| UVP | 4.869 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 19.950 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- konsequenter Klassik-Look
- einfachste Bedienung
- Speichenfelgen ohne Aufpreis
- schöner Peashooter-Auspuff mit entsprechenden Sound
- günstiger Preis
- überschaubare Leistung
- etwas klobige Fußrastenanlage
- mittelmässige Bremse
- Fahrwerk komfortabel und sportlich
- Leistungsstarker Motor
- Soziuskomfort
- Sicherheitspaket
- Aufpreispolitik
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 205 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
| Gewicht | 268 | kg |
| Radstand | 1.504 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.504 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.460 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 374 | ccm |
| Hub | 90 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.254 | ccm |
| Hub | 76 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | Luft-/Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 21 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 29 NM bei 4.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 120 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 387 | km |
| Leistung | 136 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 143 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 30 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 600 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Teleskopgabel Ø 41 mm, nicht einstellbar (Federweg 121)mm | |
| Federung hinten | Doppelstoßdämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 92)mm | |
| Aufhängung hinten | Kasten-Zweiarmschwinge Stahl | |
| Reifen vorne | 100/90 - 19 | |
| Reifen hinten | 130/80 - 18 | |
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept | |
| Federung vorne | Telelever 37cm (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | WAD Mono-Federbein mit Paralever (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 2 Kolbenbremszange ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 276 mm) | |
Fazit
So schön können Retro-Bikes aussehen. Aber nicht nur aussehen, sondern sich auch so anfühlen. Dieses Credo gilt für die Benelli Imperiale 400 von A bis Z, weil die Entwickler in Pesaro/Italien offenbar ganz genau hingeschaut haben, wie die alten Benelli Imperiale in den 60ziger Jahren ausgesehen haben. So konsequent auf Klassik getrimmt kann das sonst nur Royal Enfield, mal von der Kawa W800 abgesehen.Die Leistung der Imperiale ist natürlich sehr überschaubar, das sollte einem schon bewusst sein. Wer sich darauf einlässt, bekommt die totale Entschleunigung einer liebevoll gestalteten Maschine, die man sich auch ins Wohnzimmer stellen könnte. Bei diesem Preis dürfte der eine oder andere potentielle Käufer auch an die Anschaffung als Zweitbike denken. Das wird vermutlich keiner bereuen, gerade für die Abendrunde oder die Fahrt zum Eismann ist die Imperiale ideal - und man wird vor Ort garantiert gefragt, wie alt die Maschine ist und wer diese denn so schon restauriert hat!
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Benelli Imperiale 400 vs. BMW R 1250 GS Adventure – Vergleich der Fahrcharaktere
Wer zwei Motorräder wie die Benelli Imperiale 400 und die BMW R 1250 GS Adventure nebeneinander betrachtet, merkt schnell: Hier treffen Welten aufeinander. Die Imperiale 400 steht für entspanntes Cruisen, klassisches Design und ein Fahrgefühl, das eher nach „genießen“ als nach „maximal“ klingt. Die GS Adventure dagegen ist die große Reiseenduro, gebaut für lange Strecken, wechselnde Bedingungen und ein hohes Maß an Komfort – auch dann, wenn die Tour nicht planbar bleibt.
Im folgenden Vergleich geht es nicht um einzelne Zahlen, sondern darum, wie sich die Motorräder im Alltag und auf Reisen anfühlen: Wie leicht sind sie zu bewegen? Wie souverän wirken Motor und Fahrwerk? Welche Stärken zeigen sich im Komfort, welche Grenzen werden sichtbar? So lässt sich schneller einordnen, welches Motorrad wirklich zum eigenen Fahrprofil passt.
Charakter und Zielgruppe: Retro-Cruiser vs. Reiseenduro
Benelli Imperiale 400: entspannt, klassisch, nah am Fahrer
Die Benelli Imperiale 400 wirkt wie ein Motorrad, das bewusst auf Ruhe und Stil setzt. Der Fokus liegt auf einem harmonischen Fahrgefühl, das sich besonders in urbanen Umgebungen und auf kürzeren Landstraßen wohlfühlt. Die Sitzposition und die Art, wie das Motorrad auf Gasbefehle reagiert, vermitteln ein „einfach machen“-Gefühl: aufsteigen, losfahren, genießen. Wer Wert auf eine stimmige Optik und ein Motorrad legt, das nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt, findet hier eine klare Richtung.
BMW R 1250 GS Adventure: souverän, vielseitig, auf Langstrecke ausgelegt
Die BMW R 1250 GS Adventure ist dagegen ein Statement für Touren. Sie richtet sich an Fahrerinnen und Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren, Gepäck mitnehmen und auch unterwegs flexibel bleiben möchten. Der Charakter ist deutlich „reiseorientiert“: Das Motorrad wirkt stabil, geduldig und bereit, Kilometer zu fressen. Gleichzeitig ist die GS Adventure nicht nur für die Autobahn oder die Hauptstraße gedacht, sondern auch für wechselnde Untergründe – mit einem Gesamtkonzept, das auf Sicherheit, Komfort und Kontrolle setzt.
