| UVP | 8.770 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 13.465 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- üppige Serienausstattung
- wunderbarer Dreizylinder ohne Hubzapfenversatz
- eigenständiger, wunderbarer Triple-Sound
- schönes TFT-Display mit vier schicken Anzeigearten
- viele sinnvolle Details
- PREIS !!!
- komplizierte Connectivity-Ersteinrichtung
- Quickshifter ohne Blipper
- Lastwechsel-Reaktionen im Sport-Modus in niedrigen Gängen
- Bremse vorne braucht viel Handkraft
- Service alle 5.000 km
- Ausgewogenes, ausgereiftes Motorrad
- Fühlt sich wohl auf der Strasse und im Gelände
- Tourentauglich
- Kräftiger Motor mit Leistung, Sound & Charakter
- Angenehme Sitzposition für lange Fahrten
- Tolles Fahrwerk und gute Bremsen
- LCD-Cockpit spiegelt
- Aufsteigen für kleinere Personen anstrengend
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 236 | kg |
| Radstand | 1.565 | mm |
| Länge | 2.355 | mm |
| Radstand | 1.565 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.618 | mm |
| Gewicht | 233 | kg |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Länge | 2.335 | mm |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Sitzhöhe: | 870 | mm |
| Höhe | 1.475 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Drei-Zylinder Reihe, 4-Ventil DOHC | |
| Hubraum | 699 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 75 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 95 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 22 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 512 | km |
| Leistung | 95 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 98 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 201 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 409 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Aluminium-Druckguss-Rahmen | |
| Federung vorne | Upside-down-Gabel von Marzocchi, voll einstellbar (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, voll einstellbar (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 R21 | |
| Reifen hinten | 150/70 R18 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa 45 mm Cartridge Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 230)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 Zoll | |
| Reifen hinten | 150/70-18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Wave-Doppelscheibenbremse, hydraulisch betätigt, Radial-Vierkolben-Bremszange, Sinterbremsbeläge ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Wave-Scheibenbremse, hydraulisch betätigt, Einkolben-Bremszange, Sinterbremsbeläge ( Ø 256 mm) | |
Fazit
Bei günstigen Motorrädern aus chinesischer Fertigung wird häufig gesagt: "Für diesen Preis echt gut!" Das würde der Zontes 703F Adventure aber nicht gerecht werden. Sie ist ein gutes Motorrad, und zwar auch unabhängig vom günstigen Preis. Sie kann viel, klingt gut, kommt mit vielen schönen Details und einer bemerkenswerten Serien-Ausstattung und fährt sich gut.Der allerletzte Feinschliff fehlt vielleicht noch, z.B. bei der Gasannahme oder der Einrichtung der Navigationslösung, aber das ist wirklich Meckern auf höchstem Niveau. Die Maschine macht tatsächlich viel Spaß und sieht dazu auch noch richtig gut aus - finden wir zumindest. Eine Probefahrt wird dringend empfohlen!
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit - aber nicht nur dort, sondern auch in den B&S Filialen in Bremervörde, Hamburg-Rahlstedt und Kaiserslautern. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen.
Fazit - was bleibt hängen
Die Africa Twin Jahrgang 2018 ist ein modernes und vor allem sehr ausgewogenes Motorrad. Alles was sie macht, macht sie ausgesprochen gut. Man fühlt sich als Fahrer nicht nur wohl, sondern geradezu geborgen. Die Maschine vermittelt Sicherheit und Vertrauen, vor allem ins Fahrwerk inklusive der Bremsen. Sie ist gut motorisiert und macht akustisch ordentlich Radau. Dank breitem Lenker und langer Federwege scheut man unbefestigte Wege nicht - im Gegenteil: Jeder Feldweg wird von der Africa Twin dankbar glatt gebügelt. Und so wird jede Fahrt mit dieser Maschine zur reinen Freude, sei es die kurze Tour zum Baggersee, die 6-monatige Reise zum Nordkap oder auch nur die kurze Fahrt zum Brötchen holen. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der CRF 1000 L und wollten gar nicht mehr absteigen.MotorradTest.de auf YouTube
Zontes 703 F vs. Honda CRF 1000 L Africa Twin: Welches Adventure-Bike passt besser?
Wenn es um Adventure-Bikes geht, stehen zwei Namen schnell im Raum: die Zontes 703 F und die Honda CRF 1000 L Africa Twin. Beide Modelle wollen auf langen Strecken genauso überzeugen wie auf wechselndem Untergrund. Trotzdem unterscheiden sie sich deutlich in ihrer Ausrichtung: Die Zontes wirkt eher wie ein moderner Allrounder mit klarer Straßenorientierung, während die Africa Twin traditionell für viel Reserven, Offroad-Genen und eine sehr breit ausgelegte Reise-Eignung steht. Genau diese Unterschiede machen den Vergleich spannend.
