| UVP | 8.770 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2015 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- üppige Serienausstattung
- wunderbarer Dreizylinder ohne Hubzapfenversatz
- eigenständiger, wunderbarer Triple-Sound
- schönes TFT-Display mit vier schicken Anzeigearten
- viele sinnvolle Details
- PREIS !!!
- komplizierte Connectivity-Ersteinrichtung
- Quickshifter ohne Blipper
- Lastwechsel-Reaktionen im Sport-Modus in niedrigen Gängen
- Bremse vorne braucht viel Handkraft
- Service alle 5.000 km
- gelassenes Dahingleiten
- pures V2-Feeling
- Platz ohne Ende
- Soundsystem
- Fährt auch bei Sturm stoisch geradeaus
- Koffersystem Serie
- groß und schwer
- nix für Einsteiger
- nix für Warmduscher
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 236 | kg |
| Radstand | 1.565 | mm |
| Länge | 2.355 | mm |
| Radstand | 1.565 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.618 | mm |
| Gewicht | 386 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.600 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 740 | mm |
| Höhe | 1.440 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Drei-Zylinder Reihe, 4-Ventil DOHC | |
| Hubraum | 699 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Hubraum | 1.690 | ccm |
| Hub | 111 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 95 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 22 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 512 | km |
| Leistung | 87 PS bei 5.010 U/Min | |
| Drehmoment | 138 NM bei 3.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Aluminium-Druckguss-Rahmen | |
| Federung vorne | Upside-down-Gabel von Marzocchi, voll einstellbar (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, voll einstellbar (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 R21 | |
| Reifen hinten | 150/70 R18 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
Bei günstigen Motorrädern aus chinesischer Fertigung wird häufig gesagt: "Für diesen Preis echt gut!" Das würde der Zontes 703F Adventure aber nicht gerecht werden. Sie ist ein gutes Motorrad, und zwar auch unabhängig vom günstigen Preis. Sie kann viel, klingt gut, kommt mit vielen schönen Details und einer bemerkenswerten Serien-Ausstattung und fährt sich gut.Der allerletzte Feinschliff fehlt vielleicht noch, z.B. bei der Gasannahme oder der Einrichtung der Navigationslösung, aber das ist wirklich Meckern auf höchstem Niveau. Die Maschine macht tatsächlich viel Spaß und sieht dazu auch noch richtig gut aus - finden wir zumindest. Eine Probefahrt wird dringend empfohlen!
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit - aber nicht nur dort, sondern auch in den B&S Filialen in Bremervörde, Hamburg-Rahlstedt und Kaiserslautern. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen.
Fazit - was bleibt hängen
Bisschen wenig technische Infos in diesem Testbericht, oder? Genau, aber darum geht es ja auch bei der Electra Glide: Vergesst Datenblätter oder Leistungsangaben. Setzt Euch, genießt das Leben, vergesst Eure Sorgen und fahrt einfach eine Runde ohne Nachzudenken. Das geht auf diese Maschine so gut wie auf vermutlich kaum einem anderen Bike.Das Testbike haben wir von Harley Davidson Kiel für diesen Test zur Verfügung gestellt bekomme. Dort gibt es knapp 100 gebrauchte Harleys, ein Besuch beim "Harley Händler des Jahres 2021" lohnt sich also allemal. Und falls Ihr Interesse an dieser Ultra Classic habt - hier geht es zur Verkaufsanzeige.
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Zontes 703 F vs. Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU – Motorradvergleich für Touren und Alltag
Wer zwei so unterschiedliche Tourer gegenüberstellt, bekommt schnell ein Gefühl dafür, wie verschieden Motorradwelten sein können. Die Zontes 703 F steht für einen modernen, klar strukturierten Ansatz: sportlich angehaucht, mit Fokus auf Fahrspaß und einem zeitgemäßen Gesamtpaket. Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU dagegen ist ein Klassiker der großen Touring-Klasse – gebaut für lange Strecken, für Komfort auf Reisen und für den unverwechselbaren Charakter, den viele an Harley lieben.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Unterschiede beider Modelle herausgearbeitet: Wie wirkt sich die Motorisierung auf das Fahrgefühl aus? Was bedeutet die Ausstattung im Alltag und auf Tour? Und wo liegen die Stärken und Schwächen, wenn man die beiden Motorräder nicht nur auf dem Papier, sondern im Fahrbetrieb gegeneinander betrachtet?
Grundidee und Charakter: modern & agil vs. klassisch & touring-orientiert
Die Zontes 703 F wirkt wie ein Motorrad, das man gern bewegt: Die Sitzposition ist so gewählt, dass man nicht nur „durchreist“, sondern auch zügig fahren kann. Der Charakter ist dabei eher dynamisch und direkt. Wer von einem Tourer erwartet, dass er sich auch auf kurvigen Strecken nicht versteckt, findet hier einen Ansatz, der deutlich über „nur gemütlich“ hinausgeht.
Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU ist dagegen ein echtes Langstrecken-Touring-Motorrad. Das Design, die Ergonomie und die Ausrichtung der Technik zielen darauf ab, dass sich Kilometer wie von selbst anfühlen. Das Motorrad ist weniger darauf getrimmt, sich wie ein sportlicherer Tourer zu verhalten, sondern eher darauf, Ruhe, Stabilität und Komfort zu liefern – besonders bei längeren Fahrten und wechselnden Bedingungen.
Motor und Fahrgefühl: Drehmoment-Logik vs. Harley-typische Kraftentfaltung
Beim Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Zontes 703 F setzt auf eine moderne Leistungsentfaltung, die sich in der Praxis oft als „alltagstauglich und gleichzeitig lebendig“ beschreiben lässt. Gerade im mittleren Drehzahlbereich fühlt sich das Motorrad häufig harmonisch an: Gas geben, reagieren lassen, zügig beschleunigen – ohne dass man ständig nach dem passenden Drehzahlfenster suchen muss.
Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU bringt dagegen den typischen Touring-Ansatz mit: Kraft steht nicht nur „irgendwo“, sondern wird spürbar und gleichmäßig abgerufen. Das Fahrgefühl ist weniger von sportlicher Drehfreude geprägt, sondern mehr von einem souveränen Vortrieb, der auch bei langen Strecken entspannt wirkt. In der Praxis bedeutet das: Man kann häufig gelassener fahren, weil das Motorrad aus dem Drehzahlkeller heraus zuverlässig zieht.
Stärken und Schwächen im Alltag
Zontes 703 F: Stärke ist die moderne, direkte Reaktion – ideal, wenn häufig Stadtverkehr, Landstraße und auch mal eine kurvige Route auf dem Plan stehen. Schwäche kann sein, dass der „große“ Touring-Charakter einer Harley nicht im gleichen Maße vermittelt wird, wenn man vor allem auf maximale Langstreckenruhe und klassisches Cruiser-Feeling aus ist.
Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU: Stärke ist die souveräne Kraftentfaltung und das entspannte Reisegefühl. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im Vergleich zur Zontes weniger „leichtfüßig“ wirkt – vor allem, wenn enge Passagen, häufiges Rangieren oder sehr dynamisches Fahren im Vordergrund stehen.
Komfort und Ergonomie: Windschutz, Sitzgefühl und Langstrecken-Realität
Touring entscheidet sich selten nur am Motor. Viel wichtiger ist, wie das Motorrad den Fahrer über Stunden unterstützt. Hier spielt die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU ihre Stärken besonders deutlich aus: Die Ausrichtung auf Langstrecke, die Touring-Geometrie und die typischen Features für Wind- und Wetterschutz sorgen dafür, dass man auch nach vielen Kilometern noch konzentriert fahren kann.
Die Zontes 703 F ist ebenfalls auf Komfort ausgelegt, aber auf eine andere Art. Sie wirkt eher wie ein Tourer, der sich auch für längere Strecken eignet, ohne dabei komplett in „Reisebus“-Gefühl zu kippen. Das kann ein Vorteil sein, wenn man nicht nur Autobahn und Landstraße abspult, sondern auch mal bewusst die Route wählt und das Motorrad spüren möchte.
Windschutz und Schutzwirkung
Im Vergleich zeigt sich: Die Harley ist typischerweise stärker auf Windschutz und Reisekomfort ausgelegt. Die Zontes kann im Alltag sehr angenehm sein, aber bei sehr langen Autobahnabschnitten oder starkem Wetter ist die Harley oft im Vorteil, weil sie konsequenter auf Touring-Bedingungen optimiert ist.
Ausstattung und Praxisnutzen: Touring-Features vs. modernes Gesamtkonzept
Bei der Ausstattung unterscheiden sich beide Modelle deutlich in der Philosophie. Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU ist als Ultra-Classic klar darauf ausgelegt, dass man für Reisen möglichst wenig nachrüsten muss. Touring-typische Elemente wie Stauraum, Windschutz und Komfort-Features sind so gedacht, dass man mit Gepäck und für längere Etappen gut vorbereitet ist.
Die Zontes 703 F setzt eher auf ein modernes, stimmiges Gesamtpaket. Das kann bedeuten: weniger „klassischer“ Touring-Fokus, dafür ein zeitgemäßes Setup, das sich gut anfühlt und im Alltag überzeugt. Gerade wenn man Wert auf ein Motorrad legt, das nicht nur für die große Reise, sondern auch für regelmäßige Fahrten passt, kann die Zontes sehr attraktiv sein.
Stärken und Schwächen bei der Ausstattung
Zontes 703 F: Stärke ist die moderne Ausrichtung und die praktische Alltagstauglichkeit. Schwäche kann sein, dass die Harley bei konsequentem Touring mit viel Gepäck und maximalem Komfortpaket die Nase vorn hat.
Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU: Stärke ist der Touring-Charakter mit reichlich Komfort- und Reise-Features. Schwäche kann sein, dass das Motorrad dadurch auch „mehr Motorrad“ ist: schwerer im Handling, stärker auf Langstrecke ausgelegt und weniger ideal, wenn häufig kurze Strecken oder enge Situationen dominieren.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Strecke vs. Agilität im Mix
Das Fahrwerk ist bei beiden Motorrädern auf unterschiedliche Ziele abgestimmt. Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU wirkt auf langen Strecken besonders stabil. Das ist genau das, was man bei Touring braucht: Geradeauslauf, Ruhe und ein Fahrgefühl, das auch bei wechselnden Bedingungen nicht hektisch wird.
Die Zontes 703 F bringt im Vergleich oft mehr Agilität ins Spiel. Sie eignet sich dadurch besonders gut, wenn die Fahrt nicht nur aus „Strecke machen“ besteht, sondern aus einem Mix: Landstraße, Stadt, gelegentlich kurvige Abschnitte. Das Motorrad wirkt dann wie ein Tourer, der auch Spaß zulässt.
Kurven, Tempo und Fahrstil
Wer eher entspannt fährt und dabei maximale Stabilität sucht, wird mit der Harley sehr glücklich. Wer dagegen gern variiert – mal zügig, mal gemütlich, mal kurvig – findet in der Zontes häufig das passendere Fahrgefühl.
Unterhalt, Alltag und Langzeitgedanken: Kostenlogik und Verfügbarkeit
Beim Vergleich darf man den Blick auf den Alltag nicht vergessen. Gerade bei Touring-Motorrädern spielen Kosten, Wartungsintervalle, Ersatzteilverfügbarkeit und die Frage eine Rolle, wie unkompliziert sich das Motorrad im Betrieb halten lässt.
Die Zontes 703 F wird häufig als moderner Alltags-Tourer wahrgenommen, bei dem man das Gesamtpaket pragmatisch betrachtet. Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU steht dagegen für eine etablierte Marke mit großer Community und typischerweise sehr guter Ersatzteil- und Service-Struktur in vielen Regionen. Gleichzeitig ist bei einem großen Touring-Motorrad mit mehr Ausstattung und größerem Anspruch an Pflege und Betrieb oft ein höherer Aufwand im Blick zu behalten.
Wichtig ist: Nicht nur die reinen Kosten zählen, sondern auch, wie gut man das Motorrad im Alltag „mitnimmt“ – also wie unkompliziert es sich handhaben lässt, wie gut es sich warten lässt und wie passend es zum eigenen Nutzungsprofil ist.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Wahl zwischen Zontes 703 F und Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Touren im Vordergrund steht.
Zontes 703 F: ideal für vielseitige Fahrer
Die Zontes 703 F ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das Touren kann, aber nicht nur dafür gebaut ist. Wenn häufig gemischte Strecken gefahren werden, wenn das Motorrad auch mal zügig bewegt werden soll und man ein modernes Gesamtgefühl bevorzugt, ist die Zontes eine starke Wahl. Sie wirkt wie ein Tourer, der den Alltag nicht „übernimmt“, sondern mitmacht.
Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU: ideal für echte Langstrecken
Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU passt besonders gut, wenn lange Reisen, Komfort und ein klassisches Touring-Feeling Priorität haben. Wer viel Autobahn fährt, Wert auf Wind- und Wetterschutz legt, gern mit Gepäck unterwegs ist und das Motorrad als Reisebegleiter versteht, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket. Das Handling ist weniger auf Agilität getrimmt, dafür auf Stabilität und entspanntes Kilometerfressen.
Fazit:
Die Zontes 703 F und die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU sind beide Tourer, aber mit unterschiedlicher Seele. Die Zontes punktet vor allem mit einem modernen, lebendigen Fahrgefühl und einer vielseitigen Nutzung: Sie eignet sich besonders für Fahrer, die nicht nur lange Strecken abspulen, sondern auch gern variieren – Stadt, Landstraße und gelegentlich sportlicheres Fahren inklusive. Ihre Stärke liegt darin, dass sie Touren ermöglicht, ohne dabei komplett auf „Reise-Ruhe“ zu setzen.
Die Harley ist dagegen die konsequentere Wahl für echte Langstrecken. Die Ausrichtung auf Komfort, Windschutz und Touring-Ausstattung sorgt dafür, dass sich lange Fahrten entspannter anfühlen. Wer den Fokus auf Stabilität, souveränen Vortrieb und ein klassisches Touring-Erlebnis legt, wird mit der Electra Glide Ultra Classic besonders glücklich. Kurz gesagt: Zontes für den vielseitigen Allround-Tourer, Harley für den Komfort- und Langstrecken-Touring-König.