. Juan ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel J. Juan ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 267 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Na gut, schlechte Motorräder werden heutzutage in dieser Klasse eigentlich ohnehin nicht mehr gebaut. Was bleibt da also noch zu sagen? Man muss die Fehler schon mit der Lupe suchen. Aber auch das haben wir natürlich gemacht und erwähnen daher folgende Kritikpunkte: Das Fach für das Mobiltelefon fällt für zahlreiche Modelle leider zu klein aus. Aus Sicht einer Reisemaschine wäre auch ein Kardan nett – aber klar es ist eben ´ne KTM.
Die Optik gerade der Frontmaske ist nicht jedermanns Sache – aber das fällt nun wirklich unter die Rubrik Geschmacksfrage. Der Kaufpreis ist recht üppig, aber auch damit ist die KTM nicht alleine. Kommen wir also zur Einstiegsfrage zurück, ob die KTM 1290 Super Adventure S der neue Maßstab ist. Der neue Maßstab ist vielleicht sehr ambitioniert ausgedrückt. Aber mithalten mit den großen Konkurrenzmaschinen aus diesem Segment kann die KTM allemal. Und man gewinnt fast den Eindruck, die Unterschiede werden immer kleiner.
Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Motorrad Ruser.
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Zero SR/F vs KTM 1290 Super Adventure S – Vergleich für Alltag, Tour und Reise
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich anmuten wie die Zero SR/F und die KTM 1290 Super Adventure S, wird der Vergleich spannend: Hier steht ein modernes E-Motorrad mit dem typischen Drehmoment-Charakter im Fokus, dort ein großer Adventure-Verbrenner, der auf lange Strecken, Leistung und Komfort ausgelegt ist. Beide Modelle wollen vor allem eines: Fahrspaß auf unterschiedlichen Wegen. Doch wie sie das erreichen, ist grundverschieden – und genau das macht den Unterschied im Alltag und auf Touren aus.
Grundidee: E-Motorrad-Charakter vs. klassisches Adventure-Feeling
Die Zero SR/F ist als E-Motorrad darauf ausgelegt, das Fahren besonders direkt und ruhig zu gestalten. Der Antrieb arbeitet ohne Schaltpausen, die Beschleunigung wirkt dadurch sehr gleichmäßig und spontan. Das merkt man besonders im Stadtverkehr und bei häufigen Anfahr- und Beschleunigungsphasen.
Die KTM 1290 Super Adventure S verfolgt dagegen die klassische Adventure-Philosophie: viel Leistung, ein kräftiger Motorlauf und ein Fahrgefühl, das stark auf Dynamik und Reserven setzt. Gerade auf Landstraßen und Autobahnabschnitten spielt die KTM ihre Stärken aus, weil sie Leistung kontinuierlich abrufen kann und dabei auch bei zügigem Tempo souverän bleibt.
Fahrgefühl im Vergleich: Drehmoment sofort vs. Leistungsreserven
Im direkten Vergleich zeigt sich der größte Unterschied im Charakter der Beschleunigung. Die Zero SR/F liefert ihre Kraft sehr unmittelbar und macht das Motorrad dadurch besonders „leichtfüßig“ – nicht im Sinne von leichtem Gewicht, sondern im Sinne von Ansprechverhalten. Das hilft beim entspannten Fahren genauso wie beim sportlichen Herausbeschleunigen aus Kurven.
Die KTM 1290 Super Adventure S setzt eher auf Leistungsreserven und ein dynamisches Gesamtpaket. Das Motorrad fühlt sich bei zügiger Fahrt stabil an und bietet ein Fahrgefühl, das stark mit dem Motor und der Abstimmung zusammenhängt. Wer gerne „zieht“ und Reserven nutzt, wird sich hier schnell zuhause fühlen.
Stärken und Schwächen beim Fahrgefühl
- Zero SR/F: Sehr direktes Ansprechverhalten, angenehm leise im Alltag, dadurch oft entspannter im Stadtverkehr. Schwäche: Wer ein „klassisches“ Motorgefühl sucht oder lange Strecken ohne Ladeplanung bevorzugt, muss sich stärker mit dem Thema Energieversorgung beschäftigen.
