| UVP | 8.770 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 7.295 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- üppige Serienausstattung
- wunderbarer Dreizylinder ohne Hubzapfenversatz
- eigenständiger, wunderbarer Triple-Sound
- schönes TFT-Display mit vier schicken Anzeigearten
- viele sinnvolle Details
- PREIS !!!
- komplizierte Connectivity-Ersteinrichtung
- Quickshifter ohne Blipper
- Lastwechsel-Reaktionen im Sport-Modus in niedrigen Gängen
- Bremse vorne braucht viel Handkraft
- Service alle 5.000 km
- sehr einfaches Fahrverhalten
- komfortable Maschine
- erwachsene Anmutung
- quirliger Motor
- eingeschränkte Offroad-Fähigkeit
- ABS nur gemeinsam vorne und hinten abschaltbar
- Tempomat und Quickshifter nicht erhältlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 236 | kg |
| Radstand | 1.565 | mm |
| Länge | 2.355 | mm |
| Radstand | 1.565 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.618 | mm |
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Länge | 2.300 | mm |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Sitzhöhe: | 870 | mm |
| Höhe | 1.460 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Drei-Zylinder Reihe, 4-Ventil DOHC | |
| Hubraum | 699 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 451 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 95 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 22 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 512 | km |
| Leistung | 45 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Aluminium-Druckguss-Rahmen | |
| Federung vorne | Upside-down-Gabel von Marzocchi, voll einstellbar (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, voll einstellbar (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 R21 | |
| Reifen hinten | 150/70 R18 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm USD Teleskopgabel (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | Uni-Trak-Schwinge (Federweg 196)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 M/C 54S | |
| Reifen hinten | 140/70-17 M/C 66S | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Halbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 230 mm) | |
Fazit
Bei günstigen Motorrädern aus chinesischer Fertigung wird häufig gesagt: "Für diesen Preis echt gut!" Das würde der Zontes 703F Adventure aber nicht gerecht werden. Sie ist ein gutes Motorrad, und zwar auch unabhängig vom günstigen Preis. Sie kann viel, klingt gut, kommt mit vielen schönen Details und einer bemerkenswerten Serien-Ausstattung und fährt sich gut.Der allerletzte Feinschliff fehlt vielleicht noch, z.B. bei der Gasannahme oder der Einrichtung der Navigationslösung, aber das ist wirklich Meckern auf höchstem Niveau. Die Maschine macht tatsächlich viel Spaß und sieht dazu auch noch richtig gut aus - finden wir zumindest. Eine Probefahrt wird dringend empfohlen!
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit - aber nicht nur dort, sondern auch in den B&S Filialen in Bremervörde, Hamburg-Rahlstedt und Kaiserslautern. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen.
Fazit
Die Kawasaki KLE 500 SE ist ein gelungener Allrounder, der mit Leistung, Komfort und Zuverlässigkeit punktet. Sie eignet sich sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Fahrer, die ein robustes und vielseitiges Motorrad suchen. Wer eine Maschine für den täglichen Gebrauch und gelegentliche Abenteuer abseits der Straße sucht, wird mit der KLE 500 SE bestens bedient. Für extremes Hard-Enduro ist sie allerdings nicht gebaut, das merkt man schon an der mässigen Bodenfreiheit. Trotzdem: Ein ehrliches Motorrad ohne überflüssigen Elektronik-Schnickschnack, das genau das tut, was draufsteht: Abenteuer im Alltag ermöglichen.Ausprobieren könnt Ihr die KLE 500 SE am besten bei Heller & Soltau im schönen beschaulichen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die KLE besonders wohl fühlt. Und natürlich gibt es dort auch jede Menge anderer Kawas, die man probefahren kann - und auch Bikes von Husqvarna findet ihr da.
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Zontes 703 F vs. Kawasaki KLE 500 SE – welcher Vergleich passt zu welchem Fahrstil?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ klingen, aber aus unterschiedlichen Richtungen kommen, wird der Vergleich spannend. Die Zontes 703 F steht eher für modernes, straßenorientiertes Fahren mit Adventure-Anmutung. Die Kawasaki KLE 500 SE ist dagegen stärker im klassischen Enduro-/Reiseenduro-Gedanken verankert und richtet sich an Fahrer, die auch abseits der üblichen Strecke nicht nur „mal kurz“ schauen wollen. Genau hier setzt dieser Vergleich an: nicht nur auf dem Papier, sondern vor allem in der Frage, wie sich die Unterschiede im Alltag auswirken.
Grundidee und Charakter: moderner Allrounder vs. klassisches Reiseenduro
Die Zontes 703 F wirkt wie ein Motorrad, das den Fokus auf flüssige Kilometer legt. Der Motor und die Abstimmung sind darauf ausgelegt, dass sich das Bike im Stadtverkehr ebenso gut bewegt wie auf längeren Strecken. Dazu passt auch die Art, wie die Maschine auf Tempo und Last reagiert: eher gleichmäßig, eher „komfortabel“, ohne dass sie sich wie ein reines Tourenrad anfühlt.
