| UVP | 7.199 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 7.819 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Leichtes, ultrahandliches Bike
- Kleine Ecken und Kanten, also mit Charakter
- Design: 1 mit *
- Gutes Tec-Paket mit Ride by Wire, Fahrmodi und Traktionskontrolle
- Bremse hinten mit geringer Wirkung
- Sound könnte stärker sein
- eingeschränkte Sozius-Fähigkeit
- Fahrwerk
- Sound
- zugängliches Motorrad
- einfach zu fahren
- viel Fahrspaß
- gute Navi-Lösung
- etwas klobige Spiegel
- Sozius-Sitzkomfort 1b
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 175 | kg |
| Radstand | 1.350 | mm |
| Länge | 1.960 | mm |
| Radstand | 1.350 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.060 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt Reihentwin | |
| Hubraum | 457 | ccm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 48 PS bei 9.400 U/Min | |
| Drehmoment | 44 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 317 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Alurahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel 41mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung verstellbar (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-17 | |
| Reifen hinten | 150/60-17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel, Ø 41 mm (Federweg 108)mm | |
| Federung hinten | Monostoßdämpfer, Federbasis 9-fach einstellbar (Federweg 119)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge mit ProLink-Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, ByBre Vierkolben-Festsättel, radial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 220 mm, ByBre 1-Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Aprilia RS 457 ist ein sehr schöner, agiler und leicht zu fahrender Supersportler. Die Fahrleistungen sind typisch für eine A2-Maschine, sie ist somit auch für Fahranfänger eine gute Wahl. Die Ausstattung mit Fahrmodi und Traktionskontrolle ist überdurchschnittlich, gleiches gilt für den Fahrspaß, den man mit dieser leichten Maschine hat. Wir waren zwar nicht auf der Renne, aber auch oder vielleicht gerade dort fühlt sich die RS 457 sicherlich am wohlsten. Eine fahraktives Gerät, welches vermutlich auch Frauen sehr ansprechen dürfte.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Moto Italia in Lübeck zur Verfügung gestellt. Dort steht die RS 457 als Vorführer und freut sich auf weitere Probefahren. Moto Italia ist Piaggio Vertragshändler und verkauft Zweiräder von Aprilia, Moto Guzzi und Vespa. Ein Besuch dort lohnt sich also auch dann, wenn man sich nicht nur für die RS 457 interessiert.
Fazit
Die Honda CB 500 Hornet hat durch die Updates ein wenig von ihrem "Brot und Butter Bike" Image ablegen können. Sie ist für unseren Geschmack schick designt, nicht zu übertrieben auf dicke Hose, aber auch nicht zu langweilig. Motor, Fahrwerk und Bremsen sind (wie fast immer bei Honda) gut und daher lässt sich die 500er Hornet auch sehr einfach fahren. Bei dieser Maschine passt einfach alles zusammen, sie ist sehr harmonisch abgestimmt und bietet alleine schon deshalb jede Menge Fahrspaß.Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Hornet zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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Aprilia RS 457 vs. Honda CB 500 Hornet: Vergleich für Alltag, Landstraße und den eigenen Fahrstil
Wenn zwei Motorräder aus dem gleichen Größen- und Leistungsumfeld kommen, entscheidet am Ende selten nur ein einzelnes Detail. Bei der Aprilia RS 457 und der Honda CB 500 Hornet geht es vor allem um Charakter: Die eine Maschine wirkt wie ein kompaktes Sportgerät, die andere wie ein moderner Allrounder mit klarer Alltagstauglichkeit. Genau daraus entsteht der spannendste Teil des Vergleichs – denn beide Bikes können Spaß machen, aber auf unterschiedliche Art.
