| UVP | 26.415 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 22.100 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Bedienung
- Unglaubliches Drehmoment
- Fahrpräzision
- Komfort
- Preis
- Reichweite
- Optik zum Niederknien
- Motor mit großem, nutzbaren Drehzahlband
- Modernste Technik
- Top Bremsen
- Triple-Sound vom Feinsten
- einstellbares Fahrwerk
- auf Dauer anstrengende Sitzposition
- Beifahrer nur für den Notfall
- bescheidener Lenkeinschlag inkl. Daumenklemm-Garantie
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 229 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 787 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 2.030 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | E-Motor, Z-Force 75-10 | |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kupplungsfreier Direktantrieb, Riemen | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 798 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 110 PS bei 5.000 U/Min | |
| Drehmoment | 190 NM | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Reichweite | 157 | km |
| Leistung | 148 PS bei 13.000 U/Min | |
| Drehmoment | 88 NM bei 10.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 258 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa Upside-down-Gabel 43 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa-Gasdruck Stoßdämpfer (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
| Rahmenbauart | ALS Steel tubular trellis | |
| Federung vorne | Marzocchi USD 43mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Sachs Zentralfederbein (Federweg 123)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 - ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Radialsättel von J. Juan ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel von J. Juan ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Gute Güte, was für eine Maschine! Seit dem Erscheinen der Superveloce 2020 habe ich mich nach einem ausführlichen Ausritt gesehnt. Und ich habe jede Minute mit der MV genossen. Natürlich ist auch die Superveloce in machen Dingen eine kleine italienische Diva, aber insgesamt war ich schon überrascht, wie ausgewogen sie ist. Sie ist herrlich unvernünftig laut und wenig alltagstauglich und wird daher entweder über Landstraßen und Rennstrecken gescheucht oder eben ins Wohnzimmer gestellt - obwohl sie dafür eigentlich zu schade wäre. Am besten für beide Zwecke gleich zwei bestellen!Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in Rot als Vorführer und in Gelb zum Anschauen. Überhaupt lohnt sich ein Besuch am Nedderfeld allemal, denn die MV-Ausstellung von Bergmann und Söhne ist für jeden Motorrad-Fan eine Offenbarung. Man darf sich doch tatsächlich kostenlos all diese Kunstwerke aus Varese ansehen und sich sogar draufsetzen. Leute, macht das, solange das noch möglich ist. Denn wer weiß, vielleicht müssen wir irgendwann einmal auch Motorräder online bestellen ... möge das bitte noch lange dauern.
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Zero SR/S vs. MV Agusta Superveloce 800 – Vergleich der Charaktere
Wer nach einem Motorrad sucht, das nicht nur schnell ist, sondern auch zum eigenen Fahrstil passt, landet schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Kandidaten: der Zero SR/S und der MV Agusta Superveloce 800. Beide Modelle stehen für sportliche Ansprüche, doch sie liefern das Erlebnis auf komplett verschiedene Art. Während die Zero SR/S als E-Motorrad mit sofortiger Leistungsentfaltung und moderner Technik punktet, setzt die MV Agusta Superveloce 800 auf den klassischen Reiz eines Verbrenners: Klang, Drehzahlgefühl und eine sehr direkte, sportlich geprägte Abstimmung.
Im folgenden Vergleich geht es darum, wie sich die beiden Motorräder im Alltag und auf der Hausstrecke unterscheiden – und welche Stärken bzw. Schwächen sich daraus für unterschiedliche Fahrerprofile ergeben.
Grundidee: Elektrisch vs. klassisch sportlich
Die Zero SR/S ist ein Motorrad, das den Fokus stark auf Effizienz, Alltag und ein sehr gleichmäßiges Ansprechverhalten legt. Das Drehmoment liegt praktisch sofort an, wodurch sich Beschleunigung oft souverän und stressfrei anfühlt – besonders im Stadtverkehr oder bei häufigen Geschwindigkeitswechseln.
Die MV Agusta Superveloce 800 dagegen ist ein Motorrad, das den sportlichen Charakter über den Motor und die Fahrdynamik vermittelt. Der Verbrenner bringt ein anderes Gefühl in den Vordergrund: Man spürt die Drehzahl, kann das Antriebserlebnis „mitnehmen“ und bekommt ein deutlich anderes Feedback aus dem Antriebsstrang.
Fahrgefühl im Vergleich: Wie fühlt sich die Leistung an?
