| UVP | 8.770 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 17.245 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- üppige Serienausstattung
- wunderbarer Dreizylinder ohne Hubzapfenversatz
- eigenständiger, wunderbarer Triple-Sound
- schönes TFT-Display mit vier schicken Anzeigearten
- viele sinnvolle Details
- PREIS !!!
- komplizierte Connectivity-Ersteinrichtung
- Quickshifter ohne Blipper
- Lastwechsel-Reaktionen im Sport-Modus in niedrigen Gängen
- Bremse vorne braucht viel Handkraft
- Service alle 5.000 km
- umfangreiche Ausstattung
- gelungenes semi-aktives Fahrwerk (KECS)
- Kombination aus Zeigerinstrument und TFT toll gelöst und gut ablesbar
- recht hohes Gewicht
- Windschild nur manuell und mit beiden Händen verstellbar
- relativ hoher Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 236 | kg |
| Radstand | 1.565 | mm |
| Länge | 2.355 | mm |
| Radstand | 1.565 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.618 | mm |
| Gewicht | 257 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 840 | mm |
| Höhe | 1.490 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Drei-Zylinder Reihe, 4-Ventil DOHC | |
| Hubraum | 699 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.043 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 95 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 22 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 512 | km |
| Leistung | 120 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 102 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 226 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 404 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Aluminium-Druckguss-Rahmen | |
| Federung vorne | Upside-down-Gabel von Marzocchi, voll einstellbar (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, voll einstellbar (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 R21 | |
| Reifen hinten | 150/70 R18 | |
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Horizontal angeordnetes Back-Link-Gasdruck-Zentralfederbein (Federweg 152)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Halbschwimmende 310-mm-Doppel-Petal-Bremsscheiben. Bremssattel: Doppelt radial montiert, Monobloc, gegenüberliegende 4-Kolben ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe. Bremssattel: Einkolben ( Ø 250 mm) | |
Fazit
Bei günstigen Motorrädern aus chinesischer Fertigung wird häufig gesagt: "Für diesen Preis echt gut!" Das würde der Zontes 703F Adventure aber nicht gerecht werden. Sie ist ein gutes Motorrad, und zwar auch unabhängig vom günstigen Preis. Sie kann viel, klingt gut, kommt mit vielen schönen Details und einer bemerkenswerten Serien-Ausstattung und fährt sich gut.Der allerletzte Feinschliff fehlt vielleicht noch, z.B. bei der Gasannahme oder der Einrichtung der Navigationslösung, aber das ist wirklich Meckern auf höchstem Niveau. Die Maschine macht tatsächlich viel Spaß und sieht dazu auch noch richtig gut aus - finden wir zumindest. Eine Probefahrt wird dringend empfohlen!
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit - aber nicht nur dort, sondern auch in den B&S Filialen in Bremervörde, Hamburg-Rahlstedt und Kaiserslautern. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen.
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Zontes 703 F vs. Kawasaki Versys 1000 SE: Vergleich für Alltag und lange Touren
Wenn zwei Tourer gegeneinander antreten, geht es selten nur um Zahlen. Es geht darum, wie sich ein Motorrad im Alltag anfühlt, wie souverän es auf der Landstraße wirkt und wie entspannt es sich auf längeren Strecken fahren lässt. Genau das steht beim Vergleich Zontes 703 F und Kawasaki Versys 1000 SE im Mittelpunkt. Beide Modelle sind auf Reisen ausgelegt, aber sie verfolgen dabei unterschiedliche Schwerpunkte: Die Zontes 703 F setzt stärker auf ein stimmiges Gesamtpaket für den Alltag und Touren, während die Kawasaki Versys 1000 SE deutlich mehr Richtung Premium-Reisekomfort und Ausstattung geht.
