| UVP | 8.270 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 20.094 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2021 | |
Pro und Kontra
- ansprechendes Design
- Triple-Motor mit ordentlich Leistung
- sportliche, aber noch angenehme Sitzposition
- viel Technik inkl. Vollkarten-Navigation
- QuickShifter, Heizgriffe, Keyless Go etc. in Serie
- gute Hardware von Brembo, Marzocchi & Michelin
- auch als A2 verfügbar
- fehlendes Feintuning beim Motormapping
- Lastwechsel-Reaktionen
- fummelige Ersteinrichtung der Handy-Connectivity
- kurze Service-Intervalle
- Komfort
- Verarbeitung
- Durchzugskraft
- Langstreckentauglichkeit
- Gewicht
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 196 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.065 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.145 | mm |
| Gewicht | 275 | kg |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.450 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Drei-Zylinder Reihe, 4-Ventil DOHC | |
| Hubraum | 699 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 1.298 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 95 PS bei 11.500 U/Min | |
| Drehmoment | 74 NM bei 8.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 257 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 320 | km |
| Leistung | 144 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 134 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 25 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Aluminium-Druckguss-Rahmen | |
| Federung vorne | Upside-down-Gabel von Marzocchi, voll einstellbar 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, voll einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55 – 17 | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
Die Zontes 703RR ist ein Motorrad, das man nicht mehr mit den alten Maßstäben gegenüber chinesischen Marken beurteilen sollte. Sie bietet einen eigenständigen, emotionalen Dreizylinder-Motor, ein attraktives und auffälliges Design, hochwertige Komponenten von bekannten Zulieferern sowie eine beeindruckende Serienausstattung. Dazu kommt ein Preis, der sie in ihrer Klasse zu einem echten Paukenschlag macht. Perfekt ist sie deshalb noch nicht: Bei Feinabstimmung, Markenvertrauen, möglicher Langzeitqualität und einigen Detailfragen muss sie sich ihren Ruf erst dauerhaft erarbeiten.Doch genau darin liegt ihre Stärke. Die 703RR wirkt nicht wie ein billiger Kompromiss, sondern wie ein überraschend ernsthafter Sportler mit kleinen Schwächen und großem Potenzial. Wer ein modernes, stark ausgestattetes und emotionales Mittelklasse-Sportbike sucht und bereit ist, über den Tellerrand der etablierten Marken hinauszuschauen, sollte dieses Motorrad sehr ernst nehmen. Unterm Strich ist die Zontes 703RR einer der spannendsten Preis-Leistungs-Tipps im aktuellen Sportbike-Markt – und vielleicht genau das Modell, das der sportlichen Mittelklasse neuen Schwung verleiht.
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit - aber nicht nur dort, sondern auch in den B&S Filialen in Bremervörde, Hamburg-Rahlstedt und Kaiserslautern. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen.
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Zontes 703 RR vs. Yamaha FJR 1300 AE: Vergleich für sportliche Touren und lange Strecken
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Zontes 703 RR steht für einen modernen, sportlich orientierten Ansatz im Segment der Tourer mit klarer Linie: dynamisch, direkt und mit dem Anspruch, auch auf längeren Strecken Spaß zu machen. Die Yamaha FJR 1300 AE dagegen ist seit Jahren ein Inbegriff für große Touren: komfortorientiert, souverän auf der Autobahn und mit einer Ausstattung, die auf Langstrecke ausgelegt ist.
Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Modelle im Zusammenspiel aus Motorcharakter, Fahrwerk, Komfort, Elektronik und Praxis schlagen. Dabei werden die genannten Werte und Ausstattungsmerkmale der Modelle gegeneinander eingeordnet – und daraus abgeleitet, welche Stärken und Schwächen im Alltag wirklich zählen.
Motor und Fahrgefühl: Charakter statt nur Zahlen
Zontes 703 RR: sportliche Direktheit
Die Zontes 703 RR wirkt wie ein Motorrad, das den Fokus auf spürbare Dynamik legt. Der Motor ist auf ein lebendiges Ansprechverhalten ausgelegt, wodurch sich das Bike besonders in kurvigen Abschnitten angenehm bewegt. Gerade beim Herausbeschleunigen aus Kehren oder beim zügigen Wechsel zwischen den Fahrstilen zeigt sich die sportliche Ausrichtung: Gas geben fühlt sich nicht „träg“ an, sondern eher wie ein klarer Impuls.
In der Praxis bedeutet das: Wer gern zügig fährt, häufig die Linie wechselt und das Motorrad als aktives Werkzeug versteht, bekommt mit der 703 RR ein stimmiges Gesamtpaket. Die Stärke liegt weniger in „maximaler Souveränität bei jeder Geschwindigkeit“, sondern mehr in der Art, wie das Motorrad Tempo aufbaut und wie leicht es sich in den Rhythmus bringen lässt.