- KTM 1290 Super Adventure S: Kraft und Dynamik mit viel Reserven, starkes Gefühl bei Tempo und Überholmanövern. Schwäche: Im Stop-and-go-Verkehr wirkt ein großer Verbrenner oft weniger „stressfrei“ als ein E-Motorrad, vor allem wenn man Komfort und Ruhe priorisiert.
Reichweite, Laden und Planung: Der entscheidende Praxisfaktor
Bei einem Vergleich zwischen Zero SR/F und KTM 1290 Super Adventure S ist das Thema Reichweite und Energieversorgung nicht nur ein Randpunkt, sondern oft der Hauptgrund für die Kaufentscheidung.
Die Zero SR/F ist in der Praxis stark davon abhängig, wie und wo gefahren wird. Auf kurzen bis mittleren Strecken kann das E-Motorrad sehr unkompliziert wirken, weil das Laden zuhause oder am Arbeitsplatz oft realistisch ist. Für längere Touren wird die Planung wichtiger: Ladepunkte, Zeitfenster und Fahrprofil spielen zusammen.
Die KTM 1290 Super Adventure S ist beim Thema „Tankstopp“ deutlich einfacher in der Logik: Wer unterwegs ist, kann in der Regel flexibel nachfüllen. Das macht sie besonders attraktiv für spontane Langstreckenfahrten oder Regionen, in denen Ladeinfrastruktur noch nicht so dicht ist.
Stärken und Schwächen bei der Tourenplanung
- Zero SR/F: Sehr gut für regelmäßige Strecken und Alltag, wenn Laden verfügbar ist. Schwäche: Für lange Reisen braucht es mehr Vorausplanung und ein realistisches Verständnis für Fahrprofil und Ladezeiten.
- KTM 1290 Super Adventure S: Hohe Flexibilität bei langen Strecken, weniger „Planungsdruck“ durch die klassische Betankung. Schwäche: Laufende Kosten und Wartungsaspekte eines Verbrenners sind typischerweise anders gelagert als bei einem E-Motorrad.
Komfort und Ergonomie: Souverän auf dem Motorrad sitzen
Beide Motorräder sind als Reise- bzw. Tourenmaschinen gedacht, aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die KTM 1290 Super Adventure S ist klar auf Langstreckenkomfort ausgelegt: Die Sitzposition, die Abstimmung und die Ausstattung zielen darauf, auch bei längeren Tagen im Sattel konzentriert und entspannt zu bleiben. Gerade wenn viel Autobahn oder zügige Landstraße geplant ist, spielt die KTM ihre Stärken aus.
Die Zero SR/F wirkt im Vergleich oft „urbaner“ im Gefühl, obwohl sie ebenfalls für Touren geeignet ist. Der Komfort entsteht hier weniger aus dem klassischen Adventure-Setup, sondern aus der ruhigen, gleichmäßigen Art des Antriebs und der insgesamt stimmigen Ergonomie. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder gemischte Strecken fährt, profitiert davon besonders.
Fahrkomfort im Alltag
- Zero SR/F: Ruhiger Antrieb, angenehmes Handling im Alltag, oft entspannter bei häufigen Stopps. Schwäche: Für sehr lange, harte Reisetage kann die Planung rund um Laden den Komfortfaktor beeinflussen.
- KTM 1290 Super Adventure S: Sehr gute Reiseeignung, komfortorientierte Abstimmung und starke Stabilität bei Tempo. Schwäche: Das Motorrad ist ein „großes“ Adventure – wer eher leicht und unkompliziert unterwegs sein möchte, empfindet das Gewicht und die Dimensionen im engen Stadtverkehr manchmal als Nachteil.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung vs. Fahrgefühl
Bei beiden Modellen spielt moderne Technik eine Rolle, aber auf unterschiedliche Weise. Die KTM 1290 Super Adventure S ist bekannt für umfangreiche Elektronik und Assistenzsysteme, die das Fahren in vielen Situationen erleichtern – von Traktion und Stabilität bis hin zu Komfortfunktionen. Das ist besonders hilfreich, wenn die Bedingungen wechseln oder wenn man sich auf lange Strecken konzentrieren möchte.
Die Zero SR/F setzt ebenfalls auf moderne Steuerung und ein durchdachtes Gesamtsystem. Der Fokus liegt hier stärker auf der effizienten Umsetzung des elektrischen Antriebs und auf einer Fahrcharakteristik, die sich gut dosieren lässt. Wer gerne „sanft“ oder sehr kontrolliert fährt, wird die Abstimmung oft als angenehm empfinden.