Zero SR/S: Sofortiges Ansprechen und ruhige Kontrolle
Beim Fahren der Zero SR/S fällt vor allem die Art der Leistungsentfaltung auf. Das Ansprechverhalten wirkt sehr direkt, ohne dass dafür ein Schalten oder ein bestimmter Drehzahlbereich nötig ist. Das macht das Motorrad besonders angenehm, wenn die Strecke unruhig ist oder wenn häufig beschleunigt und gebremst wird.
Ein Vorteil zeigt sich auch beim „Alltags-Tempo“: Die Beschleunigung wirkt nicht nur kräftig, sondern auch fein dosierbar. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das weniger von Motorgeräuschen und mehr von Kontrolle und Linie geprägt ist.
MV Agusta Superveloce 800: Drehzahlgefühl und sportliche Spannung
Die MV Agusta Superveloce 800 spielt ihre Stärken dort aus, wo der Fahrer aktiv mit dem Motor arbeitet. Das Motorrad belohnt eine sportliche Gangart und vermittelt ein deutliches Gefühl für die Charakteristik des Antriebs. Gerade auf kurvigen Strecken kann das dazu führen, dass sich das Motorrad „lebendiger“ anfühlt – weil die Leistungsentfaltung stärker an Drehzahl und Fahrweise gekoppelt ist.
In der Praxis bedeutet das: Wer gern dynamisch fährt, findet in der Superveloce 800 oft mehr „Rückmeldung“ aus dem Antrieb. Gleichzeitig kann das im Alltag auch bedeuten, dass man je nach Situation etwas mehr Aufmerksamkeit auf die richtige Drehzahl legen möchte.
Stärken und Schwächen im Alltag
Im Alltag entscheidet selten nur die reine Performance. Häufig sind es Faktoren wie Handhabung, Komfort, Reichweiten- bzw. Nutzungslogik und das Gesamtpaket aus Technik und Fahrbarkeit.
Zero SR/S: Alltag ohne Emissionen – aber mit Ladeplanung
Die Zero SR/S punktet vor allem durch ihre elektrische Ruhe und die unkomplizierte Art, Leistung abzurufen. Das kann im Stadtverkehr ein echter Vorteil sein: weniger Lärm, weniger „Wärme- und Abgas-Themen“ und ein sehr gleichmäßiges Fahrverhalten.
Die typische Schwäche eines E-Motorrads liegt jedoch in der Nutzungsplanung. Wer regelmäßig längere Strecken fährt oder häufig spontan unterwegs ist, muss das Thema Laden und Reichweite stärker in die Planung einbeziehen. Das ist nicht zwingend ein Nachteil – aber es verändert den Alltag gegenüber einem klassischen Motorrad deutlich.
MV Agusta Superveloce 800: Klassische Freiheit – dafür mehr „Betrieb“
Die MV Agusta Superveloce 800 ist in der Nutzung häufig unkompliziert, weil das Tanken im Alltag meist schnell und flexibel funktioniert. Wer gern spontan fährt oder längere Touren plant, hat hier einen klaren Vorteil gegenüber einem rein elektrischen Konzept.
Als mögliche Schwäche kann sich dagegen der klassische Betrieb zeigen: Geräuschkulisse, Motorwärme und der generelle Wartungs- bzw. Serviceaufwand eines Verbrenners. Zudem ist das Fahrgefühl stärker an die Fahrweise gekoppelt – wer eher entspannt und gleichmäßig unterwegs ist, muss sich ggf. weniger „sportlich“ fühlen, als es das Motorrad eigentlich anbietet.
Fahrwerk, Bremsen und Dynamik: Wie sportlich ist das Setup?
Beide Motorräder sind sportlich ausgelegt, doch die Art der Dynamik unterscheidet sich. Die Zero SR/S wirkt oft wie ein Motorrad, das Stabilität und Kontrolle in den Vordergrund stellt. Die MV Agusta Superveloce 800 vermittelt dagegen stärker das Gefühl, dass das Motorrad für zügige Kurvenfahrten „gemacht“ ist und der Fahrer das Tempo aktiv gestalten kann.
Beim Vergleich der Fahrwerks- und Bremscharakteristik zeigt sich typischerweise: Die Superveloce 800 fühlt sich in vielen Situationen direkter und „agiler“ an, während die Zero SR/S eher mit ruhiger Präzision überzeugt. Das kann je nach Vorlieben genau andersherum wirken – etwa wenn jemand vor allem ein entspanntes, aber sicheres Handling sucht.