Grundidee der beiden Motorräder: Charakter statt reiner Datenvergleich
Die Zontes 703 F wirkt wie ein Motorrad, das man gern täglich nutzt und das auf Touren nicht überfordert. Der Fokus liegt auf einem ausgewogenen Fahrgefühl und einer Ausstattung, die für viele Fahrerinnen und Fahrer „einfach passt“. Die Kawasaki Versys 1000 SE dagegen ist klar als Reisegerät positioniert: mehr Reserven, mehr Komfort-Features und ein Gesamtanspruch, der besonders auf längere Etappen abzielt.
Fahrgefühl und Motor-Charakter
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Zontes 703 F spielt ihre Stärken dort aus, wo es um Alltagstempo, flüssiges Beschleunigen und ein unkompliziertes Handling geht. Sie wirkt leicht zu kontrollieren und vermittelt das Gefühl, dass man jederzeit „mitfahren“ kann, ohne ständig nach dem richtigen Gang oder Drehzahlfenster zu suchen.
Die Kawasaki Versys 1000 SE ist dagegen die Maschine, die man spürt, sobald die Strecke länger wird. Sie bietet spürbar mehr Durchzug und wirkt auf Autobahn- und Überlandabschnitten souveräner, weil sie Reserven mitbringt. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn man mit Gepäck unterwegs ist oder wenn die Tour auch mal zügiger geplant ist.
Komfort auf Tour: Windschutz, Sitzgefühl und Alltagstauglichkeit
Komfort ist bei Reiseenduros kein „Nice-to-have“, sondern ein entscheidender Punkt. Hier unterscheiden sich die beiden Modelle spürbar in ihrer Ausrichtung. Die Zontes 703 F zielt auf ein angenehmes Gesamtgefühl ab: Die Sitzposition wirkt alltagstauglich, und das Motorrad bleibt auch bei längeren Fahrten gut beherrschbar. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur für den Urlaub gebaut ist, sondern auch für Wochenendfahrten und den täglichen Weg, findet in der Zontes 703 F einen starken Kandidaten.
Die Kawasaki Versys 1000 SE geht beim Komfort einen Schritt weiter. Gerade bei Windschutz und Reiseausstattung zeigt sich der „SE“-Anspruch: Das Motorrad ist darauf ausgelegt, dass man auch nach vielen Stunden noch entspannt ankommt. Die Kombination aus Fahrwerksabstimmung und Ausstattung sorgt dafür, dass sich die Versys 1000 SE besonders auf langen Etappen wie ein echtes Reisewerkzeug anfühlt.
Ergonomie und Handling im Vergleich
Beim Handling ist die Zontes 703 F oft die angenehmere Wahl, wenn es im Alltag enger wird: Stadtverkehr, enge Landstraßen und häufiges Anhalten profitieren von einem Motorrad, das sich leicht anfühlt und nicht unnötig „groß“ wirkt. Das macht sie besonders interessant für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Reise-Motorrad wollen, aber nicht nur für die große Tour.
Die Kawasaki Versys 1000 SE bleibt ebenfalls alltagstauglich, spielt ihre Stärken aber besonders dann aus, wenn die Strecke offen ist. In flotteren Passagen und auf längeren Strecken wirkt sie stabil und ruhig. Das ist ein Vorteil, wenn man häufig unterwegs ist und das Motorrad nicht nur „von A nach B“, sondern als komfortablen Begleiter versteht.
Ausstattung und Elektronik: Wo liegen die Unterschiede?
Im Vergleich der Ausstattung zeigt sich ein typisches Muster: Die Zontes 703 F bietet eine solide Basis, die für viele Fahrerinnen und Fahrer genau richtig ist. Man bekommt ein Motorrad, das sich modern anfühlt, ohne dass man sich ständig mit Spezialfunktionen beschäftigen muss. Das ist ein Pluspunkt, wenn man das Motorrad einfach nutzen möchte.
