| UVP | 8.770 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 4.990 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- üppige Serienausstattung
- wunderbarer Dreizylinder ohne Hubzapfenversatz
- eigenständiger, wunderbarer Triple-Sound
- schönes TFT-Display mit vier schicken Anzeigearten
- viele sinnvolle Details
- PREIS !!!
- komplizierte Connectivity-Ersteinrichtung
- Quickshifter ohne Blipper
- Lastwechsel-Reaktionen im Sport-Modus in niedrigen Gängen
- Bremse vorne braucht viel Handkraft
- Service alle 5.000 km
- tolle Scrambler-Optik
- herrlich entschleunigend
- lockere Sitzposition
- leicht und einfach zu fahren
- auch für A2-Fahrer geeignet
- im Gegensatz zur Himalayan nicht ganz so reisetauglich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 236 | kg |
| Radstand | 1.565 | mm |
| Länge | 2.355 | mm |
| Radstand | 1.565 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.618 | mm |
| Gewicht | 194 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 795 | mm |
| Höhe | 1.165 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Drei-Zylinder Reihe, 4-Ventil DOHC | |
| Hubraum | 699 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 411 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt mit Ölkühler | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 95 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 22 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 512 | km |
| Leistung | 24 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 32 NM bei 4.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 127 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 469 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Aluminium-Druckguss-Rahmen | |
| Federung vorne | Upside-down-Gabel von Marzocchi, voll einstellbar (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, voll einstellbar (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 R21 | |
| Reifen hinten | 150/70 R18 | |
| Rahmenbauart | Halbduplex | |
| Federung vorne | Teleskopgabel 41 mm (Federweg 190)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Progressives Zentralfederbein 5-fach einstellbar | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 120/90-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Festsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Bei günstigen Motorrädern aus chinesischer Fertigung wird häufig gesagt: "Für diesen Preis echt gut!" Das würde der Zontes 703F Adventure aber nicht gerecht werden. Sie ist ein gutes Motorrad, und zwar auch unabhängig vom günstigen Preis. Sie kann viel, klingt gut, kommt mit vielen schönen Details und einer bemerkenswerten Serien-Ausstattung und fährt sich gut.Der allerletzte Feinschliff fehlt vielleicht noch, z.B. bei der Gasannahme oder der Einrichtung der Navigationslösung, aber das ist wirklich Meckern auf höchstem Niveau. Die Maschine macht tatsächlich viel Spaß und sieht dazu auch noch richtig gut aus - finden wir zumindest. Eine Probefahrt wird dringend empfohlen!
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit - aber nicht nur dort, sondern auch in den B&S Filialen in Bremervörde, Hamburg-Rahlstedt und Kaiserslautern. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen.
Fazit - was bleibt hängen
Die Royal Enfield Scram 411 ist die personifizierte Reduktion in seiner reinsten Form. Nichts an diesem Bike ist überflüssig, kaum etwas kann kaputt gehen und sie ist günstig in Anschaffung und Unterhalt. Sie verbraucht nur 3 Liter auf 100 km/h, man tankt also nur alle 3 Wochen mal ein bisschen nach. Mehr Entschleunigung geht nicht und trotzdem oder gerade deshalb macht diese Maschine unglaublich viel Spaß. Beim Eiscafé muss man sich nicht schämen, weil die Scram 411 unverschämt gut aussieht und jeder sie mindestens sympatisch findet. Perfekt auch als Zweitmaschine!Das Testbike haben wir von 2Rad Stadie in Pinneberg bekommen. Dort steht auch noch eine Scram 411 zum Verkauf. Wenn sie schon weg sein sollte, schaut Euch vor Ort noch Bikes von Brixton oder Mondial an. Die sind auch günstig und optisch ähnlich veranlagt. Oder Ihr nehmt die RE Himalayan, aus unserer Sicht immer noch das universellere Bike.
