UVP 8.270 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2009 bis 2016
Schicker China-Sport mit Triple für 8.270 Euro
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Kräftiger Sport-Tourer mit einem Design aus der Zukunft.
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Pro und Kontra

Pro:
  • ansprechendes Design
  • Triple-Motor mit ordentlich Leistung
  • sportliche, aber noch angenehme Sitzposition
  • viel Technik inkl. Vollkarten-Navigation
  • QuickShifter, Heizgriffe, Keyless Go etc. in Serie
  • gute Hardware von Brembo, Marzocchi & Michelin
  • auch als A2 verfügbar
Kontra:
  • fehlendes Feintuning beim Motormapping
  • Lastwechsel-Reaktionen
  • fummelige Ersteinrichtung der Handy-Connectivity
  • kurze Service-Intervalle
Pro:
  • Extrem gute Bremsen
  • Fährt sich wie ein Intercity
  • Touring-tauglich
  • guter Soziuskomfort
  • bulliger Motor
Kontra:
  • Traktionskontrolle erst ab 2012
  • schwere Maschine, nix für Anfänger
  • Drehmomentschwäche bis 3.500 UMin

Abmessungen & Gewicht

Gewicht196kg
Radstand1.450mm
Länge2.065mm
Radstand1.450mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.145mm
Gewicht267kg
Radstand1.545mm
Länge2.250mm
Radstand1.545mm
Sitzhöhe: 815 mm
Höhe1.220mm

Motor

Motor-BauartDrei-Zylinder Reihe, 4-Ventil DOHC
Hubraum699ccm
Hub61mm
Bohrung70mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartVierzylinder-Viertakt-V-Motor
Hubraum1.237ccm
Hub60mm
Bohrung81mm
Kühlungflüssig
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung95 PS bei 11.500 U/Min
Drehmoment74 NM bei 8.500 U/Min
Höchstgeschw.257km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite320km
Leistung173 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment129 NM bei 8.750 U/Min
Höchstgeschw.250km/h
Tankinhalt19Liter

Fahrwerk

RahmenbauartAluminium-Druckguss-Rahmen
Federung vorneUpside-down-Gabel von Marzocchi, voll einstellbar 43 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein, voll einstellbar (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten180/55 – 17
Federung vorneTeleskopgabel mit 43 mm Rohrdurchmesser (Federweg 109)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vorne120/70-ZR17
Reifen hinten190/55-ZR17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremse vorn mit Sechskolben-Festsättel, schwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse hinten mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 276 mm)

Fazit

Die Zontes 703RR ist ein Motorrad, das man nicht mehr mit den alten Maßstäben gegenüber chinesischen Marken beurteilen sollte. Sie bietet einen eigenständigen, emotionalen Dreizylinder-Motor, ein attraktives und auffälliges Design, hochwertige Komponenten von bekannten Zulieferern sowie eine beeindruckende Serienausstattung. Dazu kommt ein Preis, der sie in ihrer Klasse zu einem echten Paukenschlag macht. Perfekt ist sie deshalb noch nicht: Bei Feinabstimmung, Markenvertrauen, möglicher Langzeitqualität und einigen Detailfragen muss sie sich ihren Ruf erst dauerhaft erarbeiten.
 
Doch genau darin liegt ihre Stärke. Die 703RR wirkt nicht wie ein billiger Kompromiss, sondern wie ein überraschend ernsthafter Sportler mit kleinen Schwächen und großem Potenzial. Wer ein modernes, stark ausgestattetes und emotionales Mittelklasse-Sportbike sucht und bereit ist, über den Tellerrand der etablierten Marken hinauszuschauen, sollte dieses Motorrad sehr ernst nehmen. Unterm Strich ist die Zontes 703RR einer der spannendsten Preis-Leistungs-Tipps im aktuellen Sportbike-Markt – und vielleicht genau das Modell, das der sportlichen Mittelklasse neuen Schwung verleiht.

Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit - aber nicht nur dort, sondern auch in den B&S Filialen in Bremervörde, Hamburg-Rahlstedt und Kaiserslautern. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 8.270 €
  • Verfügbarkeit: seit Ende 2025
  • Farben: Weiß

Fazit - was bleibt hängen

Die Honda VFR 1200 F zählt für mich zu den schönsten Motorrädern überhaupt. Sie ist nicht weniger als eine Design-Ikone und es gibt kein Motorrad, dass ihr auch nur annährend ähnlich sieht. Zugegeben: Design ist Geschmackssache, aber zumindest dürfte die VFR niemanden kalt lassen. Ihr Aussehen weckt Emotionen und genau das sollten Motorräder doch auch tun, oder? 

Die VFR ist sicherlich kein Anfänger-Motorrad, dafür hat sie viel zu viel Leistung und ist auch zu schwer. Doch wer schon Motorrad-Erfahrung mitbringt und auf Dickschiffe steht, der wird begeistert sein von der absolut souveränen Vorstellung, die die VFR auf Autobahn und Landstraße abliefert. Wer dagegen ein kleines, wendiges Motorrad für die Stadt sucht, wird diesen Testartikel vermutlich sowieso nicht bis hier gelesen haben. ;-)

Das Testmotorrad wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Motorrad Ruser. 
 

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 15.000€
  • Gebraucht (10 Jahre alt): 7.500€
  • Baujahre: 2010-2016
  • Farben: rot, weiß, silber

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Zontes 703 RR vs. Honda VFR1200F: Motorradvergleich im Test

Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten aufeinandertreffen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Zontes 703 RR wirkt wie ein moderner Vertreter, der sportliche Ansprüche mit einem klaren Fokus auf Fahrspaß verbinden will. Die Honda VFR1200F steht dagegen für eine etablierte Sporttourer-Philosophie: souverän, tourentauglich und mit dem Anspruch, auch auf längeren Strecken entspannt zu bleiben. Im folgenden Vergleich schauen wir auf die wichtigsten Punkte, die im Alltag und auf Touren wirklich zählen – und stellen Stärken sowie Schwächen beider Modelle gegenüber.

Grundcharakter: Sportlicher Fokus vs. Touren-Komfort

Die Zontes 703 RR zielt spürbar auf Dynamik. Das Motorrad wirkt leichter im Gesamteindruck, die Sitzposition ist sportlich ausgerichtet und die Abstimmung vermittelt das Gefühl, dass das Gas schnell beantwortet wird. Wer gern zügig fährt, Kurven sucht und das Motorrad auch mal „ausfahren“ möchte, findet hier eine klare Richtung.

Die Honda VFR1200F ist dagegen stärker auf das Gesamterlebnis ausgelegt. Der Sporttourer-Charakter zeigt sich in der Art, wie das Motorrad Stabilität aufbaut und wie ruhig es bei höheren Geschwindigkeiten bleibt. Die VFR1200F ist weniger „aggressiv“ im Auftreten, dafür aber sehr konsequent im Komfortgedanken – besonders dann, wenn die Strecke länger wird.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen

Im direkten Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder liefern genug Antrieb für zügiges Fahren, aber sie liefern ihn unterschiedlich. Die Zontes 703 RR wirkt im Alltag oft wie ein Motorrad, das Drehzahl und Gasstellung stärker „mitnimmt“. Dadurch entsteht ein sportlicher Rhythmus: Gas auf, Motorrad reagiert, Tempo baut sich zügig auf. Das ist besonders auf Landstraßen attraktiv, wenn Überholmanöver und dynamische Passagen häufig vorkommen.

Die Honda VFR1200F spielt ihre Stärke eher in der gleichmäßigen Kraftentfaltung aus. Gerade bei konstantem Tempo oder beim Beschleunigen aus moderaten Drehzahlen wirkt sie souverän und kontrolliert. Das macht sie besonders für Touren interessant, bei denen man nicht ständig „am Limit“ der Drehzahl arbeiten möchte, sondern lieber entspannt vorankommt.