Die Kawasaki KLE 500 SE verfolgt dagegen eine andere Philosophie. Sie ist als Reiseenduro bekannt dafür, dass sie mit einer gewissen Gelassenheit durch unterschiedliche Untergründe kommt. Das Motorrad ist nicht darauf ausgelegt, maximal sportlich zu wirken, sondern zuverlässig und kontrollierbar zu bleiben – auch wenn der Weg mal uneben wird. Wer das Motorrad fährt, merkt schnell: Hier steht die Fahrbarkeit im Vordergrund.
Motor und Antrieb: wie sich die Unterschiede beim Fahren bemerkbar machen
Leistungsgefühl und Drehmoment-Charakter
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Zontes 703 F bringt durch ihre größere Hubraumklasse ein deutlich anderes Leistungsgefühl mit. Das wirkt vor allem dann, wenn zügig beschleunigt werden soll oder wenn das Motorrad bei höheren Geschwindigkeiten stabil bleiben muss. Die Maschine lässt sich meist so fahren, dass man nicht ständig „am Gas hängt“, sondern eher mit einem ruhigen Rhythmus unterwegs ist.
Die Kawasaki KLE 500 SE spielt ihre Stärken anders aus. Der 500er-Charakter ist oft spürbar „direkter“ im Sinne von: man fühlt schneller, in welchem Gang man gerade arbeitet. Für viele Fahrer ist das angenehm, weil es ein kontrolliertes Fahren unterstützt. Wer im Alltag häufig moderat unterwegs ist, profitiert von einer gutmütigen Art, die nicht ständig nach mehr Leistung schreit.
Alltagstauglichkeit im Stadtverkehr und auf Landstraßen
Für Stadt und Landstraße ist die Zontes 703 F häufig die entspanntere Wahl, weil sie mit mehr Reserven und einem souveränen Vortrieb das Überholen und Beschleunigen leichter macht. Die Kawasaki KLE 500 SE kann das ebenfalls, aber eher mit dem Gefühl, dass man die Drehzahl bewusster nutzen sollte. Das ist nicht negativ – es ist eher eine Frage des Fahrstils.
Fahrwerk und Handling: Komfort, Kontrolle und „Confidence“
Stabilität vs. Wendigkeit
Die Zontes 703 F punktet im Vergleich oft mit einem Fahrgefühl, das auf Komfort und ruhige Linienführung ausgelegt ist. Gerade auf längeren Strecken oder bei wechselnden Straßenbelägen wirkt das Motorrad dadurch weniger „nervös“. Das hilft, wenn man nicht ständig aktiv gegen die Straße arbeiten möchte.
Die Kawasaki KLE 500 SE ist dagegen stärker auf kontrolliertes Fahren ausgelegt. In Situationen, in denen es holprig wird oder die Straße unvorhersehbar ist, kann das Handling sehr „enduro-typisch“ wirken: nicht hektisch, aber mit einem klaren Fokus auf Traktion und Stabilität. Wer gern auch mal abseits der perfekten Fahrbahn unterwegs ist, findet hier oft mehr Vertrauen im Fahrgefühl.
Federung und Dämpfung im Vergleich
Beim Thema Federung zeigt sich im Vergleich meist ein Unterschied in der Priorität: Die Zontes 703 F zielt eher auf ein ausgewogenes Setup für Straße und Tour. Die Kawasaki KLE 500 SE ist tendenziell „robuster gedacht“, um auch bei schlechterem Untergrund nicht sofort an Grenzen zu stoßen. Das kann bedeuten, dass sich die KLE auf der Straße minimal anders anfühlt – nicht schlechter, aber anders abgestimmt.
Bremsen, Reifen und Traktion: Sicherheit im Alltag
Beide Motorräder sind für den Alltag gebaut, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich. Die Zontes 703 F wirkt in der Praxis häufig wie ein Motorrad, das auf gleichmäßige Bremsleistung und gut dosierbares Ansprechen im Straßenbetrieb setzt. Das ist besonders angenehm, wenn man häufig in Verkehrssituationen unterwegs ist.
Die Kawasaki KLE 500 SE spielt ihre Traktion eher dann aus, wenn der Untergrund nicht perfekt ist. Reifen und Fahrwerksabstimmung sind so gedacht, dass man auch auf Schotter, Feldwegen oder unebenen Strecken ein ruhiges Gefühl behält. Wer also regelmäßig „raus aus dem Asphalt“ fährt, bekommt hier im Vergleich oft die passendere Basis.
Ergonomie und Komfort: Sitzposition, Alltag und Reichweite
Sitzhöhe und Körpergefühl
Im Vergleich fällt auf: Die Zontes 703 F ist häufig so konzipiert, dass sie für viele Fahrer eine angenehme Sitzposition bietet, die nicht zu „hoch“ wirkt und trotzdem genug Kontrolle vermittelt. Das macht sie attraktiv für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich leicht handhaben lässt – auch wenn man im Alltag mal anhalten muss.
Die Kawasaki KLE 500 SE kann je nach Fahrern und Gewohnheit etwas „klassischer“ wirken, weil die Enduro-Optik und das Einsatzprofil spürbar sind. Das ist oft genau das, was man will: eine Sitzposition, die Kontrolle gibt und das Motorrad auch im Gelände nicht zu „schwer“ erscheinen lässt.
