KTM 1390 Super Adventure EVO

Technische Daten:

Allgemein
TypAdventure
UVP22.999 €
Baujahr2026 ~ heute
Hersteller1390 Super Adventure EVO =>
www.ktm.com
Abmessungen
Länge
Höhe
Gewicht244 kg
zul. Gesamtgewicht
Sitzhöhe847 mm bis 867 mm
Radstand1.558 mm
Fahrleistungen & Reichweite
0 auf 100
60 auf 100
Tankinhalt23 l
Verbrauch6 l
Reichweite383 km
Höchstgeschw.250 km/h
Motor
Motorbauart2-Zylinder, 4-Takt, V2 75°
Zylinderzahl2
Kühlungflüssig
Hubraum1.350 ccm
Bohrung110 mm
Hub71 mm
Kraftübertragung
Leistung173 PS
9.500 U/Min
Drehmoment145 NM
8.000 U/Min
Ganganzahl6
AntriebKette
Rahmen & Reifen
RahmenGitterrohrrahmen, pulverbeschichtet
Chrom-Molybdän
Reifen vorne120/70 ZR 19
Reifen hinten170/60 ZR 17
Bremsen
Bremsen vorne2 x 4-Kolben-Bremssattel, radial montiert, Bremsscheibe
320 mm
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Festsattel
267
ABSBosch 9.3 MP (mit Kurven-ABS and SUPERMOTO ABS)
Federung
Federung vornWP SAT (semi-active technology) Upside-Down Ø 48 mm
Federweg: 220 mm
Federbein hintenWP SAT (semi-active technology) Federbein
Federweg: 220 mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge aus Alu

KTM 1390 Super Adventure EVO: Adventure-Feeling für lange Strecken

Die KTM 1390 Super Adventure EVO steht in der Adventure-Welt für den Anspruch, Alltag, Fernreise und gelegentliches Offroad-Abenteuer in einem Paket zu vereinen. Wer sich mit der Modellfamilie beschäftigt, merkt schnell: KTM denkt bei dieser Baureihe nicht nur an Leistung, sondern auch an die Art, wie sich ein Motorrad auf wechselnden Strecken anfühlt. Genau darum geht es in diesem Überblick: Welche Stärken fallen im Vergleich besonders auf – und wo können je nach Fahrstil auch kleine Schwächen oder Kompromisse spürbar werden?

Worum es bei der 1390 Super Adventure EVO im Kern geht

Adventure-Motorräder werden oft nach zwei Kriterien bewertet: Wie souverän sie auf der Straße wirken und wie gut sie sich abseits des Asphalts kontrollieren lassen. Die 1390 Super Adventure EVO zielt klar auf die „Allround“-Rolle. Im Vergleich zu anderen Adventure-Ansätzen wirkt sie dabei eher wie ein Reisegerät mit Offroad-Ambitionen – nicht wie ein reines Geländemotorrad.

Stärken im Vergleich: Fahrgefühl, Stabilität und Elektronik

Im direkten Vergleich innerhalb der Adventure-Klasse zeigt die EVO vor allem dort ihre Stärken, wo viele Fahrer lange unterwegs sind: Stabilität bei Tempo, ruhiges Fahrverhalten und ein Fahrkonzept, das auch bei wechselnden Bedingungen nicht hektisch wirkt. Gerade auf Autobahnabschnitten oder schnellen Landstraßen fühlt sich das Motorrad häufig wie „gesetzt“ an – also nicht nervös, sondern kontrollierbar.

Ein weiterer Pluspunkt ist die Elektronik. Moderne Adventure-Modelle unterscheiden sich hier stark: Manche sind eher „assistiert“, andere eher „regelnd“. Die EVO wirkt in der Praxis so, dass sie dem Fahrer das Gefühl gibt, die Kontrolle zu behalten, ohne dass man ständig das Gefühl hat, das Motorrad würde einem die Entscheidungen abnehmen. Das ist besonders dann angenehm, wenn man nicht nur sportlich fährt, sondern auch entspannt tourt.

Mögliche Schwächen: Gewicht, Handling im Alltag und Kompromisse

Natürlich gibt es auch Punkte, die man im Vergleich nicht ignorieren sollte. Bei großen Adventure-Maschinen ist das Thema Gewicht fast immer präsent. Im Stand, beim Rangieren oder bei engen Passagen kann das spürbar sein – vor allem im Vergleich zu leichteren Reiseenduros. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder oft mit viel Gepäck manövriert, merkt: Das Motorrad ist nicht dafür gebaut, wie ein kleines Naked Bike durch enge Lücken zu schlüpfen.

