| UVP | 8.770 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 19.995 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- üppige Serienausstattung
- wunderbarer Dreizylinder ohne Hubzapfenversatz
- eigenständiger, wunderbarer Triple-Sound
- schönes TFT-Display mit vier schicken Anzeigearten
- viele sinnvolle Details
- PREIS !!!
- komplizierte Connectivity-Ersteinrichtung
- Quickshifter ohne Blipper
- Lastwechsel-Reaktionen im Sport-Modus in niedrigen Gängen
- Bremse vorne braucht viel Handkraft
- Service alle 5.000 km
- Koffer und Verkleidung leicht abnehmbar
- Charaktervoller Motor mit fettem Drehmoment
- Lässige Sitzposition
- LED, Tempomat und Keyless Go Serie
- 4 Jahre Garantie ohne km-Begrenzung
- Überraschend agil
- Rangieren schwierig
- Leerlauf finden schwierig
- Kniewinkel hinten eng
- Einzelbremsscheibe vorne
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 236 | kg |
| Radstand | 1.565 | mm |
| Länge | 2.355 | mm |
| Radstand | 1.565 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.618 | mm |
| Gewicht | 317 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.325 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Drei-Zylinder Reihe, 4-Ventil DOHC | |
| Hubraum | 699 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight V2 | |
| Hubraum | 1.746 | ccm |
| Hub | 111 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 95 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 22 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 512 | km |
| Leistung | 83 PS bei 5.450 U/Min | |
| Drehmoment | 145 NM bei 3.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Aluminium-Druckguss-Rahmen | |
| Federung vorne | Upside-down-Gabel von Marzocchi, voll einstellbar (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, voll einstellbar (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 R21 | |
| Reifen hinten | 150/70 R18 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 130/70 B18 63 H | |
| Reifen hinten | 180/70 B16 77H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremse ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm) | |
Fazit
Bei günstigen Motorrädern aus chinesischer Fertigung wird häufig gesagt: "Für diesen Preis echt gut!" Das würde der Zontes 703F Adventure aber nicht gerecht werden. Sie ist ein gutes Motorrad, und zwar auch unabhängig vom günstigen Preis. Sie kann viel, klingt gut, kommt mit vielen schönen Details und einer bemerkenswerten Serien-Ausstattung und fährt sich gut.Der allerletzte Feinschliff fehlt vielleicht noch, z.B. bei der Gasannahme oder der Einrichtung der Navigationslösung, aber das ist wirklich Meckern auf höchstem Niveau. Die Maschine macht tatsächlich viel Spaß und sieht dazu auch noch richtig gut aus - finden wir zumindest. Eine Probefahrt wird dringend empfohlen!
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit - aber nicht nur dort, sondern auch in den B&S Filialen in Bremervörde, Hamburg-Rahlstedt und Kaiserslautern. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen.
Fazit - was bleibt hängen
Die Sport Glide fährt uns mit ihrer Optik, ihrem Motor, dem Sound und ihrem ganzen Wesen direkt ins Herz. Selbst Dietmar, sonst nicht gerade ein Fan von Cruisern, zeigt sich begeistert. Wem Harley bislang fremd ist, aber gerne mal einen Cruiser ausprobieren möchte, für den bietet sich die Sport Glide geradezu an. Die Touringfähigkeiten sind nicht zu unterschätzen und die abnehmbaren Koffer und Frontverkleidung sind ein cleveres Gimmick, die aus dem Tourer schwuppdiwupp einen reinrassigen Cruiser machen. Cooles Bike!Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Fahrt da ruhig mal hin, Marius und seine Jungs sind supernett und zeigen Euch eine richtig schöne Probefahrtstrecke um den nahegelegenen See. Natürlich gibt es dort auch andere Harleys, die sich ebenfalls auf eine Probefahrt mit Euch freuen.
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Zontes 703 F vs Harley-Davidson Sport Glide FLSB: Vergleich der Charaktere
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die optisch und vom Image her kaum unterschiedlicher sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend. Die Zontes 703 F steht für einen modernen, klaren Auftritt mit dem Anspruch, im Alltag und auf längeren Strecken unkompliziert zu funktionieren. Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB dagegen bringt den klassischen Harley-Charakter mit: markante Silhouette, ein deutlich spürbares Fahrgefühl und eine Ausrichtung, die viele Fahrer vor allem wegen des „Cruiser-Vibes“ lieben.
Im folgenden Vergleich geht es nicht um reine Daten, sondern um das, was im Fahralltag zählt: Wie unterscheiden sich die beiden Modelle beim Antrieb, bei der Abstimmung von Fahrwerk und Bremsen, bei der Ergonomie und bei der Ausstattung? Dabei werden Stärken und Schwächen beider Motorräder gegeneinander abgewogen – damit die Entscheidung leichter fällt.
