| UVP | 8.770 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 10.200 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- üppige Serienausstattung
- wunderbarer Dreizylinder ohne Hubzapfenversatz
- eigenständiger, wunderbarer Triple-Sound
- schönes TFT-Display mit vier schicken Anzeigearten
- viele sinnvolle Details
- PREIS !!!
- komplizierte Connectivity-Ersteinrichtung
- Quickshifter ohne Blipper
- Lastwechsel-Reaktionen im Sport-Modus in niedrigen Gängen
- Bremse vorne braucht viel Handkraft
- Service alle 5.000 km
- Verarbeitung
- Durchzug
- Langstreckenkomfort, auch für Sozius
- Verarbeitung
- Preispolitik
- Windschutz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 236 | kg |
| Radstand | 1.565 | mm |
| Länge | 2.355 | mm |
| Radstand | 1.565 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.618 | mm |
| Gewicht | 224 | kg |
| Radstand | 1.559 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.559 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.225 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Drei-Zylinder Reihe, 4-Ventil DOHC | |
| Hubraum | 699 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Wassergekühlter 2-Zylinder-Viertaktmotor mit vier über Schlepphebel betätigten Ventilen pro Zylinder, zwei obenliegenden Nockenwellen und Trockensumpf | |
| Hubraum | 853 | ccm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
Fahrleistungen
| Leistung | 95 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 22 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 512 | km |
| Leistung | 77 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 83 NM bei 4.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 366 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Aluminium-Druckguss-Rahmen | |
| Federung vorne | Upside-down-Gabel von Marzocchi, voll einstellbar (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, voll einstellbar (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 R21 | |
| Reifen hinten | 150/70 R18 | |
| Rahmenbauart | Stahlbrückenrahmen in Schalenbauweise | |
| Federung vorne | Teleskopgabel, Ø 41 mm (Federweg 151)mm | |
| Federung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge (Federweg 177)mm | |
| Aufhängung hinten | direkt angelenktes Zentralfederbein | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Bei günstigen Motorrädern aus chinesischer Fertigung wird häufig gesagt: "Für diesen Preis echt gut!" Das würde der Zontes 703F Adventure aber nicht gerecht werden. Sie ist ein gutes Motorrad, und zwar auch unabhängig vom günstigen Preis. Sie kann viel, klingt gut, kommt mit vielen schönen Details und einer bemerkenswerten Serien-Ausstattung und fährt sich gut.Der allerletzte Feinschliff fehlt vielleicht noch, z.B. bei der Gasannahme oder der Einrichtung der Navigationslösung, aber das ist wirklich Meckern auf höchstem Niveau. Die Maschine macht tatsächlich viel Spaß und sieht dazu auch noch richtig gut aus - finden wir zumindest. Eine Probefahrt wird dringend empfohlen!
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit - aber nicht nur dort, sondern auch in den B&S Filialen in Bremervörde, Hamburg-Rahlstedt und Kaiserslautern. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen.
Fazit - ein Bike ohne große Schwächen
Und nun, ist die BMW eine Kaufempfehlung? Ja, ist sie. Sie eignet sich für Anfänger, kleinere Personen und langweilt erfahrene Piloten nicht. Ihr Langstreckenkomfort (mit einem größeren Windschild) ist hervorragend, ausreichend spritzig ist sie auch.
Die 2.500 Euro Preisunterschied zur BMW F 850 GS sollten eigentlich jede Kaufempfehlung stärken. Hier jedoch reichen sie gerade dazu aus, die Preispolitik nicht vollends zu verdammen. Wenn man sie sich leisten kann und will, erhält man ein nahezu universell einsetzbares Bike mit sehr guter Verarbeitung.
Das Testbike wurde uns von Bergmann & Söhne in Pinneberg zur Verfügung gestellt.
