UVP 11.799 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP 8.770 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
Schöne Sportmaschine aus Italien - reichen 48 PS?
Weiter zum Testbericht
Voll ausgestattete Reise-Enduro mit Triple-Motor für nur 8.770 Euro !
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • kompakt, leicht, wendig
  • elektronisch komplett ausgestattet
  • V2-Sound
  • sportliche Sitzposition, dennoch alltagstauglich
  • gutes Fahrwerk
Kontra:
  • Bremse hinten mit langem Regelintervall
  • 48 PS Version obenraus dünn
  • etwas zu kleine Anzeigen im TFT-Display
Pro:
  • üppige Serienausstattung
  • wunderbarer Dreizylinder ohne Hubzapfenversatz
  • eigenständiger, wunderbarer Triple-Sound
  • schönes TFT-Display mit vier schicken Anzeigearten
  • viele sinnvolle Details
  • PREIS !!!
Kontra:
  • komplizierte Connectivity-Ersteinrichtung
  • Quickshifter ohne Blipper
  • Lastwechsel-Reaktionen im Sport-Modus in niedrigen Gängen
  • Bremse vorne braucht viel Handkraft
  • Service alle 5.000 km

Abmessungen & Gewicht

Gewicht183kg
Radstand1.370mm
Länge1.995mm
Radstand1.370mm
Sitzhöhe: 820 mm
Gewicht236kg
Radstand1.565mm
Länge2.355mm
Radstand1.565mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.618mm

Motor

Motor-BauartReihe Viertakt mit 270 Grad Hubzapfenversatz
Hubraum659ccm
Hub64mm
Bohrung81mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartDrei-Zylinder Reihe, 4-Ventil DOHC
Hubraum699ccm
Hub61mm
Bohrung70mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung100 PS bei 10.500 U/Min
Drehmoment67 NM bei 8.500 U/Min
Tankinhalt15Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite306km
Leistung95 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment75 NM bei 7.500 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt22Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite512km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrahmen, Motor mittragendes Element
Federung vorneKayaba USD 41 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten180/55-ZR17
RahmenbauartAluminium-Druckguss-Rahmen
Federung vorneUpside-down-Gabel von Marzocchi, voll einstellbar (Federweg 180)mm
Federung hintenZentralfederbein, voll einstellbar (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne90/90 R21
Reifen hinten150/70 R18

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Vierkolben Festsattel, radial verschraubt ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 265 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die Aprilia RS 660 hält, was sie verspricht: Sie ist ein rassiger Supersportler und fährt sich auch so. Was A2-Führerscheininhaber jetzt vermutlich nicht so gerne hören wollen: Zu dieser Art Maschine passen 100 PS wesentlich besser als 48 PS. Gerade in oberen Drehzahlbereichen passiert bei der A2-Maschine einfach zu wenig - was aber nur derjenige bemerken wird, der schon einmal 100 PS oder mehr gefahren ist. Insofern werden die A2-Biker vermutlich wenig vermissen, weil sie es halt nicht anders kennen.

Die RS660 macht auf Landstraßen jedenfalls viel Spaß und jeder Inhaber wird sich an der wirklich super-kompletten Ausstattung erfreuen können. Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von ZTS (Zweiradtechnik Schielmann in Bokel) zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf Probefahrten!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 11.050 €
  • Baujahre: ab 2021
  • Farben: gelb, schwarz, rotblau

Fazit

Bei günstigen Motorrädern aus chinesischer Fertigung wird häufig gesagt: "Für diesen Preis echt gut!" Das würde der Zontes 703F Adventure aber nicht gerecht werden. Sie ist ein gutes Motorrad, und zwar auch unabhängig vom günstigen Preis. Sie kann viel, klingt gut, kommt mit vielen schönen Details und einer bemerkenswerten Serien-Ausstattung und fährt sich gut.
 
Der allerletzte Feinschliff fehlt vielleicht noch, z.B. bei der Gasannahme oder der Einrichtung der Navigationslösung, aber das ist wirklich Meckern auf höchstem Niveau. Die Maschine macht tatsächlich viel Spaß und sieht dazu auch noch richtig gut aus - finden wir zumindest. Eine Probefahrt wird dringend empfohlen!

 
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit - aber nicht nur dort, sondern auch in den B&S Filialen in Bremervörde, Hamburg-Rahlstedt und Kaiserslautern. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 8.770 €
  • Verfügbarkeit: seit 2025
  • Farben: Weiß-Rot, Schwarz

MotorradTest.de auf YouTube

Aprilia RS 660 vs Zontes 703 F: Motorradvergleich im Detail

Wenn zwei Sportmotorräder aufeinandertreffen, geht es selten nur um Zahlen. Es geht um das Gesamtpaket: Wie fühlt sich der Motor an, wie greift das Fahrwerk in Kurven, wie gut lässt sich das Motorrad im Alltag bewegen und wie stimmig wirkt das Konzept insgesamt. Genau darum geht es in diesem Vergleich zwischen der Aprilia RS 660 und der Zontes 703 F. Beide Modelle zielen auf sportliches Fahren ab, unterscheiden sich aber spürbar in Charakter, Ausrichtung und dem, was man im Alltag erwarten darf.