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Zontes 703 F vs Royal Enfield Scram 411 – Vergleich im Motorradtest
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft genau die Frage, die beim Kauf wirklich zählt: Welches Bike passt zum eigenen Alltag, zum Fahrstil und zu den Touren, die man plant? Der Vergleich zwischen der Zontes 703 F und der Royal Enfield Scram 411 zeigt dabei sehr klar, wie unterschiedlich die Schwerpunkte gesetzt sind. Während die Zontes 703 F eher auf souveräne Straßenleistung und ein modernes Gesamtpaket zielt, steht die Scram 411 für den typischen Royal-Enfield-Charakter mit Fokus auf Alltag, Leichtigkeit und einen unkomplizierten Einstieg in das Scrambler-Feeling.
Grundidee im Vergleich: Straßenfokus vs. Scrambler-Charakter
Die Zontes 703 F ist als Modell aus dem Segment der straßenorientierten Motorräder gedacht, bei dem der Anspruch auf dynamisches Fahren und ein stimmiges Setup im Vordergrund steht. Die Royal Enfield Scram 411 dagegen wirkt wie ein Motorrad, das bewusst nicht alles „glattbügeln“ will: Sie bringt eine robuste, leicht abenteuerliche Optik mit und ist so ausgelegt, dass sich auch unaufgeregte Touren und gelegentliche Schotter- oder Feldwege gut anfühlen.
Beide Motorräder sind damit nicht nur „zwei Modelle“, sondern zwei unterschiedliche Antworten auf die Frage: Wie soll sich das Motorrad im Alltag und auf Touren anfühlen?
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag bemerkbar macht
Im direkten Vergleich unterscheiden sich die beiden Bikes vor allem in der Art, wie Motorleistung und Antrieb sich anfühlen. Die Zontes 703 F spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn zügiges Beschleunigen, gleichmäßiges Tempo und ein souveränes Durchziehen gefragt sind. Das Motorrad wirkt dabei eher wie ein „Allrounder mit Anspruch“: Man kann entspannt fahren, aber sobald das Tempo steigt, bleibt das Fahrgefühl stabil und kontrolliert.
Die Royal Enfield Scram 411 setzt dagegen auf einen Motorcharakter, der stärker nach „entspanntem Vorankommen“ klingt und sich weniger nach sportlicher Durchzugskraft anfühlt. Das ist nicht als Nachteil zu verstehen, sondern als klare Ausrichtung: Die Scram 411 macht Spaß, wenn man vorausschauend fährt, Drehzahl und Gangwahl bewusst nutzt und das Motorrad eher als Begleiter für den Alltag und kleinere Touren betrachtet. Gerade im Stadtverkehr und auf Landstraßen wirkt sie dadurch oft angenehm unkompliziert.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
Zontes 703 F – Stärke: dynamisches Ansprechverhalten und ein Fahrgefühl, das auch bei höheren Geschwindigkeiten ruhig bleibt. Zontes 703 F – Schwäche: Wer primär sehr leichtes, „low effort“-Fahren sucht, könnte die Zontes als etwas „mehr Motorrad“ empfinden, weil sie stärker auf zügiges Fahren ausgelegt ist.
Scram 411 – Stärke: entspannter Charakter, der sich gut in den Alltag einfügt und auch bei moderatem Tempo viel Fahrspaß liefert. Scram 411 – Schwäche: Bei längeren Strecken mit hohem Tempo oder wenn häufig sehr sportlich beschleunigt wird, wirkt die Zieldynamik weniger „durchschlagend“ als bei der Zontes.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen straßenorientiertem Setup und scrambler-typischer Auslegung. Die Zontes 703 F vermittelt ein Gefühl von Stabilität: Kurven lassen sich kontrolliert anfahren, und das Motorrad bleibt auch bei wechselnden Bedingungen berechenbar. Das ist besonders dann spürbar, wenn man zügig fährt oder wenn die Straße nicht ganz perfekt ist.