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Zontes 703 F vs. BMW F 750 GS: Vergleich für Alltag, Touren und Abenteuer
Wenn zwei Reiseenduros nebeneinanderstehen, geht es selten nur um Zahlen. Es geht um das Gesamtpaket: Wie fühlt sich das Motorrad im Alltag an, wie souverän wirkt es auf längeren Strecken und wie gut passt es zu unterschiedlichen Fahrstilen? Genau darum geht es im Vergleich zwischen der Zontes 703 F und der BMW F 750 GS. Beide Modelle richten sich an Fahrerinnen und Fahrer, die ein vielseitiges Motorrad suchen – mit Fokus auf Straße, gelegentliche Ausflüge ins Gelände und eine Ausstattung, die den Alltag erleichtert.
Überblick: Zwei Konzepte, ein Anspruch
Die Zontes 703 F steht für ein modernes, straßenorientiertes Adventure-Konzept. Der Charakter wirkt dynamisch und zugänglich, besonders dann, wenn kurze Wege, Landstraßen und Touren miteinander kombiniert werden. Die BMW F 750 GS verfolgt ebenfalls den Allround-Ansatz, ist aber stärker auf den typischen GS-Einsatz ausgelegt: viel Komfort, ein sehr stimmiges Gesamtgefühl und eine Ausrichtung, die auch bei längeren Reisen überzeugt.
Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder wollen vielseitig sein. Die Unterschiede liegen vor allem darin, wie sie diese Vielseitigkeit vermitteln – über Fahrwerkseindruck, Ergonomie, Ausstattung und das, was man im Alltag als „rund“ empfindet.
Motor und Antrieb: Charakter im Vergleich
Beim Antrieb geht es nicht nur um Leistung, sondern um die Art, wie die Leistung nutzbar wird. Die Zontes 703 F wirkt im Alltag oft direkt und lebendig. Das macht sie interessant für Fahrer, die gern zügig beschleunigen und das Motorrad im Stadtverkehr sowie auf kurvigen Strecken aktiv bewegen. Der Motor unterstützt dabei ein dynamisches Fahrgefühl, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss.
Die BMW F 750 GS setzt stärker auf einen gleichmäßigen, tourentauglichen Charakter. Gerade bei längeren Strecken spielt das eine große Rolle: Das Motorrad bleibt ruhig in der Linie, reagiert berechenbar und vermittelt ein souveränes Gefühl, wenn die Geschwindigkeit über längere Zeit gehalten wird. Wer häufig weite Strecken fährt oder Wert auf entspanntes Tempo legt, findet hier einen klaren Vorteil.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- Zontes 703 F: Stärken liegen im agilen, zugänglichen Fahrgefühl und in der Dynamik für Straße und Alltag. Schwäche kann sich dort zeigen, wo ein maximal „tourig“ ruhiger Charakter erwartet wird.
- BMW F 750 GS: Stärken liegen in der gleichmäßigen Nutzbarkeit und dem souveränen Langstrecken-Eindruck. Schwäche kann sein, dass der Charakter weniger „sportlich direkt“ wirkt als bei der Zontes, je nach Fahrstil.
Fahrwerk und Handling: Wie leicht lässt sich das Motorrad bewegen?
Das Fahrwerk entscheidet im Alltag oft darüber, ob ein Motorrad „einfach Spaß“ macht oder ob man ständig nachjustieren muss. Die Zontes 703 F vermittelt ein Handling, das sich auf flüssiges Fahren und schnelle Richtungswechsel konzentriert. Auf kurvigen Landstraßen wirkt sie dadurch besonders attraktiv, weil sie das Tempo unterstützt und die Linie gut hält.
Die BMW F 750 GS spielt ihre Stärken vor allem bei Komfort und Stabilität aus. Auf längeren Etappen und bei wechselnden Straßenbedingungen fühlt sich das Motorrad oft besonders gefestigt an. Das ist ein Vorteil, wenn die Strecke nicht nur aus glattem Asphalt besteht oder wenn man häufig mit Gepäck unterwegs ist.