Stärken und Schwächen im Motorvergleich

  • Zontes 703 RR: Stärken liegen im sportlichen Ansprechverhalten und im dynamischen Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass der sportliche Charakter nicht jedem passt, der vor allem Ruhe und Gelassenheit sucht.
  • Honda VFR1200F: Stärken liegen in der souveränen Kraftentfaltung und dem tourentauglichen Charakter. Schwäche kann sein, dass der Fokus weniger auf „leichtfüßigem Sport“ liegt, sondern stärker auf Stabilität und Komfort.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität

Beim Handling unterscheiden sich die Ansätze deutlich. Die Zontes 703 RR vermittelt das Gefühl, dass sie gern in Bewegung bleibt. In Kurven wirkt sie handlich und lässt sich zügig positionieren. Das ist ein Vorteil, wenn die Strecke kurvig ist und man das Motorrad aktiv führen möchte.

Die Honda VFR1200F setzt dagegen auf Stabilität. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Autobahnabschnitten spielt sie ihre Stärken aus: Das Motorrad bleibt ruhig, die Linie lässt sich gut halten, und Unebenheiten werden eher „weggetragen“ als dass sie das Fahrgefühl dominieren.

Bremsen und Fahrstabilität

Auch bei den Bremsen zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen sportlichem Anspruch und Sporttourer-Philosophie. Die Zontes 703 RR wirkt darauf ausgelegt, zügig zu verzögern und dabei ein sportliches Gefühl zu vermitteln. Die Honda VFR1200F punktet eher mit kontrollierter Verzögerung und einem insgesamt sehr berechenbaren Setup, das sich gut für wiederholte Bremsmanöver auf Touren eignet.

Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung vs. bewährtes Konzept

Elektronik ist heute ein entscheidender Faktor. Bei der Zontes 703 RR steht die moderne Ausrichtung im Vordergrund: Die Unterstützung soll das Fahren erleichtern und gleichzeitig ein sportliches Setup ermöglichen. Das zeigt sich vor allem dann, wenn man unterschiedliche Fahrmodi nutzt oder wenn man die Abstimmung an die eigene Fahrweise anpassen möchte.

Die Honda VFR1200F ist ebenfalls elektronisch gut aufgestellt, wirkt aber stärker wie ein bewährtes Gesamtsystem. Die Unterstützung ist darauf ausgelegt, das Motorrad in jeder Situation berechenbar zu halten – besonders auf langen Strecken, wenn man nicht ständig „nachregeln“ möchte.

Praxis: Was bringt die Elektronik wirklich?

Im Alltag zählt weniger die reine Ausstattung als die Abstimmung. Die Zontes 703 RR kann durch ihre sportliche Ausrichtung das Gefühl verstärken, dass man das Motorrad aktiv steuert. Die Honda VFR1200F unterstützt eher das entspannte Fahren: weniger „Spielerei“, mehr Stabilität im Gesamtpaket.

Komfort und Ergonomie: Für kurze Ausfahrten oder lange Touren?

Hier trennt sich die Spreu schnell. Die Zontes 703 RR ist klar sportlich positioniert. Das ist ideal für Tagesausflüge, für Kurvenfahrten und für alle, die gern eine dynamische Sitzhaltung nutzen. Wer jedoch sehr lange Strecken am Stück fährt, kann je nach Körpergröße und Fahrstil schneller das Bedürfnis nach mehr Entspannung spüren.

Die Honda VFR1200F ist als Sporttourer gebaut. Die Ergonomie ist darauf ausgelegt, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert und ohne „Zwangshaltung“ fahren kann. Gerade auf Autobahn und Landstraße in Kombination ist das ein echter Vorteil.