Grundcharakter: sportlich zugeschnitten vs. alltagstauglich gedacht
Die Aprilia RS 457 zielt spürbar auf ein sportliches Fahrgefühl. Das merkt man bereits an der Auslegung: Sitzposition und Gesamteindruck sind darauf getrimmt, zügig um die Ecke zu kommen und das Motorrad aktiv zu bewegen. Die Honda CB 500 Hornet dagegen setzt stärker auf den „einfach losfahren“-Ansatz. Sie wirkt weniger wie ein reines Spaßgerät und mehr wie ein Motorrad, das man täglich nutzen kann, ohne dass man sich ständig um Komfort und Ermüdung Gedanken machen muss.
Motor und Kraftentfaltung: wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Aprilia fühlt sich tendenziell direkter und sportlicher an, besonders wenn es darum geht, aus dem Drehzahlbereich heraus zügig zu beschleunigen. Die Honda spielt ihre Stärken eher in einem breiteren Nutzbereich aus. Das bedeutet: Während die Aprilia häufig dann besonders überzeugt, wenn man sie „mitnimmt“ und sportlich fährt, punktet die Hornet oft dadurch, dass sie auch bei entspannterem Tempo zuverlässig zieht.
Beide Motorräder sind damit nicht „nur“ für eine bestimmte Art von Fahrt geeignet. Aber die Prioritäten sind klar: Aprilia RS 457 belohnt aktives Fahren, Honda CB 500 Hornet belohnt gleichmäßiges, unkompliziertes Fahren.
Handling und Fahrwerk: Agilität vs. souveräne Allround-Stabilität
Beim Handling trennt sich die Spreu schnell. Die Aprilia wirkt leichter „ans Lenkergefühl“ angebunden und unterstützt dynamische Linien. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Kurvenfahrten, Landstraßen und zügige Ausfahrten im Fokus stehen. Die Honda ist dagegen oft die Maschine, die sich in vielen Situationen ruhig und stabil anfühlt – gerade dann, wenn der Fahrstil nicht maximal sportlich ist oder wenn der Untergrund nicht perfekt ist.
Auch wenn beide Motorräder grundsätzlich modern abgestimmt sind, entsteht der Unterschied vor allem durch die Abstimmung der Gesamtsituation: Wie schnell man das Motorrad in die gewünschte Richtung bringt, wie gut es die Linie hält und wie „entspannt“ es sich bei längeren Fahrten anfühlt. In der Praxis heißt das: Aprilia RS 457 macht mehr Lust auf Kurvenarbeit, Honda CB 500 Hornet macht mehr Lust auf „einfach weiterfahren“.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen geht es nicht nur um die reine Bremsleistung, sondern auch um Dosierbarkeit und Gefühl. Die Aprilia vermittelt tendenziell das Bild eines sportlicheren Setups: Man kann stärker „arbeiten“ und das Motorrad präzise in die Verzögerung hineinführen. Die Honda wirkt im Vergleich oft etwas alltagstauglicher in der Handhabung – also angenehm, wenn häufiges Anhalten im Stadtverkehr oder wechselnde Situationen auf der Tagesroute vorkommen.
Beide Bikes sind damit keine „Wegwerf“-Lösungen, sondern ernstzunehmende Motorräder. Der Unterschied liegt eher darin, wie gut die Bremsen zu den jeweiligen Fahrstilen passen: sportlich ambitioniert auf der Aprilia, souverän und unkompliziert auf der Hornet.
Sitzposition und Ergonomie: sportlich aktiv vs. komfortabel nutzbar
Die Sitzposition ist einer der größten Hebel im Vergleich. Die Aprilia RS 457 zieht die Haltung spürbar in Richtung sportlicher Aktivität. Das ist super, wenn man gern vorn mitarbeitet und das Motorrad „führt“. Gleichzeitig kann das bei längeren Fahrten oder bei häufigem Stop-and-go spürbar mehr Aufmerksamkeit erfordern, um die eigene Komfortzone zu halten.
Die Honda CB 500 Hornet bietet im Vergleich eine entspanntere Grundhaltung. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur am Wochenende, sondern auch unter der Woche genutzt wird. Wer viel Stadtverkehr fährt oder längere Strecken ohne „Sportmodus“ genießen möchte, findet in der Hornet oft die passendere Basis.
