| UVP | 4.869 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 10.399 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- konsequenter Klassik-Look
- einfachste Bedienung
- Speichenfelgen ohne Aufpreis
- schöner Peashooter-Auspuff mit entsprechenden Sound
- günstiger Preis
- überschaubare Leistung
- etwas klobige Fußrastenanlage
- mittelmässige Bremse
- konsequente Retro-Optik
- feine Verarbeitung
- passender Braaaap-Sound
- ordentliches Kayaba-Fahrwerk
- kräftiger Drehmoment-Motor
- Konstantfahrruckeln
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 205 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
| Gewicht | 235 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.180 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.115 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 374 | ccm |
| Hub | 90 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 1.222 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 99 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 21 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 29 NM bei 4.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 120 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 387 | km |
| Leistung | 83 PS bei 6.550 U/Min | |
| Drehmoment | 108 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 198 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 356 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Teleskopgabel Ø 41 mm, nicht einstellbar (Federweg 121)mm | |
| Federung hinten | Doppelstoßdämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 92)mm | |
| Aufhängung hinten | Kasten-Zweiarmschwinge Stahl | |
| Reifen vorne | 100/90 - 19 | |
| Reifen hinten | 130/80 - 18 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 87)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-18 | |
| Reifen hinten | 150/70-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 2 Kolbenbremszange ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit
So schön können Retro-Bikes aussehen. Aber nicht nur aussehen, sondern sich auch so anfühlen. Dieses Credo gilt für die Benelli Imperiale 400 von A bis Z, weil die Entwickler in Pesaro/Italien offenbar ganz genau hingeschaut haben, wie die alten Benelli Imperiale in den 60ziger Jahren ausgesehen haben. So konsequent auf Klassik getrimmt kann das sonst nur Royal Enfield, mal von der Kawa W800 abgesehen.Die Leistung der Imperiale ist natürlich sehr überschaubar, das sollte einem schon bewusst sein. Wer sich darauf einlässt, bekommt die totale Entschleunigung einer liebevoll gestalteten Maschine, die man sich auch ins Wohnzimmer stellen könnte. Bei diesem Preis dürfte der eine oder andere potentielle Käufer auch an die Anschaffung als Zweitbike denken. Das wird vermutlich keiner bereuen, gerade für die Abendrunde oder die Fahrt zum Eismann ist die Imperiale ideal - und man wird vor Ort garantiert gefragt, wie alt die Maschine ist und wer diese denn so schon restauriert hat!
Fazit - was bleibt hängen
Sehr guter Einstand von Brixton in diesem Segment! Die Cromwell 1200 macht genau das, was man von ihr erwartet. Sie vermittelt klassisches Retro-Roadster Feeling, fährt sich gut, bremst gut, klingt gut, ist gut verarbeitet und sieht gut aus. Den Feinschliff der britischen Konkurrenz hat sich zwar noch nicht, aber dafür ist sie auch günstiger.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von 2Rad Stadie in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in der unserer Meinung nach schönsten Farbvariante als Vorführer und freut sich über Probefahrer. Wer die graue Version schöner findet: Die gibt es dort auch. Und außerdem gibt es schöne Landstraßen zum Probefahren und der Laden liegt auch noch verkehrsgünstig direkt an der Autobahn A23. Also, auf geht`s zur Probe fahrt - Gruß an Ralf und seinen tollen Hund!
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Benelli Imperiale 400 vs Brixton Cromwell 1200 – welcher Vergleich passt zu welchem Fahrstil?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft mehr als nur ein anderes Design. Genau das zeigt der Vergleich zwischen der Benelli Imperiale 400 und der Brixton Cromwell 1200. Beide Modelle bedienen den Wunsch nach Charakter und Stil, aber sie gehen den Weg dorthin über sehr unterschiedliche Konzepte. Während die Imperiale 400 eher die ruhige, klassische Seite betont, steht die Cromwell 1200 für mehr Hubraum, mehr Reserven und ein deutlich anderes Fahrgefühl im Alltag.
Im Folgenden geht es nicht um einzelne Zahlen als Selbstzweck, sondern darum, wie sich die aufgelisteten technischen und praktischen Eigenschaften der beiden Bikes in der Realität auswirken. So wird leichter erkennbar, welches Motorrad zu den eigenen Wegen, zur eigenen Fahrweise und zum eigenen Anspruch passt.
Erster Eindruck: Stil und Charakter im Vergleich
Die Benelli Imperiale 400 wirkt wie ein klassisches Motorrad, das man gern täglich bewegt: Retro-Optik, stimmige Proportionen und ein Gesamtbild, das eher nach „entspannt cruisen“ aussieht als nach „maximal Tempo“. Die Cromwell 1200 von Brixton spielt dagegen stärker in der Liga „kräftig und präsent“. Das Design wirkt markanter, die Silhouette wirkt massiver – und das passt zur Idee, dass dieses Motorrad auch auf längeren Strecken und bei zügigerem Fahren souverän bleiben soll.