Motor und Antrieb: wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Imperiale 400: Kraftentfaltung für entspanntes Tempo
Die Benelli Imperiale 400 zeigt ihre Stärke vor allem dort, wo gleichmäßiges Fahren zählt. Der Motor unterstützt ein ruhiges Vorankommen, ohne dass ständig „nachgeschoben“ werden muss. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrten, bei denen die Umgebung im Vordergrund steht: Stadtverkehr, Feierabendrunde, Landstraße mit wenig Stress. Für sportliche Überholmanöver oder sehr dynamische Fahrweise ist sie nicht die erste Wahl – nicht, weil sie grundsätzlich unbrauchbar wäre, sondern weil der Charakter eher auf Gelassenheit ausgelegt ist.
GS Adventure: Durchzug und Reserven für Touren
Bei der BMW R 1250 GS Adventure steht die Fähigkeit im Mittelpunkt, auch bei wechselnden Bedingungen souverän zu bleiben. Der Antrieb wirkt so abgestimmt, dass sich lange Strecken entspannt fahren lassen. Gerade bei Autobahnabschnitten, bei Gegenwind oder wenn Gepäck und Mitfahrer ins Spiel kommen, spielt die GS ihre Reserven aus. Das Motorrad vermittelt dabei eine Art „Gelassenheit unter Last“: Man muss nicht ständig am Gas arbeiten, um zügig voranzukommen.
Fahrwerk und Handling: leichtes Bewegen vs. große Stabilität
Benelli: wendig im Alltag, angenehm im Flow
Die Imperiale 400 ist im Handling eher auf Alltag und unkompliziertes Fahren ausgelegt. In engen Situationen und bei häufigem Richtungswechsel wirkt sie handlich und zugänglich. Das Fahrwerk unterstützt einen ruhigen Rhythmus, ohne dass das Motorrad „zu viel“ will. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder Touren plant, die eher aus Landstraßen bestehen, profitiert von dieser unkomplizierten Art.
Als Schwäche kann man – je nach Fahrstil – die Grenzen bei sehr dynamischer Fahrweise sehen: Wenn es zackiger wird oder die Strecke anspruchsvoller ist, zeigt sich, dass die Imperiale 400 nicht als „Sportgerät“ gedacht ist. Sie bleibt ein Motorrad für Genuss und Alltag.
BMW: Stabilität und Kontrolle bei Tempo und Last
Die GS Adventure ist spürbar auf Stabilität ausgelegt. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Etappen fühlt sich das Motorrad wie ein „Fahrzeug“ an, das Ruhe in die Fahrt bringt. Das Fahrwerk und die Gesamtabstimmung zielen darauf ab, dass der Fahrer auch nach vielen Stunden noch konzentriert bleibt. Auch mit Gepäck bleibt das Motorrad berechenbar.
Als mögliche Schwäche gilt das Gewicht und die Größe im Alltag: In engen Parklücken, bei langsamen Manövern oder wenn häufig rangiert werden muss, ist die GS Adventure deutlich weniger „leichtfüßig“ als die Imperiale 400. Wer aber regelmäßig Touren fährt, relativiert sich dieser Punkt schnell.
Komfort und Ergonomie: Sitzgefühl auf kurzen und langen Strecken
Imperiale 400: entspannte Sitzposition, Fokus auf Nähe
Die Benelli Imperiale 400 bietet ein Sitzgefühl, das eher „nah“ und direkt wirkt. Das Motorrad lädt dazu ein, die Fahrt zu genießen, ohne dass man sich ständig gegen das Motorrad „arbeiten“ muss. Für kürzere Strecken und gemütliche Ausfahrten ist das ein großer Vorteil: Die Ergonomie unterstützt eine natürliche Haltung, die nicht nach langer Zeit in Stress umschlägt.
Bei sehr langen Etappen kann sich jedoch zeigen, dass die Imperiale 400 nicht im gleichen Maße auf Langstreckenkomfort optimiert ist wie die große Reiseenduro. Wer häufig mehrere Stunden am Stück fährt, wird die Unterschiede im Komfortkonzept eher früher merken.
GS Adventure: Reise-Komfort als Kernidee
Die BMW R 1250 GS Adventure ist klar auf Langstrecke ausgelegt. Das Motorrad wirkt so gestaltet, dass Fahrer und Maschine auch bei langen Tagen möglichst entspannt bleiben. Dazu gehören nicht nur die grundsätzliche Ergonomie, sondern auch die Art, wie das Motorrad Wind, Fahrbahnunebenheiten und wechselnde Bedingungen „abfedert“. Das Ergebnis ist ein Komfort, der besonders auf Reisen überzeugt.
Als Gegenpunkt kann gelten: Wer ein sehr leicht zu handhabendes Motorrad für den Alltag sucht, kann sich an die Dimensionen der GS Adventure gewöhnen müssen. Der Komfort ist dafür auf Touren sehr stark.