Yamaha FJR 1300 AE: souveräne Langstreckenleistung
Die Yamaha FJR 1300 AE ist dagegen ein echtes Reise-Talent. Der Motorcharakter ist auf gleichmäßiges Vorankommen ausgelegt: auch bei längeren Etappen bleibt das Fahrgefühl ruhig und kontrolliert. Die FJR wirkt dabei weniger wie ein „Sportgerät“, sondern eher wie ein Tourenmotor, der mit Kraft und Gelassenheit arbeitet.
Gerade auf Autobahnabschnitten und bei konstantem Tempo spielt die FJR ihre Stärke aus: Das Motorrad bleibt stabil, die Leistungsentfaltung ist gut dosierbar, und das Gesamtpaket vermittelt das Gefühl, dass lange Strecken eher Routine als Herausforderung sind.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Zontes 703 RR: handlich und fahraktiv
Beim Handling setzt die Zontes 703 RR auf ein sportliches Setup. Das Motorrad lässt sich im Alltag gut positionieren, und in Kurven wirkt es eher „aktiv“ als „schwerfällig“. Die Abstimmung unterstützt ein zügiges Fahren, ohne dass man ständig gegen das Bike arbeiten muss.
Als Stärke zeigt sich hier vor allem die Kombination aus Lenkgefühl und Kurvenrhythmus. Schwächen können dort liegen, wo sehr lange, gleichförmige Strecken mit hoher Geschwindigkeit dominieren: Dann zählt nicht nur Agilität, sondern auch die Fähigkeit, müde Fahrzustände abzufangen. Genau hier wird die Yamaha im Vergleich oft im Vorteil gesehen.
Yamaha FJR 1300 AE: stabil und komfortabel
Die Yamaha FJR 1300 AE ist auf Stabilität ausgelegt. Das Fahrwerk und die Geometrie vermitteln ein sicheres Gefühl, besonders wenn die Strecke lang wird oder die Bedingungen wechselhaft sind. In der Praxis bedeutet das: Das Motorrad bleibt auch dann „ruhig“, wenn man nicht mehr ganz so konzentriert fährt wie am Anfang der Tour.
Die Stärke der FJR liegt damit in der Langstreckenstabilität. Schwächen zeigen sich eher dort, wo sehr enge Passagen, häufiges Rangieren oder ein besonders sportlicher „Kick“ im Vordergrund stehen. Dann wirkt die FJR im Vergleich weniger leichtfüßig als die 703 RR.
Komfort und Windschutz: Wer lange fährt, gewinnt
Zontes 703 RR: sportlicher Komfort
Die Zontes 703 RR bietet Komfort, der zur sportlichen Ausrichtung passt. Sitzposition und Ergonomie sind so gewählt, dass man nicht nur „sitzen“, sondern auch „fahren“ kann. Für Touren mit vielen Kurven und wechselndem Tempo ist das ein Vorteil: Man bleibt beweglich, und das Motorrad lädt zum aktiven Fahren ein.
Bei sehr langen Autobahnphasen kann der Fokus auf Sportlichkeit jedoch dazu führen, dass man schneller merkt, dass der Windschutz und die Ruhe im Cockpit nicht ganz auf dem Niveau eines klassischen Reisebikes liegen. Das ist keine Schwäche im Sinne von „unbrauchbar“, aber im direkten Vergleich zur FJR wird der Unterschied spürbar.
Yamaha FJR 1300 AE: Reise-Komfort mit Fokus auf Ruhe
Die Yamaha FJR 1300 AE ist als Tourer gebaut, um Kilometer zu „verarbeiten“. Der Windschutz, die Sitzposition und die generelle Geräusch- und Vibrationswahrnehmung sind auf lange Strecken ausgelegt. Dazu kommt die Ausstattung, die den Alltag auf Reisen erleichtert.
Im Vergleich zeigt sich: Die FJR ist besonders stark, wenn die Tour nicht nur aus Kurven besteht, sondern aus Autobahn, Landstraße und vielen Stunden am Stück. Schwächen sind eher indirekt: Wer ein möglichst leichtes, sportlich-kompaktes Motorrad sucht, muss sich bei der FJR bewusst sein, dass sie als Reiseplattform konzipiert ist.
Elektronik und Ausstattung: Moderne Helfer vs. Reise-Setup
Zontes 703 RR: moderne Basis für dynamisches Fahren
Die Zontes 703 RR bringt eine moderne Elektronikbasis mit, die das Fahren unterstützt. Je nach Ausstattungsstand helfen Systeme dabei, das Motorrad berechenbar zu halten – besonders dann, wenn die Straße nicht perfekt ist oder die Fahrweise dynamischer wird.
