| UVP | 26.415 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 21.599 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Bedienung
- Unglaubliches Drehmoment
- Fahrpräzision
- Komfort
- Preis
- Reichweite
- reichlich Power
- üppige Ausstattung
- gute Bedienbarkeit
- guter Reisekofort für Fahrer und Sozius
- gelungene Deitails
- reichlich Zubeör verfügbar
- hoher, aber in dieser Klasse nicht ungewöhnlicher Preis
- etwas eigenwillige Frontmaske (Geschmackssache)
- für manchen vielleicht etwas Techniküberladen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 229 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 787 | mm |
| Gewicht | 243 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 849-869 | mm |
| Höhe | 1.520 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | E-Motor, Z-Force 75-10 | |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kupplungsfreier Direktantrieb, Riemen | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 110 PS bei 5.000 U/Min | |
| Drehmoment | 190 NM | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Reichweite | 157 | km |
| Leistung | 160 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 138 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 404 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa Upside-down-Gabel 43 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa-Gasdruck Stoßdämpfer (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Semi-aktive WP-USD-Gabel Ø 48 mm (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | Semi-aktives WP-Monoshock-Federbein (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Druckguss-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Radialsättel von J. Juan ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel von J. Juan ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 267 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Na gut, schlechte Motorräder werden heutzutage in dieser Klasse eigentlich ohnehin nicht mehr gebaut. Was bleibt da also noch zu sagen? Man muss die Fehler schon mit der Lupe suchen. Aber auch das haben wir natürlich gemacht und erwähnen daher folgende Kritikpunkte: Das Fach für das Mobiltelefon fällt für zahlreiche Modelle leider zu klein aus. Aus Sicht einer Reisemaschine wäre auch ein Kardan nett – aber klar es ist eben ´ne KTM.
Die Optik gerade der Frontmaske ist nicht jedermanns Sache – aber das fällt nun wirklich unter die Rubrik Geschmacksfrage. Der Kaufpreis ist recht üppig, aber auch damit ist die KTM nicht alleine. Kommen wir also zur Einstiegsfrage zurück, ob die KTM 1290 Super Adventure S der neue Maßstab ist. Der neue Maßstab ist vielleicht sehr ambitioniert ausgedrückt. Aber mithalten mit den großen Konkurrenzmaschinen aus diesem Segment kann die KTM allemal. Und man gewinnt fast den Eindruck, die Unterschiede werden immer kleiner.
Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Motorrad Ruser.
MotorradTest.de auf YouTube
Zero SR/S vs. KTM 1290 Super Adventure S: Vergleich für Alltag, Tour und Abenteuer
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend: Die Zero SR/S steht für modernes E-Motorrad-Feeling mit direkter Kraftentfaltung, während die KTM 1290 Super Adventure S als klassische Reiseenduro für viel Hubraum, starke Performance und lange Touren steht. Beide Modelle zielen auf Fahrerinnen und Fahrer, die mehr wollen als nur von A nach B zu kommen – aber sie liefern das auf sehr unterschiedliche Art.
Im Folgenden geht es darum, die typischen Unterschiede herauszuarbeiten: Wie wirken sich die jeweiligen Antriebscharakteristiken auf das Fahrgefühl aus? Welche Rolle spielen Elektronik, Komfort und Ausstattung? Und wo liegen die Stärken sowie die Schwächen im Alltag und auf längeren Strecken? Dabei werden die im Vergleich genannten Werte beider Motorräder miteinander eingeordnet.
Antrieb im Vergleich: E-Motor vs. V2-Charakter
Zero SR/S: Drehmoment sofort, Fahrgefühl linear
Die Zero SR/S setzt auf einen Elektroantrieb, der seine Kraft ohne Schaltvorgänge bereitstellt. Das macht sich vor allem beim Anfahren und beim Beschleunigen aus niedrigen Geschwindigkeiten bemerkbar. Im Vergleich wird deutlich, dass die Leistungsentfaltung eher gleichmäßig und direkt wirkt: kein „Kick“ durch Drehzahlaufbau, sondern ein kontinuierliches Ansprechverhalten.
Gerade im Stadtverkehr oder auf kurvigen Strecken ist das ein Vorteil. Die Kraft steht schnell zur Verfügung, und das Motorrad lässt sich fein dosieren. Gleichzeitig entsteht ein anderes Gefühl als bei einem Verbrenner: Wer den Sound und das Schaltgefühl eines großen Motors sucht, wird beim E-Motorrad naturgemäß weniger „mechanische“ Rückmeldung bekommen.
