UVP 8.770 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 12.499 €
Baujahr von 2017 bis 2026~
Voll ausgestattete Reise-Enduro mit Triple-Motor für nur 8.770 Euro !
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Mal ganz was anderes
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Pro und Kontra

Pro:
  • üppige Serienausstattung
  • wunderbarer Dreizylinder ohne Hubzapfenversatz
  • eigenständiger, wunderbarer Triple-Sound
  • schönes TFT-Display mit vier schicken Anzeigearten
  • viele sinnvolle Details
  • PREIS !!!
Kontra:
  • komplizierte Connectivity-Ersteinrichtung
  • Quickshifter ohne Blipper
  • Lastwechsel-Reaktionen im Sport-Modus in niedrigen Gängen
  • Bremse vorne braucht viel Handkraft
  • Service alle 5.000 km
Pro:
  • Fahrkomfort
  • Wendigkeit
  • Krawalliger, kräftiger Motor
  • Geländetauglichkeit
Kontra:
  • Soziusbetrieb
  • Reisetauglichkeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht236kg
Radstand1.565mm
Länge2.355mm
Radstand1.565mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.618mm
Gewicht158kg
Radstand1.504mm
Radstand1.504mm
Sitzhöhe: 920 mm

Motor

Motor-BauartDrei-Zylinder Reihe, 4-Ventil DOHC
Hubraum699ccm
Hub61mm
Bohrung70mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart1-Zylinder, 4-Takt Motor
Hubraum693ccm
Hub84mm
Bohrung102mm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung95 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment75 NM bei 7.500 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt22Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite512km
Leistung75 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment74 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.193km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite342km

Fahrwerk

RahmenbauartAluminium-Druckguss-Rahmen
Federung vorneUpside-down-Gabel von Marzocchi, voll einstellbar (Federweg 180)mm
Federung hintenZentralfederbein, voll einstellbar (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne90/90 R21
Reifen hinten150/70 R18
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneTelegabel Upside-Down (Federweg 275)mm
Federung hintenWP (Federweg 275)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne21 Zoll
Reifen hinten18 Zoll

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 240 mm)

Fazit

Bei günstigen Motorrädern aus chinesischer Fertigung wird häufig gesagt: "Für diesen Preis echt gut!" Das würde der Zontes 703F Adventure aber nicht gerecht werden. Sie ist ein gutes Motorrad, und zwar auch unabhängig vom günstigen Preis. Sie kann viel, klingt gut, kommt mit vielen schönen Details und einer bemerkenswerten Serien-Ausstattung und fährt sich gut.
 
Der allerletzte Feinschliff fehlt vielleicht noch, z.B. bei der Gasannahme oder der Einrichtung der Navigationslösung, aber das ist wirklich Meckern auf höchstem Niveau. Die Maschine macht tatsächlich viel Spaß und sieht dazu auch noch richtig gut aus - finden wir zumindest. Eine Probefahrt wird dringend empfohlen!

 
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit - aber nicht nur dort, sondern auch in den B&S Filialen in Bremervörde, Hamburg-Rahlstedt und Kaiserslautern. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 8.770 €
  • Verfügbarkeit: seit 2025
  • Farben: Weiß-Rot, Schwarz

Spaß ohne Ende - leider ein teurer

Also, hat das Experiment geklappt? Tja, ein eindeutiges Fazit ist schwierig. Für die Fernreise ist der Serientank klein, Sitzposition, Sitzbank und Fahrwerk auf der Anreise zum Ziel eher anstrengend.

Ansonsten ist die Husqvarna 701 Enduro ein echtes Spaßgerät. Als Erstmotorrad spielt sie sicher nicht die Idealbesetzung in der Garage, aber wer möchte und kann, sollte das mal ausprobieren. Wie schön doch kurzer Radstand und 75 PS harmonieren können!

Zum Schluss noch ein kleiner Wermutstropfen: Ist schon Mama KTM nicht für ihre zurückhaltende Preisgestaltung berühmt, tut die Tochter es ihr gleich: Das Motorrad mit praktisch null Ausstattung und wenig Neigung zum Soziusbetrieb kostet 10.395 Euro. Glückwunsch an die, die es sich leisten können.

Also: Wer ein Moped mit einem Klasse-Motor, tollem Fahrwerk, niedrigem Gewicht und brutalen Bremsen sucht, aber kaum etwas anderem, der kann einchecken. Wer Unvernunft für vernünftig im tieferen Sinn hält, der ist hier richtig. Für alle anderen gilt: „zurückbleiben bitte“.

Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10,395€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 6.700€
  • Baujahre: seit 2017
  • Verfügbarkeit: mittel
  • Farben: weiß

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Zontes 703 F vs Husqvarna 701 Enduro: Vergleich für Straße und Gelände

Wenn zwei Enduros aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick ähnlich wirken, aber im Detail sehr unterschiedlich sein können, lohnt sich ein genauer Blick. Der Vergleich zwischen der Zontes 703 F und der Husqvarna 701 Enduro zeigt genau das: Beide Motorräder sind für ambitionierte Fahrten gemacht, doch sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Während die Zontes 703 F vor allem mit einem stimmigen Gesamtpaket und einem modernen Ansatz punktet, steht bei der Husqvarna 701 Enduro die typische Enduro-Genetik im Vordergrund – mit dem Anspruch, auch abseits der Straße souverän zu wirken.

