| UVP | 8.270 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 10.650 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- ansprechendes Design
- Triple-Motor mit ordentlich Leistung
- sportliche, aber noch angenehme Sitzposition
- viel Technik inkl. Vollkarten-Navigation
- QuickShifter, Heizgriffe, Keyless Go etc. in Serie
- gute Hardware von Brembo, Marzocchi & Michelin
- auch als A2 verfügbar
- fehlendes Feintuning beim Motormapping
- Lastwechsel-Reaktionen
- fummelige Ersteinrichtung der Handy-Connectivity
- kurze Service-Intervalle
- toller Motor
- ausgereifte Maschine ohne echte Schwächen
- Sitzhöhen von 760 bis 840 mm möglich
- gute Bremsen
- Kurven-ABS und dynamische Traktionskontrolle ohne Aufpreis
- Windschild zu klein
- Serienbereifung 1b
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 196 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.065 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.145 | mm |
| Gewicht | 227 | kg |
| Radstand | 1.590 | mm |
| Länge | 2.296 | mm |
| Radstand | 1.590 | mm |
| Sitzhöhe: | 815-830 | mm |
| Höhe | 1.225 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Drei-Zylinder Reihe, 4-Ventil DOHC | |
| Hubraum | 699 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder-Viertaktmotor | |
| Hubraum | 895 | ccm |
| Hub | 77 | mm |
| Bohrung | 86 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 95 PS bei 11.500 U/Min | |
| Drehmoment | 74 NM bei 8.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 257 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 320 | km |
| Leistung | 87 PS bei 6.750 U/Min | |
| Drehmoment | 91 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 349 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Aluminium-Druckguss-Rahmen | |
| Federung vorne | Upside-down-Gabel von Marzocchi, voll einstellbar 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, voll einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55 – 17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen in Schalenbauweise | |
| Federung vorne | Teleskopgabel 41 mm (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Zugstufendämpfung einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben, Durchmesser 305 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 265 mm, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Die Zontes 703RR ist ein Motorrad, das man nicht mehr mit den alten Maßstäben gegenüber chinesischen Marken beurteilen sollte. Sie bietet einen eigenständigen, emotionalen Dreizylinder-Motor, ein attraktives und auffälliges Design, hochwertige Komponenten von bekannten Zulieferern sowie eine beeindruckende Serienausstattung. Dazu kommt ein Preis, der sie in ihrer Klasse zu einem echten Paukenschlag macht. Perfekt ist sie deshalb noch nicht: Bei Feinabstimmung, Markenvertrauen, möglicher Langzeitqualität und einigen Detailfragen muss sie sich ihren Ruf erst dauerhaft erarbeiten.Doch genau darin liegt ihre Stärke. Die 703RR wirkt nicht wie ein billiger Kompromiss, sondern wie ein überraschend ernsthafter Sportler mit kleinen Schwächen und großem Potenzial. Wer ein modernes, stark ausgestattetes und emotionales Mittelklasse-Sportbike sucht und bereit ist, über den Tellerrand der etablierten Marken hinauszuschauen, sollte dieses Motorrad sehr ernst nehmen. Unterm Strich ist die Zontes 703RR einer der spannendsten Preis-Leistungs-Tipps im aktuellen Sportbike-Markt – und vielleicht genau das Modell, das der sportlichen Mittelklasse neuen Schwung verleiht.
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit - aber nicht nur dort, sondern auch in den B&S Filialen in Bremervörde, Hamburg-Rahlstedt und Kaiserslautern. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen.
Fazit
Die BMW F 800 GS ist ein überzeugendes Adventure-Bike zu einem fairen Preis. Sie ist bereits in Serie gut ausgestattet und kann mit dem BMW-Zubehörbaukasten nach Belieben erweitert werden. Mag sein, dass dieses Motorrad nicht gerade den Preis für das emotionalste Bike 2024 gewinnen wird, dass ihr aber vermutlich völlig egal. Sie ist Understatement pur, kann fast alles und gehört vermutlich zu dem am meisten unterschätztem Motorrad in ihrer Klasse. Wer mit der 900 GS liebäugelt, aber gerade Ebbe im Geldbeutel vorfindet, sollte sich genauer mit der 800 GS beschäftigen ...Die Testmaschine wurde uns von Bergmann & Söhne in Neumünster zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und freut sich schon auf weitere Probefahrer. Wer zwischen der 800er und der 900er GS schwankt: Beide Maschinen können bei B&S in Neumünster angetestet werden. Zwischendurch noch einen Kaffee und dabei das üppige Gebrauchtbike-Angebot checken - wunderbar!