Die Stärke liegt hier in der Kombination aus einfacher Bedienbarkeit und spürbarer Unterstützung. Schwächen zeigen sich weniger in der Existenz von Elektronik, sondern eher darin, dass ein klassisches Reise-Motorrad wie die FJR häufig noch stärker auf „Komfort- und Langstrecken-Features“ optimiert ist.
Yamaha FJR 1300 AE: Reiseelektronik und Komfort-Features
Die Yamaha FJR 1300 AE ist in der Praxis ein Motorrad, das viele Situationen „entschärft“. Elektronik und Ausstattung sind auf Touren ausgelegt: Man kann sich stärker auf die Strecke konzentrieren, während das Motorrad in vielen Bereichen stabil unterstützt.
Im Vergleich wird deutlich: Die FJR ist besonders dann im Vorteil, wenn die Tour mehrere Tage dauert oder wenn unterschiedliche Geschwindigkeiten und Wetterlagen zusammenkommen. Schwächen liegen eher in der Komplexität: Wer ein Motorrad möglichst simpel und „mechanisch“ mag, könnte die FJR als zu „voll“ empfinden.
Bremsen, Sicherheit und Alltag: Vertrauen im richtigen Moment
Beide Motorräder sind auf Sicherheit ausgelegt, aber der Schwerpunkt unterscheidet sich. Die Zontes 703 RR wirkt im Vergleich wie ein Bike, das sportliche Bremsmanöver und zügiges Fahren gut unterstützt. Die Yamaha FJR 1300 AE hingegen spielt ihre Stärke besonders dann aus, wenn man häufig aus höheren Geschwindigkeiten verzögert oder wenn man über lange Zeit konstant fährt und das Motorrad dabei zuverlässig bleiben soll.
In der Praxis zählt: Wer viel in urbanen Bereichen oder auf kurzen, sportlichen Strecken unterwegs ist, profitiert oft von der direkten Rückmeldung und dem agilen Handling. Wer dagegen regelmäßig lange Strecken fährt, schätzt die Ruhe und das Sicherheitsgefühl, das ein Reiseaufbau vermittelt.
Für wen passt welches Motorrad?
Zontes 703 RR: die Wahl für sportliche Touren und aktives Fahren
Die Zontes 703 RR ist besonders interessant für Fahrerinnen und Fahrer, die Touren gern dynamisch angehen. Wenn Kurven, wechselnde Strecken und ein Motorrad im „Fahrmodus“ im Vordergrund stehen, wirkt die 703 RR stimmig. Auch wenn man nicht jeden Tag stundenlang Autobahn fährt, sondern eher gemischte Routen bevorzugt, kann die sportliche Ausrichtung ein echter Vorteil sein.
Stärken liegen vor allem in der Agilität, dem direkten Ansprechverhalten und dem fahraktiven Charakter. Schwächen zeigen sich eher bei sehr langen, gleichförmigen Etappen, bei denen ein Reisebike mit maximaler Ruhe und Windschutz klar punkten kann.
Yamaha FJR 1300 AE: die Wahl für Langstrecke, Komfort und souveräne Routine
Die Yamaha FJR 1300 AE passt am besten zu Menschen, die regelmäßig lange Strecken fahren oder Touren planen, bei denen Komfort und Stabilität entscheidend sind. Wer Wert auf ein Motorrad legt, das auch nach vielen Stunden noch „leicht“ wirkt, wird mit der FJR sehr wahrscheinlich glücklich.
Stärken liegen in der Langstreckentauglichkeit, dem Reise-Komfort und der souveränen Art, Tempo zu halten. Schwächen sind eher dort zu finden, wo maximale Agilität in engen Passagen oder ein besonders leichtfüßiges Handling gefragt ist.
Fazit:
Die Zontes 703 RR ist die bessere Wahl, wenn Touren vor allem aus Kurven, wechselndem Tempo und einem sportlichen Fahrgefühl bestehen. Sie punktet mit direktem Ansprechverhalten, handlichem Handling und einer Elektronikbasis, die dynamisches Fahren unterstützt. Wer gern aktiv fährt und ein Motorrad sucht, das sich schnell in den Rhythmus bringen lässt, findet in der 703 RR einen starken Begleiter.
Die Yamaha FJR 1300 AE ist die bessere Wahl, wenn lange Strecken, Komfort und Ruhe im Vordergrund stehen. Sie überzeugt mit ihrer souveränen Leistungsentfaltung, stabiler Fahrwerksabstimmung und einem Reise-Setup, das auch nach vielen Stunden noch entspanntes Fahren ermöglicht. Wer regelmäßig Autobahn und große Distanzen fährt oder Touren plant, bei denen Ausstattung und Komfort den Unterschied machen, bekommt mit der FJR das passendere Gesamtpaket.
Kurz gesagt: Sportlich-aktiv mit der Zontes – komfortabel-souverän mit der Yamaha.