Grundidee und Fahrcharakter: Modern & agil vs. klassisch & kernig
Zontes 703 F: dynamisch gedacht
Die Zontes 703 F wirkt wie ein Motorrad, das auf vielseitige Nutzung ausgelegt ist. Die Linienführung ist sportlich, die Sitzposition eher auf aktive Kontrolle ausgelegt und das Gesamtpaket zielt darauf, sich im Stadtverkehr genauso wohlzufühlen wie auf der Landstraße. Wer ein Motorrad sucht, das sich „einfach“ fahren lässt und dabei nicht nach Kompromissen aussieht, findet hier einen klaren Ansatz.
Harley-Davidson Sport Glide FLSB: Cruiser-Feeling mit Sport-Anspruch
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB ist ein Motorrad, das man nicht nur fährt, sondern erlebt. Der Cruiser-Charakter zeigt sich in der Art, wie das Bike auf Gasbefehle reagiert, wie es sich in Kurven „einordnet“ und wie sich das Ganze akustisch und haptisch anfühlt. Gleichzeitig ist die Sport Glide nicht als reines Langstrecken-Schiff gedacht, sondern als Maschine, die auch zügigere Fahrten mag – nur eben mit einem anderen Schwerpunkt als bei der Zontes.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag anfühlen
Beim Vergleich von Zontes 703 F und Harley-Davidson Sport Glide FLSB zeigt sich vor allem in der Charakteristik ein großer Unterschied. Die Zontes wirkt tendenziell „linearer“ und auf souveräne Alltagsdynamik ausgelegt. Das bedeutet: gleichmäßiges Vorankommen, saubere Beschleunigung und ein Fahrgefühl, das sich gut dosieren lässt.
Die Harley spielt dagegen stärker mit dem Thema „Kraft aus dem Drehzahlkeller“ und mit dem typischen Vibe, der bei Harley-Modellen oft im Vordergrund steht. Das kann im Stadtverkehr sehr angenehm sein, weil man nicht ständig nach Drehzahl suchen muss. Auf der anderen Seite kann genau dieser Charakter für Fahrer, die ein besonders feines, sportliches Ansprechverhalten bevorzugen, weniger „präzise“ wirken als bei einer moderner abgestimmten, eher agilen Auslegung.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. souveräne Stabilität
Zontes 703 F: leicht zu bewegen
Die Zontes 703 F punktet beim Handling vor allem durch ihre moderne Abstimmung. Das Motorrad lässt sich im Alltag spürbar unkompliziert bewegen: beim Rangieren, beim Wechsel zwischen engen Passagen und beim zügigen Fahren auf der Landstraße. Die Balance wirkt so gewählt, dass man sich schnell „eingewöhnt“ und das Bike nicht ständig neu interpretieren muss.
Harley Sport Glide FLSB: stabil, aber mit eigenem Rhythmus
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB fühlt sich in vielen Situationen stabil und „erwachsen“ an. Das Handling ist nicht darauf ausgelegt, wie ein sportliches Leichtgewicht zu wirken, sondern eher wie ein Motorrad, das mit Ruhe und Kraft arbeitet. In schnellen Kurven oder bei sehr dynamischem Fahrstil kann das Handling dadurch anders wirken als bei der Zontes: weniger „leichtfüßig“, dafür oft sehr kontrolliert.
Stärken und Schwächen lassen sich hier gut zusammenfassen: Die Zontes ist im Alltag meist schneller „zur Hand“, während die Harley ihren Reiz besonders dann ausspielt, wenn man den eigenen Fahrrhythmus findet und das Motorrad nicht gegen seine Natur fährt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen ist der Vergleich interessant, weil beide Motorräder unterschiedliche Prioritäten haben. Die Zontes 703 F zielt auf ein gut dosierbares Verzögern und ein Gefühl von direkter Kontrolle. Das hilft besonders im Stadtverkehr und bei häufigen Bremsmanövern, weil man die Verzögerung fein steuern kann.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB bietet ebenfalls ein sicheres Bremsgefühl, wirkt aber in der Gesamtwirkung oft „kraftbetonter“. Wer auf einen klaren, kräftigen Druck beim Bremsen steht, fühlt sich hier schnell wohl. Wer dagegen sehr sportlich und extrem fein dosierend fährt, könnte die Zontes als etwas „handlicher“ empfinden.
Ergonomie und Sitzkomfort: Wie die Sitzposition den Alltag prägt
Ein Motorrad kann technisch stark sein – wenn die Ergonomie nicht passt, wird jede Fahrt zur Diskussion. Hier unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich.
Zontes 703 F: aktiv und alltagstauglich
Die Zontes 703 F wirkt wie ein Bike, das eine aktive Haltung unterstützt. Das kann für Pendler, für Wochenendtouren und für Fahrerinnen und Fahrer mit dem Wunsch nach guter Übersicht über die Straße ein Vorteil sein. Gerade auf kürzeren Strecken ist die Ergonomie oft angenehm, weil man nicht in eine zu „entspannte“ Position gedrückt wird.