Ausstattung und Alltag: wie gut funktionieren beide im echten Leben?
Im Alltag zählt nicht nur, wie sich ein Motorrad in der ersten Kurve anfühlt, sondern auch, wie es sich im Alltag „verwaltet“. Dazu gehören Dinge wie Übersicht, Bedienbarkeit, Wind- und Wettereindruck sowie die Frage, wie leicht sich das Motorrad im Alltag kontrollieren lässt.
Die Aprilia wirkt dabei wie ein Motorrad, das man bewusst fährt. Wer gern plant, wann es auf die Landstraße geht, und das Motorrad als sportliches Hobby betrachtet, wird die Aprilia RS 457 besonders stimmig finden. Die Honda ist dagegen stärker auf „jederzeit verfügbar“ ausgelegt. Sie passt gut zu Fahrten, bei denen das Motorrad einfach funktionieren soll – vom kurzen Weg bis zur längeren Tour.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Aprilia RS 457 – Stärken
- Sportlicher Charakter: fühlt sich dynamisch an und unterstützt aktives Fahren.
- Kurvenfokus: macht besonders Spaß auf Landstraßen und bei zügiger Fahrweise.
- Direktes Feedback: vermittelt ein „mitmachendes“ Fahrgefühl.
Aprilia RS 457 – Schwächen
- Ergonomie eher sportlich: kann bei längeren oder sehr alltäglichen Fahrten weniger entspannend wirken.
- Fahrstilabhängig: die volle Stärke entfaltet sich besonders, wenn man das Motorrad entsprechend bewegt.
Honda CB 500 Hornet – Stärken
- Allround-Charakter: funktioniert im Alltag besonders unkompliziert.
- Breiter Nutzbereich: macht auch bei entspannterem Tempo Spaß und bleibt dabei souverän.
- Komfort und Kontrolle: erleichtert längere Fahrten und häufiges Stop-and-go.
Honda CB 500 Hornet – Schwächen
- Weniger „Sport-Feeling“: wer maximal sportliche Dynamik sucht, könnte die Aprilia als emotionaler empfinden.
- Charakter weniger „spitz“: die Hornet ist eher der sichere Allrounder als das reine Kurvenwerkzeug.
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrer?
Der Vergleich lässt sich am besten über die eigene Nutzung entscheiden. Wer das Motorrad vor allem für Kurvenfahrten, zügige Landstraßen und ein spürbar sportliches Fahrgefühl sucht, findet in der Aprilia RS 457 meist die passendere Antwort. Sie belohnt aktives Fahren und macht aus jeder Fahrt eine kleine Herausforderung, die Spaß macht.
Wer dagegen ein Motorrad möchte, das im Alltag zuverlässig ist, sich auch bei längeren Strecken angenehm anfühlt und nicht ständig nach „Sportmodus“ verlangt, wird mit der Honda CB 500 Hornet deutlich zufriedener sein. Sie ist die Maschine für Menschen, die einfach fahren wollen – ohne dass die Ergonomie oder der Charakter ständig in eine bestimmte Richtung drängt.
Fazit:
Die Aprilia RS 457 ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf sportlichem Fahrgefühl, aktiver Kurvenarbeit und einer dynamischen Art zu beschleunigen liegt. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern „fordert“ und bei dem das Feedback am Lenker und die sportliche Auslegung besonders gut zur eigenen Fahrfreude passen. Wer häufig auf Landstraßen unterwegs ist und das Motorrad als Hobby betrachtet, wird hier schnell ein stimmiges Gesamtpaket finden.
Die Honda CB 500 Hornet ist die bessere Wahl, wenn Alltag, Komfort und ein unkomplizierter Allround-Charakter wichtiger sind. Sie spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn das Motorrad täglich genutzt wird, wenn der Fahrstil nicht immer maximal sportlich ist und wenn ein breiter Nutzbereich im Vordergrund steht. Wer ein Motorrad sucht, das zuverlässig funktioniert und dabei angenehm zu fahren bleibt, trifft mit der Hornet meist die passendere Entscheidung.