| UVP | 26.415 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 7.069 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Bedienung
- Unglaubliches Drehmoment
- Fahrpräzision
- Komfort
- Preis
- Reichweite
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 229 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 787 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | E-Motor, Z-Force 75-10 | |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kupplungsfreier Direktantrieb, Riemen | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder/4-Takt/4-Ventil | |
| Hubraum | 554 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 110 PS bei 5.000 U/Min | |
| Drehmoment | 190 NM | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Reichweite | 157 | km |
| Leistung | 56 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 54 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 413 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa Upside-down-Gabel 43 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa-Gasdruck Stoßdämpfer (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-down-Gabel von Marzocchi, einstellbar in Druckstufe, Zugstufe und Federvorspannung (Federweg 110)mm | |
| Federung hinten | 45 mm Zentralstoßdämpfer, einstellbar in Federvorspannung und Zugstufe (hydraulisch) (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17' | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17' | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Radialsättel von J. Juan ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel von J. Juan ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | 2-Schwimmend gelagerte Brembo-Bremsscheiben, 4-Kolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Bremsscheibe, 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die Benelli ist nicht nur der erste Sportler von Benelli in der Neuzeit, es ist auch eine auf Anhieb sehr geglückte Maschine. Die Ausstattung ist gut, sie fährt sich toll, sieht stark aus, klingt gut, bremst super und vermittelt dank eines vernünftigen Fahrwerks und sehr guter Reifen jede Menge Fahrspaß.Der aufgebohrte Motor der TNT 500 hat ordentlich Schmackes, wird aber auch Einsteiger nicht vor unlösbare Aufgaben stellen. Wir sind uns sicher: Auch der eine oder andere ältere Fahrer wird auf diese Maschine schielen - als Zweitbike sicher ein gute Wahl!
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Zero SR/S vs. Benelli Tornado 550 – Vergleich für Stadt, Alltag und Tour
Wer ein Motorrad sucht, das wirklich zum eigenen Alltag passt, landet schnell bei einem spannenden Spannungsfeld: Auf der einen Seite steht die Zero SR/S als modernes E-Motorrad mit Fokus auf Alltag, Elektronik und ein sehr direktes Fahrgefühl. Auf der anderen Seite bietet die Benelli Tornado 550 einen klassischen Ansatz mit Verbrennungsmotor, typischem Motorrad-Charakter und dem Gefühl, das viele mit „echtem“ Motorradfahren verbinden. Beide Modelle sind interessant – aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Szenarien aus.
Antrieb: Elektrisch vs. Verbrenner – wie sich das im Alltag anfühlt
Der größte Unterschied liegt natürlich im Antrieb. Die Zero SR/S setzt auf einen Elektromotor, der seine Kraft sehr gleichmäßig und ohne Schaltpausen bereitstellt. Das macht das Fahren besonders in der Stadt angenehm: an Ampeln, im Stop-and-go-Verkehr und bei häufigen Beschleunigungen wirkt das Ansprechverhalten oft „sofort da“. Gerade wenn viel Kurzstrecke gefahren wird, spielt die elektrische Charakteristik ihre Vorteile aus.
Die Benelli Tornado 550 dagegen steht für den Verbrenner-Ansatz. Hier kommt die Leistung über den Motor und die Drehzahl – das Fahrgefühl ist stärker mit dem „klassischen“ Motorradrhythmus verbunden. Wer gerne schaltet, Drehzahlen nutzt und das Motorgeräusch als Teil des Erlebnisses mag, wird sich mit dem Tornado-Charakter deutlich schneller anfreunden. In flüssigen Landstraßenpassagen kann das sehr stimmig sein, während im dichten Stadtverkehr der elektrische Vorteil durch die fehlenden Schalt- und Antriebsunterbrechungen spürbar bleibt.
Fahrgefühl und Dynamik: Direktheit vs. Motorrad-Feeling
Beim Vergleich der Fahrdynamik zeigt sich ein typisches Bild: Die Zero SR/S wirkt durch den Elektromotor oft besonders spontan. Beschleunigungen fühlen sich gleichmäßig an, und das Motorrad lässt sich im Alltag sehr fein dosieren. Das ist vor allem dann ein Plus, wenn häufig aus niedrigen Geschwindigkeiten angefahren wird oder wenn man in engen Situationen kontrolliert reagieren möchte.