Grundidee und Charakter: Allrounder vs. Reiseenduro mit Offroad-Fokus
Wie sich die Zontes 703 F anfühlt
Die Zontes 703 F ist als Adventure-Bike gedacht, das den Alltag und die Feierabendrunde genauso gut kann wie längere Touren. Der Fokus liegt dabei auf einem stimmigen Gesamtpaket: ein Motor, der sich im Alltag angenehm dosieren lässt, ein Fahrwerk, das nicht übermäßig sperrig wirkt, und eine Sitzposition, die eher auf Kontrolle als auf „Kampfhaltung“ ausgelegt ist. Wer ein Motorrad sucht, das sich unkompliziert bewegt und dabei trotzdem Abenteuer zulässt, findet hier eine klare Richtung.
Wie sich die Honda CRF 1000 L Africa Twin anfühlt
Die Honda CRF 1000 L Africa Twin verfolgt eine andere Philosophie: Sie ist als Reiseenduro gebaut, die auch dann souverän bleibt, wenn die Strecke unruhig wird oder die Tour länger dauert als geplant. Das merkt man besonders an der Art, wie das Motorrad mit Tempo und Last umgeht. Die Africa Twin wirkt wie ein „Werkzeug“, das für viele Situationen gemacht ist: von Autobahnabschnitten über Landstraßen bis hin zu Schotter und Feldwegen. Dabei spielt die Abstimmung so zusammen, dass das Motorrad nicht nur schnell, sondern auch berechenbar bleibt.
Motor und Antrieb: Vergleich der Fahrbarkeit statt nur der Zahlen
Beim Motor geht es im Alltag weniger darum, wer „auf dem Papier“ vorn liegt, sondern wie das Drehmoment nutzbar ist und wie gut sich die Leistung in den Alltag übersetzen lässt. Die Zontes 703 F zeigt ihre Stärken vor allem dort, wo gleichmäßiges Fahren gefragt ist: Beschleunigungen wirken spontan und das Motorrad lässt sich in verschiedenen Geschwindigkeitsbereichen angenehm kontrollieren. Dadurch eignet sie sich besonders für Touren mit vielen wechselnden Situationen – etwa wenn die Strecke ständig zwischen zügig und entspannt wechselt.
Die Honda CRF 1000 L Africa Twin setzt dagegen stärker auf Durchzug und Reserven. Gerade bei längeren Etappen, bei Gegenwind oder wenn Gepäck und Mitfahrer das Motorrad spürbar fordern, zeigt sich die Reiseenduro-typische Gelassenheit. Die Africa Twin wirkt dann weniger wie ein Motorrad, das „arbeiten muss“, sondern eher wie eines, das die Situation übernimmt. Das ist ein Vorteil für alle, die häufig lange Distanzen fahren und dabei nicht jedes Mal neu „rechnen“ wollen, wann der nächste Schub kommt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Strecke vs. Agilität im Alltag
Im Fahrwerk entscheidet sich, wie souverän ein Motorrad auf unterschiedlichen Untergründen bleibt. Die Zontes 703 F punktet durch ein Handling, das sich im Alltag leicht anfühlt. Kurven lassen sich zügig ansteuern, und das Motorrad wirkt insgesamt gutmütig, wenn die Straße uneben wird. Das ist besonders praktisch, wenn die Tour nicht nur aus perfekten Asphaltabschnitten besteht, sondern auch aus Baustellen, Kopfsteinpflaster oder wechselndem Belag.
Die Honda CRF 1000 L Africa Twin ist dagegen stärker auf Stabilität und Ruhe ausgelegt. Auf längeren Strecken vermittelt sie ein Gefühl von „auf Schiene“, und auch bei höheren Geschwindigkeiten bleibt die Linie kontrolliert. Im Offroad-Umfeld spielt die Abstimmung ihre Stärken aus: Das Motorrad bleibt auch dann berechenbar, wenn der Untergrund weniger planbar ist. Der Preis dafür ist, dass die Africa Twin insgesamt mehr „Motorrad“ ist – wer viel im Stadtverkehr unterwegs ist oder enge Passagen bevorzugt, spürt das eher.
Bremsen und Sicherheit: Dosierbarkeit und Vertrauen
Gute Bremsen sind mehr als nur starke Verzögerung. Entscheidend ist, wie fein sich die Verzögerung dosieren lässt und wie konstant das Gefühl bleibt. Bei der Zontes 703 F wirkt die Bremsleistung im Alltag sehr direkt: Das Motorrad lässt sich sauber verzögern, ohne dass man ständig nachregeln muss. Das macht sie attraktiv für Fahrer, die sportlich unterwegs sind, aber trotzdem ein Motorrad möchten, das im Alltag nicht nervös wird.
Die Honda CRF 1000 L Africa Twin bringt hier ebenfalls ein sehr stabiles Bremsgefühl mit. Besonders auf langen Touren ist das wichtig: Wenn man mehrfach aus höheren Geschwindigkeiten verzögert oder wenn die Strecke unruhig wird, zählt Konstanz. Die Africa Twin wirkt dabei wie ein Motorrad, das auch unter Last und mit Gepäck zuverlässig bleibt – ein klarer Vorteil für Reisefahrer.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung vs. bewährtes Gesamtkonzept
Elektronik kann den Unterschied machen, wenn die Bedingungen wechseln. Die Zontes 703 F bietet eine moderne Basis, die sich vor allem auf alltagstaugliche Unterstützung konzentriert. Das hilft dabei, das Motorrad schnell „einzuordnen“ und sich auf die Strecke zu konzentrieren. Gerade auf gemischten Touren ist das angenehm, weil man nicht ständig an der Technik herumdenken muss.