Windschutz und Alltag

Der Windschutz spielt auf Touren eine große Rolle. Die Honda VFR1200F wirkt in dieser Hinsicht konsequenter auf längere Strecken ausgelegt. Die Zontes 703 RR kann sportlich überzeugen, aber wer viel Reisezeit einplant, wird den Komfortvorteil der VFR1200F eher merken.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Reise

Im Alltag zählt neben dem Fahrgefühl auch die Handhabung im Alltag. Die Zontes 703 RR wirkt im „normalen“ Betrieb oft unkompliziert: Sie ist schnell im Kopf, lässt sich gut in den Verkehrsfluss integrieren und macht Lust auf spontane Ausfahrten. Für Pendler oder Wochenendfahrer ist das ein Plus.

Die Honda VFR1200F ist weniger „Kurzstrecken-typisch“, aber dafür sehr stark, wenn es um längere Strecken geht. Wer häufig Touren plant oder regelmäßig größere Distanzen fährt, bekommt hier ein Motorrad, das sich wie ein verlässlicher Reisebegleiter anfühlt.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Zontes 703 RR – typische Vorteile

  • Sportliches Fahrgefühl mit direkter Reaktion auf Gas und Lenkimpulse
  • Agiles Handling, das Kurvenfahrten unterstützt
  • Moderne Ausrichtung bei der Abstimmung und der elektronischen Unterstützung

Zontes 703 RR – mögliche Nachteile

  • Sportliche Ergonomie kann bei sehr langen Strecken weniger entspannend wirken
  • Wer vor allem „Reisekomfort“ sucht, findet bei der Konkurrenz den klareren Fokus

Honda VFR1200F – typische Vorteile

  • Tourenorientierter Charakter mit hoher Stabilität und berechenbarem Fahrgefühl
  • Souveräne Kraftentfaltung für entspanntes Fahren
  • Komfort und Gesamtabstimmung für längere Strecken

Honda VFR1200F – mögliche Nachteile

  • Weniger „leichtfüßig sportlich“ als die Zontes-Philosophie
  • Für reine Kurzstreckenfahrten kann der Sporttourer-Charakter überdimensioniert wirken

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Der Vergleich lässt sich am besten über die Fahrprofile entscheiden. Die Zontes 703 RR passt besonders gut zu Fahrern, die gern dynamisch unterwegs sind, Kurven mögen und ein Motorrad suchen, das sich sportlich anfühlt und schnell „mitgeht“. Wer das Motorrad häufig für Tagesausflüge nutzt und dabei Wert auf Agilität und ein lebendiges Fahrgefühl legt, wird mit der Zontes sehr wahrscheinlich glücklich.

Die Honda VFR1200F ist die bessere Wahl für alle, die regelmäßig längere Strecken fahren, Komfort priorisieren und ein Motorrad möchten, das auch bei hoher Laufleistung und langen Tagesetappen ruhig und souverän bleibt. Wer Touren plant, gern gleichmäßig unterwegs ist und ein Gesamtkonzept aus Stabilität, Ergonomie und berechenbarer Elektronik sucht, findet in der VFR1200F den passenden Charakter.

Fazit:

Die Zontes 703 RR überzeugt vor allem durch ihr sportliches Gesamtgefühl: direktes Ansprechverhalten, agiles Handling und eine moderne Abstimmung, die Lust auf dynamische Fahrten macht. Wer Kurven liebt, Tagesausflüge plant und ein Motorrad sucht, das sich lebendig anfühlt, trifft hier eine starke Wahl. Gleichzeitig sollte klar sein, dass der sportlichere Fokus bei sehr langen Strecken je nach Körperbau und Fahrstil weniger entspannend wirken kann.

Die Honda VFR1200F spielt ihre Stärken dort aus, wo es zählt: auf Touren. Die souveräne Kraftentfaltung, die stabile Fahrweise und die sporttourerorientierte Ergonomie machen sie besonders attraktiv für lange Strecken, gleichmäßiges Tempo und entspanntes Vorankommen. Wer Komfort und Berechenbarkeit über maximale Agilität stellt, bekommt mit der VFR1200F das rundere Gesamtpaket.

Kurz gesagt: Zontes 703 RR für sportliche Ausfahrten und kurvige Strecken, Honda VFR1200F für Tourenfahrer, die Komfort und Stabilität priorisieren.

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