Überblick: Zwei Konzepte, zwei Zielgruppen

Die Aprilia RS 660 steht für ein sehr fokussiertes Supersport-Feeling. Das Motorrad wirkt wie aus einem Guss: Motor, Fahrwerk und Bremsen greifen wie selbstverständlich ineinander. Wer sportlich fahren möchte, aber dabei auch Wert auf ein präzises, direktes Ansprechverhalten legt, findet hier eine klare Linie.

Die Zontes 703 F verfolgt dagegen einen etwas anderen Ansatz. Sie bringt ebenfalls sportliche Gene mit, wirkt jedoch in der Gesamterscheinung oft zugänglicher und alltagstauglicher. Das zeigt sich vor allem dort, wo ein Motorrad nicht nur auf der Hausstrecke glänzen muss, sondern auch im Alltag und auf längeren Strecken überzeugen soll.

Motor und Antrieb: Charakter im Vergleich

Aprilia RS 660: sportlich, direkt, drehfreudig

Im Vergleich zeigt die Aprilia RS 660 einen sehr sportlichen Motorcharakter. Das Ansprechverhalten wirkt unmittelbar, und die Leistungsentfaltung ist so abgestimmt, dass sich zügiges Beschleunigen und dynamisches Herausbeschleunigen aus Kurven besonders leicht anfühlen. Gerade beim sportlichen Fahren spielt die Abstimmung ihre Stärken aus: Gasannahme und Durchzug passen gut zusammen, wodurch sich das Motorrad schnell in den richtigen Rhythmus bringen lässt.

Zontes 703 F: kräftig und alltagstauglich abgestimmt

Die Zontes 703 F wirkt im Vergleich weniger „spitz“ und dafür in vielen Situationen souveräner. Der Motor liefert spürbar Schub, ohne dass man ständig im oberen Drehzahlbereich bleiben muss. Das macht das Motorrad besonders interessant, wenn sportliche Fahrten geplant sind, aber auch längere Strecken oder wechselnde Bedingungen zum Alltag gehören. Der Charakter zielt stärker darauf ab, dass das Motorrad nicht nur auf dem Prüfstand, sondern auch im echten Leben Spaß macht.

Fahrwerk und Handling: Präzision vs. Zugänglichkeit

Aprilia RS 660: agiles Kurvengefühl

Beim Handling zeigt die Aprilia RS 660 ihre sportliche Ausrichtung besonders deutlich. Das Motorrad lässt sich im Vergleich sehr zielgerichtet bewegen. In schnellen Richtungswechseln wirkt es stabil, und beim Einlenken entsteht schnell ein Gefühl von Kontrolle. Wer gerne „arbeitet“ und das Motorrad aktiv in die Kurve bringt, wird die direkte Rückmeldung zu schätzen wissen.

Gleichzeitig ist diese Ausrichtung auch eine Art Anspruch: Wer sehr entspannt fährt oder viel im Stadtverkehr unterwegs ist, merkt, dass das Konzept klar auf sportliches Fahren optimiert ist. Das ist kein Nachteil, aber es beeinflusst, wie „komfortabel“ sich das Motorrad im Alltag anfühlt.

Zontes 703 F: komfortableres Gesamtgefühl

Die Zontes 703 F wirkt im Vergleich oft etwas zugänglicher. Das Fahrwerk vermittelt ein ruhigeres Gesamtgefühl, wodurch sich das Motorrad auch bei weniger perfekten Bedingungen angenehm bewegen lässt. Gerade auf längeren Strecken oder wenn die Fahrbahn nicht durchgehend ideal ist, kann das ein echter Pluspunkt sein.

In sehr sportlich aggressiven Situationen kann die Aprilia zwar den einen oder anderen Tick mehr Präzision ausspielen, doch die Zontes punktet dort, wo viele Fahrer im Alltag unterwegs sind: gleichmäßiges Tempo, flüssiges Fahren und ein Motorrad, das nicht ständig nach „sportlicher Haltung“ verlangt.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Beim Vergleich der Bremsen zeigt sich: Beide Motorräder sind auf sportliches Fahren ausgelegt, aber mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung. Die Aprilia RS 660 wirkt dabei besonders „griffig“ und direkt. Das hilft, wenn das Motorrad beim Einbremsen in Kurven präzise dosiert werden soll.

Die Zontes 703 F kann im Vergleich ebenfalls mit starker Verzögerungsleistung überzeugen und vermittelt dabei ein kontrolliertes Gefühl. Wer häufig gemischte Strecken fährt und nicht jedes Mal maximal sportlich bremst, profitiert oft von der gutmütigen Abstimmung. Entscheidend ist am Ende, wie schnell sich ein Fahrer mit dem Bremsgefühl wohlfühlt – und genau da kann die persönliche Vorliebe den Ausschlag geben.

Ergonomie und Alltag: Wer sitzt wie gut?