Im Folgenden geht es nicht um reine Zahlen, sondern darum, wie sich die jeweiligen Eigenschaften im Alltag und auf Touren bemerkbar machen. Dabei werden die aufgelisteten Werte beider Modelle miteinander eingeordnet: Motorleistung und -charakter, Fahrwerkseindrücke, Bremswirkung, Ergonomie, Ausstattung und das Gesamtgefühl beim Fahren.

Motor und Fahrgefühl: Charakter entscheidet

Leistungsentfaltung im Vergleich

Beide Motorräder bewegen sich im Bereich eines modernen Einzylinder-Setups, das für kräftigen Vortrieb bekannt ist. Die Zontes 703 F wirkt dabei häufig wie ein Bike, das den Alltag besonders leicht macht: Die Kraft steht so zur Verfügung, dass sich zügiges Fahren auf Landstraße und Autobahn-Anbindung angenehm anfühlt. In der Praxis bedeutet das: weniger „Arbeit“ am Gas, dafür ein ruhigeres, kontrolliertes Ansprechverhalten.

Die Husqvarna 701 Enduro ist dagegen stärker auf das typische Enduro-Erlebnis ausgelegt. Der Motor fühlt sich oft direkter an, und das macht sich besonders beim Beschleunigen aus Kurven oder beim Herausbeschleunigen aus langsamem Gelände bemerkbar. Wer gern mit dem Gas spielt und die Maschine aktiv bewegt, bekommt hier ein sehr lebendiges Fahrgefühl.

Alltagstauglichkeit vs. Enduro-Anspruch

Im Vergleich der aufgelisteten Werte zeigt sich: Beide Motoren liefern genug Reserven, um nicht „hinterherzufahren“. Die Zontes 703 F spielt dabei eher die Rolle des entspannten Tourers, während die Husqvarna 701 Enduro stärker nach „Fahren mit Gefühl“ verlangt. Das ist kein Nachteil – aber es beeinflusst, wie sich das Motorrad im Alltag anfühlt.

Fahrwerk und Handling: Stabilität oder Agilität?

Komfort und Kontrolle

Beim Fahrwerk geht es um mehr als nur um Kennzahlen. Die Zontes 703 F wirkt im Vergleich häufig wie ein Motorrad, das Unebenheiten gut „sortiert“ und dabei eine gleichmäßige Linie hält. Das ist besonders auf längeren Strecken spürbar: Man bleibt ruhiger im Oberkörper, und die Maschine wirkt weniger nervös.

Die Husqvarna 701 Enduro bringt dagegen oft mehr „Biss“ in das Handling. In schnellen Richtungswechseln und beim aktiven Fahren fühlt sie sich sehr direkt an. Auf schlechten Straßen oder im Gelände kann das ein Vorteil sein, weil die Maschine schnell auf Eingaben reagiert. Gleichzeitig verlangt dieses Temperament mehr Aufmerksamkeit, wenn die Strecke unruhig wird oder die Bedingungen wechselhaft sind.

Lenkung und Fahrbarkeit

Die aufgelisteten Werte zu Geometrie und Fahrwerksauslegung lassen erkennen, warum sich beide Bikes unterschiedlich bewegen: Die Zontes 703 F zielt stärker auf gutmütige Kontrolle, die Husqvarna 701 Enduro auf präzises Arbeiten am Vorderrad. Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist oder viel auf gemischten Strecken fährt, profitiert meist von der leichteren Handhabung der Zontes. Wer dagegen gern Offroad-Abschnitte plant und das Motorrad „mitnimmt“, wird mit der Husqvarna oft mehr Spaß haben.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Anhalten

Beim Bremsen zeigt sich im Vergleich, wie die Motorräder ihre Kraft auf die Straße bringen. Die Zontes 703 F wirkt tendenziell wie ein Bike, das mit einer gut dosierbaren Bremsleistung überzeugt. Das macht sie angenehm, wenn häufiges Verzögern im Alltag vorkommt oder wenn man auf wechselnden Belägen unterwegs ist.

Die Husqvarna 701 Enduro steht im Ruf, sehr standfest zu bremsen – besonders dann, wenn man das Motorrad aktiv führt. Auf der anderen Seite kann die direkte Rückmeldung dazu führen, dass man die Dosierung noch bewusster einsetzen möchte, vor allem auf sehr rutschigen Untergründen.

Ergonomie und Sitzposition: Wer passt besser?

Sitzhöhe, Haltung und Reichweite

Die Ergonomie ist bei Enduros entscheidend, weil man sowohl aufrecht als auch in einer aktiven Haltung unterwegs ist. Die Zontes 703 F wirkt im Vergleich häufig als „komfortableres“ Gesamtpaket: Die Sitzposition unterstützt eine entspannte Haltung, was besonders auf Touren und bei längeren Tagesetappen spürbar ist.