Technik & Bedienkonzept: Moderne Assistenz vs. Fahrerfokus
Die Zero SR/S steht für moderne E-Mobilitäts-Logik. Das bedeutet: Bedienung und Fahrmodi sind oft stark auf Effizienz, Steuerung und ein planbares Ansprechverhalten ausgelegt. Gerade wer gern „digital“ denkt und sich an klare Systeme gewöhnt, wird das Setup als stimmig empfinden.
Die MV Agusta Superveloce 800 setzt stärker auf den Fahrerfokus. Das Motorrad wirkt wie ein sportliches Gesamtpaket, bei dem der Motor und die Fahrdynamik im Mittelpunkt stehen. Wer das klassische Motorradgefühl liebt, bekommt hier eine sehr direkte Verbindung zwischen Eingriff und Ergebnis.
Für welche Strecken passt welches Motorrad?
Stadt, Pendeln und kurze Touren
Für Stadtfahrten und Pendeln ist die Zero SR/S besonders attraktiv. Das gleichmäßige Ansprechverhalten und die elektrische Ruhe machen den Alltag oft entspannter. Außerdem passt das Konzept gut, wenn das Motorrad regelmäßig am Heim- oder Arbeitsplatz geladen werden kann.
Die MV Agusta Superveloce 800 ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie spielt ihre Stärken häufig dann aus, wenn mehr Fahrzeit auf kurvigen oder sportlich orientierten Strecken vorhanden ist. Im Stadtverkehr kann sie zwar funktionieren, wirkt aber eher wie ein Motorrad, das man bewusst „ausfahren“ möchte.
Landstraße und sportliche Ausfahrten
Auf der Landstraße zeigt sich der Unterschied im Charakter: Die Zero SR/S überzeugt mit souveräner Beschleunigung und einem sehr kontrollierten Fahrgefühl. Wer gern zügig fährt, ohne ständig „am Motor zu hängen“, findet hier eine stimmige Balance.
Die MV Agusta Superveloce 800 punktet dagegen mit dem klassischen Sportgefühl: Drehzahl, Motorfeedback und ein Setup, das sportliche Linien unterstützt. Wer Kurven gern dynamisch ansteuert und das Motorrad als aktives Werkzeug versteht, wird die Superveloce 800 oft als besonders befriedigend erleben.
Welche Kaufentscheidung ist sinnvoll?
Die Entscheidung zwischen Zero SR/S und MV Agusta Superveloce 800 hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, was als wichtig empfunden wird.
- Zero SR/S ist besonders passend, wenn ein elektrisches Fahrgefühl, Ruhe im Alltag und ein modernes Bedienkonzept im Vordergrund stehen. Der größte „Gegenpol“ ist die Nutzungsplanung rund ums Laden.
- MV Agusta Superveloce 800 ist besonders passend, wenn das klassische Motorrad-Erlebnis mit Motorcharakter, Drehzahlgefühl und sportlicher Dynamik gesucht wird. Der Gegenpol ist der klassische Betrieb mit Wartung und dem typischen Verbrenner-Umfeld.
Stärken-Schwächen-Logik im direkten Vergleich
Im direkten Vergleich wirkt die Zero SR/S wie die Wahl für Fahrer, die ein sehr gleichmäßiges, sofort verfügbares Leistungsgefühl möchten und dabei Wert auf Alltagstauglichkeit legen. Die MV Agusta Superveloce 800 wirkt wie die Wahl für Fahrer, die sportliche Spannung aus dem Motor und ein stärker „mechanisches“ Feedback suchen.
Beide Motorräder können sportlich gefahren werden – aber sie belohnen unterschiedliche Arten von Fahrfreude.
Fazit:
Die Zero SR/S ist die bessere Wahl für alle, die ein modernes E-Motorrad-Erlebnis suchen: sofortiges Ansprechverhalten, ruhiges Fahrgefühl und eine sehr entspannte Art, im Alltag zügig unterwegs zu sein. Wer regelmäßig laden kann und die Tourenplanung gern im Blick behält, bekommt ein Motorrad, das sich vor allem durch Kontrolle und Effizienz auszeichnet.
Die MV Agusta Superveloce 800 passt am besten zu Fahrern, die das klassische Sportgefühl lieben: Motorcharakter, Drehzahlspannung und eine dynamische Verbindung zwischen Eingriff und Fahrresultat. Wer häufig spontan fährt oder längere Strecken ohne Ladeplanung bevorzugt, wird die Superveloce 800 als stimmiger empfinden.
Kurz gesagt: Zero SR/S für elektrischen Alltag und souveräne Beschleunigung, MV Agusta Superveloce 800 für sportliche Leidenschaft mit Verbrenner-Feeling.