Harley Sport Glide FLSB: entspannter Cruiser-Ansatz
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB bringt eine Sitzhaltung mit, die typischerweise mehr Entspannung vermittelt. Das ist besonders dann ein Plus, wenn längere Strecken geplant sind und man das Motorrad eher „laufen lässt“. Gleichzeitig kann diese Ausrichtung für Fahrer, die eine sehr sportliche, nach vorn gerichtete Kontrolle bevorzugen, weniger passend sein.
Unterm Strich gilt: Die Zontes ist häufig die bessere Wahl für alle, die häufig zwischen Stadt und Landstraße wechseln und dabei eine aktive Haltung möchten. Die Harley ist oft die bessere Wahl, wenn Komfort und Cruiser-Feeling im Vordergrund stehen.
Ausstattung und Alltag: Was man im täglichen Gebrauch wirklich merkt
Bei der Ausstattung geht es weniger um einzelne Features, sondern darum, wie stimmig das Gesamtpaket wirkt. Die Zontes 703 F wirkt in der Summe wie ein modernes Motorrad, das auf praktische Nutzung ausgelegt ist: Bedienung, Übersicht und ein Gesamtgefühl, das sich schnell erschließt. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die ein Motorrad wollen, das nicht ständig „erklärt“, sondern einfach funktioniert.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB punktet dagegen oft mit dem, was man als „Harley-Identität“ wahrnimmt: Verarbeitung, Stil und das Gefühl, ein Motorrad zu fahren, das eine klare Linie verfolgt. Je nach Erwartung kann das ein großer Vorteil sein – oder eben genau der Punkt, an dem man merkt, dass die Prioritäten anders gesetzt sind als bei der Zontes.
Design und Image: Nicht nur Optik, sondern auch Anspruch
Design ist Geschmack – aber es beeinflusst die Entscheidung. Die Zontes 703 F wirkt modern, klar und auf eine zeitgemäße Zielgruppe zugeschnitten. Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB steht für Tradition und Charakter. Wer Wert auf ein Motorrad legt, das im Stand und in Bewegung sofort erkennbar ist, findet in der Harley einen starken Auftritt.
Stärken und Schwächen im Design-Kontext: Die Zontes kann als „unaufgeregt“ und modern überzeugen, während die Harley als „statement“ wirkt. Wer sich mit dem jeweiligen Stil identifiziert, wird die Entscheidung deutlich leichter finden.
Für wen eignet sich welches Motorrad?
Zontes 703 F: die passende Wahl für vielseitige Fahrer
Die Zontes 703 F ist besonders interessant für alle, die ein Motorrad suchen, das im Alltag flexibel bleibt: Stadtfahrten, Landstraße, spontane Touren und Fahrten, bei denen man nicht jedes Mal neu planen muss, wie man das Bike „bedient“. Wer ein eher agiles Handling, eine moderne Abstimmung und ein unkompliziertes Fahrgefühl bevorzugt, wird mit der Zontes sehr wahrscheinlich glücklich.
Harley-Davidson Sport Glide FLSB: die passende Wahl für Cruiser-Liebhaber
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB passt besonders gut zu Fahrern, die den Cruiser-Charakter bewusst suchen: das besondere Ansprechverhalten, der kernige Vibe, die entspanntere Ergonomie und das Gefühl, ein Motorrad zu fahren, das nicht nur von A nach B bringt, sondern auch eine Haltung vermittelt. Wer Touren liebt und dabei das „Erlebnis“ stärker gewichtet als maximale Agilität, findet in der Sport Glide eine stimmige Wahl.
Fazit:
Die Zontes 703 F und die Harley-Davidson Sport Glide FLSB sind beide starke Motorräder – aber sie spielen unterschiedliche Stärken aus. Die Zontes überzeugt vor allem durch ihre moderne, alltagstaugliche Auslegung: ein Handling, das schnell vertraut wirkt, ein gut dosierbares Fahrgefühl und eine Ergonomie, die sich für wechselnde Streckenprofile eignet. Wer ein Motorrad möchte, das sich unkompliziert fahren lässt und sowohl Stadt als auch Landstraße souverän abdeckt, trifft mit der Zontes häufig die passendere Wahl.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB punktet dagegen mit Charakter: Cruiser-Feeling, ein kraftbetonter Antriebsvibe und eine Sitzhaltung, die auf Entspannung und Tourenlust ausgelegt ist. Wer das Harley-Gefühl sucht und Fahrten als Erlebnis versteht, wird die Sport Glide besonders genießen. Kurz gesagt: Zontes für vielseitige Alltagsfahrer mit Fokus auf Agilität, Harley für Cruiser-Liebhaber mit Fokus auf Stil, Komfort und kernigem Fahrgefühl.