Ausstattung und Praxis: was im Alltag wirklich zählt
Benelli: reduziert, stimmig, unkompliziert
Die Benelli Imperiale 400 setzt auf ein stimmiges Gesamtpaket ohne übertriebene Komplexität. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Fahrer, die ein klassisches Motorradgefühl möchten und nicht ständig mit Technik oder vielen Zusatzfunktionen beschäftigt sein wollen. In der Praxis bedeutet das: schnell startklar, überschaubare Bedienung, klare Prioritäten.
Für sehr lange Reisen mit viel Gepäck oder für Fahrer, die maximale Assistenz- und Komfortfunktionen erwarten, ist die Imperiale 400 eher die „schöne Alternative“ als die „Reise-Workhorse“-Lösung.
BMW: Reise-Setup und Vielseitigkeit
Die BMW R 1250 GS Adventure ist in der Praxis ein Motorrad, das auf Vielseitigkeit setzt. Wer Touren plant, bei denen sich Straßen, Wetter und Untergrund ändern, profitiert von der Reiseausrichtung. Die GS Adventure wirkt wie ein System: Fahrkomfort, Kontrolle und Ausstattung greifen zusammen, sodass sich die Fahrt auch dann gut anfühlt, wenn es nicht „perfekt“ läuft.
Die Kehrseite ist, dass dieses Konzept mehr Motorrad bedeutet: mehr Größe, mehr Anspruch an das Handling im Nahbereich und insgesamt ein Motorrad, das eher für regelmäßige Touren als für „nur mal kurz um die Ecke“ gedacht ist.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Benelli Imperiale 400
- Genussorientierter Charakter für Stadt und Landstraße
- Handliches Handling im Alltag und bei häufigen Richtungswechseln
- Stimmige, klassische Ausrichtung – optisch wie vom Fahrgefühl her
- Unkompliziertes Praxisgefühl ohne den Eindruck von „zu viel Motorrad“
Schwächen der Benelli Imperiale 400
- Weniger Fokus auf maximale Langstrecken-Reserven bei sehr ambitionierter Fahrweise
- Komfort- und Reiseausrichtung nicht auf dem Niveau einer großen Adventure
Stärken der BMW R 1250 GS Adventure
- Reise-Komfort für lange Etappen
- Hohe Souveränität bei wechselnden Bedingungen und mit Last
- Stabilität und Kontrolle – besonders bei Tempo und auf längeren Strecken
- Vielseitiges Gesamtkonzept für Tourenplanung und spontane Umwege
Schwächen der BMW R 1250 GS Adventure
- Mehr Gewicht und Größe im Alltag, besonders bei langsamen Manövern
- Nicht die erste Wahl für sehr kurze, häufige Fahrten ohne Reiseambitionen
Welche Wahl passt besser? Empfehlung nach Fahrprofil
Für wen ist die Benelli Imperiale 400 die bessere Wahl?
Die Benelli Imperiale 400 passt besonders gut, wenn der Alltag im Vordergrund steht: kurze bis mittlere Strecken, Stadtverkehr, Landstraßen mit entspanntem Tempo und ein Motorrad, das sich leicht anfühlt. Wer ein klassisches Design liebt und ein harmonisches Fahrgefühl sucht, findet hier eine stimmige Lösung. Auch als Motorrad für Fahrerinnen und Fahrer, die nicht ständig „maximal“ wollen, sondern lieber den Moment genießen, ist die Imperiale 400 eine sehr passende Wahl.
Für wen ist die BMW R 1250 GS Adventure die bessere Wahl?
Die BMW R 1250 GS Adventure ist ideal, wenn Touren ein fester Bestandteil des Fahrlebens sind: lange Strecken, wechselndes Wetter, Gepäck, spontane Routen und der Wunsch nach maximalem Reise-Komfort. Wer ein Motorrad sucht, das auch nach vielen Stunden noch souverän wirkt und das Gefühl von Kontrolle vermittelt, wird mit der GS Adventure sehr glücklich. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die regelmäßig größere Distanzen fahren und dabei nicht auf Komfort verzichten möchten.
Fazit:
Die Benelli Imperiale 400 ist die richtige Wahl, wenn der Fokus auf entspanntem Cruisen, klassischem Stil und einem unkomplizierten Handling liegt. Sie spielt ihre Stärken vor allem im Alltag und auf ruhigen Landstraßen aus und wirkt dabei zugänglich und angenehm. Wer ein Motorrad sucht, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt und bei dem das Fahrgefühl im Vordergrund steht, findet in der Imperiale 400 eine stimmige Begleiterin.
Die BMW R 1250 GS Adventure gewinnt dagegen, wenn Reisen und Vielseitigkeit Priorität haben. Sie bietet ein deutlich stärkeres Langstrecken-Setup, spürbare Souveränität bei Tempo und Last sowie einen Komfort, der auch nach vielen Stunden noch trägt. Wer regelmäßig lange Touren fährt, Gepäck mitnimmt und flexibel bleiben möchte, bekommt mit der GS Adventure das passende Gesamtpaket.
Kurz gesagt: Alltag und Genuss sprechen für die Benelli – Touren und Reise-Komfort für die BMW.