Stärken und Schwächen beim Fahrwerk
- Zontes 703 F: Stärken sind das lebendige Handling und der sportlichere Eindruck in der Kurve. Schwäche kann sein, dass bei sehr anspruchsvollen Bedingungen der Komfort-Eindruck nicht ganz so „groß“ wirkt wie bei der BMW.
- BMW F 750 GS: Stärken sind Stabilität, Komfort und ein sehr ruhiger Gesamteindruck. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im Vergleich etwas weniger „leichtfüßig“ wirkt, wenn man sehr spontan und aggressiv in die Kurve geht.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Vergleich
Gute Bremsen sind mehr als reine Verzögerung. Entscheidend ist, wie fein dosierbar sie sind und wie konstant sie sich im Alltag anfühlen. In diesem Vergleich zeigt sich: Die BMW F 750 GS wirkt in der Bremsdosierung oft sehr berechenbar und vermittelt dadurch ein hohes Sicherheitsgefühl, besonders bei wechselnden Bedingungen.
Die Zontes 703 F bietet ebenfalls ein überzeugendes Bremsgefühl, das sich für sportliches Fahren und zügige Stadtfahrten eignet. Je nach Erwartung kann der Unterschied vor allem in der „Feinheit“ liegen: Die BMW wirkt in vielen Situationen noch einen Tick kontrollierter.
Stärken und Schwächen bei der Bremsleistung
- Zontes 703 F: Stärken sind ein direkter, sportlich nutzbarer Bremsansatz. Schwäche kann sein, dass bei sehr sensibler Dosierung der BMW-Vorteil deutlicher wird.
- BMW F 750 GS: Stärken sind Konstanz und ein sehr kontrolliertes Gefühl. Schwäche kann sein, dass der Bremscharakter weniger „aggressiv“ wirkt als bei der Zontes, wenn man es besonders dynamisch mag.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie gut?
Bei Reiseenduros ist die Ergonomie ein Schlüsselthema. Die Zontes 703 F wirkt so ausgelegt, dass sie im Alltag gut zu kontrollieren ist und eine aktive Fahrhaltung unterstützt. Das kann besonders dann passen, wenn kurze Strecken, Stadtverkehr und häufiges Umsetzen zwischen verschiedenen Fahrmanövern im Vordergrund stehen.
Die BMW F 750 GS punktet häufig mit einem sehr stimmigen Sitz- und Fahrgefühl für längere Touren. Die Haltung wirkt so, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Wer regelmäßig auf längeren Strecken unterwegs ist oder häufig mit Sozius fährt, wird diese Ausrichtung oft als Vorteil wahrnehmen.
Stärken und Schwächen bei der Ergonomie
- Zontes 703 F: Stärken sind die zugängliche, aktive Sitzposition und das einfache Handling. Schwäche kann sein, dass bei sehr langen Etappen die BMW-typische Touren-Komfortwirkung stärker auffällt.
- BMW F 750 GS: Stärken sind Langstrecken-Komfort und ein sehr ausgewogenes Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass die Haltung für sehr sportlich „vorn“ Fahrende weniger kompromisslos wirkt.
Ausstattung und Praxis: Was macht den Unterschied im Alltag?
Im Alltag zählt, wie schnell man sich auf das Motorrad einstellt und wie gut die Ausstattung zu den eigenen Routinen passt. Die Zontes 703 F wirkt dabei wie ein Modell, das moderne Ansprüche erfüllt und sich besonders für Fahrer eignet, die ein stimmiges Gesamtpaket suchen, ohne sich zu sehr auf „Premium-Details“ zu fokussieren.
