| UVP | 26.415 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 5.999 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Bedienung
- Unglaubliches Drehmoment
- Fahrpräzision
- Komfort
- Preis
- Reichweite
- ansprechendes Design
- sehr helles Frontlicht
- Komponenten von Kayaba und Nissin
- passender Boller-Sound
- fummelige Handy-App
- nur eine Farbe erhältlich
- kein QuickShifter
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 229 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 787 | mm |
| Gewicht | 202 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | E-Motor, Z-Force 75-10 | |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kupplungsfreier Direktantrieb, Riemen | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 581 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 110 PS bei 5.000 U/Min | |
| Drehmoment | 190 NM | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Reichweite | 157 | km |
| Leistung | 64 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 57 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 185 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 434 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa Upside-down-Gabel 43 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa-Gasdruck Stoßdämpfer (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba 41mm Up-Side-Down Gabel, voll einstellbar (Federweg 128)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung verstellbar | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Radialsättel von J. Juan ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel von J. Juan ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Nissin, 2 Wave Bremsscheiben ø 298 mm mit ABS ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin, 1 Wave Bremsscheibe ø 240 mm mit ABS ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Voge R625 ist eine einfaches, aber gut gemachtes Naked-Bike. Mit ihren Komponenten von Kayaba, Nissin und Pirelli ist sie auf Augenhöhe mit den Wettbewerbern. Sie kann sich allerdings weder preislich noch in der Leistung oder Ausstattung wesentlich von vergleichbaren Maschinen absetzen. Trotzdem: Wir hatten jede Menge Spaß mit der kompakten Maschine. Sie fährt sich gut und bietet ausreichend Leistung für eine sportliche Hausrunde.MotorradTest.de auf YouTube
Zero SR/S vs. Voge R 625: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrspaß
Wer vor der Entscheidung steht, ob ein modernes E-Motorrad oder ein klassisches Motorrad mit Verbrenner die bessere Wahl ist, landet schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Kandidaten: der Zero SR/S und der Voge R 625. Beide Modelle zielen auf alltagstaugliches Fahren und machen Lust auf mehr – nur eben mit völlig anderen technischen Konzepten. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht um einzelne Datenwerte, sondern um das, was im Alltag wirklich zählt: Ansprechverhalten, Komfort, Fahrbarkeit, Wartungs- und Betriebskonzept sowie die Frage, welche Stärken in welcher Situation stärker wirken.
Grundidee im Vergleich: E-Motor vs. 2-Zylinder-Charakter
Die Zero SR/S steht für die direkte Art der Elektromobilität: sofort verfügbares Drehmoment, ein sehr gleichmäßiges Anfahren und ein Fahrgefühl, das weniger nach „Schalten“ und mehr nach „Regeln“ klingt. Die Voge R 625 dagegen setzt auf den vertrauten Rhythmus eines 2-Zylinder-Motors: spürbare Leistungsentfaltung, ein klarer Motorcharakter und ein Fahrstil, der sich mit Drehzahl und Gangwahl gestaltet. Das bedeutet: Beide Motorräder können sportlich wirken, aber sie liefern ihren Spaß auf unterschiedliche Weise.
Fahrgefühl: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Im Stadtverkehr spielt die SR/S ihre Stärke besonders aus: Das Ansprechverhalten ist sehr direkt, das Motorrad reagiert fein auf Gasbefehle und macht das Beschleunigen aus niedrigen Geschwindigkeiten unkompliziert. Gerade beim häufigen Anfahren an Ampeln oder beim zügigen Einfädeln in den Verkehr wirkt die elektrische Leistungsabgabe oft „stressfreier“, weil kein Schaltvorgang die Dynamik unterbricht.
Die R 625 wirkt hingegen lebendiger im klassischen Sinn. Der 2-Zylinder bietet eine spürbare Dynamik, die sich mit der Drehzahl aufbaut. Wer gern mit dem Motor arbeitet, findet hier ein Fahrgefühl, das sich natürlicher anfühlt, wenn es um zügiges Überholen oder dynamisches Landstraßenfahren geht. Gleichzeitig ist die R 625 auch für entspannte Fahrten geeignet, weil sie nicht nur „obenrum“, sondern insgesamt alltagstauglich abgestimmt ist.
Komfort und Ergonomie: Für Pendler und Tourenfahrer
Komfort ist bei beiden Modellen ein wichtiges Thema, aber die Wege dorthin unterscheiden sich. Die SR/S ist als E-Motorrad so konzipiert, dass sie im Alltag leicht zu handhaben ist und durch die ruhige, vibrationsarme Art des Antriebs besonders angenehm im Stadtbetrieb wirkt. Dazu kommt, dass die Bedienung im Alltag oft sehr intuitiv ist: weniger „Mechanik“, mehr digitale Unterstützung und ein insgesamt ruhigeres Gesamtgefühl.