Die Royal Enfield Scram 411 wirkt im Handling eher agil und „nah am Fahrer“. Das Motorrad lädt dazu ein, die Linie aktiv zu fahren und sich nicht zu sehr auf maximale Stabilität bei hohen Tempi zu verlassen. Für viele Einsatzzwecke ist das ein Vorteil: In der Stadt, auf Landstraßen und bei kleineren Abstechern abseits des Asphalts fühlt sich die Scram 411 oft genau richtig an.
Bremsen und Kontrolle
Beide Motorräder zielen auf ein sicheres Fahrgefühl ab, aber die Prioritäten sind unterschiedlich. Die Zontes 703 F wirkt im Vergleich eher darauf ausgelegt, auch bei zügigerem Fahren schnell wieder in die gewünschte Kontrolle zu kommen. Die Scram 411 bietet ebenfalls gute Verzögerung, setzt aber stärker auf ein progressives, alltagstaugliches Handling. Wer häufig sehr sportlich bremst oder oft aus höheren Geschwindigkeiten verzögert, wird bei der Zontes tendenziell mehr Reserven spüren.
Sitzposition und Komfort: Wie lange man entspannt fahren kann
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie direkt beeinflusst, wie anstrengend oder entspannt eine Tour wird. Die Zontes 703 F wirkt eher wie ein Motorrad, das auf längere Fahrten und eine harmonische Ergonomie ausgelegt ist. Die Haltung unterstützt ein flüssiges Fahren, ohne dass man ständig „gegen“ das Motorrad arbeiten muss.
Die Royal Enfield Scram 411 steht dagegen für eine entspannte, alltagstaugliche Position, die gut zu kurzen Wegen und mittleren Touren passt. Wer oft in der Stadt unterwegs ist oder eine Sitzhaltung bevorzugt, die nicht zu sportlich wird, findet hier schnell einen angenehmen Zugang.
Komfort im Alltag
Zontes 703 F – Stärke: komfortorientiertes Gesamtpaket für längere Strecken. Zontes 703 F – Schwäche: Wer sehr „leicht“ und niedrigschwellig fahren möchte, könnte die Zontes als weniger verspielt empfinden.
Scram 411 – Stärke: unkomplizierte Ergonomie, die sich schnell anfühlt. Scram 411 – Schwäche: Bei sehr langen Autobahn- oder Schnellstraßenabschnitten kann der Fokus auf Alltag und moderate Dynamik weniger passend sein.
Design und Charakter: Zwei unterschiedliche Markenwelten
Design ist mehr als Optik – es beeinflusst die Erwartung an das Motorrad. Die Zontes 703 F wirkt modern und aufgeräumt, mit einem Gesamtbild, das eher nach „Straße und Tour“ aussieht. Die Royal Enfield Scram 411 bringt den typischen Scrambler-Vibe mit: Sie wirkt bewusst rustikaler, mit dem Charme, der viele Fahrer genau deshalb anspricht, weil das Motorrad nicht nur ein Transportmittel sein soll.
Wer ein Motorrad sucht, das sich optisch und vom Charakter her klar in Richtung sportlicher Straße bewegt, wird bei der Zontes 703 F eher glücklich. Wer dagegen den „einfach losfahren“-Charakter und das klassische Scrambler-Feeling priorisiert, findet in der Scram 411 eine stimmige Wahl.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und gelegentliche Ausflüge
Im Alltag zählt, wie gut sich ein Motorrad in den Tagesablauf einfügt. Die Royal Enfield Scram 411 punktet hier häufig durch ihre unkomplizierte Art: Sie eignet sich für kurze Wege, für Pendeln und für spontane Ausfahrten, ohne dass man ständig an Grenzen denkt. Auch wenn die Tour mal etwas „unperfekt“ wird, bleibt das Motorrad meist gut beherrschbar.
Die Zontes 703 F ist im Alltag ebenfalls stark, aber mit anderer Ausrichtung. Sie fühlt sich dann besonders richtig an, wenn der Tag nicht nur aus Stop-and-go besteht, sondern auch aus längeren Streckenabschnitten, zügigem Fahren oder dem Wunsch, schnell von A nach B zu kommen – und dabei nicht nur „irgendwie“ Tempo zu halten.