Damit ist schon klar: Wer vor allem Wert auf ein leicht zugängliches, klassisches Fahrgefühl legt, findet in der Imperiale 400 einen passenden Charakter. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das sich auch bei mehr Last und mehr Tempo nicht klein macht, schaut sich die Cromwell 1200 genauer an.
Motor und Fahrgefühl: 400er-Genuss vs 1200er-Reserven
Der größte Unterschied liegt natürlich im Antriebskonzept. Die Benelli Imperiale 400 ist als 400er ausgelegt und vermittelt typischerweise ein eher „harmonisches“ Fahrgefühl: Der Motor arbeitet so, dass man im Alltag entspannt unterwegs ist, ohne ständig am Limit zu fahren. Gerade in der Stadt oder auf kurzen Strecken fühlt sich das oft stimmig an, weil das Motorrad nicht nach „mehr“ schreit, sondern nach „genug“ – und das in einer angenehmen Art.
Die Brixton Cromwell 1200 hingegen bringt als 1200er eine ganz andere Art von Leistungsentfaltung mit. Im Vergleich zu der Imperiale 400 zeigt sich das vor allem dann, wenn es um Beschleunigung aus niedrigen Geschwindigkeiten, Überholvorgänge oder das Fahren mit mehr Gepäck bzw. mehr Tempo geht. Die Cromwell 1200 wirkt in solchen Situationen oft souveräner, weil mehr Reserven vorhanden sind und der Motor weniger „gefordert“ wird.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Benelli Imperiale 400: Stärke ist das entspannte, gut dosierbare Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass man bei sportlicher Fahrweise schneller merkt, dass ein 400er-Konzept Grenzen hat.
- Brixton Cromwell 1200: Stärke ist die Durchzugskraft und die Gelassenheit bei zügigem Fahren. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im „nur kurz und ganz entspannt“-Alltag manchmal mehr Motorrad ist, als man eigentlich braucht.
Getriebe, Drehzahl und Alltag: Wie sich die Konzepte unterscheiden
Im Alltag zeigt sich der Unterschied zwischen beiden Bikes oft weniger in der Theorie als im Gefühl: Wie schnell ist man „im richtigen Bereich“, wie entspannt läuft das Motorrad bei typischen Geschwindigkeiten und wie leicht lässt sich das Tempo anpassen?
Die Imperiale 400 passt besonders gut zu Fahrern, die gern ruhig unterwegs sind und das Motorrad als Begleiter sehen. Die Cromwell 1200 ist dagegen eher für Menschen gemacht, die häufiger zügig fahren, öfter überholen oder einfach ein Motorrad möchten, das auch bei wechselnden Bedingungen nicht ständig nach mehr Drehzahl verlangt.
Was bedeutet das für die Kaufentscheidung?
Wenn der Fokus auf Stadtverkehr, Feierabendrunden und entspanntem Cruisen liegt, ist die Imperiale 400 oft die stimmigere Wahl. Wenn dagegen regelmäßig Landstraße, längere Strecken oder dynamischere Fahrten dazugehören, spielt die Cromwell 1200 ihre Vorteile aus.
Fahrwerk und Bremsen: Stabilität vs Komfortgefühl
Auch beim Fahrwerk und bei den Bremsen geht es im Vergleich nicht nur um „besser“ oder „schlechter“, sondern um das passende Setup. Die Benelli Imperiale 400 zielt eher auf ein ausgewogenes, alltagstaugliches Fahrverhalten ab. Das kann sich so anfühlen, dass das Motorrad in vielen Situationen angenehm ruhig bleibt und sich gut kontrollieren lässt – besonders dann, wenn man nicht ständig sportlich am Limit fährt.
Die Brixton Cromwell 1200 wirkt im Vergleich oft wie ein Motorrad, das für mehr Tempo und mehr Belastung ausgelegt ist. Das kann sich in einer stabileren Anmutung bei höheren Geschwindigkeiten zeigen und darin, dass das Motorrad auch bei wechselndem Fahrstil souveräner bleibt. Gerade wenn man häufiger zügig fährt oder längere Strecken plant, ist das ein echter Pluspunkt.
Stärken und Schwächen beim Fahrwerk/Bremsen-Vergleich
- Benelli Imperiale 400: Stärke ist das unkomplizierte, gutmütige Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass bei sehr sportlicher Gangart die Reserven schneller „aufgebraucht“ wirken.
- Brixton Cromwell 1200: Stärke ist die Souveränität bei mehr Tempo und mehr Last. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im engen Stadtverkehr oder bei sehr langsamen Manövern weniger „leichtfüßig“ wirkt als ein kleineres Konzept.