Die BMW F 750 GS ist in der Praxis oft dann im Vorteil, wenn man Wert auf ein sehr rundes Gesamtpaket legt: Bedienkonzept, Tourenorientierung und das Gefühl, dass viele Details auf Langstrecke ausgelegt sind. Dadurch wird sie besonders interessant für Fahrer, die das Motorrad nicht nur für Wochenendfahrten, sondern auch als regelmäßiges Reisegerät nutzen.
Stärken und Schwächen bei der Ausstattung
- Zontes 703 F: Stärken sind ein modernes, stimmiges Setup und ein klarer Fokus auf Alltagstauglichkeit. Schwäche kann sein, dass der Premium-Feinschliff im Vergleich nicht ganz so stark ausfällt.
- BMW F 750 GS: Stärken sind das sehr „fertige“ Tourenpaket und die hohe Alltagstauglichkeit über lange Zeit. Schwäche kann sein, dass man für den Premium-Anspruch entsprechend mehr investiert.
Einsatzbereiche: Für welche Fahrten passt welches Motorrad?
Die Zontes 703 F eignet sich besonders für Fahrer, die ein vielseitiges Motorrad für Straße und gemischte Strecken suchen: Pendeln, Landstraße, kurze Touren und gelegentliches Abenteuer abseits des Alltags. Wer gern aktiv fährt und das Motorrad als dynamischen Begleiter versteht, wird hier schnell ein gutes Gefühl bekommen.
Die BMW F 750 GS passt besonders gut zu Fahrern, die häufig längere Strecken fahren oder ein Motorrad suchen, das auch bei wechselnden Bedingungen stabil und komfortabel bleibt. Wer Touren plant, Wert auf ein sehr stimmiges Gesamtgefühl legt und das Motorrad als Reisegerät nutzt, findet in der BMW oft die passendere Basis.
Worauf beim Kauf besonders achten?
Unabhängig davon, welches Modell gewählt wird, lohnt sich ein Blick auf die eigene Nutzung: Wie oft wird wirklich gefahren, welche Strecken dominieren und wie wichtig sind Komfort, Dosierbarkeit und Langstrecken-Eindruck? Gerade bei Reiseenduros entscheidet die persönliche Priorität.
Wer vor allem kurvige Strecken und dynamisches Fahren mag, wird die Stärken der Zontes 703 F stärker spüren. Wer dagegen Komfort, Stabilität und ein sehr rundes Tourenpaket priorisiert, wird mit der BMW F 750 GS häufiger das Gefühl haben, „genau richtig“ zu liegen.
Kurzer Abgleich nach Fahrertyp
- Zontes 703 F: ideal, wenn ein agiles, straßenorientiertes Adventure-Gefühl im Vordergrund steht.
- BMW F 750 GS: ideal, wenn Langstrecke, Komfort und ein sehr souveränes Gesamtpaket wichtiger sind.
Fazit:
Die Zontes 703 F und die BMW F 750 GS sind beide starke Reiseenduros, aber sie spielen ihre Stärken unterschiedlich aus. Die Zontes wirkt besonders dann überzeugend, wenn dynamisches Fahren, aktives Handling und ein straßenorientierter Charakter im Vordergrund stehen. Wer häufig auf Landstraßen unterwegs ist, das Motorrad gern „mitnimmt“ und ein vielseitiges Bike für Alltag und Touren sucht, findet in der Zontes eine passende Wahl.
Die BMW F 750 GS ist die bessere Option für Fahrer, die vor allem auf Langstrecken-Komfort, Stabilität und ein sehr berechenbares Gesamtgefühl achten. Gerade bei wechselnden Bedingungen und längeren Etappen spielt die BMW ihre Stärken aus und vermittelt ein hohes Maß an Ruhe und Vertrauen. Wer das Motorrad als regelmäßiges Reisegerät nutzt und ein besonders rundes Setup bevorzugt, wird mit der BMW häufiger glücklich.
Kurz gesagt: Zontes 703 F für den agilen Allrounder mit Adventure-Flair – BMW F 750 GS für den komfortorientierten Tourenbegleiter.