Die Benelli Tornado 550 bringt dagegen mehr „Fahrzeugcharakter“ über den Verbrenner. Das kann sich in Kurven und auf längeren Strecken besonders gut anfühlen, weil der Motor eine klare Rückmeldung gibt und die Leistungsentfaltung stärker an die Fahrweise gekoppelt ist. Wer gerne aktiv fährt, findet hier oft mehr „Mitmachen“ – während die Zero eher den Eindruck vermittelt, dass sie die Arbeit sehr ruhig und effizient übernimmt.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition und Alltagstauglichkeit
Komfort ist bei beiden Modellen ein wichtiges Thema, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich. Die Zero SR/S ist als modernes Premium-E-Motorrad ausgelegt und zielt auf eine entspannte, alltagstaugliche Sitzposition. Gerade für Pendler ist das relevant: Wenn man täglich unterwegs ist, zählt, wie gut sich das Motorrad über längere Zeit kontrollieren lässt und wie ermüdungsarm sich das Fahren anfühlt.
Die Benelli Tornado 550 wirkt im Vergleich stärker „motorradtypisch“: Die Ergonomie ist oft so gewählt, dass man sich zügig auf das Motorrad einstellt und es sich im Alltag agil bewegen lässt. Für kürzere Strecken und dynamisches Fahren kann das sehr gut passen. Wer jedoch sehr lange Touren plant, achtet besonders darauf, wie sich die Sitzposition und die Belastung von Rücken und Handgelenken über Zeit anfühlen.
Bremsen und Fahrwerk: Stabilität im Tempo und Sicherheit im Alltag
Beim Thema Bremsen und Fahrwerk geht es im Vergleich weniger um „besser“ oder „schlechter“, sondern darum, wie die Abstimmung zu den typischen Einsatzprofilen passt. Die Zero SR/S profitiert von der elektrischen Leistungsentfaltung: Weil das Drehmoment sehr kontrolliert anliegt, kann man das Motorrad in vielen Situationen fein dosieren. Das hilft dabei, das Tempo stabil zu halten und die Bremsmanöver sauber in die Fahrdynamik einzubinden.
Die Benelli Tornado 550 bringt durch den Verbrenner eine andere Art von Lastwechseln und Beschleunigungsgefühl mit. Das Fahrwerk muss damit in der Praxis gut klarkommen – und genau hier zeigt sich, ob die Abstimmung für Stadt und Landstraße gleichermaßen überzeugt. In der Regel ist das Tornado-Konzept darauf ausgelegt, eine sportliche, aber alltagstaugliche Linie zu fahren. Wer gerne zügig unterwegs ist, wird die Rückmeldung des Fahrwerks oft als angenehm direkt empfinden.
Elektronik und Assistenz: Moderne Features vs. Motorrad-Übersichtlichkeit
Die Zero SR/S setzt stark auf Elektronik. Das zeigt sich nicht nur im Antrieb, sondern auch in der Art, wie das Motorrad mit Fahrmodi, Steuerung und digitaler Unterstützung arbeitet. Für viele Fahrer ist das ein echter Vorteil, weil man das Motorrad an unterschiedliche Bedingungen anpassen kann – etwa an Stadtverkehr, wechselnde Strecken oder persönliche Fahrpräferenzen.
Die Benelli Tornado 550 steht dagegen eher für eine klar verständliche Motorrad-Logik. Das kann ein Plus sein, wenn man sich nicht durch zu viele Menüs oder Einstellungen arbeiten möchte. Gleichzeitig ist Elektronik heute auch bei vielen Verbrennern ein Thema – entscheidend ist, wie gut sie im Alltag „mitfährt“ und ob sie sich sinnvoll in die Fahrweise integriert.
Reichweite, Laden und Alltagspraxis: Der entscheidende Punkt beim E-Motorrad
Beim Vergleich der Zero SR/S mit der Benelli Tornado 550 ist die Alltagspraxis ein zentrales Thema. Während der Verbrenner beim Tanken schnell wieder einsatzbereit ist, hängt die Nutzung eines E-Motorrads stark von Reichweite und Ladeoptionen ab. Die Zero spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo regelmäßig geladen werden kann – etwa zu Hause, am Arbeitsplatz oder über passende öffentliche Ladepunkte.