Sitzposition und Komfort: Für kurze Wege oder lange Touren?
Komfort ist ein Thema, das viele erst spät auf dem Schirm haben – dabei entscheidet es oft darüber, ob man ein Motorrad wirklich gern fährt. Die Benelli Imperiale 400 wirkt vom Gesamtkonzept her wie ein Bike, das man gern für regelmäßige Fahrten nutzt: Die Sitzposition und die Art, wie sich das Motorrad im Alltag bewegt, passen häufig zu Fahrern, die nicht ständig „auf sportlich“ eingestellt sind.
Die Brixton Cromwell 1200 ist dagegen eher auf den Komfort ausgelegt, den man auf längeren Strecken spürt: Wenn die Fahrt länger dauert, zählt, wie entspannt man Tempo halten kann und wie gut sich das Motorrad anfühlt, wenn man nicht alle paar Minuten neu „nachjustieren“ muss.
Worauf sollte man achten?
Im Vergleich lohnt sich ein Blick auf die aufgelisteten Eigenschaften, die mit Komfort zusammenhängen: Sitzhöhe, Ergonomie, mögliche Einstellungsmöglichkeiten und das Zusammenspiel aus Fahrwerk und Rahmengefühl. Wer häufig kurze Strecken fährt, profitiert oft von einem unkomplizierten Setup. Wer regelmäßig längere Touren plant, sollte stärker darauf achten, wie gut das Motorrad bei längerer Belastung „mitgeht“.
Design, Ausstattung und Alltagstauglichkeit
Beide Motorräder setzen auf einen eigenen Look, aber die Prioritäten sind unterschiedlich. Die Imperiale 400 wirkt wie ein Motorrad, das man gern „einfach fährt“ – mit einem klassischen Stil, der auch ohne große Show funktioniert. Die Cromwell 1200 wirkt dagegen wie ein Bike, das sich stärker nach „Statement“ anfühlt und dabei gleichzeitig auf praktische Nutzung ausgelegt ist.
Bei der Alltagstauglichkeit spielen neben dem Motor auch Dinge wie Bedienbarkeit, Übersichtlichkeit und das Gesamtpaket aus Fahrgefühl und Handling eine Rolle. Im Vergleich zeigt sich: Die Imperiale 400 ist oft die Wahl für Menschen, die ein Motorrad wollen, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt. Die Cromwell 1200 ist eher die Wahl für Menschen, die ein Motorrad möchten, das auch dann überzeugt, wenn der Tag mehr verlangt als nur eine kurze Runde.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Der Vergleich zwischen Benelli Imperiale 400 und Brixton Cromwell 1200 lässt sich am besten über den eigenen Fahralltag entscheiden. Nicht über „welches ist besser“, sondern über „welches passt besser“.
Benelli Imperiale 400 – ideal, wenn…
- der Fokus auf entspanntem Cruisen und klassischem Stil liegt
- Stadtverkehr und Feierabendrunden einen großen Anteil haben
- ein gut dosierbares Fahrgefühl wichtiger ist als maximale Reserven
- man ein Motorrad sucht, das sich unkompliziert anfühlt und nicht ständig nach mehr Leistung verlangt
Brixton Cromwell 1200 – ideal, wenn…
- häufig längere Strecken oder dynamischere Fahrten geplant sind
- man beim Überholen und beim Beschleunigen mehr Gelassenheit möchte
- ein kräftiger Motorcharakter und Reserven im Alltag zählen
- man ein Motorrad sucht, das auch bei mehr Tempo stabil und souverän wirkt
Fazit:
Die Benelli Imperiale 400 ist die stimmige Wahl für alle, die ein klassisch wirkendes Motorrad suchen, das im Alltag leicht zu fahren ist und vor allem durch ein entspanntes, gut dosierbares Fahrgefühl überzeugt. Wer viel in der Stadt unterwegs ist, gern cruiset und das Motorrad als angenehmen Begleiter sieht, wird mit der Imperiale 400 häufig genau das bekommen, was man sich wünscht: unkompliziertes Motorradgefühl ohne ständiges „Nachlegen“.
Die Brixton Cromwell 1200 passt dagegen besser zu Fahrern, die mehr Reserven wollen und öfter zügig fahren oder längere Strecken fahren. Im Vergleich zur Imperiale 400 zeigt die Cromwell 1200 ihre Stärken besonders dann, wenn es um Durchzug, Souveränität und das entspannte Tempo-Fahren geht. Wer ein Motorrad möchte, das auch bei dynamischerem Einsatz ruhig bleibt, findet in der Cromwell 1200 den passenden Gegenentwurf zur eher entspannten 400er-Philosophie.
Kurz gesagt: Imperiale 400 für entspanntes Cruisen und Alltag – Cromwell 1200 für mehr Power, mehr Reserven und längere Touren.