| UVP | 8.770 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 22.100 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- üppige Serienausstattung
- wunderbarer Dreizylinder ohne Hubzapfenversatz
- eigenständiger, wunderbarer Triple-Sound
- schönes TFT-Display mit vier schicken Anzeigearten
- viele sinnvolle Details
- PREIS !!!
- komplizierte Connectivity-Ersteinrichtung
- Quickshifter ohne Blipper
- Lastwechsel-Reaktionen im Sport-Modus in niedrigen Gängen
- Bremse vorne braucht viel Handkraft
- Service alle 5.000 km
- Optik zum Niederknien
- Motor mit großem, nutzbaren Drehzahlband
- Modernste Technik
- Top Bremsen
- Triple-Sound vom Feinsten
- einstellbares Fahrwerk
- auf Dauer anstrengende Sitzposition
- Beifahrer nur für den Notfall
- bescheidener Lenkeinschlag inkl. Daumenklemm-Garantie
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 236 | kg |
| Radstand | 1.565 | mm |
| Länge | 2.355 | mm |
| Radstand | 1.565 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.618 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 2.030 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Drei-Zylinder Reihe, 4-Ventil DOHC | |
| Hubraum | 699 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 798 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 95 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 22 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 512 | km |
| Leistung | 148 PS bei 13.000 U/Min | |
| Drehmoment | 88 NM bei 10.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 258 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Aluminium-Druckguss-Rahmen | |
| Federung vorne | Upside-down-Gabel von Marzocchi, voll einstellbar (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, voll einstellbar (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 R21 | |
| Reifen hinten | 150/70 R18 | |
| Rahmenbauart | ALS Steel tubular trellis | |
| Federung vorne | Marzocchi USD 43mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Sachs Zentralfederbein (Federweg 123)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 - ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Bei günstigen Motorrädern aus chinesischer Fertigung wird häufig gesagt: "Für diesen Preis echt gut!" Das würde der Zontes 703F Adventure aber nicht gerecht werden. Sie ist ein gutes Motorrad, und zwar auch unabhängig vom günstigen Preis. Sie kann viel, klingt gut, kommt mit vielen schönen Details und einer bemerkenswerten Serien-Ausstattung und fährt sich gut.Der allerletzte Feinschliff fehlt vielleicht noch, z.B. bei der Gasannahme oder der Einrichtung der Navigationslösung, aber das ist wirklich Meckern auf höchstem Niveau. Die Maschine macht tatsächlich viel Spaß und sieht dazu auch noch richtig gut aus - finden wir zumindest. Eine Probefahrt wird dringend empfohlen!
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit - aber nicht nur dort, sondern auch in den B&S Filialen in Bremervörde, Hamburg-Rahlstedt und Kaiserslautern. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen.
Fazit - was bleibt hängen
Gute Güte, was für eine Maschine! Seit dem Erscheinen der Superveloce 2020 habe ich mich nach einem ausführlichen Ausritt gesehnt. Und ich habe jede Minute mit der MV genossen. Natürlich ist auch die Superveloce in machen Dingen eine kleine italienische Diva, aber insgesamt war ich schon überrascht, wie ausgewogen sie ist. Sie ist herrlich unvernünftig laut und wenig alltagstauglich und wird daher entweder über Landstraßen und Rennstrecken gescheucht oder eben ins Wohnzimmer gestellt - obwohl sie dafür eigentlich zu schade wäre. Am besten für beide Zwecke gleich zwei bestellen!Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in Rot als Vorführer und in Gelb zum Anschauen. Überhaupt lohnt sich ein Besuch am Nedderfeld allemal, denn die MV-Ausstellung von Bergmann und Söhne ist für jeden Motorrad-Fan eine Offenbarung. Man darf sich doch tatsächlich kostenlos all diese Kunstwerke aus Varese ansehen und sich sogar draufsetzen. Leute, macht das, solange das noch möglich ist. Denn wer weiß, vielleicht müssen wir irgendwann einmal auch Motorräder online bestellen ... möge das bitte noch lange dauern.
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Zontes 703 F vs. MV Agusta Superveloce 800 – welcher Vergleich passt zum Fahrstil?
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die optisch und vom Ruf her kaum unterschiedlicher sein könnten, wird ein Vergleich besonders spannend. Die Zontes 703 F steht für ein modernes Gesamtpaket mit klarer Ausrichtung auf Fahrspaß und Alltagstauglichkeit. Die MV Agusta Superveloce 800 dagegen wirkt wie ein Statement: italienische Handschrift, sportlicher Anspruch und ein Charakter, der sich nicht verstecken muss. Doch wie schlagen sich die beiden im direkten Vergleich – nicht nur auf dem Papier, sondern in der Art, wie sie sich fahren lassen?
