UVP 8.770 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 14.795 €
Baujahr von 2020 bis 2023
Voll ausgestattete Reise-Enduro mit Triple-Motor für nur 8.770 Euro !
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„Jede Strasse - Jederzeit“
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Pro und Kontra

Pro:
  • üppige Serienausstattung
  • wunderbarer Dreizylinder ohne Hubzapfenversatz
  • eigenständiger, wunderbarer Triple-Sound
  • schönes TFT-Display mit vier schicken Anzeigearten
  • viele sinnvolle Details
  • PREIS !!!
Kontra:
  • komplizierte Connectivity-Ersteinrichtung
  • Quickshifter ohne Blipper
  • Lastwechsel-Reaktionen im Sport-Modus in niedrigen Gängen
  • Bremse vorne braucht viel Handkraft
  • Service alle 5.000 km

Abmessungen & Gewicht

Gewicht236kg
Radstand1.565mm
Länge2.355mm
Radstand1.565mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.618mm
Gewicht257kg
Radstand1.520mm
Länge2.270mm
Radstand1.520mm
Sitzhöhe: 840 mm
Höhe1.490mm

Motor

Motor-BauartDrei-Zylinder Reihe, 4-Ventil DOHC
Hubraum699ccm
Hub61mm
Bohrung70mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartViertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum1.043ccm
Hub56mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung95 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment75 NM bei 7.500 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt22Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite512km
Leistung120 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment102 NM bei 7.500 U/Min
Höchstgeschw.226km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite404km

Fahrwerk

RahmenbauartAluminium-Druckguss-Rahmen
Federung vorneUpside-down-Gabel von Marzocchi, voll einstellbar (Federweg 180)mm
Federung hintenZentralfederbein, voll einstellbar (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne90/90 R21
Reifen hinten150/70 R18
RahmenbauartDoppelprofilrahmen
Federung vorne43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm
Federung hintenHorizontal angeordnetes Back-Link-Gasdruck-Zentralfederbein (Federweg 152)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten180/55ZR17M/C (73W)

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneDoppel-Petal-Bremsscheiben. Bremssattel: Doppelt radial montiert, Monobloc, gegenüberliegende 4-Kolben ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzel-Petal-Bremsscheibe. Bremssattel: Einkolben ( Ø 250 mm)

Fazit

Bei günstigen Motorrädern aus chinesischer Fertigung wird häufig gesagt: "Für diesen Preis echt gut!" Das würde der Zontes 703F Adventure aber nicht gerecht werden. Sie ist ein gutes Motorrad, und zwar auch unabhängig vom günstigen Preis. Sie kann viel, klingt gut, kommt mit vielen schönen Details und einer bemerkenswerten Serien-Ausstattung und fährt sich gut.
 
Der allerletzte Feinschliff fehlt vielleicht noch, z.B. bei der Gasannahme oder der Einrichtung der Navigationslösung, aber das ist wirklich Meckern auf höchstem Niveau. Die Maschine macht tatsächlich viel Spaß und sieht dazu auch noch richtig gut aus - finden wir zumindest. Eine Probefahrt wird dringend empfohlen!

 
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit - aber nicht nur dort, sondern auch in den B&S Filialen in Bremervörde, Hamburg-Rahlstedt und Kaiserslautern. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 8.770 €
  • Verfügbarkeit: seit 2025
  • Farben: Weiß-Rot, Schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Fahrspaß, Tourentauglichkeit, angemessenes Preis-Leistungsverhältnis und sonst noch? Es gibt für uns ehrlich gesagt kaum Kritikpunkte. Das Bike fährt sich wirklich extrem angenehm und smooth. Die aufrechte Adventure Sitzhaltung ist in Verbindung mit dem geschmeidigen Reihenvierer eine tolle Kombination, die auf längeren Touren einiges an Vorzügen mit sich bringt.

Die Optik kann man wie immer diskutieren, aber das ist auch hier Geschmackssache. Die Maschine gibt es übrigens in den beiden Farbkombinationen Pearl Storm Gray / Metallic Diablo Black / Metallic Flat Spark Black  & Emerald Blazed Green / Metallic Diablo Black / Metallic Flat Spark oder kurz gesagt Grau/Schwarz & Grün/Schwarz. Beide finden wir gelungen und ansprechend.

Einzig ein 19“ Vorderrad statt des 17 Zöllers wäre Dietmar und mir vielleicht noch ein Anliegen. Aber auch da scheiden sich die Geister, denn die 17 Zoll vorn sorgen natürlich für ein gutes Einlenkverhalten. So oder so ist die Kawasaki Versys 1000 S aber eine hervorragend gelungene Reisemaschine und Kawa verspricht nicht zu viel! „Jede Straße - Jederzeit“ das können wir mit gutem Gewissen unterschreiben.

Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Heller & Soltau.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 14.595 € 
  • Baujahre: ab 2021
  • Verfügbarkeit: ab 2021
  • Farben:

    Pearl Storm Gray / Metallic Diablo Black / Metallic Flat Spark Black   &

    Emerald Blazed Green / Metallic Diablo Black / Metallic Flat Spark

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Zontes 703 F vs. Kawasaki Versys 1000 S: Vergleich für Touren, Alltag und lange Strecken

Wenn zwei Reise-Allrounder gegeneinander antreten, geht es selten nur um „mehr Leistung“ oder „mehr Ausstattung“. Es geht um das Gesamtpaket: Wie fühlt sich das Motorrad im Alltag an, wie entspannt bleibt es auf langen Strecken, und wie gut passt es zu unterschiedlichen Fahrstilen. Genau darum geht es im Vergleich zwischen der Zontes 703 F und der Kawasaki Versys 1000 S. Beide Modelle zielen auf Komfort und Vielseitigkeit, unterscheiden sich aber deutlich in Charakter, Anspruch und Ausrichtung.

Grundidee und Einsatzprofil: Zwei Reise-Allrounder mit unterschiedlicher Philosophie

Die Zontes 703 F steht für einen modernen, alltagstauglichen Ansatz: Sie wirkt zugänglich, ist auf Touren ausgelegt und soll sich auch im Stadt- und Feierabendbetrieb nicht „zu groß“ anfühlen. Die Kawasaki Versys 1000 S verfolgt dagegen den klassischen Premium-Reisegedanken: mehr Reserven, mehr Komfort- und Elektronikfokus und ein Motorrad, das auch bei hohen Tagesetappen souverän bleibt.

Im Vergleich zeigt sich schnell: Die Zontes ist eher die Wahl für Fahrer, die ein stimmiges Gesamtpaket suchen, ohne sich ständig Gedanken über Komplexität oder „zu viel Motorrad“ zu machen. Die Kawasaki richtet sich stärker an alle, die auf Langstrecke maximalen Durchzug und ein sehr rundes Reisegefühl erwarten.

Motor und Fahrgefühl: Charakterunterschiede statt nur Zahlen

Beide Motorräder sind für sportlich-dynamisches Fahren auf der Straße gebaut, aber sie vermitteln das Gefühl auf unterschiedliche Weise. Die Zontes 703 F wirkt im Alltag oft harmonisch und leicht zu dosieren. Das macht sie interessant, wenn häufige Beschleunigungsphasen, Landstraßen und wechselnde Geschwindigkeiten zum Alltag gehören. Die Kawasaki Versys 1000 S spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es zügig vorangehen soll: Sie bietet spürbar mehr Reserven und wirkt dabei auch bei längeren Autobahnabschnitten gelassen.

Stärken und Schwächen lassen sich hier gut gegenüberstellen: Die Zontes punktet mit einem unkomplizierten, „direkt nutzbaren“ Fahrgefühl. Die Kawasaki punktet mit Durchzug und Souveränität, kann dafür aber je nach Fahrertyp etwas mehr „Motorrad“ im Handling bedeuten, vor allem wenn häufig enge Situationen oder langsame Manöver anstehen.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Reise-Stabilität

Im Alltag zählt, wie schnell man Vertrauen aufbaut. Die Zontes 703 F vermittelt dieses Vertrauen häufig über ein ausgewogenes Handling: Sie wirkt handlich genug, um Kurven und wechselnde Streckenprofile entspannt zu fahren. Gerade auf kurvigen Landstraßen ist das ein echter Vorteil, weil man nicht ständig gegen das Motorrad arbeiten muss.

Die Kawasaki Versys 1000 S ist dagegen stärker auf Stabilität und ruhiges Gleiten ausgelegt. Auf langen Strecken und bei höheren Geschwindigkeiten fühlt sie sich oft wie ein „Fahrzeug“ an, das die Straße gut liest und die Belastungen souverän wegsteckt. Die Schwäche liegt weniger im Können, sondern eher im Charakter: Wer sehr häufig enge Passagen, häufiges Stop-and-go oder sehr dynamische Stadtfahrten hat, kann die Kawasaki als weniger „spielerisch“ empfinden als die Zontes.

Komfort und Windschutz: Wie entspannt bleibt die Fahrt?

Komfort ist bei Reiseenduros kein „Nice-to-have“, sondern entscheidet darüber, wie lange man wirklich Spaß hat. Die Zontes 703 F bietet einen alltagstauglichen Komfortansatz. Sie ist so konzipiert, dass man auch ohne ständige Justierung und ohne „Reise-Overkill“ gut unterwegs ist. Das ist besonders dann attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur für Urlaubsfahrten, sondern auch für regelmäßige Touren genutzt wird.

Die Kawasaki Versys 1000 S geht hier einen Schritt weiter. Gerade auf Autobahn und bei längeren Etappen spielt der Komfortfokus seine Stärken aus: Die Sitzposition und der Windschutz wirken darauf ausgelegt, Ermüdung zu reduzieren. Als Schwäche kann sich ergeben, dass der Komfortanspruch auch mehr „Setup“ bedeutet: Wer das Motorrad perfekt auf die eigene Statur und den Fahrstil abstimmen möchte, wird eher Zeit investieren wollen.

Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Alltag

Elektronik ist heute ein wichtiger Teil des Fahrgefühls. Im Vergleich zeigt sich: Die Kawasaki Versys 1000 S ist klar stärker auf moderne Assistenz und ein „rund laufendes“ Gesamtpaket ausgelegt. Das kann besonders auf wechselnden Straßenbedingungen helfen, weil das Motorrad stabil bleibt und die Leistungsentfaltung gut kontrollierbar ist.

Die Zontes 703 F ist ebenfalls modern, aber der Fokus liegt eher auf einem zugänglichen Fahrerlebnis. Das ist eine Stärke, wenn man nicht ständig mit Einstellungen, Modi oder komplexen Systemen beschäftigt sein möchte. Eine mögliche Schwäche ist daher nicht die Qualität, sondern die Erwartungshaltung: Wer maximale Elektronik-Feinheit sucht, wird bei der Kawasaki eher zufriedener sein.

Ausstattung und Alltag: Was bringt das Motorrad wirklich mit?

Bei Reise-Allroundern zählt, wie gut sie sich in den Alltag integrieren lassen. Die Zontes 703 F wirkt wie ein Motorrad, das man schnell „in Betrieb“ nehmen kann: Tourenplanung, kurze Fahrten zwischendurch und spontane Ausfahrten funktionieren unkompliziert. Das macht sie besonders interessant, wenn das Motorrad nicht nur für den Urlaub gedacht ist.

Die Kawasaki Versys 1000 S ist stärker auf das „große Reisen“ ausgelegt. Wer häufig lange Strecken fährt, wird die Premium-Ausstattung und den Reisecharakter zu schätzen wissen. Schwächen zeigen sich eher dann, wenn das Motorrad überwiegend für kurze Strecken genutzt wird oder wenn man bewusst ein eher leichtes, unkompliziertes Setup bevorzugt.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Zontes 703 F: Stärken

  • Alltagstaugliches Fahrgefühl mit gut dosierbarer Leistungsentfaltung.
  • Handliches Handling, das Vertrauen in Kurven und auf wechselnden Streckenprofilen schafft.
  • Komfort ohne Überkomplexität: gut für regelmäßige Touren und spontane Fahrten.
  • Modernes Gesamtpaket, das sich schnell anfühlt, als wäre es „für den Alltag gemacht“.

Zontes 703 F: Schwächen

  • Wer maximale Reise-Reserven und Premium-Elektronik erwartet, könnte sich bei der Kawasaki wohler fühlen.
  • Bei sehr langen Autobahnabschnitten kann der Komfortfokus weniger „Premium“ wirken als bei der Versys.

Kawasaki Versys 1000 S: Stärken

  • Reise-Souveränität mit spürbaren Reserven für zügiges Fahren.
  • Stabilität und Komfort für lange Etappen, auch bei höheren Geschwindigkeiten.
  • Stärkerer Elektronik- und Assistenzfokus für ein sehr kontrolliertes Fahrgefühl.
  • Premium-Charakter für Fahrer, die das Motorrad als Langstrecken-Werkzeug sehen.

Kawasaki Versys 1000 S: Schwächen

  • Im Stadt- oder sehr engen Einsatz kann das Motorrad weniger „leichtfüßig“ wirken.
  • Der Premium-Anspruch kann bedeuten, dass man mehr Zeit in Feintuning und Setup investiert.

Für wen passt welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zum eigenen Alltag und zu den typischen Touren passt.

Zontes 703 F ist besonders passend für Fahrer, die ein ausgewogenes Reise- und Alltagsmotorrad suchen: häufige Landstraßen, gemischte Strecken, Touren mit spontanen Abstechern und ein Motorrad, das sich nicht wie ein Projekt anfühlt. Wer ein harmonisches Fahrgefühl priorisiert und nicht ständig das Maximum aus jeder Situation holen muss, findet hier eine sehr stimmige Basis.

Kawasaki Versys 1000 S ist die bessere Wahl für alle, die regelmäßig lange Strecken fahren, gerne zügig unterwegs sind und dabei maximalen Komfort und Reserven möchten. Wer Elektronik und ein sehr rundes Reisegefühl schätzt, wird die Versys als konsequenten Premium-Ansatz erleben.

Fazit:

Die Zontes 703 F gewinnt im Vergleich vor allem dort, wo Alltag und Touren sich mischen: Sie wirkt zugänglich, vermittelt ein unkompliziertes Fahrgefühl und bleibt auch auf wechselnden Streckenprofilen angenehm handlich. Wer ein Motorrad sucht, das schnell Spaß macht, ohne dass man sich ständig mit Einstellungen oder „Premium-Ansprüchen“ beschäftigen muss, trifft mit der Zontes eine sehr passende Wahl.

Die Kawasaki Versys 1000 S ist dagegen die bessere Option, wenn der Schwerpunkt klar auf langen Etappen, hoher Reise-Performance und einem sehr stabilen, komfortorientierten Gesamtpaket liegt. Die Kawasaki spielt ihre Stärken besonders bei zügigem Fahren und auf Autobahnabschnitten aus und bietet dabei den Premium-Charakter, den viele bei einem großen Tourenmotorrad erwarten.

Kurz gesagt: Zontes für den vielseitigen Allround-Tourer, Kawasaki für den Premium-Langstreckenfahrer.

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