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Zontes 703 RR vs. BMW F 800 GS (ab 2023): Motorradvergleich für Straße und Abenteuer
Wer ein Motorrad sucht, das sowohl auf der Straße Spaß macht als auch auf unbefestigten Wegen nicht gleich aufgibt, landet schnell in der Kategorie „Adventure“. Genau hier treffen zwei sehr unterschiedliche Ansätze aufeinander: Die Zontes 703 RR steht für einen sportlicheren Charakter mit klarer Ausrichtung auf Dynamik, während die BMW F 800 GS (ab 2023) traditionell für Vielseitigkeit, Alltagstauglichkeit und eine starke Reise-DNA bekannt ist. Im folgenden Vergleich geht es darum, wie sich die beiden Motorräder in der Praxis unterscheiden – bei Fahrgefühl, Ausstattung, Komfort und den typischen Stärken sowie Schwächen.
Grundidee und Charakter: sportlich vs. reiseorientiert
Wie sich die Zontes 703 RR anfühlt
Die Zontes 703 RR wirkt wie ein Motorrad, das die Kurve sucht. Der Fokus liegt spürbar auf einem lebendigen Ansprechverhalten und einer sportlichen Sitz- und Fahrhaltung. Dadurch macht sie besonders dort Freude, wo die Strecke abwechslungsreich ist: Landstraße, zügiges Fahren und dynamische Passagen. Wer eher „kurz raus und flott zurück“ plant, findet hier schnell einen passenden Rhythmus.
Wie sich die BMW F 800 GS (ab 2023) anfühlt
Die BMW F 800 GS (ab 2023) ist dagegen stärker auf Alltag, Touren und wechselnde Untergründe ausgelegt. Die Grundhaltung ist komfortabler und die Maschine wirkt insgesamt „erwachsener“ im Sinne von souverän und gelassen. Das zeigt sich besonders dann, wenn die Fahrt länger wird oder wenn die Route nicht nur aus Asphalt besteht. Die GS ist damit oft die Wahl für Menschen, die ein Motorrad möchten, das viele Rollen abdeckt.
Motor und Antrieb: Dynamik im Fokus vs. souveräne Allround-Performance
Beim Vergleich der Motorwerte zeigt sich ein typisches Bild: Die Zontes 703 RR zielt stärker auf spürbare Dynamik und ein sportliches Fahrgefühl. Die BMW F 800 GS (ab 2023) setzt dagegen auf einen Charakter, der sich gut dosieren lässt und in vielen Situationen gleichmäßig funktioniert. In der Praxis bedeutet das: Die Zontes spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn zügiges Beschleunigen und aktives Fahren gefragt sind. Die BMW punktet, wenn gleichmäßiges Tempo, entspanntes Handling und ein „einfach läuft“-Gefühl wichtiger sind.
Auch die Art, wie Leistung und Drehmoment nutzbar sind, unterscheidet sich im Alltag. Die Zontes wirkt tendenziell direkter und „agiler“, während die BMW eher auf Stabilität und Kontrolle setzt. Wer häufig im Stadtverkehr oder auf kurvigen Strecken unterwegs ist, wird die sportliche Auslegung der Zontes oft als Vorteil empfinden. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt oder häufig mit Gepäck unterwegs ist, profitiert eher von der GS-typischen Souveränität.
Fahrwerk und Handling: präzise Linienführung vs. komfortable Kontrolle
Stärken der Zontes 703 RR im Fahrwerk
Die Zontes 703 RR spielt ihre Stärken vor allem in schnellen Richtungswechseln und bei zügiger Fahrweise aus. Das Motorrad vermittelt ein direktes Feedback, das Lust auf Kurven macht. Gleichzeitig ist das Setup eher auf sportliche Nutzung ausgelegt: Wer viel „entspannt“ fährt, kann das als straffer empfinden, während sportlich orientierte Fahrer die Rückmeldung und die Agilität schätzen.
Stärken der BMW F 800 GS (ab 2023) im Alltag
Die BMW F 800 GS (ab 2023) punktet mit einem Fahrwerk, das in vielen Situationen stabil bleibt. Auf wechselndem Untergrund fühlt sich die Maschine kontrolliert an, ohne dass man ständig „gegensteuern“ muss. Das ist besonders wertvoll, wenn die Strecke nicht planbar ist: schlechter Asphalt, Schotterstücke oder längere Etappen. Die GS ist damit oft die bessere Wahl für Tourenfahrer, die Komfort und Sicherheit priorisieren.
Ergonomie und Sitzposition: sportlicher Fokus vs. Tourenkomfort
Bei der Ergonomie zeigt sich die unterschiedliche Philosophie klar. Die Zontes 703 RR bietet eine Sitzposition, die eher sportlich wirkt und damit aktives Fahren unterstützt. Das ist ideal, wenn die Fahrt häufig aus dynamischen Passagen besteht. Wer jedoch viel im Alltag unterwegs ist oder längere Touren plant, wird die BMW F 800 GS (ab 2023) oft als entspannter wahrnehmen. Die GS passt häufig besser zu Fahrern, die eine aufrechte Haltung und eine gute Langstrecken-Komfortbasis suchen.