Die Husqvarna 701 Enduro bietet eine Haltung, die stärker nach Enduro-typischer Aktivität verlangt. Das kann für Fahrerinnen und Fahrer, die gern dynamisch fahren, genau richtig sein. Wer jedoch viel im Alltag unterwegs ist und häufig anhalten muss, achtet meist stärker auf die praktische Handlichkeit und das Gefühl beim Rangieren.

Windschutz und Alltag

Auch wenn beide Motorräder nicht als klassische „Tourer“ im Sinne einer großen Verkleidung gedacht sind, spielt der Windschutz im Alltag eine Rolle. Die Zontes 703 F wirkt dabei oft wie die pragmatischere Wahl für längere Strecken, während die Husqvarna 701 Enduro mehr den Fokus auf das „echte Enduro-Fahren“ legt.

Ausstattung und Elektronik: Moderne Helfer vs. Enduro-Fokus

Bei der Ausstattung unterscheiden sich die beiden Modelle in der Philosophie. Die Zontes 703 F wirkt im Vergleich wie ein Motorrad, das moderne Features sinnvoll integriert, ohne den Fahrer mit zu vielen Systemen zu überfordern. Das macht sie attraktiv, wenn man ein Bike sucht, das einfach funktioniert und sich schnell „richtig“ anfühlt.

Die Husqvarna 701 Enduro setzt ebenfalls auf Elektronik, aber stärker mit dem Blick auf die Enduro-Praxis. Das zeigt sich in der Art, wie die Systeme das Fahrverhalten unterstützen, wenn es unruhig wird. Wer gern im Grenzbereich oder auf wechselnden Untergründen unterwegs ist, schätzt diese Unterstützung oft sehr.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Zontes 703 F: Stärken

  • Ausgewogenes Gesamtpaket: Motor, Fahrwerk und Ergonomie greifen oft harmonisch ineinander.
  • Komfortorientierte Fahrbarkeit: Besonders auf gemischten Strecken wirkt das Motorrad alltagstauglich.
  • Pragmatischer Charakter: Weniger „Drama“, mehr entspannter Rhythmus.

Zontes 703 F: Schwächen

  • Weniger „Enduro-Temperament“ als bei der Husqvarna – wer maximal dynamisches Ansprechverhalten sucht, könnte weniger begeistert sein.
  • Offroad-Fokus ist vorhanden, aber nicht so kompromisslos wie bei der Husqvarna.

Husqvarna 701 Enduro: Stärken

  • Sehr lebendiges Fahrgefühl: Direkte Rückmeldung und viel Enduro-Charakter.
  • Aktives Handling: Macht Spaß, wenn das Motorrad aktiv bewegt wird.
  • Unterstützung im Gelände: Elektronik und Fahrwerksgefühl passen gut zu wechselnden Bedingungen.

Husqvarna 701 Enduro: Schwächen

  • Anspruch beim Fahren: Wer eher entspannt cruisen will, empfindet die Direktheit manchmal als „zu viel“.
  • Alltagskomfort kann je nach Fahrstil weniger im Vordergrund stehen als bei der Zontes.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Der Vergleich lässt sich am besten über den Fahrstil entscheiden. Die Zontes 703 F ist besonders interessant für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Enduro suchen, das sich auf der Straße leicht anfühlt und trotzdem genug Potenzial für Offroad-Abschnitte bietet. Wer häufig pendelt, Touren plant und dabei ein stimmiges, unkompliziertes Gesamtgefühl möchte, trifft mit der Zontes oft eine sehr gute Wahl.

Die Husqvarna 701 Enduro passt hingegen besser zu Menschen, die das Motorrad als echtes Enduro erleben wollen: mit mehr Dynamik, direkterem Ansprechverhalten und einem Fahrstil, der das Bike aktiv fordert. Wer regelmäßig auf Schotter, Waldwegen oder anspruchsvolleren Strecken unterwegs ist und dabei gern die Kontrolle über das Fahrgefühl übernimmt, wird mit der Husqvarna deutlich mehr „Enduro-Spirit“ spüren.

Fazit:

Die Zontes 703 F ist die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges Enduro suchen, das im Alltag und auf Touren besonders angenehm wirkt. Das Zusammenspiel aus Motorcharakter, Fahrwerksgefühl und Ergonomie sorgt dafür, dass sich längere Strecken entspannt fahren lassen und das Motorrad schnell „mitläuft“. Wer vor allem Straße, gemischte Strecken und gelegentliches Gelände im Blick hat, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.

Die Husqvarna 701 Enduro empfiehlt sich für Fahrerinnen und Fahrer, die mehr Enduro-Temperament wollen: direkteres Ansprechverhalten, aktiveres Handling und ein Fahrgefühl, das auf wechselnde Bedingungen ausgelegt ist. Wer das Motorrad regelmäßig fordert und Offroad nicht nur „mitnimmt“, sondern als festen Bestandteil betrachtet, wird mit der Husqvarna mehr Begeisterung finden.

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