Grundidee und Zielgruppe: pragmatisch vs. emotional
Die Zontes 703 F ist als sportlich orientiertes Motorrad gedacht, das im Alltag funktioniert und auf der Landstraße schnell Freude macht. Der Fokus liegt dabei auf einem stimmigen Gesamtgefühl: Motor, Fahrwerk und Ergonomie sollen zusammenpassen, ohne dass man sich ständig Gedanken über den nächsten „Kompromiss“ machen muss.
Die MV Agusta Superveloce 800 verfolgt eine andere Philosophie. Hier geht es stärker um das Erlebnis: Antrieb, Sound und das sportliche Setup sollen den Fahrer spürbar fordern und belohnen. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Kurven, für dynamische Ausfahrten und für alle, die beim Fahren gern mehr „Motorrad“ spüren möchten als nur von A nach B zu kommen.
Motor und Antrieb: Charakter entscheidet
Beim Vergleich der Motorwerte zeigt sich schnell: Beide Motorräder sind sportlich, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Die Zontes 703 F liefert ein Antriebsgefühl, das auf gleichmäßige Dynamik und gut dosierbare Kraft ausgelegt ist. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig im Alltag gefahren wird – etwa mit wechselnden Geschwindigkeiten, in Stadt- und Landstraßenmix oder bei Touren, bei denen nicht jede Ausfahrt ein reines Rennstrecken-Training ist.
Die MV Agusta Superveloce 800 ist dagegen stärker auf einen markanteren, sportlicheren Punch ausgelegt. Die Art, wie die Leistung anliegt, wirkt zielgerichteter auf zügiges Beschleunigen und dynamische Fahrmanöver. Wer gern „zieht“ und das Motorrad im richtigen Moment spüren möchte, bekommt hier eher das Gefühl, dass das Bike auf sportliche Eingriffe wartet.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Zontes 703 F: Stärken liegen in der gutmütigen Nutzbarkeit und dem harmonischen Zusammenspiel aus Drehmoment und Fahrbarkeit. Schwäche kann sein, dass der Motor weniger „Show“ liefert als die italienische Konkurrenz – dafür aber sehr alltagstauglich bleibt.
- MV Agusta Superveloce 800: Stärken liegen in der emotionalen Sportlichkeit und dem klaren Antriebsschwerpunkt. Schwäche kann sein, dass der sportliche Charakter stärker nach Fahrstil verlangt und nicht jeder Fahrmodus gleich „entspannt“ wirkt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Im Fahrwerksvergleich zeigt sich: Die Zontes 703 F zielt auf ein ausgewogenes Setup, das sowohl auf kurvigen Strecken als auch auf längeren Strecken Ruhe und Kontrolle vermittelt. Das Motorrad wirkt dadurch besonders dann im Vorteil, wenn die Strecke nicht perfekt ist oder wenn der Fokus auf einem entspannten Rhythmus liegt.
Die MV Agusta Superveloce 800 ist stärker auf sportliche Präzision ausgelegt. Das Handling wirkt direkter, das Motorrad lädt schneller zum aktiven Fahren ein. In schnellen Passagen und beim dynamischen Wechsel zwischen Kurven kann das ein echter Vorteil sein – allerdings auch dann, wenn man eher „komfortabel“ statt „sportlich“ unterwegs sein möchte.
Bremsen und Fahrstabilität
Auch bei den Bremsen zeigt sich die unterschiedliche Ausrichtung. Die Zontes 703 F bietet ein Setup, das sich gut dosieren lässt und für den Alltag sowie für sportliche Landstraßenfahrten sehr passend ist. Die MV Agusta Superveloce 800 setzt ebenfalls auf sportliche Bremsperformance, wirkt aber insgesamt stärker auf „Biss“ und sportliche Verzögerung ausgelegt. Wer häufig hart bremst oder sportlich in Kurven hineinrollt, spürt hier schneller den Unterschied.
Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung vs. Sportfokus
Elektronik ist bei modernen Motorrädern ein entscheidender Faktor. Im Vergleich der Ausstattungslogik zeigt sich: Die Zontes 703 F wirkt so konzipiert, dass sie den Fahrer im Alltag unterstützt und das Motorrad in unterschiedlichen Situationen berechenbar macht. Das ist besonders praktisch, wenn Wetter, Belag oder Verkehrslage variieren.
Die MV Agusta Superveloce 800 setzt stärker auf ein sportliches Elektronikpaket, das die Performance in den Vordergrund stellt. Das kann sich sehr gut anfühlen, wenn man das Motorrad bewusst bewegt und die Fahrmodi als Werkzeug versteht. Wer dagegen eher „einfach losfahren“ möchte, profitiert zwar auch von der Unterstützung, erlebt aber schneller, dass die sportliche Ausrichtung stärker durchschlägt.