Die Voge R 625 setzt auf eine klassische Motorrad-Ergonomie, die sich für viele Fahrerinnen und Fahrer schnell vertraut anfühlt. Gerade auf längeren Strecken zählt, wie gut sich das Motorrad tragen lässt: Sitzposition, Windschutzwirkung und die Art, wie das Fahrwerk Unebenheiten abfedert. In der Praxis zeigt sich häufig: Wer eine eher „klassische“ Motorradhaltung bevorzugt und sich an einem Verbrenner-Feeling orientiert, wird mit der R 625 schnell warm.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Handling unterscheiden sich die Charaktere deutlich. Die SR/S vermittelt durch die elektrische Traktion und die gleichmäßige Kraftentfaltung ein sehr kontrolliertes Gefühl. In Kurven kann das besonders angenehm sein, weil die Leistungszufuhr nicht „springt“, sondern fein dosierbar bleibt. Das macht das Motorrad für viele Fahrerinnen und Fahrer attraktiv, die gern zügig fahren, aber dabei ein berechenbares Setup bevorzugen.
Die R 625 punktet oft mit einem Fahrwerk, das sich auf der Landstraße souverän anfühlt. Die Kombination aus 2-Zylinder-Charakter und Fahrwerksabstimmung kann das Motorrad besonders dann stark machen, wenn Kurvenfahrten mit klarer Linienführung und einem aktiven Fahrstil kombiniert werden. Wer gern „mit dem Motorrad arbeitet“, findet hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation
Bei beiden Modellen ist das Thema Sicherheit zentral. Entscheidend ist weniger, wie „hart“ eine Bremse wirkt, sondern wie gut sie sich dosieren lässt und wie stabil das Gefühl beim Bremsen bleibt. Die SR/S profitiert dabei von der insgesamt ruhigen Leistungscharakteristik: In Kombination mit der Bremsanlage entsteht oft ein sehr kontrolliertes Gesamtbild, besonders im Stadtverkehr.
Die R 625 kann im Alltag ebenfalls überzeugen, weil ein Verbrenner-Motorrad häufig ein vertrautes Brems- und Fahrgefühl vermittelt. Gerade bei wechselnden Geschwindigkeiten auf Landstraßen oder im dichten Verkehr ist es wichtig, dass sich das Motorrad schnell und sicher in die gewünschte Geschwindigkeit bringen lässt. In der Praxis zeigt sich: Beide Motorräder können hier überzeugen, aber die SR/S wirkt durch die gleichmäßige Traktion häufig besonders „smooth“, während die R 625 eher durch den klassischen Motorrad-Charakter punktet.
Technik und Ausstattung: Moderne Helfer vs. bewährtes Konzept
Technisch sind die beiden Modelle kaum vergleichbar, aber genau das macht den Unterschied im Alltag spürbar. Die Zero SR/S steht für ein E-Motorrad mit moderner Steuerung, die das Zusammenspiel von Antrieb, Fahrmodi und Bedienlogik bestimmt. Das kann im Alltag Vorteile bringen: Fahrmodi helfen dabei, das Motorrad an unterschiedliche Bedingungen anzupassen, und die digitale Ausrichtung sorgt dafür, dass Informationen klar verfügbar sind.
Die Voge R 625 setzt auf ein klassisch aufgebautes Motorradkonzept mit moderner Ausrichtung. Hier geht es weniger um „E-Technik“, sondern um ein stimmiges Gesamtpaket aus Motor, Fahrwerk, Bedienung und Ausstattung. Für viele Fahrerinnen und Fahrer ist das ein Plus: weniger Erklärungsbedarf, dafür ein Motorrad, das sich schnell in den Alltag integrieren lässt.
Bedienung im Alltag: Was fühlt sich unkompliziert an?
Die SR/S ist im Alltag vor allem dann im Vorteil, wenn das Laden gut organisiert werden kann. Sobald die Ladeinfrastruktur passt, wird das Motorrad schnell zum unkomplizierten Begleiter: Starten, losfahren, ohne Warmlaufphase, mit sehr direktem Antrieb. Die R 625 ist dagegen unabhängig vom Lade-Thema und kann an Tankstellen „einfach weiterfahren“. Das ist ein klarer Vorteil für alle, die häufig unterwegs sind und nicht planen möchten, Ladefenster einzuplanen.
Reichweite, Laden und Betrieb: Der größte Unterschied im Vergleich
Der wichtigste Punkt bei einem E-Motorrad ist natürlich das Thema Reichweite und Laden. Die SR/S ist dabei stark, wenn sie in einem Alltag genutzt wird, der zu den Möglichkeiten des Ladens passt: Pendeln, Stadtfahrten, kurze bis mittlere Touren. Für längere Strecken wird es entscheidend, wie gut die Ladeinfrastruktur entlang der Route verfügbar ist und wie flexibel die Ladeplanung gestaltet werden kann.