Windschutz, Instrumente und Langstreckenkomfort
Bei der Zontes 703 F ist der Langstreckenkomfort im Vergleich häufig ein Pluspunkt, weil die Maschine auf flüssiges Fahren ausgelegt ist und sich das Gesamtpaket auf Touren gut anfühlt. Die Kawasaki KLE 500 SE ist ebenfalls tourentauglich, aber eher im Sinne von „funktional und robust“. Wer gern lange Strecken fährt, bekommt bei beiden Spaß – nur mit unterschiedlichem Schwerpunkt: einmal Komfort durch Straßenorientierung, einmal Komfort durch Geländetauglichkeit.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Bei der Ausstattung zeigt sich im Vergleich oft ein typisches Muster: Die Zontes 703 F wirkt wie ein Motorrad, das moderne Bedürfnisse abdeckt und sich dadurch im Alltag schnell „rund“ anfühlt. Die Kawasaki KLE 500 SE ist dagegen häufig die Maschine, die man als verlässliches Werkzeug betrachtet: nicht unbedingt maximal „modern“, aber mit einem klaren Fokus auf Fahrbarkeit und Alltagstauglichkeit.
Wichtig ist auch die Frage, wie gut sich beide Motorräder für die eigene Nutzung ergänzen lassen: Wer viel auf Asphalt unterwegs ist und gelegentlich Schotterwege nimmt, wird mit der Zontes 703 F oft schneller glücklich. Wer dagegen regelmäßig unbefestigte Strecken einplant oder einfach gern „mehr“ Motorrad fährt, findet in der Kawasaki KLE 500 SE häufig die passendere Basis.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Zontes 703 F – Stärken
- Straßen- und Tourenfokus: wirkt im Alltag oft entspannter, besonders bei zügigem Fahren.
- Mehr Reserven durch die größere Hubraumklasse: Überholen und Beschleunigen fühlen sich leichter an.
- Ruhiges Fahrgefühl auf längeren Strecken, weniger „Arbeit“ gegen die Straße.
Zontes 703 F – Schwächen
- Geländeanspruch ist eher „gelegentlich“: Wer regelmäßig anspruchsvoll fährt, wird die Grenzen früher spüren.
- Charakter ist stärker straßenorientiert: Enduro-Fans, die ein klassisches Gefühl suchen, könnten weniger „Treffer“ landen.
Kawasaki KLE 500 SE – Stärken
- Reiseenduro-Feeling: kontrollierbar und robust für wechselnde Untergründe.
- Traktion und Fahrbarkeit wirken im Gelände oft überzeugender als bei rein straßenorientierten Konzepten.
- Bewusstes Fahren: Der 500er-Charakter belohnt eine aktive Fahrweise.
Kawasaki KLE 500 SE – Schwächen
- Beschleunigungs- und Reserven-Charakter ist im Vergleich zur 703 F weniger „mühelos“.
- Für reine Autobahn- oder Hochgeschwindigkeitsfahrten fühlt sich die straßenorientierte Auslegung der Zontes oft passender an.
Welche Kaufentscheidung ist sinnvoll?
Der Vergleich wird am Ende vor allem eine Frage: Wie wird das Motorrad wirklich genutzt? Wenn der Alltag überwiegend aus Stadt, Landstraße und Touren besteht und gelegentlich ein Feldweg oder Schotterabschnitt vorkommt, ist die Zontes 703 F häufig die stimmigere Wahl. Sie wirkt wie ein Motorrad, das schnell in den „einfach fahren“-Modus kommt und dabei Reserven bietet, wenn man sie braucht.
Wenn dagegen regelmäßig unbefestigte Strecken, Waldwege oder „Abkürzungen“ auf dem Plan stehen und das Motorrad dabei nicht nur durchkommt, sondern sich dabei auch wohlfühlt, spielt die Kawasaki KLE 500 SE ihre Stärken aus. Sie ist oft die bessere Wahl für Fahrer, die ein klassisches Reiseenduro-Gefühl suchen und das Motorrad als vielseitiges Werkzeug sehen.
Fazit:
Die Zontes 703 F ist im Vergleich die passendere Wahl für alle, die vor allem Straße und Touren fahren und dabei ein souveränes, entspanntes Leistungsgefühl möchten. Die größeren Reserven machen Überholmanöver und zügige Abschnitte leichter, und das Gesamtpaket wirkt auf langen Strecken oft besonders stimmig. Wer dagegen regelmäßig auf wechselnden Untergründen unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das sich auch abseits des Asphalts kontrolliert anfühlt, findet in der Kawasaki KLE 500 SE häufig den besseren Partner. Ihr 500er-Charakter belohnt eine bewusste Fahrweise und unterstützt ein klassisches Reiseenduro-Feeling. Kurz gesagt: Zontes für straßenbetonte Vielseitigkeit, Kawasaki für Reiseenduro-Fans mit mehr Fokus auf Fahrbarkeit im Gelände.