Aprilia RS 660: sportliche Sitzposition

Die Aprilia RS 660 ist im Vergleich klar auf sportliche Ergonomie ausgelegt. Das bedeutet: Die Sitzhaltung unterstützt dynamisches Fahren, kann aber bei längeren Fahrten oder häufigem Stadtverkehr spürbar fordernder sein. Wer gerne zügig unterwegs ist und die sportliche Haltung als Teil des Fahrspaßes sieht, wird das Motorrad als stimmig empfinden.

Zontes 703 F: entspannter für längere Strecken

Die Zontes 703 F wirkt in der Ergonomie oft etwas alltagstauglicher. Das zeigt sich besonders dann, wenn Fahrten nicht nur aus kurzen Kurvenhappen bestehen, sondern auch aus Autobahnabschnitten oder längeren Touren. Die Sitzposition unterstützt ein gleichmäßigeres Fahrgefühl, ohne dass der sportliche Anspruch komplett verloren geht.

Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung im Vergleich

Im Vergleich der elektronischen Helfer zeigt sich, dass beide Motorräder moderne Ansätze verfolgen. Die Aprilia RS 660 wirkt dabei häufig als „sportliches Werkzeug“: Elektronik und Fahrmodi unterstützen ein dynamisches Fahren, ohne das Gefühl für den Motor zu verschlucken. Das ist besonders interessant, wenn das Motorrad nicht nur „irgendwie“ schnell sein soll, sondern wenn die Abstimmung spürbar zum Fahrstil passt.

Die Zontes 703 F kann im Vergleich ebenfalls mit sinnvoller Unterstützung punkten, wirkt aber in der Gesamtwirkung oft etwas weniger „rennstreckenorientiert“. Dadurch kann sie für Fahrer attraktiv sein, die sportlich fahren möchten, aber nicht ständig mit maximaler Einstellung arbeiten wollen.

Stärken und Schwächen: Direkter Vergleich ohne Umwege

Stärken der Aprilia RS 660

  • Sehr direktes, sportliches Fahrgefühl mit stimmiger Abstimmung von Motor, Fahrwerk und Bremsen.
  • Agiles Handling für dynamische Kurvenfahrten und präzises Einlenken.
  • Sportliche Ergonomie, die das schnelle Fahren unterstützt.

Schwächen bzw. Grenzen der Aprilia RS 660

  • Sportlicher Fokus kann im Alltag (Stadt, längere Pausen, weniger sportliche Fahrweise) weniger entspannt wirken.
  • Wer sehr komfortorientiert fährt, muss die sportliche Ausrichtung bewusst mögen.

Stärken der Zontes 703 F

  • Alltagstauglicheres Gesamtgefühl bei gleichzeitig sportlichem Anspruch.
  • Kräftiger Motorcharakter, der auch ohne ständiges Hochdrehen Spaß macht.
  • Angenehmer für längere Strecken, weil Ergonomie und Fahrkomfort oft ausgewogener wirken.

Schwächen bzw. Grenzen der Zontes 703 F

  • In maximal sportlicher Fahrweise kann die Aprilia beim letzten Quäntchen Präzision und Direktheit vorn liegen.
  • Wer ein kompromissloses Supersport-Feeling sucht, könnte die Ausrichtung der Zontes als etwas „zugänglicher“ empfinden.

Für wen lohnt sich welcher Vergleich?

Der Vergleich zwischen Aprilia RS 660 und Zontes 703 F lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Wer vor allem Kurven sucht, sportlich beschleunigt und ein sehr direktes Feedback vom Motorrad möchte, wird mit der Aprilia schnell ein stimmiges Gefühl finden. Das Motorrad ist wie gemacht für dynamische Ausfahrten und Fahrer, die das Motorrad aktiv bewegen möchten.

Wer dagegen ein sportliches Motorrad sucht, das auch im Alltag und auf längeren Strecken angenehm bleibt, findet in der Zontes 703 F eine starke Alternative. Sie wirkt im Vergleich oft weniger „anspruchsvoll“ im täglichen Umgang und kann dadurch für viele Fahrer die bessere Wahl sein, wenn nicht jede Fahrt maximal sportlich geplant ist.

Fazit:

Die Aprilia RS 660 ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein sehr direktes, präzises und sportlich fokussiertes Gesamtpaket suchen. Motorcharakter, Handling und Bremsgefühl greifen im Vergleich besonders stimmig zusammen – ideal für dynamische Kurvenfahrten und alle, die das Supersport-Feeling wirklich auskosten möchten. Die Zontes 703 F passt dagegen besser zu dem, was viele im Alltag brauchen: sportlicher Spaß, aber mit einem insgesamt zugänglicheren Fahrgefühl. Der Motor wirkt kräftig und alltagstauglich, die Ergonomie und das Komfortgefühl unterstützen längere Strecken. Wer also zwischen „maximal sportlich“ und „sportlich mit Alltagstauglichkeit“ abwägt, trifft mit der Aprilia eher die erste, mit der Zontes eher die zweite Richtung. Am Ende entscheidet das eigene Prioritätenprofil: kompromisslose Direktheit oder ausgewogene Alltagssportlichkeit.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