Wichtig ist dabei nicht nur die reine Reichweite, sondern auch die Frage, wie realistisch das im eigenen Tagesprofil ist. Für Pendler mit planbaren Strecken ist das oft sehr gut machbar. Für spontane Langstrecken ohne Ladeplanung wird der Verbrenner dagegen klar im Vorteil sein. Genau hier trennt sich häufig die Spreu vom Weizen: Wer das Laden in den Alltag integrieren kann, erlebt die Zero SR/S oft als sehr unkompliziert. Wer dagegen selten oder unplanbar lädt, wird die Benelli Tornado 550 als deutlich stressfreier empfinden.
Kosten und Wartung: Betriebskosten im Vergleich
Bei den laufenden Kosten gibt es typische Unterschiede. Die Zero SR/S hat im Betrieb oft Vorteile bei der Wartung, weil weniger Verschleißteile im klassischen Sinn vorhanden sind. Gleichzeitig entstehen Kosten über Strom und Ladeinfrastruktur – und je nach Nutzung auch über Ladeoptionen, die nicht immer „kostenoptimal“ sind. In der Praxis hängt das stark vom eigenen Ladeverhalten ab.
Die Benelli Tornado 550 verursacht dagegen klassische Betriebskosten über Kraftstoff und regelmäßige Wartung. Dafür ist die Versorgung in der Regel sehr unkompliziert: Tankstellen sind überall verfügbar, und das Motorrad ist schnell wieder startklar. Wer viel fährt und lange Strecken plant, schätzt oft genau diese Planbarkeit.
Stärken und Schwächen: Was die Modelle besonders gut können
Zero SR/S – Stärken
- Sehr direktes Ansprechverhalten durch den Elektromotor – besonders im Stadtverkehr spürbar.
- Moderne Elektronik und Fahrmodi, die sich an unterschiedliche Situationen anpassen lassen.
- Alltagstauglichkeit für Pendeln und kurze bis mittlere Strecken, wenn Laden gut möglich ist.
Zero SR/S – Schwächen
- Abhängigkeit von Ladeoptionen und Reichweitenplanung bei längeren Touren.
- Für Nutzer ohne verlässliche Lademöglichkeiten kann der Alltag schneller zur Herausforderung werden.
Benelli Tornado 550 – Stärken
- Klassisches Motorradgefühl mit Motorcharakter und klarer Rückmeldung.
- Hohe Flexibilität durch schnellen „Betriebsstart“ nach dem Tanken.
- Stimmiges Konzept für Stadt und Landstraße, wenn man gerne aktiv fährt.
Benelli Tornado 550 – Schwächen
- Im Stop-and-go kann der elektrische Komfort der Zero schwer zu schlagen sein.
- Wer vor allem kurze Strecken fährt, merkt den Vorteil der elektrischen Effizienz oft stärker.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Zero SR/S und Benelli Tornado 550 hängt weniger von „besser“ ab, sondern davon, wie der Alltag aussieht. Die Zero ist besonders attraktiv für Fahrer, die regelmäßig pendeln, kurze bis mittlere Strecken fahren und das Laden in den Tagesablauf integrieren können. Wer zudem Wert auf moderne Technik, feines Ansprechverhalten und eine ruhige, kontrollierte Art des Beschleunigens legt, findet in der SR/S häufig die passendere Wahl.
Die Benelli Tornado 550 passt dagegen besser zu Fahrern, die spontane Touren mögen, selten planen möchten und das klassische Motorradgefühl bevorzugen. Wer gerne schaltet, den Motor als Teil des Erlebnisses sieht und auch längere Strecken ohne Ladeplanung fahren will, wird mit der Tornado oft zufriedener sein.
Fazit:
Die Zero SR/S ist die bessere Wahl für alle, die vor allem im Alltag unterwegs sind, das Laden zuverlässig organisieren können und ein sehr direktes, entspanntes Fahrgefühl suchen. Besonders im Stadtverkehr punktet sie mit der elektrischen Kraftentfaltung und dem modernen Technikansatz. Wer dagegen häufig lange Strecken fährt, ohne festen Ladeplan unterwegs ist oder einfach die schnelle Verfügbarkeit eines Verbrenners bevorzugt, findet in der Benelli Tornado 550 die passendere Lösung. Sie bietet das klassische Motorradgefühl, mehr Flexibilität bei spontanen Fahrten und eine Fahrweise, die stärker vom Motor und der eigenen Aktivität lebt.
Kurz gesagt: SR/S für planbare E-Mobilität im Alltag und Technikfans, Tornado 550 für alle, die spontane Touren lieben und das Verbrenner-Feeling möchten.