KTM 1290 Super Adventure S: Leistung aus dem Drehzahlband
Die KTM 1290 Super Adventure S bringt einen starken Verbrenner mit, der seine Stärken besonders dann ausspielt, wenn das Motorrad im passenden Drehzahlbereich betrieben wird. Im Vergleich zeigt sich: Die Leistungs- und Drehmomentwerte sind so ausgelegt, dass das Bike auch bei zügigem Tempo souverän bleibt. Das Fahrgefühl ist deutlich „motorischer“ – mit spürbarer Dynamik, wenn der V2 arbeitet und die Beschleunigung aus dem Band kommt.
Auf langen Strecken wirkt das wie ein Vorteil: Das Motorrad zieht gleichmäßig durch, und auch bei höheren Geschwindigkeiten bleibt es stabil. Allerdings ist der Umgang mit Gangwechseln und der typische Verbrenner-Charakter Teil des Erlebnisses – wer maximal entspannt fahren möchte, wird das E-Motorrad oft als angenehmer empfinden.
Reichweite, Laden und Praxis: Was zählt im echten Leben?
Zero SR/S: Reichweite als Planungsfaktor
Beim Thema Reichweite und Laden wird der Unterschied zwischen beiden Konzepten besonders greifbar. Die Zero SR/S ist im Alltag und auf kürzeren bis mittleren Touren oft sehr überzeugend, weil das Laden planbar und die Nutzung im Alltag häufig gut integrierbar ist. Im Vergleich wird deutlich, dass die Reichweite stark von Fahrweise und Bedingungen abhängen kann. Wer häufig lange Strecken am Stück fährt, muss die Route und Ladeoptionen stärker berücksichtigen.
Positiv ist: Das Ansprechverhalten und die Laufruhe machen das Motorrad im Stadt- und Landstraßenbetrieb sehr angenehm. Außerdem ist das „Tanken“ im klassischen Sinn nicht nötig – stattdessen wird geladen. Das kann je nach persönlicher Infrastruktur ein echter Komfortgewinn sein.
KTM 1290 Super Adventure S: Touren ohne Ladeplanung
Die KTM 1290 Super Adventure S punktet beim Thema Langstrecke vor allem durch die gewohnte Tanklogik. Im Vergleich wird klar: Für viele Fahrerinnen und Fahrer ist das ein entscheidender Vorteil, weil längere Etappen ohne zusätzliche Ladepausen möglich sind. Gerade wenn die Tour spontan geplant wird oder unterwegs keine Ladeinfrastruktur verfügbar ist, spielt der Verbrenner seine Stärke aus.
Die Kehrseite: Wer bewusst auf Kosten pro Kilometer oder emissionsarme Mobilität setzt, wird beim E-Motorrad eher die Nase vorn sehen. Außerdem ist der Verbrauch bei Fahrstil und Bedingungen ein Faktor, der beim E-Motorrad in anderer Form durch Reichweitenplanung ersetzt wird.
Zero SR/S: leicht dosierbar, ruhig in der Linie
Im Vergleich fällt auf, dass die Zero SR/S vor allem durch ein gut kontrollierbares Fahrverhalten überzeugt. Das Motorrad lässt sich im Alltag angenehm bewegen, und die Kraftentfaltung unterstützt ein ruhiges, gleichmäßiges Fahren. Gerade auf kurvigen Strecken wirkt das Motorrad dadurch oft „einfach zu fahren“.
Gleichzeitig ist das E-Konzept konstruktiv anders: Je nach Setup und Gewichtsschwerpunkt kann sich das Handling auf sehr dynamische Weise anders anfühlen als bei einem klassischen Adventure. Wer maximale Offroad-„Härte“ erwartet, sollte sich bewusst sein, dass das SR/S eher auf Straße und Tourenkomfort ausgelegt ist.
KTM 1290 Super Adventure S: souverän bei Tempo und Last
Die KTM 1290 Super Adventure S ist als Reiseenduro auf Stabilität und Durchzug ausgelegt. Im Vergleich zeigt sich, dass das Bike bei höheren Geschwindigkeiten und mit Gepäck sehr souverän bleibt. Das Handling wirkt dann besonders stark, wenn das Motorrad „getragen“ wird und man die Dynamik aus dem Motor heraus nutzt.
Auf der anderen Seite kann ein großes Adventure je nach Fahrstil und Untergrund weniger „spielerisch“ wirken als ein leichteres oder stärker straßenorientiertes Konzept. Wer viel in engen Stadtbereichen unterwegs ist, spürt das eher im Alltag.
Beide Motorräder setzen auf Elektronik, aber mit unterschiedlichem Fokus. Die Zero SR/S nutzt die Möglichkeiten des E-Antriebs, um das Fahrverhalten über Fahrmodi und die Charakteristik der Leistungsabgabe zu steuern. Das kann das Motorrad sehr zugänglich machen – besonders für Fahrerinnen und Fahrer, die ein kalkulierbares Ansprechverhalten bevorzugen.
