| UVP | 4.869 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 13.099 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- konsequenter Klassik-Look
- einfachste Bedienung
- Speichenfelgen ohne Aufpreis
- schöner Peashooter-Auspuff mit entsprechenden Sound
- günstiger Preis
- überschaubare Leistung
- etwas klobige Fußrastenanlage
- mittelmässige Bremse
- Komfort
- Verarbeitung
- Fahrleistungen
- Drehfruede
- Windschutz
- Konstantfahrruckeln
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 205 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.120 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 374 | ccm |
| Hub | 90 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 75 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 21 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 29 NM bei 4.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 120 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 387 | km |
| Leistung | 145 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 104 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 325 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Teleskopgabel Ø 41 mm, nicht einstellbar (Federweg 121)mm | |
| Federung hinten | Doppelstoßdämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 92)mm | |
| Aufhängung hinten | Kasten-Zweiarmschwinge Stahl | |
| Reifen vorne | 100/90 - 19 | |
| Reifen hinten | 130/80 - 18 | |
| Rahmenbauart | Zentralrohrrahmen aus Stahl (mit Alu-Heckrahmen) | |
| Federung vorne | Showa Upside-Down Teleskopgabel 43mm (Federweg 109)mm | |
| Federung hinten | Showa Zentralfederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 190/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 2 Kolbenbremszange ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe radial 4Kolben Festsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe Doppelkolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
Fazit
So schön können Retro-Bikes aussehen. Aber nicht nur aussehen, sondern sich auch so anfühlen. Dieses Credo gilt für die Benelli Imperiale 400 von A bis Z, weil die Entwickler in Pesaro/Italien offenbar ganz genau hingeschaut haben, wie die alten Benelli Imperiale in den 60ziger Jahren ausgesehen haben. So konsequent auf Klassik getrimmt kann das sonst nur Royal Enfield, mal von der Kawa W800 abgesehen.Die Leistung der Imperiale ist natürlich sehr überschaubar, das sollte einem schon bewusst sein. Wer sich darauf einlässt, bekommt die totale Entschleunigung einer liebevoll gestalteten Maschine, die man sich auch ins Wohnzimmer stellen könnte. Bei diesem Preis dürfte der eine oder andere potentielle Käufer auch an die Anschaffung als Zweitbike denken. Das wird vermutlich keiner bereuen, gerade für die Abendrunde oder die Fahrt zum Eismann ist die Imperiale ideal - und man wird vor Ort garantiert gefragt, wie alt die Maschine ist und wer diese denn so schon restauriert hat!
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Benelli Imperiale 400 vs. Honda CB 1000 R Neo Sports Café – Vergleich
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft mehr als nur ein anderes Design. Die Benelli Imperiale 400 steht für klassisches Retro-Feeling und eine entspannte Art, Kilometer zu sammeln. Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café dagegen ist deutlich sportlicher im Auftreten und richtet sich an Fahrer, die mehr Punch und ein direkteres Fahrgefühl suchen. Genau hier lohnt sich der Vergleich: Welche Stärken passen zum eigenen Fahrstil – und wo zeigen sich die Grenzen?
Erster Eindruck: Stil und Ausrichtung
Die Imperiale 400 wirkt wie aus einer anderen Zeit: runde Formen, ein stimmiges Retro-Design und eine insgesamt ruhige, stimmige Optik. Das Motorrad vermittelt das Gefühl, dass es vor allem Spaß macht, entspannt zu cruisen und sich im Alltag nicht zu stressen.
Die CB 1000 R Neo Sports Café ist dagegen moderner und kantiger. Sie wirkt kompakter, aggressiver und insgesamt „präsenter“ – besonders durch die sportliche Silhouette und die klare Linie im Look. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur gut aussieht, sondern auch dynamisch gefahren werden will, findet hier eine andere Philosophie.