Die R 625 spielt hier ihre Stärke aus, weil ein Verbrenner in der Regel weniger Planungsaufwand erfordert. Wer spontan fährt, lange Touren plant oder häufig Strecken ohne Ladepunkte fährt, hat mit der R 625 einen klaren Vorteil. Gleichzeitig sollte man den Betrieb nicht nur nach „Tank vs. Laden“ bewerten: Auch Wartung und Verschleiß spielen eine Rolle, denn E-Motoren haben grundsätzlich ein anderes Wartungsprofil als Verbrenner.
Wartung und Kosten: Unterschiedliche Logik, unterschiedliche Vorteile
Im Betrieb unterscheiden sich die Modelle deutlich. Die SR/S hat weniger bewegliche Teile im Antrieb, was sich in der Praxis oft positiv auf das Wartungsprofil auswirken kann. Gleichzeitig entstehen Kosten und Aufwand rund um das Laden und die Energieversorgung. Die R 625 hat dafür ein bewährtes Wartungs- und Reparatursystem rund um Verbrennertechnik, das in vielen Regionen gut verfügbar ist. Wer Wert auf eine „klassische“ Werkstatt- und Ersatzteilwelt legt, findet hier häufig mehr Planbarkeit.
Stärken und Schwächen: Wo die Modelle jeweils glänzen
Zero SR/S – Stärken
- Sehr direktes Ansprechverhalten und fein dosierbare Leistungsabgabe im Stadt- und Alltagsbetrieb.
- Ruhiges, modernes Fahrgefühl durch die elektrische Traktion ohne Schaltunterbrechungen.
- Komfort im Alltag, besonders bei häufigem Stop-and-Go.
- Moderne Steuerung und Fahrmodi, die das Motorrad an unterschiedliche Bedingungen anpassen.
Zero SR/S – Schwächen
- Abhängigkeit von Ladeplanung und Ladeinfrastruktur, besonders bei längeren Touren.
- Reichweiten- und Nutzungsprofil ist stärker vom Fahrstil und den Bedingungen abhängig als bei einem Verbrenner.
- Für manche Fahrerinnen und Fahrer kann das E-Motorrad-„Konzept“ zunächst ungewohnt wirken, wenn man vom Schalten und Motorcharakter kommt.
Voge R 625 – Stärken
- Klassischer 2-Zylinder-Charakter mit spürbarer Leistungsentfaltung und natürlichem Fahrgefühl.
- Hohe Flexibilität durch das unkomplizierte Tanken für längere Strecken.
- Alltagstauglichkeit durch eine Motorrad-typische Ergonomie und ein vertrautes Handling.
- Bewährtes Wartungs- und Reparatursystem rund um Verbrennertechnik.
Voge R 625 – Schwächen
- Schalt- und Motorcharakter ist Geschmackssache: Wer maximale Ruhe und Direktheit sucht, findet das bei der SR/S stärker.
- Im Stop-and-Go kann der Verbrennerbetrieb weniger „entspannt“ wirken als die elektrische Traktion.
- Je nach Fahrprofil können Verbrauch und Verschleißthemen stärker ins Gewicht fallen als beim E-Motorrad.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Zero SR/S und Voge R 625 hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welcher Fahralltag besser zum jeweiligen Konzept passt. Die SR/S ist besonders interessant für Menschen, die regelmäßig in der Stadt unterwegs sind, kurze bis mittlere Strecken fahren und das Laden zu Hause oder am Arbeitsplatz gut organisieren können. Dazu kommen Fahrerinnen und Fahrer, die das direkte Ansprechverhalten und das ruhige Fahrgefühl eines E-Motorrads schätzen.
Die R 625 ist die passende Wahl für alle, die gern spontan fahren, längere Touren planen und dabei nicht von Ladepunkten abhängig sein möchten. Wer den klassischen 2-Zylinder-Charakter mag, sich an einem vertrauten Motorradgefühl orientiert und Wert auf bewährte Technik legt, findet in der R 625 häufig den besseren Fit.
Fazit:
Die Zero SR/S ist die bessere Wahl, wenn der Alltag vor allem aus Stadtverkehr, Pendeln und kurzen bis mittleren Strecken besteht und das Laden zuverlässig möglich ist. Dann spielt die elektrische Direktheit ihre Stärken aus: sehr kontrolliertes Ansprechverhalten, ruhiges Fahrgefühl und ein unkomplizierter Start ohne Warmlaufphase. Wer dagegen häufig lange Strecken fährt, spontan unterwegs ist oder Ladeplanung vermeiden möchte, wird mit der Voge R 625 glücklicher. Der 2-Zylinder-Charakter liefert ein klassisches Motorradgefühl, die Flexibilität durch das Tanken erleichtert Touren, und das bewährte Wartungs- und Reparatursystem sorgt für zusätzliche Planbarkeit. Kurz gesagt: SR/S für den modernen, elektrischen Alltag – R 625 für die klassische Freiheit auf jeder Strecke.