Stärken und Schwächen der Technik
- Zero SR/F: Elektrische Steuerung mit sehr gut dosierbarem Antrieb, oft unkompliziert im Alltag. Schwäche: Wer maximale „Adventure-Assistenz“ im Sinne eines großen Verbrenners erwartet, findet bei der KTM in der Regel mehr klassische Systeme für dynamisches Fahren.
- KTM 1290 Super Adventure S: Breites Spektrum an Assistenz und Elektronik, die das Motorrad in vielen Situationen stabil und berechenbar macht. Schwäche: Die Technik kann für manche Fahrer „zu viel“ sein, wenn man bewusst minimalistisch fahren möchte.
Kosten, Wartung und Alltag: Strom vs. Kraftstoff, Service vs. Batterie
Im Alltag unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die Zero SR/F profitiert typischerweise von niedrigeren Betriebskosten im Vergleich zu einem Verbrenner, sofern Laden zu günstigen Konditionen möglich ist. Außerdem ist die Wartung bei E-Motorrädern oft weniger komplex, weil viele klassische Verschleißteile entfallen oder anders gelagert sind.
Die KTM 1290 Super Adventure S hat den Vorteil, dass der Betrieb in der Logik vertraut ist: Tankstellen sind überall, und die Wartungsroutine ist im Motorradbereich etabliert. Dafür fallen bei einem Verbrenner natürlich Kraftstoff- und Wartungsthemen an, die man bei einem E-Motorrad so nicht in gleicher Form hat.
Wichtig ist bei der Zero SR/F zusätzlich das Thema Batterie: Nicht im Sinne von „Angst“, sondern als Teil der Planung. Wer die Batterie sinnvoll nutzt, lädt und die Empfehlungen beachtet, kann das Thema entspannt angehen.
Welche Stärken überwiegen? Ein Blick auf die Entscheidung
Wenn die Entscheidung zwischen Zero SR/F und KTM 1290 Super Adventure S fällt, geht es meist um zwei Fragen: Wie wird gefahren? und Wie soll sich das Motorrad im Alltag anfühlen?
Die Zero SR/F ist besonders stark, wenn kurze bis mittlere Strecken häufig sind, wenn Laden zuhause oder unterwegs gut funktioniert und wenn ein direktes, ruhiges Fahrgefühl im Vordergrund steht. Die KTM 1290 Super Adventure S ist besonders stark, wenn lange Strecken, spontane Touren und ein klassisches Adventure-Feeling mit viel Leistung und Reserven wichtiger sind.
Typische Käuferprofile
- Zero SR/F: Für Fahrer, die den Alltag genießen möchten, gerne effizient unterwegs sind und das E-Motorrad als Teil des Lebensstils sehen. Ideal, wenn Ladeoptionen zuverlässig verfügbar sind.
- KTM 1290 Super Adventure S: Für Fahrer, die maximale Reise-Flexibilität wollen, gerne zügig fahren und ein großes, komfortorientiertes Adventure suchen, das auch bei langen Etappen souverän bleibt.
Fazit:
Die Zero SR/F ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf einem modernen E-Motorrad-Gefühl liegt: sehr direktes Ansprechverhalten, ruhiger Betrieb und ein Alltag, der sich oft entspannter anfühlt. Wer regelmäßig fährt, Ladeoptionen realistisch nutzen kann und Touren eher planbar angeht, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket mit klaren Vorteilen im täglichen Gebrauch.
Die KTM 1290 Super Adventure S passt besser, wenn lange Strecken, spontane Fahrten und ein klassisches Adventure-Setup im Vordergrund stehen. Mit viel Leistung, souveränem Fahrverhalten und einem komfortorientierten Reisecharakter spielt sie ihre Stärken besonders auf Autobahn und bei zügiger Landstraßenfahrt aus. Wer weniger über Ladeplanung nachdenken möchte und lieber flexibel bleibt, findet in der KTM den passenderen Begleiter.
Kurz gesagt: Zero SR/F für effizientes, direktes Fahren mit E-Charakter – KTM 1290 Super Adventure S für maximale Reise-Flexibilität und klassisches Adventure-Feeling.