Motorcharakter und Fahrgefühl im Vergleich
Bei der Benelli Imperiale 400 steht der Charakter im Vordergrund: eher gleichmäßig, gut dosierbar und auf ein angenehmes Tempo ausgelegt. Das macht sie besonders interessant für Strecken, auf denen man nicht ständig „auf Drehzahl“ angewiesen ist. Die Imperiale fühlt sich dadurch oft wie ein Motorrad an, das man einfach laufen lässt – und das trotzdem zuverlässig vorankommt.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café spielt in einer anderen Liga. Der Motor ist deutlich stärker ausgerichtet, wodurch sich das Fahrgefühl insgesamt sportlicher anfühlt. Beschleunigungen wirken spontaner, das Motorrad zieht kräftiger durch und vermittelt mehr Reserven – gerade dann, wenn es zügig werden soll oder wenn Überholmanöver und Autobahnabschnitte mehr Leistung verlangen.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
Stärken der Imperiale 400: entspannter Charakter, gut kontrollierbar, ideal für ruhiges Fahren und Alltagstouren. Schwächen: wer häufig sehr dynamisch unterwegs ist oder regelmäßig hohe Geschwindigkeiten fährt, wird die Grenzen eher spüren.
Stärken der CB 1000 R: deutlich mehr Durchzug, sportlicheres Ansprechverhalten und mehr Reserven. Schwächen: das Motorrad fordert eher dazu auf, aktiv zu fahren – wer es sehr gemütlich und „entspannt“ möchte, empfindet die sportlichere Auslegung eventuell als weniger passend.
Fahrwerk, Handling und Alltagstauglichkeit
Im Alltag zählt nicht nur die Leistung, sondern vor allem, wie leicht sich ein Motorrad bewegen lässt. Die Benelli Imperiale 400 punktet hier häufig mit einem zugänglichen Handling. Sie wirkt so, als wäre sie für Stadtverkehr und Feierabendrunden gemacht: überschaubare Dynamik, angenehme Kontrolle und ein Fahrgefühl, das nicht ständig nach „Einsatz“ verlangt.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café ist dagegen stärker auf sportliches Fahren ausgelegt. Das Handling wirkt direkter, die Maschine fühlt sich „wach“ an. In Kurven und bei zügigem Tempo kann das ein großer Vorteil sein – gleichzeitig ist es genau diese Ausrichtung, die im Alltag manchmal mehr Aufmerksamkeit verlangt, etwa bei wechselnden Straßenverhältnissen oder wenn man sehr entspannt unterwegs sein möchte.
Kurven und Fahrstabilität
Beide Motorräder können Spaß in Kurven machen, aber auf unterschiedliche Weise. Die Imperiale 400 vermittelt eher das Gefühl, sauber und ruhig zu fahren. Die CB 1000 R dagegen lädt dazu ein, schneller zu werden und die Linie aktiv zu arbeiten. Wer gern „mit Gefühl“ fährt, findet bei der Benelli viel Harmonie. Wer lieber „mit Tempo“ unterwegs ist, wird die Honda als deutlich passender empfinden.
Bremsen und Sicherheit: Wie sich der Unterschied zeigt
Bei Bremsen geht es nicht nur um maximale Verzögerung, sondern auch um Dosierbarkeit und Vertrauen. Die Benelli Imperiale 400 wirkt im Alltag oft so, als wäre sie auf kontrolliertes Fahren ausgelegt: Bremsvorgänge lassen sich gut anpassen, was besonders im Stadtverkehr hilft. Dadurch entsteht ein sicheres Gefühl, ohne dass man ständig „am Limit“ arbeiten muss.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café bringt durch ihre sportlichere Auslegung mehr Reserven mit. Das kann sich vor allem dann bemerkbar machen, wenn man zügiger fährt oder häufiger aus höheren Geschwindigkeiten verzögert. Die Bremsleistung wirkt dann souveräner, während die Dosierung weiterhin wichtig bleibt, um die Kraft sauber zu steuern.
Komfort, Sitzposition und Ergonomie
Komfort ist bei beiden Motorrädern ein Thema – aber mit unterschiedlichem Fokus. Die Benelli Imperiale 400 zielt auf eine entspannte Sitzhaltung und ein ruhiges Fahrgefühl. Das macht sie besonders attraktiv für längere Stadtfahrten oder gemütliche Touren, bei denen man nicht ständig „sportlich“ sitzen möchte.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café wirkt ergonomisch eher auf sportlichere Nutzung ausgelegt. Das kann sich positiv auswirken, wenn man aktiv fährt und Kurven dynamisch angeht. Wer jedoch sehr lange Strecken in einer komplett entspannten Haltung bevorzugt, könnte die Honda als etwas fordernder empfinden.