Auch die Passform im Stand und in langsamen Situationen spielt eine Rolle: Die BMW wirkt in der Praxis oft „tourentauglicher“, während die Zontes im Handling eher wie ein sportliches Motorrad behandelt werden möchte.
Elektronik und Assistenz: moderne Helfer vs. bewährte GS-Logik
Elektronik ist bei beiden Modellen ein wichtiges Thema. Die BMW F 800 GS (ab 2023) ist bekannt dafür, dass sie Assistenzsysteme und Fahrmodi sinnvoll integriert – mit dem Ziel, das Motorrad in unterschiedlichen Situationen berechenbar zu machen. Das hilft besonders dann, wenn die Bedingungen wechseln oder wenn man nicht jedes Mal „perfekt“ fährt.
Die Zontes 703 RR setzt ebenfalls auf moderne Technik, wirkt aber in der Gesamtwirkung stärker auf sportliche Nutzung getrimmt. Das kann bedeuten: Wer gern selbst aktiv fährt und die Maschine „spüren“ möchte, fühlt sich mit der Zontes oft schneller zuhause. Wer dagegen maximale Unterstützung in Alltag und Touren bevorzugt, findet in der BMW häufig den runderen Gesamtansatz.
Ausstattung und Praxis: Alltagstauglichkeit, Gepäck und Langstrecke
Im Alltag entscheidet nicht nur die reine Leistung, sondern auch, wie gut sich das Motorrad für reale Anforderungen nutzen lässt. Die BMW F 800 GS (ab 2023) ist in der Praxis oft die „Gepäck- und Tourenmaschine“: Sie ist darauf ausgelegt, lange Strecken komfortabel zu absolvieren und dabei stabil zu bleiben. Außerdem ist das Ökosystem rund um die GS in der Regel sehr groß, was Zubehör und Lösungen für unterschiedliche Bedürfnisse erleichtern kann.
Die Zontes 703 RR ist eher die Wahl für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das sich wie ein sportliches Gerät anfühlt, aber dennoch genug Vielseitigkeit mitbringt, um auch mal abseits der perfekten Strecke zu fahren. Wer häufig kurze bis mittlere Touren macht und dabei Wert auf Dynamik legt, wird die Zontes oft als stimmig empfinden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Zontes 703 RR – Stärken
- Sportlicher Charakter mit direktem Fahrgefühl und Spaßfaktor in dynamischen Situationen.
- Agiles Handling, das Kurven und zügige Strecken besonders gut unterstützt.
- Modernes Gesamtpaket, das sich eher an sportlich orientierte Fahrer richtet.
Zontes 703 RR – Schwächen
- Weniger „Tourenruhe“ als bei einer reiseorientierten Maschine, je nach Fahrstil und Streckenprofil.
- Komfortfokus eher sekundär: Für sehr lange Etappen kann die BMW im Gefühl entspannter wirken.
BMW F 800 GS (ab 2023) – Stärken
- Allround-Qualität für Alltag, Touren und wechselnde Untergründe.
- Stabile Kontrolle und souveränes Fahrverhalten, besonders auf längeren Strecken.
- Elektronik und Fahrmodi als sinnvolle Unterstützung für unterschiedliche Bedingungen.
BMW F 800 GS (ab 2023) – Schwächen
- Sportliche Direktheit ist nicht der Hauptfokus – wer „Rennstrecken-Feeling“ sucht, könnte die Zontes reizvoller finden.
- Gesamtanspruch an Budget und Unterhalt kann höher wirken als bei einer sportlich positionierten Alternative.
Für wen lohnt sich welcher Kauf?
Die Entscheidung zwischen Zontes 703 RR und BMW F 800 GS (ab 2023) hängt vor allem davon ab, welche Art von Fahrten im Vordergrund steht. Wer häufig kurvige Strecken fährt, gern zügig unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das sich sportlich und lebendig anfühlt, wird mit der Zontes sehr wahrscheinlich mehr „sofortige Begeisterung“ erleben. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das zuverlässig für Alltag und lange Touren funktioniert, auch wenn die Route mal unplanbar wird, findet in der BMW F 800 GS meist die passendere Basis.
Fazit:
Die Zontes 703 RR ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf dynamischem Fahren, direktem Feedback und einem sportlichen Gesamtgefühl liegt. Sie passt besonders gut zu Fahrten, bei denen Kurven, Tempo und ein aktiver Fahrstil im Vordergrund stehen. Die BMW F 800 GS (ab 2023) ist dagegen die rundere Option, wenn Vielseitigkeit, Tourenkomfort und souveräne Kontrolle wichtiger sind – vor allem bei längeren Strecken und wechselnden Untergründen. Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag genauso funktioniert wie auf großen Reisen, wird mit der GS häufig glücklicher. Kurz gesagt: Zontes für sportliche Freude und zügige Strecken, BMW für das „immer passend“-Gefühl bei Touren und Abenteuer.