Die Kawasaki Versys 1000 SE legt stärker den Fokus auf Reise- und Komfortdetails. Gerade bei Elektronik und Assistenzfunktionen ist die Tendenz klar: Die Versys 1000 SE ist eher das Motorrad für alle, die gern „mehr“ haben – also mehr Komfort, mehr Reserven und eine Ausstattung, die das Fahren auf langen Strecken erleichtert.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Zontes 703 F – Stärke: ausgewogenes Gesamtpaket, unkomplizierte Handhabung und ein Fahrgefühl, das im Alltag überzeugt. Schwäche: Wer sehr lange Etappen mit maximalem Reise-Komfort plant oder besonders viele Komfort-Features erwartet, könnte bei der Ausstattung weniger „Premium“ finden als bei der Kawasaki.
Kawasaki Versys 1000 SE – Stärke: Reisekomfort, souveräne Leistungsentfaltung und eine Ausstattung, die auf lange Touren ausgelegt ist. Schwäche: Wer vor allem leichtes Handling im engen Alltag sucht oder ein Motorrad bevorzugt, das sich weniger „groß“ anfühlt, wird die Kawasaki möglicherweise als etwas weniger agil empfinden.
Fahrwerk und Reifengefühl: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk geht es um mehr als nur „hart oder weich“. Es geht darum, wie das Motorrad über Unebenheiten arbeitet, wie es in Kurven liegt und wie gut es sich bei wechselnden Straßenverhältnissen kontrollieren lässt. Die Zontes 703 F wirkt dabei als Motorrad, das sich auf Alltagstempo und Landstraßen gut anfühlt: Es bleibt handlich und vermittelt ein direktes Feedback.
Die Kawasaki Versys 1000 SE ist stärker auf Stabilität und Komfort ausgelegt. Auf schlechteren Straßen oder bei längeren Autobahnabschnitten spielt das Motorrad seine Stärke aus: Es wirkt ruhig, federt spürbar souveräner ab und bleibt auch bei höheren Geschwindigkeiten gelassen. Das ist besonders relevant, wenn man häufig mit Gepäck fährt oder wenn die Tour nicht nur aus perfekten Straßen besteht.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich Zontes 703 F vs. Kawasaki Versys 1000 SE lässt sich am besten über die eigene Fahrrealität entscheiden. Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag Spaß macht, auf Touren zuverlässig ist und dabei nicht unnötig kompliziert wirkt, findet in der Zontes 703 F eine sehr stimmige Wahl. Sie ist besonders attraktiv für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Reise-Motorrad wollen, aber auch im Alltag flexibel bleiben möchten.
Die Kawasaki Versys 1000 SE ist die bessere Wahl, wenn lange Strecken, hoher Komfort und eine umfangreichere Reiseausstattung im Vordergrund stehen. Wer regelmäßig größere Distanzen fährt, gern zügig unterwegs ist oder sich auf Komfort- und Elektronik-Details verlassen möchte, wird mit der Versys 1000 SE deutlich mehr „Reisegefühl“ bekommen.
Typische Entscheidungshilfe
- Zontes 703 F: ideal, wenn ein ausgewogenes Allround-Tourenmotorrad gesucht wird und das Motorrad auch im Alltag leicht bleiben soll.
- Kawasaki Versys 1000 SE: ideal, wenn Komfort, Reserven und eine stärker auf Reisen ausgelegte Ausstattung wichtiger sind als maximale Agilität im engen Alltag.
Fazit:
Die Zontes 703 F ist der passende Tourer für alle, die ein Motorrad suchen, das sich im Alltag unkompliziert bewegt und auf Landstraße sowie bei Wochenendtouren angenehm souverän bleibt. Sie punktet mit einem stimmigen Gesamtgefühl und einer Handhabung, die nicht „zu viel Motorrad“ ist. Wer dagegen vor allem lange Etappen plant, häufig mit Gepäck unterwegs ist oder sich bei Komfort und Ausstattung mehr Premium wünscht, wird mit der Kawasaki Versys 1000 SE glücklicher. Die Kawasaki spielt ihre Stärken besonders auf der Reise aus: ruhiger, komfortorientierter und mit mehr Reserven im Fahrbetrieb. Kurz gesagt: Zontes 703 F für ausgewogene Allround-Touren und Alltag, Kawasaki Versys 1000 SE für maximale Reiseorientierung und Komfort auf langen Strecken.