Stärken und Schwächen bei Komfort
Imperiale 400: Stärke ist der entspannte Charakter – Schwäche ist, dass sie bei sehr sportlichem Anspruch weniger „Biss“ liefert. CB 1000 R: Stärke ist die sportliche Unterstützung für dynamisches Fahren – Schwäche ist, dass der Komfort stärker davon abhängt, wie aktiv man unterwegs ist.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
In der Praxis entscheidet oft die Summe aus Bedienbarkeit, Übersicht und dem, was man täglich nutzt. Die Benelli Imperiale 400 wirkt wie ein Motorrad, das sich auf das Wesentliche konzentriert: klare Bedienung, ein stimmiges Gesamtpaket und ein Retro-Feeling, das man nicht nur sieht, sondern spürt. Dadurch passt sie gut zu Fahrern, die ein Motorrad möchten, das nicht kompliziert ist und sich natürlich anfühlt.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café ist stärker auf moderne Performance und ein „fahraktives“ Erlebnis ausgerichtet. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad auf Gasbefehle reagiert und wie es sich im dynamischen Betrieb anfühlt. Wer Wert auf ein Motorrad legt, das auch bei zügiger Fahrt souverän bleibt, findet hier einen klaren Vorteil.
Design-Vergleich: Retro vs. Neo-Sport
Beim Design ist die Entscheidung oft Geschmackssache. Die Benelli Imperiale 400 ist ein Statement für Retro-Liebhaber: Sie wirkt zeitlos, stimmig und „charaktervoll“. Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café ist dagegen ein Statement für moderne Sportlichkeit: kantig, kompakt und mit einem Look, der nach Dynamik aussieht.
Wichtig ist dabei: Das Design beeinflusst auch, wie man das Motorrad wahrnimmt. Die Imperiale lädt eher zum entspannten Fahren ein, die Honda eher zum aktiven Fahren. Beide sind stimmig – aber eben für unterschiedliche Vorlieben.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Benelli Imperiale 400 lohnt sich besonders für Fahrer, die ein Motorrad für den Alltag suchen, das sich leicht anfühlt und dabei viel Stil mitbringt. Wer gern gemütlich unterwegs ist, Stadtfahrten mag und Touren eher entspannt plant, bekommt hier ein Motorrad, das gut zu dieser Art von Nutzung passt. Auch für Einsteiger oder Umsteiger, die nicht sofort maximale Leistung brauchen, kann die Imperiale eine sehr passende Wahl sein.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café ist die bessere Wahl, wenn mehr Leistung und ein sportlicheres Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Wer regelmäßig zügig fährt, gern beschleunigt, Kurven dynamisch nimmt und auch auf längeren Strecken Reserven möchte, wird die Honda deutlich stärker erleben. Sie ist ideal für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das nicht nur gut aussieht, sondern auch spürbar mehr Dynamik bietet.
Fazit:
Die Benelli Imperiale 400 ist die richtige Wahl für alle, die ein entspanntes, stilvolles Motorrad für Alltag und gemütliche Touren suchen. Ihr Charakter wirkt zugänglich und harmonisch, wodurch sie sich besonders in Stadtverkehr und bei ruhiger Fahrweise sehr stimmig anfühlt. Wer nicht ständig maximale Dynamik erwartet, bekommt hier ein Motorrad, das Spaß macht, ohne zu überfordern.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café passt besser zu Fahrern, die mehr Leistung, mehr Reserven und ein direkteres, sportlicheres Fahrgefühl möchten. Sie spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es zügig werden soll, wenn man häufiger beschleunigt oder wenn man Kurven dynamisch angeht. Wer ein Motorrad sucht, das auch bei höherem Tempo souverän bleibt, findet in der Honda den passenden Partner.
Kurz gesagt: Retro-Genuss mit der Imperiale – Performance und Dynamik mit der CB 1000 R.