Stärken und Schwächen bei der Elektronik
- Zontes 703 F: Stärken in der alltagstauglichen Abstimmung und der einfachen Nutzbarkeit. Schwäche: weniger „Rennstrecken-Feeling“ im Vergleich zur italienischen Sportlichkeit.
- MV Agusta Superveloce 800: Stärken in der sportlichen Abstimmung und dem klaren Performance-Fokus. Schwäche: erfordert eher einen aktiven Fahrstil, um das Potenzial wirklich auszuspielen.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort für lange Strecken
Bei der Sitzposition und Ergonomie entscheidet sich, wie gut ein Motorrad zu den eigenen Gewohnheiten passt. Die Zontes 703 F wirkt so abgestimmt, dass sie auch über längere Zeit angenehm bleibt. Das macht sie interessant für Touren, bei denen nicht nur die Kurve zählt, sondern auch die Strecke dazwischen.
Die MV Agusta Superveloce 800 ist sportlicher positioniert. Das kann ein Vorteil sein, wenn man gern „im Motorrad sitzt“ und die Kontrolle über das Vorderrad spürt. Gleichzeitig kann eine sportlichere Sitzhaltung bei sehr langen Fahrten oder bei häufigem Stadtverkehr weniger entspannend wirken.
Für wen fühlt sich was besser an?
Wer regelmäßig pendelt, Touren mit unterschiedlichen Tagesformen fährt oder einfach ein Motorrad sucht, das sich unkompliziert anfühlt, findet in der Zontes 703 F meist den leichteren Einstieg. Wer dagegen gezielt sportliche Ausfahrten plant und die Sitzposition als Teil des Fahrgefühls versteht, wird mit der MV Agusta Superveloce 800 eher „bei der Sache“ sein.
Verarbeitung, Design und Gesamteindruck
Design ist natürlich Geschmackssache, aber der Gesamteindruck verrät viel über die Philosophie. Die Zontes 703 F wirkt modern und stimmig, mit einem Fokus auf ein stimmiges Preis-Leistungs-Gefühl. Die MV Agusta Superveloce 800 wirkt dagegen wie ein Premium-Sportgerät: italienische Ausstrahlung, sportlicher Look und ein Charakter, der auch im Stand Aufmerksamkeit erzeugt.
Im Alltag zeigt sich das in der Art, wie man das Motorrad wahrnimmt: Die Zontes wirkt wie ein Werkzeug, das zuverlässig Spaß macht. Die MV Agusta wirkt wie ein Erlebnis, das man gern aus der Garage holt.
Alltagstauglichkeit vs. sportlicher Anspruch
Im Vergleich der Nutzbarkeit zeigt sich ein klares Bild: Die Zontes 703 F ist besonders dann stark, wenn das Motorrad vielseitig eingesetzt wird. Sie passt zu Fahrten mit wechselnden Bedingungen, zu Touren ohne „Rennstrecken-Anspruch“ und zu Fahrern, die ein sportliches Motorrad wollen, ohne ständig am Limit zu fahren.
Die MV Agusta Superveloce 800 ist dagegen stärker auf sportliche Momente ausgelegt. Sie ist ideal, wenn die Ausfahrt ein Ereignis sein soll, wenn man Kurven bewusst ansteuert und wenn das Motorrad nicht nur funktionieren, sondern auch begeistern soll.
Fazit:
Die Zontes 703 F ist die bessere Wahl für alle, die ein sportlich ausgerichtetes Motorrad suchen, das im Alltag unkompliziert bleibt und auf Touren eine ausgewogene Mischung aus Fahrbarkeit, Komfort und moderner Unterstützung bietet. Wer häufig fährt, unterschiedliche Strecken abdeckt und dabei ein harmonisches Gesamtpaket bevorzugt, bekommt mit der Zontes ein Motorrad, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt.
Die MV Agusta Superveloce 800 passt eher zu Fahrern, die den sportlichen Charakter wirklich auskosten möchten: dynamisches Ansprechverhalten, präziseres Handling und ein stärker emotionaler Auftritt. Wer Kurvenfahrten liebt, das Motorrad aktiv bewegt und beim Fahren mehr „Erlebnis“ als reinen Nutzwert sucht, wird mit der MV Agusta deutlich mehr Gänsehaut-Momente erleben.
Kurz gesagt: Zontes für vielseitigen Spaß ohne großen Aufwand, MV Agusta für sportliche Leidenschaft und intensives Fahrgefühl.