Die Honda CRF 1000 L Africa Twin ist in der Regel stärker als Reiseplattform gedacht. Das zeigt sich daran, wie das Gesamtsystem aus Motor, Fahrwerk und Elektronik zusammenarbeitet. Dadurch entsteht ein sehr stimmiges Fahrgefühl, besonders wenn die Bedingungen unübersichtlich sind oder die Tour länger dauert. Wer häufig unterwegs ist und dabei auch mal abseits der perfekten Strecke fährt, profitiert von dieser „Gesamtpaket“-Logik.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz und Alltagstauglichkeit
Komfort ist bei Adventure-Bikes nicht nur Luxus, sondern ein echter Faktor für Fahrspaß. Die Zontes 703 F wirkt ergonomisch so ausgelegt, dass sie auch über längere Zeit nicht „anstrengend“ wird. Die Sitzposition unterstützt eine kontrollierte Haltung, und das Motorrad bleibt im Alltag gut beherrschbar. Wer Touren plant, bei denen man auch mal spontan die Route ändert, wird die unkomplizierte Handhabung zu schätzen wissen.
Die Honda CRF 1000 L Africa Twin spielt ihre Komfortstärken besonders auf langen Strecken aus. Durch die Reiseenduro-Auslegung fühlt sich das Motorrad auch dann stabil an, wenn man mehrere Stunden am Stück fährt. Dazu kommt, dass die Africa Twin oft als Plattform für Zubehör und Reiseausstattung gedacht ist. Wer regelmäßig mit Gepäck unterwegs ist oder längere Etappen plant, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtgefühl.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Zontes 703 F – Stärken
- Agiles, alltagstaugliches Handling für gemischte Strecken
- Angenehme Fahrbarkeit, die sich schnell erschließt
- Guter Kompromiss aus Komfort und sportlicher Kontrolle
- Modernes Gesamtpaket, das Touren unkompliziert macht
Zontes 703 F – Schwächen
- Wenn es sehr „offroad-lastig“ wird, wirkt die Africa Twin oft als klarer Spezialist
- Für Fahrer, die maximale Reserven bei jeder Situation suchen, kann die Zontes weniger „überdimensioniert“ wirken
Honda CRF 1000 L Africa Twin – Stärken
- Sehr souveränes Langstrecken- und Reisegefühl
- Stabilität bei Tempo, Last und wechselndem Untergrund
- Stimmiges Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk und Elektronik
- Offroad-Potenzial mit hoher Berechenbarkeit
Honda CRF 1000 L Africa Twin – Schwächen
- In engen Situationen oder im dichten Stadtverkehr kann das größere Motorradgefühl spürbar sein
- Wer vor allem kurze Strecken fährt, nutzt nicht automatisch das volle Potenzial
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Zontes 703 F passt besonders gut zu Fahrern, die ein Adventure-Bike suchen, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt. Wer gerne spontan fährt, gemischte Strecken mag und dabei ein Motorrad möchte, das nicht zu „schwer im Kopf“ ist, bekommt hier einen starken Begleiter. Auch für alle, die Touren planen, aber nicht zwingend das maximale Offroad-Setup brauchen, ist die Zontes eine sehr stimmige Wahl.
Die Honda CRF 1000 L Africa Twin ist ideal für Menschen, die regelmäßig lange Strecken fahren und dabei auch abseits des perfekten Asphalts unterwegs sind. Wer Wert auf Reserven, Stabilität und ein sehr ausgereiftes Reise-Gesamtpaket legt, findet in der Africa Twin häufig genau das richtige Maß. Sie ist besonders dann im Element, wenn die Tour anspruchsvoller wird – sei es durch Distanz, Gepäck oder wechselnden Untergrund.
Fazit:
Die Zontes 703 F ist die bessere Wahl, wenn ein Adventure-Bike vor allem im Alltag und auf abwechslungsreichen Touren überzeugen soll: leicht zu handeln, schnell zu verstehen und mit einem Fahrgefühl, das Lust auf spontane Routen macht. Die Honda CRF 1000 L Africa Twin spielt ihre Stärken dort aus, wo es nach Reiseenduro klingt: lange Etappen, wechselnde Bedingungen, mehr Gepäck und ein Anspruch an Stabilität und Reserven. Wer ein Motorrad sucht, das auch bei anspruchsvoller Strecke ruhig bleibt und als Plattform für große Touren gedacht ist, liegt mit der Africa Twin meist richtig. Wer dagegen ein modernes, alltagstaugliches Adventure bevorzugt und dabei trotzdem Abenteuer zulässt, wird mit der Zontes deutlich zufriedener sein. Kurz gesagt: Zontes für den unkomplizierten Allround-Abenteurer, Honda für den Reiseprofi mit Offroad-Ambitionen.