Stärken und Schwächen im Einsatzprofil
Zontes 703 F – Stärke: wenn häufig Landstraße oder zügigere Fahrten anstehen und das Motorrad Reserven bieten soll. Zontes 703 F – Schwäche: wenn das Hauptziel sehr entspanntes, niedrigschwelliges Fahren ist und man das Motorrad eher als „Alltagswerkzeug“ nutzt.
Scram 411 – Stärke: wenn Stadt, kurze Touren und gelegentliche Abenteuer abseits des Asphalts im Vordergrund stehen. Scram 411 – Schwäche: wenn regelmäßig hohe Geschwindigkeiten oder sehr sportliche Fahrweise gefragt sind.
Wartung, Ersatzteile und Kostengefühl
Auch wenn konkrete Kosten je nach Region und Nutzung variieren, lässt sich aus dem Charakter der Modelle ableiten, wie sich das „Kostengefühl“ im Alltag anfühlen kann. Die Zontes 703 F wirkt wie ein modernes Motorrad, das auf ein stimmiges Gesamtpaket setzt und damit häufig auch bei der Planung von Wartung und Nutzung pragmatisch ist. Die Royal Enfield Scram 411 steht dagegen für eine Marke, die viele Fahrer über Jahre begleitet – entsprechend groß ist oft das Interesse an Zubehör, Pflege und Austausch. Das kann das Gefühl vermitteln, dass das Motorrad „Teil einer Community“ ist.
Wichtig ist: Entscheidend ist weniger, welches Motorrad „objektiv“ günstiger ist, sondern welches besser zu den eigenen Gewohnheiten passt – also wie oft gefahren wird, welche Strecken dominieren und wie man das Motorrad pflegt.
Welche Wahl passt? Empfehlung nach Fahrertyp
Der Vergleich zwischen Zontes 703 F und Royal Enfield Scram 411 lässt sich am besten über den eigenen Anspruch lösen. Wer ein Motorrad sucht, das auf der Straße souverän wirkt, zügiges Fahren unterstützt und auch längere Strecken angenehm macht, findet in der Zontes 703 F die passendere Basis. Sie ist besonders dann stark, wenn Tempo und Fahrstabilität im Vordergrund stehen und man das Motorrad als vielseitigen Tourenbegleiter nutzen möchte.
Wer dagegen ein Motorrad bevorzugt, das sich leicht anfühlt, im Alltag schnell verfügbar ist und mit Scrambler-Charakter auch mal abseits des Asphalts Spaß macht, wird mit der Royal Enfield Scram 411 eher glücklich. Sie ist ideal, wenn das Motorrad nicht nur funktionieren, sondern auch Charakter haben soll – und wenn die Fahrten eher aus Stadt, Landstraße und entspannten Ausflügen bestehen.
Fazit:
Die Zontes 703 F ist die bessere Wahl für Fahrer, die vor allem auf der Straße unterwegs sind, zügig fahren möchten und ein Motorrad suchen, das bei höheren Tempi ruhig bleibt und sich auf längeren Strecken angenehm anfühlt. Sie punktet mit einem dynamischen Gesamtpaket und einem Fahrgefühl, das Reserven bietet, wenn der Tag mehr als nur kurze Wege bereithält.
Die Royal Enfield Scram 411 passt dagegen besonders gut zu einem Alltag, der aus Stadtverkehr, kurzen bis mittleren Touren und gelegentlichen Abstechern abseits des Asphalts besteht. Ihr Charakter ist unkompliziert und macht genau dann Spaß, wenn nicht maximale Sportlichkeit im Fokus steht, sondern ein stimmiges, leichtes Handling und ein Scrambler-Feeling, das Lust auf spontane Fahrten macht.
Kurz gesagt: Zontes 703 F für straßenorientierte Dynamik und Touren, Scram 411 für entspanntes Alltagsfahren mit Abenteuer-Vibe.