Auch das Handling bei sehr langsamen Geschwindigkeiten kann je nach Fahrpraxis etwas mehr Aufmerksamkeit verlangen. Das ist kein „Fehler“, sondern ein typischer Kompromiss: Je mehr Stabilität und Reise-Komfort im Fokus stehen, desto eher wird das Motorrad im Low-Speed-Bereich zu einem bewussteren Begleiter.

Motor und Antrieb: Kraftentfaltung für Straße und Reise

Die 1390 Super Adventure EVO steht für einen Charakter, der auf Durchzug und Alltagstauglichkeit ausgelegt ist. Im Vergleich zu kleineren Hubraumklassen wirkt das Motorrad oft souveräner, wenn man nicht ständig in den unteren Gängen arbeiten möchte. Das macht es besonders attraktiv für lange Etappen, bei denen man gleichmäßig fahren will.

Stärken: entspanntes Fahren statt ständiges Hochdrehen

Im Vergleich zu „sportlicheren“ Adventure-Setups punktet die EVO häufig mit einem Antrieb, der sich harmonisch anfühlt. Das bedeutet: Man kann in vielen Situationen mit weniger Schaltarbeit auskommen. Gerade wenn Gepäck mit an Bord ist, ist das ein echter Vorteil, weil es den Fahrstress reduziert.

Schwächen im Vergleich: Anspruch an Fahrstil bei maximaler Dynamik

Wer dagegen sehr aggressiv beschleunigt oder häufig hart in den Grenzbereich geht, wird bei großen Reiseenduros eher Kompromisse spüren: nicht unbedingt beim Motor selbst, sondern beim Zusammenspiel aus Fahrwerk, Reifen und Gesamtgewicht. Das Motorrad kann zwar dynamisch sein, aber es belohnt eher den Fahrer, der die Maschine als Reisegerät versteht und die Dynamik kontrolliert abrufen möchte.

Fahrwerk und Geometrie: Komfort trifft Kontrolle

Adventure-Motorräder müssen zwei Dinge gleichzeitig können: Komfort auf langen Strecken und Kontrolle, wenn die Straße schlechter wird. Die KTM 1390 Super Adventure EVO bewegt sich hier in einem Bereich, der im Vergleich oft als „ausgewogen“ beschrieben wird: nicht zu weich, nicht zu hart – mit dem Ziel, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt sitzt.

Stärken: ruhige Linie und gutes Ansprechverhalten

Im Vergleich zu manchen kompromissorientierten Reiseenduros zeigt die EVO häufig ein sauberes Ansprechverhalten über Unebenheiten. Das ist besonders auf welligen Landstraßen oder auf Autobahn-Fugen spürbar. Die Maschine vermittelt dabei das Gefühl, dass sie die Strecke „mitnimmt“, statt sie ungefiltert an den Fahrer weiterzugeben.

Mögliche Schwächen: Setup-Feinheiten bei wechselnden Beladungen

Ein typischer Punkt bei großen Tourern: Wenn sich Beladung und Fahrstil stark ändern, kann ein Feintuning (z. B. Fahrwerksabstimmung, Federungseinstellung, ggf. Reifendruck) den Unterschied machen. Ohne Anpassung kann es sich je nach Körpergröße und Gepäckverteilung manchmal weniger „maßgeschneidert“ anfühlen. Das ist nicht ungewöhnlich, aber im Vergleich zu leichteren Maschinen spürbarer.

Ergonomie und Komfort: Für Touren gemacht

Die Sitzposition und die Verarbeitungsqualität sind bei Adventure-Modellen entscheidend, weil sie den Unterschied zwischen „macht Spaß“ und „macht müde“ ausmachen. Die EVO wirkt auf den ersten Blick wie ein Motorrad, das für lange Tagesetappen gedacht ist: aufrechtere Haltung, gute Übersicht und ein Gesamtpaket, das nicht nach kurzer Zeit nach Korrektur verlangt.

Stärken: Windschutz, Alltagstauglichkeit und Übersicht

Im Vergleich zu manchen Adventure-Modellen, die eher auf sportliche Haltung setzen, wirkt die EVO häufig tourenfreundlicher. Der Windschutz und die Art, wie sich das Motorrad im Fahrtwind verhält, sind dabei oft ein entscheidender Faktor. Wer regelmäßig auf der Autobahn unterwegs ist, wird das besonders zu schätzen wissen.

Schwächen: nicht „kompakt“, sondern „reiseorientiert“

Wer ein möglichst leichtes, handliches Motorrad sucht, wird bei der EVO eher Kompromisse akzeptieren müssen. Das Motorrad ist kein „kleines“ Abenteuerbike, sondern ein Reisegerät. Das bedeutet: In engen Parkhäusern oder bei häufigem Stop-and-Go kann es weniger agil wirken als kleinere Konkurrenten.

Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung ohne Overkill

In der Adventure-Klasse ist Elektronik ein großes Thema. Manche Motorräder setzen stark auf Assistenz, andere bleiben bewusst zurückhaltend. Die 1390 Super Adventure EVO wirkt so, als wolle sie den Fahrer unterstützen, ohne das Fahrgefühl zu „verkleben“.

Stärken: Fahrmodi und Traktionslogik für wechselnde Strecken

Gerade wenn die Strecke wechselt – von Asphalt zu Schotter, von trocken zu feucht – ist eine gut abgestimmte Traktions- und Fahrmodul-Logik Gold wert. Im Vergleich zu weniger modernen Systemen fühlt sich die EVO oft berechenbarer an, weil sie nicht nur „irgendwie“ regelt, sondern das Motorrad in einem sinnvollen Rahmen stabilisiert.

Mögliche Schwächen: Komplexität für Einsteiger

Ein Punkt, der im Vergleich auffällt: Je moderner die Elektronik, desto mehr muss man sich damit beschäftigen. Wer das Motorrad eher spontan nutzt und selten mit Einstellungen arbeitet, könnte die Vielzahl an Optionen als „zu viel“ empfinden. Das ist kein Nachteil im technischen Sinn, sondern eher eine Frage der Gewohnheit.

Bremsen, Reifen und Alltag: Sicherheit und Grip

Bei einem Adventure-Motorrad zählt nicht nur die reine Bremsleistung, sondern auch die Dosierbarkeit und das Gefühl am Hebel. Im Vergleich zu einigen älteren Adventure-Generationen wirkt die EVO häufig moderner in der Abstimmung: stabil, gut kontrollierbar und passend für dynamische wie entspannte Fahrten.

Stärken: berechenbares Bremsgefühl

Gerade auf langen Strecken, wenn man nicht ständig Vollbremsungen macht, ist ein konsistentes Bremsgefühl wichtig. Die EVO wirkt hier wie ein Motorrad, das man auch bei wechselnden Bedingungen sicher bewegen kann.

Schwächen: Reifenwahl entscheidet über den Charakter

Ein häufiger Vergleichspunkt in der Adventure-Welt: Der Unterschied zwischen „Straßenfokus“ und „Reise-Offroad“ hängt stark von der Reifenwahl ab. Wer oft Schotter oder lose Untergründe fährt, sollte die Bereifung entsprechend wählen. Das ist weniger ein Problem des Motorrads selbst, sondern ein typischer Hebel, den man bei großen Tourern nicht vergessen darf.

Für wen passt die KTM 1390 Super Adventure EVO?

Die KTM 1390 Super Adventure EVO richtet sich an Fahrer, die ein Motorrad suchen, das nicht nur für den Feierabend gedacht ist, sondern für Touren, Reisen und gemischte Strecken. Im Vergleich zu sportlicheren Bikes ist sie eher die Wahl für Menschen, die Komfort, Stabilität und ein souveränes Gesamtpaket priorisieren. Im Vergleich zu sehr leichten Reiseenduros ist sie eher die Wahl für Fahrer, die das Mehr an Größe und Gewicht bewusst in Kauf nehmen, um dafür Ruhe und Durchzug zu bekommen.

Zielgruppe: Reiseorientierte, die Kontrolle wollen

Typisch passen dürfte die EVO zu Fahrern, die lange Strecken fahren, gerne mit Gepäck unterwegs sind und dabei nicht auf moderne Elektronik verzichten möchten. Auch wer gelegentlich Offroad-Luft schnuppert, aber den Schwerpunkt klar auf Straße und „gemischt“ legt, findet hier einen stimmigen Ansatz.

Fazit:

Die KTM 1390 Super Adventure EVO ist ein starkes Adventure-Paket für alle, die lange Touren mögen und ein Motorrad suchen, das auf der Straße stabil bleibt und auf wechselnden Untergründen kontrollierbar wirkt. Im Vergleich zu leichteren Reiseenduros zeigt sie vor allem bei Komfort, ruhigem Fahrgefühl und souveränem Durchzug ihre Stärken. Gleichzeitig sollte man sich bewusst sein, dass Größe und Gewicht im Alltag bei engen Situationen spürbar sein können und dass die Elektronik mehr Neugier verlangt. Insgesamt passt die EVO besonders gut zu reisefreudigen Fahrern, die Komfort, Sicherheit und moderne Unterstützung schätzen.

Hinweis: Dieser Text ist ein SEO-Überblick und ersetzt keinen individuellen Probefahrt-Check.

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