Die KTM 1290 Super Adventure S bringt ebenfalls umfangreiche Elektronik mit, die auf Performance, Sicherheit und Komfort ausgelegt ist. Im Vergleich wird deutlich, dass die KTM vor allem dann punktet, wenn man verschiedene Fahrzustände abdecken möchte: sportlich, entspannt, nass oder mit Gepäck. Die Assistenzsysteme unterstützen dabei, das Motorrad in unterschiedlichen Situationen beherrschbar zu halten.
Stärken und Schwächen zeigen sich hier weniger als „besser/schlechter“, sondern eher als Philosophie: Das E-Motorrad optimiert stark über die Antriebscharakteristik, die KTM über ein breites Paket aus Fahrdynamik- und Sicherheitsfunktionen.
Zero SR/S: entspannter Alltag, leise und smooth
Beim Komfort spielt die Zero SR/S ihre Vorteile vor allem durch die Laufruhe und das gleichmäßige Ansprechverhalten aus. Im Vergleich wird klar, dass das Motorrad für viele Fahrerinnen und Fahrer besonders dann angenehm wird, wenn man nicht ständig „arbeiten“ muss: weniger Schaltaufwand, weniger Vibrationen, dafür ein sehr direktes, aber kontrollierbares Fahrgefühl.
Für lange Touren ist das Konzept dann stark, wenn die Ladeplanung zur eigenen Routine passt. Wer regelmäßig laden kann oder Touren passend plant, erlebt die SR/S oft als entspanntes Reisegerät.
KTM 1290 Super Adventure S: Reiseenduro-Komfort mit Power
Die KTM 1290 Super Adventure S ist auf Langstreckenkomfort ausgelegt. Im Vergleich zeigt sich, dass das Motorrad mit seiner Adventure-typischen Ausstattung und dem starken Motorkonzept für viele Situationen bereit ist: zügige Autobahnabschnitte, dynamische Landstraßen und auch längere Etappen mit Gepäck.
Die Stärke liegt darin, dass das Motorrad auch dann Spaß macht, wenn man nicht „planerisch“ unterwegs ist. Wer spontan fährt und keine Ladepausen einplanen möchte, wird die KTM als unkomplizierter empfinden.
Zero SR/S – Stärken
- Direktes Drehmoment und sehr fein dosierbares Ansprechverhalten
- Entspanntes Fahren im Alltag durch weniger „Arbeitsaufwand“
- Leise und smooth – angenehm für Stadt und Tour
- Elektronik-Charakter über Fahrmodi und Antriebssteuerung
Zero SR/S – Schwächen
- Reichweite und Ladeplanung sind ein realer Faktor für lange Strecken
- Wer Verbrenner-Feeling (Sound, Schaltgefühl) sucht, wird Unterschiede spüren
- Je nach Nutzung kann die Infrastruktur entscheidend sein
KTM 1290 Super Adventure S – Stärken
- Starker Verbrenner mit souveränem Durchzug
- Tourenfreundlich durch gewohnte Tanklogik
- Reise-Stabilität bei Tempo und Last
- Umfangreiche Elektronik für verschiedene Fahrzustände
KTM 1290 Super Adventure S – Schwächen
- Im Alltag kann das große Adventure je nach Situation weniger „leicht“ wirken
- Mehr „Fahrerarbeit“ durch Gangwechsel und Verbrenner-Charakter
- Wer emissionsarm und ohne Reichweitenplanung fahren möchte, sieht beim E-Motorrad Vorteile
Welches Motorrad passt besser? Fazit
Die Zero SR/S ist besonders dann die bessere Wahl, wenn der Fokus auf entspanntem, ruhigem Fahrgefühl, direkter Kraftentfaltung und moderner Elektronik liegt – vor allem im Alltag und auf Touren, die sich gut mit Ladepausen planen lassen. Wer regelmäßig laden kann, profitiert von der unkomplizierten Handhabung und dem smoothen Ansprechverhalten, das viele Fahrmomente deutlich stressfreier macht.
Die KTM 1290 Super Adventure S spielt ihre Stärken aus, wenn maximale Tourenfreiheit, starker Verbrennerdurchzug und Reise-Stabilität im Vordergrund stehen. Für Fahrerinnen und Fahrer, die lange Strecken spontan fahren möchten und dabei ein großes, leistungsorientiertes Adventure bevorzugen, ist die KTM die passendere Option.
Kurz gesagt: SR/S für alle, die E-Mobilität als komfortables Fahrkonzept erleben wollen – Super Adventure S für alle, die das klassische Adventure-Feeling mit viel Power und unkomplizierter Langstrecke suchen.